DE42742C - Neuerung an Bierdruckapparaten, welche durch Druckwasser betrieben werden - Google Patents

Neuerung an Bierdruckapparaten, welche durch Druckwasser betrieben werden

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DE42742C
DE42742C DENDAT42742D DE42742DA DE42742C DE 42742 C DE42742 C DE 42742C DE NDAT42742 D DENDAT42742 D DE NDAT42742D DE 42742D A DE42742D A DE 42742DA DE 42742 C DE42742 C DE 42742C
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DE
Germany
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pin
lever
pressurized water
pressure equipment
operated
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42742D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. HÜRSTEL in Strafsburg i. E., St. Margarethengasse Nr. 2 und J. WETTERER in Strafsburg i. E., Eisgruben Nr. 22
Publication of DE42742C publication Critical patent/DE42742C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/10Pump mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 den Mechanismus aufser Thätigkeit, Fig. 2 und 3 stellen einen selbstthätigen, Fig. 4 stellt einen nicht selbstthätig wirkenden Regulator dar.
Tritt Leitungswasser durch Rohr α, Ventil d, Rohr C in den Kessel A, so wird die in letzterem befindliche Luft in einen mit Rückschlagventil ausgerüsteten Luftvorrathskessel gedrückt, und der Schwimmer D mit seinem Ventil schliefst die Luftleitung f. Gleichzeitig mit A hat sich auch der am Hebel g hängende Kessel F vermittelst des Gummischlauches \ und des Rohres C aus der Leitung gefüllt und durch sein Mehrgewicht den Hebel g herabgezogen, wodurch weiter der Daumen r dieses Hebels einen bis dahin von ihm arretirten Stift 0 frei läfst, so dafs letzterer durch eine auf ihm befindliche Spirale gegen den Bund des im Apparat E befindlichen Stiftes / gedrückt wird.
Durch den Druck der Leitung wird aber auch gleichzeitig vermittelst der an ihm befestigten Gummischeibe m im Gehäuse R der Stift / in die Höhe geschoben und 0 klinkt unterhalb des Bundes von / ein und fixirt 1 bis auf Weiteres in dieser Stellung. Das mit / verbundene Ventil e öffnet sich, und das so lange vom Führungsstift von e offen gehaltene Ventil d wird durch den Druck der Wasserleitung geschlossen. Es entleert sich nun A durch C und b, sowie F durch den Gummischlauch £, und frische Luft tritt durch C in A, aus A durch Gummischlauch y in F wieder ein. Bei Entleerung von F und dem dadurch bewirkten Mindergewicht von F wird Hebel g mit F durch die Kraft der auf Stift k befindlichen Spirale in seine ursprüngliche waagrechte Lage gehoben, indem der Bund von k den Daumen i des Hebels g zurückdrückt. Durch die Bewegung von g wird zu gleicher Zeit der andere Daumen r den Stift 0 aus e ausklinken, und die so erläuterte Function wiederholt sich. Zur Abführung des in R noch gebliebenen Wassers ist ein nach b führendes Rohr mit Ventil und darunter befindlicher Spirale angebracht.
Beim Regulator B, Fig. 2 und 3, steht q mit der Leitung, ρ mit dem Apparat E, η mit dem Kessel A und dem Luftvorrathskessel in Verbindung, und schliefst sich η an das A und den Luftvorrathskessel verbindende Rohr und zwar vor dem Rückschlagventil an. Der unbewegliche Arm h des einen Gehäuses dient zur Fixirung des Druckes, indem ein mit Stellschraube t versehener Kloben den Hebel ν des anderen Gehäuses kürzer oder länger zu machen ermöglicht. Wird der in A und dem Luftvorrathskessel gewünschte oder bestimmte Druck überschritten, so wirkt dieser Mehrdruck durch η auf die Gummiplatte χ und den mit dieser verbundenen Stift j derart, dafs Hebel ν den mit Gummiplatte u versehenen Stift jl herabdrückt und damit die Verbindung mit der Wasserleitung ganz oder theilweise absperrt. Eine Scala auf h läfst den jederzeitigen Druck erkennen.
Will man den Apparat E nur zeitweise functioniren lassen, was bei periodischem Wirthschaftsbetriebe vortheilhaft ist, so bedient man sich des in Fig. 4 dargestellten Mechanismus H zum Steuern der Ventile, welcher an Stelle des Hebels g mit Kessel F den Hebel gl und
den mit Kopf versehenen Stift ql hat. Drückt man auf den Knopf, so functionirt der Apparat E einmal, und nur ein erneuter Druck setzt ihn wieder in Thätigkeit.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Bierdruckapparaten, welche durch Druckwasser betrieben werden:
    ι. bei dem durch Anspruch ι. des Zusatz-Patentes No. 38257 geschützten Mechanismus zum Steuern der Ventile, bestehend aus dem Gehäuse r, Membran m, Stift /, Kessel /, Hebel g-, Stifte k und i, die Abänderung, dafs die Ventile für Ein- und Ausströmung sich über einander befinden, das Gehäuse h fortfällt, Stift ο an Stelle des Stiftes i in einem besonderen Gehäuse angebracht ist, und an Stelle des einarmigen Winkelhebels g ein doppelarmiger Winkelhebel tritt;
    ein Regulator zur selbsttätigen Erhaltung eines bestimmten Druckes im. Luftvorrathskessel (Fig. 2 und 3), bestehend aus den Stiften j und jl mit den Membranen χ und u und dem verstellbaren Hebel werke vh.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42742D Neuerung an Bierdruckapparaten, welche durch Druckwasser betrieben werden Expired - Lifetime DE42742C (de)

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