DE426536C - Verfahren und Einrichtung zum Compoundieren von Leitern fuer Unterseekabel - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Compoundieren von Leitern fuer Unterseekabel

Info

Publication number
DE426536C
DE426536C DEN23404D DEN0023404D DE426536C DE 426536 C DE426536 C DE 426536C DE N23404 D DEN23404 D DE N23404D DE N0023404 D DEN0023404 D DE N0023404D DE 426536 C DE426536 C DE 426536C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductor
compounding
conductors
container
compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN23404D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Krans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Norddeutsche Seekabelwerke GmbH
Original Assignee
Norddeutsche Seekabelwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Norddeutsche Seekabelwerke GmbH filed Critical Norddeutsche Seekabelwerke GmbH
Priority to DEN23404D priority Critical patent/DE426536C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE426536C publication Critical patent/DE426536C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/30Drying; Impregnating
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/28Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances natural or synthetic rubbers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Compoundieren von Leitern für Unterseekabel. Die insbesondere für Unterseekabel in Betracht kommenden unterteilten Leiter mit Guttaperclia- oder Balataisolation müssen vor dein Umpressen mit dem Isolationsmaterial einem sogenannten Compoundierverfahren unterzogen werden, um die zwischen den Litzenteilen und, im Falle eines gleichförmig helasteten Leiters, auch zwischen den Windungen des Belastungsmaterials befindliche Luft durch eine in der Wärine flüssige Masse züi verdrängen. Dies ist notwendig, weil sonst heini Umpressen des Leiters mit der Guttapercha in dein überzuge Luftblasen entstehen würden, die bei kleinerem Umfange in mühe-#-oller Nachseherarbeit von Hand beseitigt #\er(len müßten und bei stärkerem Auftreten den Leiter völlig unbrauchbar machen wür-I den. Auch würde bei Kabelinstandsetzungsarbeiten auf See die in dem Leiter eingeschlossene Luft die Herstellung einer guten IsolationsschicUt an der Reparaturstelle erschweren, da dieselbe durcl-i den auf dem liegengebliebenen Kabelstücl,- lastenden Wasserdruck die ],ei der Aufbringung noch weiche Isolierin#t-#;#e so Iange durchbrechen würde, bis der eingeschlossene Luftdruck sich mit dem atmosphärischen ausgeglichen hat. Es sind bereits verschiedene Verfahren zur Ausführung der Compoundierung bekannt, von denen je nach Eignung für die besondere Leiterform und aus wirtschaftlichen Erwä-,aungen heraus jeweils dem einen oder anderen der Vorzug gegeben wird. Eins dieser bet' el kannten Verfahren besteht darin, daß die Zwischenräume der Litze bereits bei deren Herstellung mit Compound ausgefüllt wer-]en, indem beispielsweise bei der Verseilung der Leiterteile der mittlere Draht der Litze kurz vor dem Verseilnippel durch die flüssige Compoundiermasse gezogen wird und über el dern mit dieser Masse bedeckten Leiter die äußeren Leiterteile verseilt werden. Dieses Verfahren ist aber nicht anwendbar, wenn es sieh tim gleichförmig belastete Leiter handelt, die zwecks künstlicher Erhöhung ihrer Selbstinduktivität nach der Aufbringung des Belastungsniaterials mit diesem zusammen geglüht werden- müssen, weil bei dem Glübprozeß die etwa in der Litze vorhandene Conipoundiermasse zerstört werden -würde. Ungeeignet ist das erwähnte Verfahren ferner -auch dann, wenn es sich um einen Leiter handelt, bei dem der zentrale Mitteldraht von einer Anzahl nahe aneinander anschließender sek-torförnliger Außenleiterteile umgeben ist, weil hierbei die Compoundmasse infolge der relativ geringen Zwischenräume zwischen den Litzenteilen nach außen gepreßt und durch ungleichmäßige Verteilung auf der Leiteroberfläche und die Verschmutzung der Maschine zu Störungen Anlaß geben würde. - Man hat deshalb für diejenigen Fälle, in denen das beschriebene Compoundierverfahren nicht anwendbar ist, zwei andere Verfahren vorgeschlagen. Nach dem ersteren wird der Leiter durch den in einem evakuierten. Behälter untergebrachten flüssigen Compound hindurchgezogen und alsdann an die Außenluft oder der größeren Sicherheit halber in einen gleichfalls mit flüssigem Cornpound gefüllten Behälter gebracht, in dem die Masse durch Anwendung hohen Druckes in die Zwischenräume der Litze gepreßt wird. Bei dem zweiten Verfahren wird der Leiter in einen luftdichten Behälter gebracht, aus welchem zunächst die Luft durch eine Luftpumpe abgesogen wird. Darauf läßt man den Compound in den Behälter einströmen, bis die Litze vollkommen von der Compoundrnasse eingeschlossen ist, unterbricht dann den Zufluß der Masse und preßt Luft in den Behälter hinein, so daß die Masse in die Zwischenräume des Leiters gepreßt wird und sie vollständig ausfüllt.
