DE426310C - Verfahren zum Zerstaeuben von in Alkohol geloesten Parfuems, Farben usw - Google Patents
Verfahren zum Zerstaeuben von in Alkohol geloesten Parfuems, Farben uswInfo
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Description
- Verfahren zum Zerstäuben von in Alkohol gelösten Parfüms, Farben usw. Die Erfindung betrifft Zerstäuber zum feinen Zerstäuben von Flüssigkeiten, und zwar von in Alkohol gelösten Riechstoffen, Farben. Arzneimitteln, Mitteln zur Schädlingsbekämpfung o. dgl.
- Bekannt sind schon Zerstäuber, bei welchen die alkoholische oder wäßrige Lösung unter dem Druck komprimierter Kohlensäure steht, welche einen Teil des Zerstäubergefäßeseinnimmt. Gemäß der Erfindung wird die Löslichkeit der Kohlensäure in Alkohol ausgenutzt, so daß das Zerstäubergefäß fast vollständig mit Flüssigkeit gefüllt werden kann, ohne daß die zu ihrer Zerstäubung dienende Kohlensäure einen nennenswerten Raum einnimmt, weil sie eben vollständig in der Flüssigkeit gelöst ist. Demnach. besteht die Erfindung darin, daß in den genannten Flüssigkeiten vor oder nach ihrem Einbringen in den Zerstäuber Kohlensäure unter Druck in solchen Mengen gelöst wird, daß beim öffnen eines mit einer oder mehreren feinen öffnungen verbundenen Ventils der Druck der gelösten Kohlensäure nicht nur ausreicht; um die Flüssigkeit aus dem vollständig oder nahezu vollständig gefüllten Zerstäuber bis zu dessen vollständiger oder nahezu vollständiger Entleerung durch die feinen üffnungen hindurch zu zerstäuben, sondern auch genügt, um noch die bei der Zerstäubung frei werdenden Tröpfchen durch das Ausdehnungsvermögen der in denselben gelösten Kohlensäure weiter zu zerstäuben.
- Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Behältern bzw. auf solchen angeordneten Zerstäubungseinrichtungen, welche zur Durchführung des Verfahrens dienen können, näher beschrieben.
- Die einfachste Form ist in Abb. i dargestellt. G ist das Gefäß, V die Verschlußvorrichtung und L die Leitung. Letztere hat im Innern des Gefäßes auf einem winklig abgebogenen Ende eine Öffnung, welche durch die in der Verschlußvorrichtung herrschen--de Spannung derart fest gegen einen im Innern der Verschlußvorrichtung befindlichen Teil angedrückt wird, daß sie sich 'durch dieses Andrücken verschließt. Durch seitlichen Druck auf das aus der Verschlußvorrichtung V herausragende Ende der Leitung L wird das nach innen ragende Stück dieser Leitung mit seinem abgebogenen Knie von dem sie verschließenden Teil der Verschlußvorrichtung abgehebelt, und die unter Druck stehende Flüssigkeit tritt durch die Leitung so lange aus, bis das Abhebeln durch Loslassen der Leitung L unterbrochen wird. Bei Benutzung dieser Vorrichtung ist das Gefäß mit dem Verschluß nach unten zu halten.
- In Abb. z sitzt das Knie innerhalb der Verschlußvorrichtung in einem Kanal, in dessen Verlängerung das Ende :einer bis in den Boden des Gefäßes reichenden Leitung angeordnet ist. Bei dieser Ausführung kann das Gefäß stehen oder in aufrechter Lage gehalten werden. Durch Verbiegen des oberen Teiles der Leitung L in der bei Abb. i besprochenen Art wird die innere öffnung der abgebogenen Leitung frei. ' Sie tritt innerhalb des Verschlußkanals in Verbindung mit der öffnung der in den Boden des Behälters hineinragenden Leitung L', durch welche infolge des auf den Flüssigkeitsspiegel wirkenden Druckes die Flüssigkeit aufsteigt, unter dem Schutze des dicht schließenden Kanals in die Leitung L eintritt und durch diese hindurch. ins Freie gelangt. In Abb. 3 mündet die untere Leitung L' in einen Querkanal, welcher beiderseits durch den Hals des Gefäßes G verschlossen wird. In denselben Querkanal mündet eine von oben hineinragende Leitung L, welche nach unten geschlossen, aber zur Seite geöffnet ist. Wird diese Leitung L derart gedreht, daß ihre untere seitliche Öffnung in den Querkanal, und zwar in der Richtung zur unteren Leitung L' zeigt, so tritt die Flüssigkeit in den Querkanal durch die untere Leitung ein und von da aus durch die seitliche Öffnung der oberen Leitung in diese bzw.. durch diese hindurch ins Freie. In Abb. q. ist die in den Boden hineinragende Leitung L1 durch die Verschlußvorrichtung hindurchgeführt und von außen mit Hilfe -eines Griffes drehbar. Auch hier trägt die Verschlußvorrichtung V einen Querkanal, in welchen eine seitliche öffnung der Leitung L' mündet. In diesen Querkanal münldet von oben her ebenfalls eine Leitung L, die jedoch nur bis zu dem Querkanal hineinreicht. Durch Verdrehen der bis in den Boden des Gefäßes ragenden Leitung L1 kann man die seitliche öffnung so stellen, daß eine Verbindung zwischen den beiden Leitungen hergestellt wird. Abb. 5 zeigt die gleiche Anordnung wie Abb. ¢, doch ist hier das Ende der oberen Leitung schraubenförmig gedreht, wodurch der Strahl ebenfalls eine schraubenförmige Bewegung erhält und noch besser als bei Austritt aus einer geraden Leitung zerstäubt. In Abb. 6 ist die Leitung als Injektor ausgebildet und dient dazu, noch eine zweite Flüssigkeit, die ebenfalls unter Druck von Kohlensäure stehen kann, hinauszutreiben.
Claims (1)
- PATEN T-AN SPRÜCHE: i. Verfahren zum Zerstäuben von in Alkohol gelösten Parfüms, Farben, Arzneimitteln, Mitteln zur Schädlingsbekämpfung o.dgl. durch Kohlensäuredruck, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zerstäubungsdruck ausübende Kohlensäure in solchen Mengen in dein Alkohol gelöst ist, daß beim Öffnen der Austrittsöffnung des zunächst vollständig oder- nahezu vollständig mit der Lösung gefüllten Gefäßes aus der Lösung so viel Kohlensäure frei wird, daß ihr Druck ausreicht, um die Lösung bis zur restlosen oder nahezu restlosen Entleerung des Gefäßes zu zerstäuben, und daß außerdem noch in der die Zerstäubungsdüse verlassenden Lösung so viel Kohlensäure enthalten ist, daß diese die bei der Zerstäubung frei werdenden feinen Tröpfchen durch ihr Ausdehnungsvermögen noch weiter zerstäubt: a. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile, durch welche die in den durch Pfropfen verschlossenen Gefäßen unter Druck befindlichen Flüssigkeiten ausströmen und evtl. zerstäubt werden, innerhalb elastischer Pfropfen durch Bewegung von in die Pfropfen hineinragenden starren Leitungen geöffnet oder geschlossen werden.
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1924
- 1924-09-30 DE DEM86544D patent/DE426310C/de not_active Expired
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