DE428727C - Verfahren zum Zerkleinern von Abfallholz, insbesondere von aus Brettern gebildeten Holzgefaessen - Google Patents

Verfahren zum Zerkleinern von Abfallholz, insbesondere von aus Brettern gebildeten Holzgefaessen

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DE428727C
DE428727C DEM84204D DEM0084204D DE428727C DE 428727 C DE428727 C DE 428727C DE M84204 D DEM84204 D DE M84204D DE M0084204 D DEM0084204 D DE M0084204D DE 428727 C DE428727 C DE 428727C
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Magnet Werk Eisenach F GmbH
SPEZIALFABRIK fur ELEKTROMAGN
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/02—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

  • Verfahren zum Zerkleinern von Abfallholz, insbesondere von aus Brettern gebildeten Holzgefäßen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Zerkleinern von Holz, vornehmlich Holzkisten und anderen durch Vereinigung von Holzteilen mittels Nägel, Schrauben o. dgl. hergestellten Holzgegenständen, zwecks Gewinnung eines als Zusatz zu Sägespänen bei Sägespänfeuerungen wertvollen Brennstoffes. Es ist bekannt, daß beim Betriebe von Sägespänfeuerungen die Beigabe von gröberem Holzklein von großer Bedeutung für die gute Wirkungsweise der Feuerung ist. Es werden zu diesem :Zwecke in Betrieben, die Sägespäne in großen Mengen verfeuern, besondere Säge-, Fräs- und ähnliche Maschinen aufgestellt, mit denen die°-Verarbeitung von Abfallholz zur Erreichung des gewünschten Zerkleinerungsgrades betrieben wird. Für die Verarbeitung von Kistenholz und anderen Holzgegenständen, die mit Metallteilen durchsetzt sind, sind derartige Maschinen aber nicht brauchbar, da die schnell umlaufenden Schneidwerkzeüge beim Auftreffen auf Metallteile, insbesondere eiserne Nägel;, Schrauben und Bänder, Funken erzeugen, die in dem leicht entzündlichen Material häufig zu Bränden führen können. Die Verarbeitung von Kistenholz u. dgl. war deshalb für die genannten Zwecke bisher praktisch ausgeschlossen.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß es möglich ist, auch stark mit Eisenteilen u. dgl. durchsetzte Holzgegenstände, insb°sondere Kistenholz, sehr schnell und mit dem günstigsten Wirkungsgrade ohne Feuersgefahr dadurch zu zerkleinern, daß das Holz in einer Art Mahlvorrich tun- behandelt wird, die aus einem zweckmäßig in einem Gehäuse umlaufenden, mit schräg zur Drehachse liegenden Messern besetzten Mahlkörper besteht, der mit anderen, zweckmäßig ebenfalls schräg angeordneten, als Widerlager dienenden Messern zusammenarbeitet. Eine solche Maschine kann bei sehr großer Leistungsfähigkeit mit verhältnismäßig niedriger Drehzahl umlaufen, so daß jede gefährliche Funkenbildung beim Auftreffen der nfahlkörper auf Eisenteile so gut wie ausgeschlossen ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine zur Ausführung des neuen Verfahrens geeignete Vorrichtung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i die betreffende Vorrichtung in senkrechtem Längsschnitt und Abb. 2 eine Ansicht von oben.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Trichter i in Form eines abgestumpften Kegels, der unter Vermittlung eines Zwischenstückes 2 auf einem Ständer 3 ruht. Dieser Ständer dient zur Lagerung einer senkrechten Welle ,l, auf deren oberem Ende ein Messerkopf 5 sitzt. Dieser Messerkopf ist (Abb. 2) mit drei Messern 6 ausgerüstet, die an entsprechenden Armen 7, 8 und 9 auswechselbar angebracht sind. Die umlaufenden Messer 6 arbeiten mit an Vorsprüngen der Innenseite des Trichters i vorgesehenen festen Messern i o zusammen. Die Messer 7, 8 und 9 