DE426190C - Giessmaschine - Google Patents

Giessmaschine

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DE426190C
DE426190C DEM89271D DEM0089271D DE426190C DE 426190 C DE426190 C DE 426190C DE M89271 D DEM89271 D DE M89271D DE M0089271 D DEM0089271 D DE M0089271D DE 426190 C DE426190 C DE 426190C
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DE
Germany
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valve housing
arm
head
casting device
bottle
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Expired
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DEM89271D
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THOMAS ASBURY MIXON
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THOMAS ASBURY MIXON
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/20Methods or devices for soldering, casting, moulding or melting

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Gießmaschine. Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Gießmaschinen zum Gießen von Gußstücken und im besonderen auf solche Maschinen dieser Art, die zum Gießen von Zahnfüllungen, den sogenannten Inlays, oder Einlagen verwendet werden.
  • Die Erfindung bezweckt in erster Linie die Schaffung einer solchen Maschine, bei der ein Ventilgehäuse mit einem Träger vorgesehen ist, das in senkrechter Richtung selbsttätig bewegt wird, um den Kopf des Gehäitses auf eine die Form enthaltende Gießfiasche zu setzen, nachdem der Träger in wagerechter Richtung Tiber die Gießflasche bewegt worden ist. - Die Erfindung besteht des weiteren in der Anbr ingung einfacher und wirksamer Mittel zum Heben des Trägers für das Ventilgebäuse, um den Kopf von der Gießflas cbe zu entfernen und darauf den Träger seitlich zu der Flasche zu bewegen, so däß der. Kopf bei Nichtgebrauch aus- dem Weg geschafft wird. Das den Durchgang der Druckfiiissigkeit nach - dem Kopf _ steuernde . Ventil wird selbsttätig geöffnet, wenn der Kopf auf die Gießflasche gesetzt -wird, und .nach .dem Abnehmen des Kopfes -wieder selbsttätig geschlossen. Die Erfindung betrifft schließlich noch gewisse neue Merkmale, die in der- folgenden Beschreibung des näheren angegeben sind.
  • Die. Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Gießmaschine nach der Erfindung in Abb. i in teilweisem Schnitt und Ansicht, in Abb. a in schaubildlicher Darstellung und in Abb. 3 in einem Grundriß.
  • Auf der Grundplatte i sind ein geteilter Formträger 2 sowie ein Ständer 3 angebracht. Der obere Teil 4 des Formträgers ist an seinem oberen Ende mit einer ringförtnigen Aussparung 5 versehen, die zur Aufnahme einer rohrförmigen Gießflasche 6 mit der Form 7 dient und mit zentralen Löchern 8 versehen ist, die mit einem sich achsial erstreckenden Durchgang g in Verbindung stehen. Der untere Teil zo trägt an =seinem oberen Ende ebenfalls eine ringförmige Aussparung i i zur Aufnahme eines ringförmigen. Absatzes 12 des oberen . Teiles 4 des Formträgers und ist ebenfalls mit zentralen Löchern @i3 versehen, die mit dem- Durchgang 9 sowie mit einem sick achsial erstreckenden Durchgang 1,4 in Verbindung stehen. Der untere Teil io ist auf der Grundplatte mittels eines rohrförmigen Zapfens 15 festgelegt, der in eine senkrechte Öffnung 16 der Grundplatte eingreift und an seinem oberen Ende mit einem Ringflansch 17 versehen ist, der mit Zapfen 15 in den Durchgang 14 eingreift: Der Ständer 3 ist an seinem oberen Ende mit einer sich wagerecht erstreckenden knieartigen Kröpfung 18 versehen, die an ihrem freien Ende einen zvlindrischen Teil r9 besitzt, in welchem eine senkrechte Spindel 2o starr befestigt ist. Auf der Spindel2o ist schwing- und gleitbar ein wagerechter Arm 21 angeordnet, der an seinem freien Ende einen Handgriff 22 trägt. Von dem unteren Ende des \'abenteiles 23 des Armes 21 ragt seitlich ein im wesentlichen rechtwinkliger Vorsprung 2.4 nach unten vor, der gleitbar finit dem flachen oberen Ende des zylindrischen Teiles i9 des Ständerknies zusaminengreift. Um für gewöhnlich den Vorsprung in Eingriff mit dem zylindrischen Teil i9 des Knies zu halten, ist eine Schraubenfeder 25 auf der Spindel 2o zwischen der Nabe 23 des Armes 21 und einer Mutter 26 angeordnet, welch letztere auf das obere Ende der Spindel geschraubt ist.
