DE42644C - Nähmaschinen-Schiffchen und Spule - Google Patents
Nähmaschinen-Schiffchen und SpuleInfo
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- DE42644C DE42644C DENDAT42644D DE42644DA DE42644C DE 42644 C DE42644 C DE 42644C DE NDAT42644 D DENDAT42644 D DE NDAT42644D DE 42644D A DE42644D A DE 42644DA DE 42644 C DE42644 C DE 42644C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/10—Shuttles
- D05B57/12—Shuttles oscillating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
N äh m as c h in en - S c h i ff c h en und Spule.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1887 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Schiffchen und dazu gehörigen
Spulen und speciell auf eine Einrichtung, um auf einfache und rasche Weise die Spule im
Schiffchen anzubringen, daraus zu entfernen und die Fadenspannung zu reguliren.
Das Schiffchen wird zweckmäfsig aus dünnem Stahlblech hergestellt, und zwar dadurch, dafs
ein solcher Blechstreifen U-förmig gebogen wird. Die eine Sehe des U, welche länger
genommen wird als die andere Seite, wird dann schräg gegen den kurzen Schenkel gebogen
und erhält, am Ende des letzteren angelangt eine Biegung, durch welche der Streifen mit dem kurzen Schenkel in eine
Ebene zu liegen kommt und zugeschärft die Spitze des Schiffchens bildet. Das Ende des
kürzeren Schenkels wird breiter gelassen als das Ende des längeren Theiles, wie Fig. 2
und 4 der Zeichnung erkennen lassen; hierdurch wird es dem Schiffchen wesentlich erleichtert,
die Schleifen zu passiren.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 in Grundrifs und Seitenansicht ein
Schiffchen dieser Construction. α ist das längere und b das kürzere Ende des gebogenen
Blechstreifens. Die in α und b angebrachten, einander gegenüberstehenden Bohrungen
c dienen zur Aufnahme der Spulenachse. Die Spule wird von oben in den rinnenförmigen
Aushöhlungen d und d1, welche von c
aus an den Innenwandungen des Schiffchens bis zur Oberkante hinaufgeführt sind, in die
Bohrungen c gebracht.
Fig. 3 und 4 zeigen in Grundrifs und Seitenansicht eine Modification des Schiffchens,
bei welcher die Rückseite offen ist und die Spule von hinten eingeschoben wird.
Die kleine Erhöhung el, Fig. 3, dient dazu,
in eine Aushöhlung e2 einer der Spulenscheiben einzufassen, um die letztere am Drehen zu
hindern.
Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Schiffchenform, ähnlich der in Fig. 1 und 2, bei welcher
indefs die Enden des Blechstreifens sich am hinteren Ende treffen, statt an den Spitzen.
Fig. 7 zeigt eine zu vorstehendem Schiffchen verwendbare Spule. Es sind hierin die Scheiben
g gl nahe den Enden einer Spindel h angebracht,
deren Enden h' /z2 aus den Scheiben
vorstehen, so dafs dieselben in den Riemen d dl entlang zu den Bohrungen c gebracht werden
können. Die Federkraft in den Schiffchenseiten hält die Spule sicher in den Lagern der
Bohrungen c fest und dient zugleich als Spannung für das Abwickeln des Spulenfadens.
Da indefs die Spule mit dem Verbrauch des Garns immer dünner wird und dadurch der
Widerstand gegen das Abwickeln des Fadens wächst, mufs der Durchmesser der Spindel h
so stark genommen werden, dafs trotz der Anspannung der Spulenscheiben g g' durch
die Schiffchenwände ein vollständiges Abziehen des Fadens erfolgen kann. Es kann die Spule
auch nach Fig. 8 aus zwei Theilen gebildet werden, von denen der eine Theil aus Spindel
und Scheibe k, der andere Theil als Hohlcylinder k l mit Scheibe construirt ist. Indem
Claims (1)
- man nun die Theile zusammensteckt und den Faden auf k' in gleichmäfsigen Schichten aufspult, entsteht bei eingelegter Spule durch die Federkraft der Schiffchenseiten ein seitlicher Druck der Spulenscheiben auf das Garn der Spule. Dieser Druck vermindert sich allmälig mit dem Verbrauch des Garns und dient hierdurch als Regulator für die Fadenspannung, Fig. 9 und io.Pateντ-Ansprüche:i. Ein Nähmaschinen-Schiffchen, hergestellt aus einem zugeschärften Blechstreifen, der in einer der in Fig. 1,3 oder 5 dargestellten Weise gebogen wird und wobei das längere, nach vorn vortretende, zugespitzte Ende die Spitze des Schiffchens bildet, während das andere breitere Ende des Blechstreifens sich in. einer kleinen Entfernung von der Spitze an das zugeschärfte Ende anschliefst, und welches ferner mit den Bohrungen c und den rinnenförmigen Austiefungen d und rf1 für Lagerung und Einführung der Spule versehen ist.In Verbindung mit einem nach Anspruch 1. construirten Schiffchen eine Spule, entsprechend Fig. 7 bezw. Fig. 8, welche durch die vortretenden Spindelenden in Ausbohrungen c des Schiffchens getragen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42644C true DE42644C (de) |
Family
ID=318026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42644D Expired - Lifetime DE42644C (de) | Nähmaschinen-Schiffchen und Spule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42644C (de) |
-
0
- DE DENDAT42644D patent/DE42644C/de not_active Expired - Lifetime
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