DE42724C - Selbsttätiger Verkäufer für Zeitungen, ungebundene Druckschriften und ähnliche Gegenstände flachen Formats - Google Patents
Selbsttätiger Verkäufer für Zeitungen, ungebundene Druckschriften und ähnliche Gegenstände flachen FormatsInfo
- Publication number
- DE42724C DE42724C DENDAT42724D DE42724DA DE42724C DE 42724 C DE42724 C DE 42724C DE NDAT42724 D DENDAT42724 D DE NDAT42724D DE 42724D A DE42724D A DE 42724DA DE 42724 C DE42724 C DE 42724C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- framework
- pawl
- coin
- compartment
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims 2
- 238000000151 deposition Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/46—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
- G07F11/50—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
- G07F11/54—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted about vertical axes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der selbstthätige Verkauf von Zeitungen und ähnlichen Gegenständen bietet seine besonderen
Schwierigkeiten wegen des Formates derselben, wegen der Rauheit des Papiers, welches ein
selbsttätiges Vorschieben erschwert, wegen der verschiedenen Stärke, in welcher die Zeitungen
erscheinen und wegen des Bestrebens der zusammengefalteten Blätter, sich auszudehnen,
welche daher enge Räume weit mehr ausfüllen, als dies in zusammengeprefstem Zustande
der Fall sein würde.
Diesen Eigentümlichkeiten der Zeitungen, Hefte etc. trägt die gegenwärtige Erfindung
Rechnung. Bei derselben ist ein sich senkrecht oder geneigt drehendes Fächerwerk angeordnet,
in welches die Zeitungen etc. einzeln eingereiht werden. An einem Knopf oder
Griff wird nach Zahlung des Preises -des Verkaufsgegenstandes in bestimmter Münze das
Fächerwerk um je ein Fach weiter gedreht.
Die Umhüllung des Apparates hat . vor einem Fache, dem Verkaufsfache, eine Oeffnung,
durch welche man den verkauften Gegenstand bequem aus dem Fache entnehmen kann.
Da auf diese Weise der ganze Mantel des Fä'cherwerkes ausgenutzt ist, können die Fächer
hinreichend weit gemacht werden, um nöthigen^ falls hineinzulangen und die Zeitung u. s. w.
herauszuholen. Bei Anwendung eines geneigt umlaufenden Fächerwerkes oder schräger Böden
der Fächer schiebt sich die Zeitung etc. von. selbst etwas vor und kann desto bequemer
herausgelangt werden.
Am besten wird der Apparat bei einem Durchmesser von 50 bis 75 cm mit 50 bis
75 Fächern versehen. Jedes Fach ist dann 3,14 cm breit und verengt sich nach hinten.
Es ist nun durch die Einrichtung des Drehmechanismus dafür Vorsorge getroffen, dafs
das Fach mit der nächsten zum Verkauf gelangenden Zeitung nur dann durch den Druck
auf den Knopf oder die Bewegung der Stange vor die Verkaufsöffnung gerückt wird, wenn
der Preis in bestimmter Münze vorher in den Apparat gesteckt ist, ferner dafs das Fächerwerk
jedesmal nur um ein Fach vorrückt, endlich dafs selbiges von aufsen, nämlich durch
den Verkaufsschlitz, mit der Hand weder hinnoch herbewegt werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein waagrechter, Fig. 2 ein senkrechter
Schnitt durch den Apparat. Fig. 3 ist eine Darstellung des Getriebes von oben gesehen
, Fig. 4 eine Abänderung dieses Getriebes mit einer anderweitigen Hemmungsvorrichtung, Fig. 5 eine gesonderte Zeichnung
des Münzenempfängers und dessen Entleerungsmechanismus und Fig. 6 eine Vorderansicht
des Apparates.
In Fig. ι und 2 ist A der Boden, A1 der
kranzförmige Deckel des Fächerwerkes, αα,Λ2 α3
u. s. w. sind die Fächer. O ist die Spindel, um welche dasselbe sich dreht; sie wird unten und
oben im Boden bezw. dem Deckel der Umhüllung gelagert. Das Fächerwerk ist mittelst
seines Bodens und eines Zwischenbodens D,
Claims (1)
- Fig. 2, auf die Walze O aufgeschoben. B ist eine trommelartige Blechwand, welche die Fächer nach innen begrenzt, C ein Hohlraum , in welchem die Kasse untergebracht werden kann. Das Getriebe besteht aus dem Sperrrad E, Fig. 3, welches fest auf der Welle sitzt und so viel Zähne besitzt, wie das Facherwerk Fächer hat (es kann auch, wenn das Fächerwerk eine ungerade Anzahl Fächer hat, z. B. 59, die gröfsere Hälfte Zähne besitzen, also 30); ferner aus dem excentrisch zu diesem Rade drehbar befestigten Hebel H. An dem Hebel H befindet sich entweder eine Doppelsperrklinke JJ1, Fig. 3, oder auch, wenn, wie in Fig. 4, zur Verriegelung des Apparates eine besondere Vorrichtung angeordnet ist, nur eine (durch Feder F angedrückte) Sperrklinke G. In der Ruhe des Apparates verhindern die Sperrhaken JJ1 die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Sperrrades und des Fächerwerkes. Die Sperrklinke J, Fig. 3, oder G, Fig. 4, liegt, wenn der Apparat in Ruhe ist, nicht unmittelbar an dem Zahn \ an. Wird nun der Hebel H angedrückt, so