DE426353C - Mechanisch betaetigte Druckmittelsteuerung fuer elektrische Schaltschuetze, insbesondere bei Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Mechanisch betaetigte Druckmittelsteuerung fuer elektrische Schaltschuetze, insbesondere bei Eisenbahnfahrzeugen

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DE426353C
DE426353C DEB116255D DEB0116255D DE426353C DE 426353 C DE426353 C DE 426353C DE B116255 D DEB116255 D DE B116255D DE B0116255 D DEB0116255 D DE B0116255D DE 426353 C DE426353 C DE 426353C
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pressure medium
medium control
railway vehicles
mechanically operated
drive
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/34Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with human control of a setting device
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Mechanisch betätigte Druckmittelsteuerung für elektrische Schaltschütze, insbesondere bei Eisenbahnfahrzeugen. Bei der Einstellung von Schaltschützen durch ein Druckmittel, sie sie besonders für elektrische Lokomotiven in Betracht kommt, ist darauf zu achten, daß nur bestimmte Schütze gleichzeitig eingeschaltet sein können. Es wird daher durch Verriegelungen zu verhindern gesucht, daß ein Schütz eingeschaltet «-erden kann, wenn ein anderes, das nicht gleichzeitig mit ihm eingeschaltet sein darf, noch seine Einschaltstellung einnimmt. Diese Verriegelungen führen in allen Fällen zu komplizierten Anordnungen. Wenn die Druckluftsteuerung durch einen mechanischen Antrieb betätigt wird, können insofern noch besondere. Schwierigkeiten auftreten, als bei einer Verriegelung der Schütze gegen den Antrieb der Führer veranlaßt wird, durch An-«-endung einer größeren Kraft das Hindernis zu beseitigen. Dadurch können dann aber leicht störende Verbiegungen der Antriebswelle oder auch sonstige Beschädigungen eintreten.
  • Die Erfindung betrifft gleichfalls eine Druckmittelsteuerung mit mechanischem Antrieb. Um die vorstehend angeführten Schwierigkeiten zu beseitigen, ist dabei von einer Verriegelung vollständig abgesehen worden. Statt dessen ist die Einrichtung so getroffen, daß ein Schütz, das sich aus irgendeinem Grunde beim Weiterschalten nicht selbsttätig öffnet, durch den Antrieb selbst bei seiner Verstellung auf die nächste Schaltstufe zum Üffnen gebracht wird. Das kann einfach in der Weise geschehen, daß die Antriebswelle für die Druckmittelsteuerung bei ihrer Drehung das Schütz auf rein mechanischem Wege in die Ausschaltstellung überführt.
  • In Abb. i der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine derartige Einrichtung veranschaulicht. a. ist danach die Antriebswelle für die Druckluftsteuerung. Sie wirkt mittels einer Scheibe b auf ein Ventil c ein, das je nach seiner Einstellung einen Druckluftzvlinder d über einen Kanal mit der Druckluftleitung oder mit der Außenluft verbindet. So ist in der gezeichneten Stellung das Ventil c gerade angehoben, wodurch die Verbindung des Druckiuftzylinders d mit der Druckluftleitung hergestellt und die Verbindung mit der Außenluft unterbrochen wird. Der Druckluftkolben e ist infolgedessen entgegen der Wirkung der Feder f derart angehoben, daß der an die Kolbenstange angelenkte Schalterteil g die Schaltstellung einnimmt. Wird die Antriebswelle a weitergedreht, so wechselt das Ventil c aber alsbald seine Stellung, und der Zylinder d wird auf diese Weise an die Außenluft gelegt. Damit wird dann für gewöhnlich durch die Feder f der Kolben e und mit ihm der Schalter g in die Außenschaltstellung zurückgeführt. Geschieht dies aus irgendeinem Grunde nicht, so sorgt die Ausbildung der Scheibe b dafür, daß beim Weiterdrehen der Antriebswelle a auf die nächste Schaltstufe ein an die Kolbenstange angelenkter Hebel lt im Sinne der Zurückführung des Kolbens e verstellt wird. Die Ausschaltung des Schützenschalters erfolgt dann also, wenn sie nicht ohne weiteres selbsttätig durch die Wirkung der Feder f stattfindet, auf alle Fälle mechanisch durch den Antrieb. Damit ist die sichere Gewähr gegeben, daß das Schütz nicht mit einem Schütz der nächsten Schaltstufe gleichzeitig eingelegt sein kann.