  • Die beiden letzteren Verfahren eignen sich auch zum Compoundieren von bereits mit dem Belastungsmaterial bewickelten und geglühten, gleichförmig belasteten Signalleitern sowie firr Leiter mit zentralem Runddraht und darüber verseilten, dichL aneinanderliegenden sektorförmigen Leiterteilen.
  • Die Erfindung betrifft ein neues, gleichfalls für jede Leiterform geeignetes, äußerst wirksames Compoundierverfahren, das vor den beschriebenen den Vorzug großer Einfachheit und Zeitersparnis hat, und beruht auf der Erkenntnis, daß das Vakuumverfahren entbehrlich ist, wenn der Compound unter genügendem Druck auf die Litze einwirkt und gleichzeitig durch Hindurchlaufenlassen der Litze durch den Druckbehälter ein sicheres Entweichen der Luft aus der Litze an der Eintrittsstelle in den Behälter ermöglicht ,vird. Nach der Erfindung erfolgt die Compoundierung in der Weise, daß die vom Haspel ablaufende Litze durch die in einem Behälter unter hohem Druck stehende flüssige Conipotindmasse gezogen wird und vorzugsweise in demselben Arbeitsgange (evtl. nach Durchlaufung des üblichen mit Klebecornpound gefüllten Behälters) in die Guttaperchaüberzugmaschine gelangt. In der Zeichnung ist die erfindungsgenläße Zinrichtung veranschaulicht. Die Litzea läuft durch einen heizbaren Behälter b. in welchem sich flüssiger, unter direktem hohen Druck stehender Compoundc befindet. Bei dem Eintritt der Litze a in den Behälter b wird die in der Litze a enthaltene Luft durch den unter direktem Druck stehenden Compound c vor der Einführung d bei e zum Entweichen gebracht, und an ihre Stelle tritt der nachdrän,gende Compound, der während des Durchlaufens des Behälters die Zwigchenräume zwischen den Litzenteilen restlos anfüllt.
  • Nach der weiteren Erfindung erfolgt die Abdichtung des Behälters an der Ein- und Austrittsstelle der Litze durch eine Labyrintlidichtung, die hohen Flüssigkeitsdrucken standhält und gleichwohl ein Entweichen der Luft an der Eintrittsstelle der Litze gestattet.
  • Abb.:2 zeigt die erfindungsgemäße Dichtung. f ist eine in die Stirnwand des Behälters b eingesetzte Hülse. g sind tellerförmig ausgearbeitete, mit Bohrung versehene Scheiben, die in die Hülse f eingefügt und, durch eine durchbohrte Verschraubung h zusammengehalten, ein Rohr mit Ringnuten darstellen. Beim Durchlaufen der Litze a bilden die Ringnuten die Labyrintlidichtung, indem sie, mit Compound gefüllt, bei genügender Anzahl den Druck des Cornpounds nach außen hin allmählich vollkommen aufheben. Die Bohrung der tellerförtnig ausgearbeiteten Scheiben g ist so bemessen, daß die durchlaufende Litze die Ringe selbst an keinem Punkt berührt, ohne dabei die Abdichtung irgendwie zu beeinträchtigen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRüci-iF: i. Verfahren zum Compoundieren von Leitern für Unterseekabel, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter durch die in einem Behälter unter hohem Druckstehende flüssige Compoundmasse gezogen -%vird und vorzugsweise in demselben Arbeitsgang, gegebenenfalls nach Durchlaufung des üblichen Behälters mit Klebecompotind, mit der IsolationsschIcht aus Guttapercha, Balata oder ähnlichem Material überzogen wird.
  2. 2. Druckkessel für die Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ein- und Austrittsstelle für den Leiter je eine Labvrinthdichtung angebracht ist, deren Ringnuten aus einer Anzahl von durchbohrten Tellerscheiben gebildet werden, die in einer Hülse zusammengehalten werden.
DEN23404D 1924-07-23 1924-07-23 Verfahren und Einrichtung zum Compoundieren von Leitern fuer Unterseekabel Expired DE426536C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN23404D DE426536C (de) 1924-07-23 1924-07-23 Verfahren und Einrichtung zum Compoundieren von Leitern fuer Unterseekabel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN23404D DE426536C (de) 1924-07-23 1924-07-23 Verfahren und Einrichtung zum Compoundieren von Leitern fuer Unterseekabel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE426536C true DE426536C (de) 1926-03-12

