DE426997C - Sicherheitseinrichtung fuer Maschinen zum Stanzen von Leder und aehnlichen weichen Stoffen - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer Maschinen zum Stanzen von Leder und aehnlichen weichen Stoffen

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DE426997C
DE426997C DEH95527D DEH0095527D DE426997C DE 426997 C DE426997 C DE 426997C DE H95527 D DEH95527 D DE H95527D DE H0095527 D DEH0095527 D DE H0095527D DE 426997 C DE426997 C DE 426997C
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pressure
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punching
safety device
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Sicherheitseinrichtung für Maschinen zum Stanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen. Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung an Maschinen zum Ausstanzen von Leder und ähnlichen Stoffen, bei welcher der Druckstößel schwenkbar ist und durch eine Feder wirksam gemacht wird. Die bekannte Einrichtung dieser Maschinen hat den Nachteil, daß, wenn der Druckstößel zum Stanzdruck heruntergesenkt wird, der Druckstößel selbsttätig einrückt, bevor der Druckfuß das Stanzmesser erreicht hat, was leicht Unfälle verursacht.
  • Es sind Sicherheitseinrichtungen an Stanzmaschinen, wo der Druckstößel durch das Übertragungsgestänge des Fußhebels zum Einschwenken gebracht wird, bekannt. Bei diesen Maschinen wird der Druckfuß durch den Fußhebel und Zwischenfeder bis zu einer bestimmten Stellung des Druckfußes vorausbewegt, wo dann immer das Einschwenken des Druckstößels erfolgt. Das Einschwenken des Druckstößels erfolgt also immer in bestimmter Tiefenstellung des Druckfußes, ganz- gleich ob der gefährliche Raum zwischen- Stanzmesser und Druckfuß beseitigt ist oder nicht. Wird plötzlich ein niedrigeres Stanzmesser in Benutzung genommen, was recht oft der Fall ist, dann -kann sich der Arbeiter die Hände abklemmen. Außerdem müssen diese Einrichtungen immer erneut eingestellt werden, wodurch eine Sicherheit nicht gegeben ist.
  • Die Erfindung vervollkommnet Sicherheitseinrichtungen an Stanzmaschinen, wo der Druckstößel durch Wirkung einer Feder einschwenkt.
  • Diese Sicherheitseinrichtung ist an dein im Druckfuß eingesetzten Amboß angebracht, auf welchem durch den über letzteren schwenkbar angeordneten, motorisch bewegten Druckstößel die Stanzwirkung ausgeübt wird. Der Druckfuß wird durch den Fußhebel vom Arbeiter aus gesteuert.
  • Auf der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Seitenansicht der Stanze, Abb. 2 und 3 zeigen Ablenkplatte 8 in der Riegelstellung, in welcher das Einschwenken des Druckstößels 22 verhütet ist.
  • In Abb. 4 und 5 ist die Ablenkplatte 8 nach links bewegt und der Druckstößel in Wirksamkeit.
  • In A_ bb. 6 und 7 ist der Druckstößel abgehoben und in oberer Stellung, die Ablenkplatte 8 tritt in Riegelstellung nach rechts zurück.
  • Die Wirkungsweise ist folgende Der Druckfuß 21 wird durch die Feder 2o in angehobener Stellung gehalten und in bekannter Weise durch den Fußhebel =6 mit leichtem Druck gesenkt, bis das Stanzmesser einen Widerstand bildet. Nach Abb. 2 und 3 kann der Druckstößel noch nicht zur Wirkung kommen, weil die Ablenkplatte 8 das Auftreffen des Druckstößels 22 auf die Druckfläche des Druckfußes versperrt, so daß der Druckstößel wirkungslos an der Ablenkplatte 8 auf und ab gleitet.
  • Sobald nun ein zweiter, etwas stärkerer Druck auf den Fußhebel 16 erfolgt, bewegt sich der Hebel 17 im Langloch des Druckfußes 2i weiter nach unten und drückt dabei durch die senkrecht verschiebbare Stange 9, den Hebel =o und die wagerecht mit der Ablenkplatte 8 verbundene Schubstange =i, entgegen dem Druck einer auf der Stange =i sitzenden Feder 13, die Ablenkplatte soweit nach links zur Seite (Abb. 4 und 5), daß der Druckstößel 22 durch den Zug der Feder 15 auf die Druckfläche des Druckfußes aufsitzen kann, wodurch der Stanzdruck erfolgt. Der Druckstößel 22 hält, da die Stange 9 vom Hebel =7 äbbewegt ist, die Ablenkplatte 8 von dem Zurückschnappen in die Riegelstellung zurück, bis durch Aufwärtsgehen des Exzenterzapfens 12 der Druckstößel oberhalb der Ablenkplatte 9 gelangt, dann bringt die Feder 13 die Ablenkplatte 8 in Riegelstellung zurück, ein Nachschlagen kann nicht erfolgen.
  • Wird der Druckfuß auf das Stanzmesser geführt und hat der Arbeiter die Finger zwischen Druckfuß und Stanzmesser, dann merkt er, bevor er den zweiten stärkeren Druck auf den Fußhebel 16 ausübt, durch den erhöhten Druck sofort seinen Fehler und zieht die Finger zurück, wodurch dann ein Unfall vermieden wird.
  • Die Erfindung ist auch bei ähnlichen Maschinen, wie an Absatzfrontbeschneidmaschinen, anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENT- ANsPRUcH: Sicherheitseinrichtung für Maschinen zum Stanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen zur Verhütung des frühzeitigen selbsttätigen Einrückens des schwenkbaren, über den Druckfuß motorisch bewegten Druckstößels, den eine Feder in die wirksame Lage zu bringen strebt, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einer Ablenkplatte versehener Druckfuß mit seinem Fußhebel nur in kraftschlüssiger Verbindung steht und nach dem Aufdrücken auf das Stanzmesser es zuläßt, daß durch einen zweiten stärkeren Druck auf den Fußhebel die Ablenkplatte aus der Bewegungsbahn des Stößels gerückt und dadurch der Druckstößel zum Stanzdruck gebracht wird.
DEH95527D 1923-12-16 1923-12-16 Sicherheitseinrichtung fuer Maschinen zum Stanzen von Leder und aehnlichen weichen Stoffen Expired DE426997C (de)

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