  • Von dem Arm 21 ragt zwischen seinen Enden ein Ventilgehäuse 27 nach unten vor, das zweckmäßig aus zwei teleskopartig angeordneten Teilen 28 und 29 besteht. Der obere Teil 28 ist in eine Aussparung 30 des Armes 21 eingeschraubt und mit einem konischen Ventilsitz 31 versehen, während der untere Teil 29 zweckmäßig in den oberen Teil eingreift und an seinem unteren Ende mit einem geflanschten Kopf 32 versehen ist. Dieser Kopf weist in seiner unteren Fläche eine Ringnut 33 mit einem Dichtungsring 3¢ auf, der mit den oberen Rändern der Gießflasche 6 zwecks Herstellung eines dichten Abschlusses zwischen den Teilen zusammengreifen kann. Der untere Teil 29 ist mit dem oberen Teil 28 zweckmäßig durch eine Schraube 35 verbunden, die in das obere Ende 36 des unteren Teiles eingeschraubt ist und durch den Durchgang 37 des oberen Teiles 28 frei hindurchgeht. Der Kopf 38 der Schraube ist im wesentlichen konisch oder kegelig und bildet einen Ventilkörper, der mit dem Sitz 31 zusammenarbeitet. Auf dem unteren Teil 29 ist zwischen dem Kopf 32 und dem unteren Ende des oberen Teiles 28 eine Schraubenfeder 39 angeordnet, die den Ventilkörper 38 für gewöhnlich in Eingriff mit seinem Sitz 3i hält. An einen Querdurchgang 40 des Armes 2i ist ein Rohr q.1 angeschlossen, durch das Druckluft von einer geeigneten Quelle der Aussparung 3o zugeführt werden kann. Mit dem Rohr q.1 wird zweckmäßig ein geeigneter Druckregler zur Regelung der durchgehenden Druckluft verbunden, während ein geeignetes Manometer 43 zweckmäßig mit einem senkrechten Durchgang oder Kanal 44 des Armes 21 in Verbindung gebracht wird, das den Druck der der Aussparung 30 zugeführten Druckluft anzeigt.
  • Damit der Kopf 32 an dem unteren Ende des Ventilgehäuses in dichten Eingriff mit der Gießflasche 6 gebracht und in dieser Lage auf der Flasche genau zentriert werden kann, ist in dem oberen Ende des zylindrischen Teiles i9 des Ständerknies ein senkrechter Schlitz 4.5 vorgesehen, der den Ansatz 24 aufnimmt, wenn der Arm 21 über den Formträger eingestellt ist. Wenn der Ansatz 2.4 in den Schlitz 4.5 eintritt, drückt die Feder 25 den Arm nach unten, und cla diese Abwärtsbewegung des Armes größer ist als der Abstand zwischen dem Kopf 32 und den oberen Rändern der Gießflasche 6, so wird die Abwärtsbewegung des Armes 21 den Dichtungsring 3.4 in dein Kopf 32 fest auf die oberen Ränder der Flasche drücken und so eine dichte Verbindung zwischen dem Kopf 3.2 und der Gießflasche herbeiführen. Ebenfalls wird hierbei der obere Teil28 des Ventilgehäuses die Feder 39 gegen den Kopf 32 hin zusammendrücken, wodurch 'das Ventil geöffnet wird und Druckluft aus der Aussparung 3o durch das Ventilgehäuse hindurch in die Gießflasche 6 strömen kann.
  • Auf einer Seite des Ständerknies 18 ist ein Hebel 4.6 mit einem Hubteil 47 drehbar gelagert, mittels dessen der Ansatz 2.4 aus dem Schlitz ,45 gehoben und der Arm 21 gegen die Spannung der Feder 24 nach oben bewegt werden kann. Es kann weiter der Ansatz 24. über das obere Ende des zylindrischen Teiles i9 des Ständerknies bewegt und der Arm 21 veranlaßt werden, mit Bezug auf die Gießflasche 6 seitlich zu schwingen. Wenn der Arm zi nach oben bewegt wird, wird die Feder 39 den Kopf 32 in Eingriff mit der Gießflasche 6 halten, bis der obere Teil 28 des Ventilgehäuses so weit gehoben ist, daß der Ventilsitz 31 in Zusammengriff mit dem Ventilkörper 38 kommt, wodurch die Luftzufuhr von der Aussparung so nach der Gießflasche abgesperrt wird. Der Kopf 32 wird dann von der Gießflasche 6 abgehoben, bevor der Arm 21 seitlich geschwenkt wird.