Family

ID=7342582

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN23404D Expired DE426536C (de) 1924-07-23 1924-07-23 Verfahren und Einrichtung zum Compoundieren von Leitern fuer Unterseekabel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE426536C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028190B (de) * 1954-01-13 1958-04-17 Pirelli Verfahren zum Bespuelen und UEberziehen des Leiters einer Kabelseele, insbesondere zum Ausfuellen der Zwischenraeume zwischen den Einzeldraehten eines vorerhitzten Leiters
DE1086313B (de) * 1956-11-02 1960-08-04 Bendix Aviat Corp Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren bzw. Auskleiden eines flexiblen Abschirmmantels fuer Kabel
DE1091906B (de) * 1953-05-05 1960-10-27 British Ropes Ltd Verfahren zum Impraegnieren von Seilen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091906B (de) * 1953-05-05 1960-10-27 British Ropes Ltd Verfahren zum Impraegnieren von Seilen
DE1028190B (de) * 1954-01-13 1958-04-17 Pirelli Verfahren zum Bespuelen und UEberziehen des Leiters einer Kabelseele, insbesondere zum Ausfuellen der Zwischenraeume zwischen den Einzeldraehten eines vorerhitzten Leiters
DE1086313B (de) * 1956-11-02 1960-08-04 Bendix Aviat Corp Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren bzw. Auskleiden eines flexiblen Abschirmmantels fuer Kabel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE426536C (de) Verfahren und Einrichtung zum Compoundieren von Leitern fuer Unterseekabel
DE2051672B2 (de) Verfahren und vorrichtung zur laengswasserabdichtung einer kabelseele im durchlaufverfahren
DE3304715C2 (de)
DE748808C (de) Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizleiterkabeln
CH391812A (de) Mit Kunststoff isoliertes elektrisches Kabel
DE749229C (de) Verfahren zur Herstellung einer OElsperre in oelimpraegnierten elektrischen Kabeln
DE910180C (de) Verfahren zur Abdichtung von Kabeln
DE519228C (de) Verfahren und Vorrichtung zum UEberziehen eines Kernes, z. B. des Leiters, eines elektrischen Kabels mit einem zaehen (viskosen) Material
DE459009C (de) Kontaktkabel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE414200C (de) Verfahren zur Herstellung eines gasdichten Verschlusses zwischen einem elektrischen Leiter und dem Gehaeuse eines Quecksilberdampfgleichrichters, einer Kuehlmaschine u. dgl.
DE443197C (de) Unterseekabel
DE615451C (de) Fernmeldeseekabel
DE511323C (de) Leiter, der mit magnetischem Material belastet ist
DE893974C (de) Elektrischer Durchfuehrungsisolator
AT147427B (de) Kabelendverschluß und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE1515808A1 (de) Mit Schaumstoff isolierte elektrische Leitung oder Ader und Verfahren zu deren Herstellung
DE566586C (de) Dreileiterhochspannungskabel
AT150238B (de) Verfahren zur Herstellung einer ölundurchlässigen Scheidewand oder eines Endverschlusses.
DE396217C (de) Stromdurchfuehrungsdraht zur luftdichten Einschmelzung in Glas, insbesondere fuer elektrische Gluehlampen u. dgl.
DE1652840B2 (de) Verfahren zum hartloetverbinden einer metallisierten keramikoberflaeche mit einer metalloberflaeche
AT208429B (de) Verfahren zum Zurichten der Enden von mehradrigen, ölgefüllten Kabeln beim Anschluß von Armaturteilen, wie Kabelverbindungen oder Kabelendverschlüssen, und Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens
DE897729C (de) Verfahren zur mechanischen Bearbeitung von Koerpern, die aus zwei oder mehreren parallelen, durch pulverfoermigen Isolierstoff voneinander getrennten Leitern bestehen
DE614183C (de) Hochfrequenzkabel
DE2150195A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Kabeln
DE721015C (de) Verfahren zur Herstellung von Aufteilungen an Kabelarmaturen von elektrischen Mehrleiter-OElkabeln