hebt sich zunächst bei der ersten Ausführung Fig. 3 die Sperrklinke J aus und gestattet die Vorwärtsbewegung des Sperrrades E, dann drückt J1 dieses Rad um einen Zahn und damit das Fächerwerk um ein Fach vor. J1 verhindert gleichzeitig, dafs das Sperrrad sich um mehr als einen Zahn drehen kann.In der Regel wird nun die Bewegung des Hebels H durch den an dem Waagebalken L befindlichen Riegel R gehindert. Wird jedoch in den Münzeneinwurf e, Fig. 6, die richtige Münze geworfen, so gelangt dieselbe in bekannter Weise in den Münzenempfänger M, welcher durch Anheben des Waagebalkens L den Apparat entriegelt. Drückt man jetzt den Knopf K, Fig. 2, 3 und 6, vorwärts, so rückt man damit das nächste Fach vor die Verkaufsöffnung. Eine Spiralfeder S zieht H sofort wieder zurück. Bereits bei der Hinbewegung hat die Verlängerung des Hebels H mittelst der bei H1 befestigten kurzen Kette oder Zugstange Z, Fig. 3, 5 und 6, den kleinen Hebel PiV herumgezogen, welcher mittelst der Nase N auf den Rahmenhebel Q. des Münzenempfängers M drückt, Q anhebt und die Münze in die Kasse entrollen läfst. Diese Entleerungsvorrichtung kann begreiflich beliebig abgeändert werden.In Fig. 4 ist eine andere, die Drehung des Fächerwerkes von aufsen durch· den Verkaufsschlitz verbindende Anordnung . dargestellt, welche überhaupt vielfach geändert werden kann.Der Hebel T verriegelt hier mittelst des Riegels JR1 ein beliebiges Fach α von hinten und damit das ganze Fächerwerk. Auf dem Hebel T befindet sich der Wulst W. Sobald der Hebel H nach Zahlung der Münze nach links gedrückt wird und über den Wulst W gleitet, entriegelt T das Fächerwerk, worauf dann die Sperrklinke G den Zahn \ vorwärts stöfst.Sobald das nächste Fach vorgerückt ist,, fällt der Riegel R1 wieder ein und sperrt den Apparat aufs Neue, unabhängig von dem Hebel H, so dafs ein Drehen des Fächerwerkes nur mittelst des Knopfes K und Hebels H, nicht aber von aufsen durch den Verkaufsschlitz mit der Hand erfolgen kann.Bei dieser Anordnung genügt zum Vorwärtsschieben des Fächerwerkes statt der Doppelsperrklinke J J1 die in lockerem Scharnier an H angebrachte, durch Feder F angedrückte Sperrklinke G zum Vorwä'rtsbewegen des Sperrrades E.Es kann ferner bequem die Anordnung hinzugefügt werden, dafs beim Vorrücken des letzten Faches ein Stift sich vor den Einwurf stellt und denselben verschliefst.Paτεnt-ANSpruch:Ein Apparat zum selbsttätigen Verkauf von Zeitungen, charakterisirt durch ein in einem Behälter senkrecht oder geneigt rotirendes Fächerwerk A mit Fächern aala^a.% etc. und einem Hebel H und Sperrrad E mit einer Doppelsperrklinke JJ1 (Fig. 3) oder einer einfachen Sperrklinke G (Fig. 4), mittelst welcher Einrichtung nach Zahlung des Preises in bestimmter Münze das Fächerwerk um je ein Fach weiter vor, also vor die Verkaufsöffnung gerückt wird, während vor Zahlung des Preises sowohl der Hebel H als auch das Fächerwerk A an der Vor- und Rückwärtsbewegung durch einen Riegel R und gewünschtenfalls durch einen zweiten Riegel R1 gehindert ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42724C true DE42724C (de) |
Family
ID=318101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42724D Expired - Lifetime DE42724C (de) | Selbsttätiger Verkäufer für Zeitungen, ungebundene Druckschriften und ähnliche Gegenstände flachen Formats |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42724C (de) |
-
0
- DE DENDAT42724D patent/DE42724C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE11184C (de) | Verbesserungen an einem Billet- und Kontrolapparat | |
| DE106569C (de) | ||
| DE1474816A1 (de) | Quittungsdrucker fuer Muenzzapfsaeulen | |
| DE890729C (de) | Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit einer Lochvorrichtung | |
| DE149164C (de) | ||
| AT275204B (de) | Quittungsdrucker für Münzzapfsäulen | |
| DE230554C (de) | ||
| DE63148C (de) | Vorrichtung zur gleichzeitigen Ausgabe von gleichwerthigen Münzen aus mehreren Behältern | |
| AT42244B (de) | Registrierkasse mit Schreibstreifen. | |
| DE8300C (de) | Cigarreneinlage-Zutheiler | |
| DE189709C (de) | ||
| DE134851C (de) | ||
| DE604557C (de) | Registrierkasse mit unmittelbarem Summendruck | |
| DE265932C (de) | ||
| DE94909C (de) | ||
| DE89339C (de) | ||
| DE257984C (de) | ||
| AT82711B (de) | Rechenmaschine. | |
| DE592026C (de) | Selbstkassierende Vorrichtung zum Freistempeln von Postsendungen u. dgl. | |
| DE230315C (de) | ||
| DE54368C (de) | Neuerung an selbstthätigen Karten mit Gewichtsangabe druckenden und abliefernden Waagen | |
| AT133087B (de) | Selbsttätige Verteilervorrichtung für Zeitungen, Drucksachen u. dgl. | |
| DE204006C (de) | ||
| DE149163C (de) | ||
| DE653043C (de) | Apparat zur kontrolle der Bestellungen in Gaststaetten und aehnlichen Betrieben |