  • Bei Benutzung der Maschine wird zuerst ein Modell der Einlage oder des Füllstücks in der Weise hergestellt, daß man Wachs unmittelbar in die zu füllende Zahnhöhle einbringt, um so einen genauen Abdruck derselben zu erhalten. Das Modell oder der Ab- druck wird dann an dem einen Ende eines geeigneten Eirigtrßforrners vorgesehen, der mit seinem anderen Ende än dem Deckel einer Gießflasche befestigt wird. Diese letztere wird mit plastischer Masse, die dem Sand beim üblichen Formen entspricht, gefüllt, worauf nach einer kurzen Stehzeit der Deckel und der Eingußformer entfernt werden und eine tiegelartig geformte Vertiefung sowie ein damit verbundener Einguß in der zur Form verwendeten plastischen Masse zurückbleiben. Die Gießflasche wird nunmehr über einem geeigneten Brenner erhitzt, um das Modell zwecksBildens derForm zu schmelzen, und sodann auf den Formträger 2 der Gießmaschine gebracht, .wie dies aus Abb. 2 ersichtlich ist. Sodann wird ein Stück des gewünschten Metalls und der gewünschten Größe in die tiegelartige Vertiefung eingebracht und durch geeignete Mittel geschmolzen. Nunmehr wird der wagerechte Arm 21, der für gewöhnlich die Lage nach Abb.2 einnimmt, über den Formträger geschwenkt, so daß der Ansatz oder Vorsprung 24 in den Schlitz .I5 eintritt, worauf die Feder 25 den Artn 2 i nach unten und den Kopf 32 auf die Gießflasche 6 drückt. Ebenfalls wird der Ventilkörper 38 von seinem Sitz abgehoben, so daß Druckluft in die Gießflasche eintreten kann, die das geschmolzene Metall in die durch das Wachsmodell geformte Aushöhlung hineinpreßt. Irgendwelche hierbei erzeugten Gase werden durch die Löcher und Durchgänge der Teile ,4 und i o des Formträgers 2 gedrückt und entweichen durch den rohrförrnigen Zapfen 15 sowie die Öffnung 16 der Grundplatte.
  • Nachdem das Füllstück gebildet ist, wird die Druckluftzufuhr abgesperrt, und der Kopf 32 kann von der Gießflasche dadurch entfernt werden, daß man den Hebel 46 so bewegt, daß sein Hubteil 47 den Ansatz 24 aus dem Schlitz 45 heraushebt und darauf den Arm 21 seitlich schwenkt, so daß der Kopf 32 von der Gießflasche fortbewegt wird.
  • Will man den Druck des Kopfes 32 gegen die Gießflasche verändern, so kann die Mutter 26 gedreht und hierdurch die Spannung der Feder 25 entsprechend eingestellt werden. Ebenso kann das Arbeiten des Ventils 38 dadurch verändert werden, daß man die Schraube 35 in dem unteren Teil 29 des Ventilgehäuses entsprechend einstellt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gießvorrichtung zur Herstellung von Zahnersatzstücken, welche die Zusammenwirkung einer Gießflasche mit dem Kopf eines in einem verstellbaren Träger angeordneten Ventilgehäuses ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Gießflasche in wagerechter und in senkrechter Richtung verstellbar eingerichtet ist, so daß sich der Ventilgehäusekopf nur mechanisch auf die Gießflasche bringen und von ihr entfernen läßt.
  2. 2. Gießvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auf einem Ständerzapfen (2o) drehbeweglich und achsial verschiebbar angeordneten, wagerechten Arm (2i) mit einer Nase (24), die unter dem Druck einer auf die Nabe des Armes wirkenden Feder (25) in einem Ausschnitt (45) des Ständers (3) liegt, so daß der das Ventilgehäuse (27) tragende Arm gegen wagerechte Bewegung verriegelt ist.
  3. 3. Gießvorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen zum Ausheben der Nase (24) aus dem Ausschnitt (45) dienenden und an einem Handhebel (46) des Ständers (3) angeordneten Kurvendaumen (47), mittels dessen. sich der Ventilgehäuseträger in senkrechter Richtung verstellen, der Kopf (32) des Ventilgehäuses (27) von der Gießflasche (6) abheben läßt, wodurch der Träger oder Arm (2i) mit dem Ventilgehäuse dann auch in wagerechter Richtung verstellbar wird.
  4. 4. Gießvorrichtung nach Anspruch i und 2, bei der das Ventilgehäuse aus zwei Teleskoprohren besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Rohr (28) den Ventilsitz (3i) bildet und am Tragarme (2i) starr befestigt ist, während das andere (29) den Ventilkörper (38) trägt und am freien Ende zu dem die Gießflasche (6) abschließenden Kopf (32) ausgebildet ist.
  5. 5. Gießvorrichtung nach Anspruch i und .4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Ventilgehäuseteil (28) in eine Ausdrehung (3o) des Tragarmes (2i) eingeschraubt ist, die durch eine Bohrung (4o) mit einer Druckluftquelle und durch das Ventil (3i, 38) mit der Gießflasche (6) in Verbindung steht.
  6. 6. Gießvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des Ventilgehäuses (z7) konachsial zur Gießflasche (6) durch wagerechte Bewegung des Tragarmes (2i) die weitere Einstellung in senkrechter Richtung selbsttätig erfolgt.
DEM89271D 1925-04-15 1925-04-15 Giessmaschine Expired DE426190C (de)

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