  • Natürlich müssen die Antriebswelle und die sonstigen in Betracht kommenden Teile genügend stark bemessen werden, daß sie die zum Zurückführen des hängengebliebenen Schützenschalters erforderliche Kraft entwickeln können. Diese Kraft ist an sich nicht groß, sondern es genügt erfahrungsgemäß bereits eine sehr kleine Kraft, um das Öffnen des Schalters durch den Antrieb herbeizuführen. Um in dieser Beziehung möglichst günstige Verhältnisse zu erhalten, wird zweckmäßig die Ausbildung des Antriebes so getroffen, daß für jede Schaltstellung ein möglichst großer Winkel zur Verfügung steht. Das läßt sich aber nur bei einer geringen Zahl von Stellungen ohne weiteres bewerkstelligen, da bei einfacher Drehung der Antriebswelle a für jede Stellung nur ein Winkel von 3607 ausgenutzt werden kann, wenn n die Zahl der Schaltstellungen bezeichnet. Bei einer größeren Zahl von Stellungen, wie sie praktisch für Lokomotivsteuerung in Betracht kommen, läßt sich die Forderung eines möglichst großen Winkels für jede Drehung nur durch besondere Maßnahmen verwirklichen. Man kann sich in diesem Falle beispielsweise dadurch helfen, daß man der Antriebswelle a außer ihrer Drehbewegung noch eine Verschiebungsbewegung in- achsialer Richtung erteilt. Diese Verschiebung kann entweder von Stellung zu Stellung ruckweise erfolgen oder aber auch stetig, zugleich mit der Drehung vor sich gehen, so daß jeder Punkt der Antriebswelle nicht einen Kreis, sondern eine Schraubenlinie beschreibt. Die Steigung der Schraubenlinie muß dabei so gewählt werden, daß der Nocken, nachdem er an einer Stelle den Ventilstift beeinflußt hat, bei einer Drehung um 36o° nicht wieder mit dem Ventilstift in Berührung kommt, vielmehr seitlich daran vorbeigeht. Wenn man die seitliche Verschiebung der Nockenwelle groß genug macht, kann man dann für jede Schaltstellung einen beliebig großen Winkel verwenden.
  • Diese Ausführung ist in der Abb. 2 schematisch dargestellt. a ist dabei wieder die Antriebswelle für die Druckluftsteuerung. Sie wird durch ein Handrad i, gedreht und erfährt dabei zugleich eine achsiale Verschiebung, wie es durch die eingetragene Schraubenlinie angedeutet ist. Auf der Welle a sitzen die Nockenscheiben b1, b2, b3, b4, die in entsprechender Weise, wie dies die Abb.- i angibt, mit vier Druckluftapparaten zusammenwirken können. Die Nockenscheiben kommen bei der Drehung der Welle a nacheinander in ihre Arbeitsstellungen, und zwar zunächst bi, zuletzt b4. Damit werden die Druckluftapparate AI, A2, A3, A4 nacheinander derart betätigt, daß jeweils einer der von ihnen eingestellten Schalter seine Schaltstellung einnehmen kann.

Claims (3)

  1. PATrNT-ANsPRL C73r: i. Mechanisch betätigte Druckmittelsteuerung für elektrische Schaltschütze, insbesondere bei Eisenbahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich nicht selbsttätig öffnendes Schütz bei der Verstellung des Antriebes auf die nächste Schaltstufe jeweils auf rein mechanischem Wege durch den zwangläufigen Antrieb in die Offenstellung gebracht wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (a) für die Druckluftsteuerung bei ihrer Drehbewegung auf rein mechanischem Wege die Öffnung des Schützes herbeiführt.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (a) neben der Drehbewegung zugleich eine achsiale Verschiebung erfährt.
DEB116255D 1924-10-26 1924-10-26 Mechanisch betaetigte Druckmittelsteuerung fuer elektrische Schaltschuetze, insbesondere bei Eisenbahnfahrzeugen Expired DE426353C (de)

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