sind bei der dargestellten Ausführungsform der Maschine einmal in . der Weise schräg geneigt, daß die unteren Enden gegenüber den oberen, in der Drehrichtung gerechnet, zurücktreten;. ferner weisen die :Messer 6 noch eine Neigung gegenüber der Drehachse auf, indem ihre Schneidkanten in der Mantelfläche des bei der Drehung sich ergebenden Kegels liegen. Im wesentlichen in derselben Kegelfläche liegen die Schneiden der festen Messer i o. Im Interesse der Vereinfachung der Bauart wird der Trichter i zweckmäßig nicht genau kegelförmig, sondern als vielseitige Pyramide ausgebildet. Die festen Messer io verlaufen außerdem noch in der Weise, daß ihre von den umlaufenden Messern 6 zuerst erreichten Enden höher liegen als die andern Enden.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Die zu verarbeitenden Holzteile, beispielsweise Bretter von zerschlagenen Kisten oder aber auch ganze Kisten, Fässer o. dgl., werden in den Trichter i gegeben. Infolge des Umstandes, daß nur eines der umlaufenden Messer 6 bis in die Nähe des oberen Trichterrandes reicht und daß der Abstand zwischen den umlaufenden Messern sich nach oben erheblich erweitert, finden auch größere Gegenstände im oberen Teil des Trichters Platz. Sie werden hier von den oberen Enden der Messer 6 erfaßt, wobei die festen Messer io als Widerlager dienen, und bei der weiteren Drehung zusammengedrückt und teils zerbrochen bzw. zerquetscht, teils durch Zusammenwirken der Schneidkanten der umlaufenden Messer einerseits und der feststehenden Messer andererseits auch zerschnitten. Auch etwa in dem Holz enthaltene Eisenteile werden von den Messern ohne weiteres zerkleinert, ohne daß dabei gefährliche Funkenbildungen auftreten. Die zerbrochenen und zerschnittenen Holzteile rutschen in dem Trichter i allmählich weiter nach unten und werden hier nach und nach durch Zusammenwirkung der umlaufenden Messer mit den unteren Ge-enmessergruppen io weiter zerschnitten. Aus dem Trichter gelangt das zerkleinerte Gut, nachdem es gegebenenfalls noch eine weitere auf dem Kopfstück i i sitzende, jedoch nicht zur Erfindung - gehörende Zerkleinerungsvorrichtung i2, i3 durchlaufen hat, in Form einer losen Masse auf die Schurre 14, auf der es herabgleitet. Außerhalb der Maschine können aus der zerkleinerten Holzmasse nötigenfalls die Eisenteile auf magnetischem Wege ausgeschieden werden, während die Holzmasse selbst, gegebenenfalls unter Benutzung von Saugluftförderern, der Verwendungsstelle zugeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PA Tr` T-ANsi>rucii: Verfahren zum Zerkleinern von Abfallholz, insbesondere von aus Brettern gebildeten Holzgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz bzw. die Holzgefäße in einer Brech- und Schneidmühle behandelt werden, deren schräg zur Drehachse liegende, langsam umlaufende Greifer in Zusammenwirkung mit schräg angeordneten festen Messern die Gefäße zertrümmern und das Holz durch Spalten und Quetschen zerkleinern.
DEM84204D 1924-03-13 1924-03-13 Verfahren zum Zerkleinern von Abfallholz, insbesondere von aus Brettern gebildeten Holzgefaessen Expired DE428727C (de)

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DE (1) DE428727C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745116C (de) * 1941-07-02 1944-02-26 Johannes Jung Vorrichtung zum Zerfasern von Rinden, Borken, Bast, Holzsplittern u. dgl.
US3429350A (en) * 1965-06-16 1969-02-25 Belder Trust Comminuting device
EP0019092A1 (de) * 1979-05-10 1980-11-26 KOPO-Konepohja Oy Zerspanungsmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE745116C (de) * 1941-07-02 1944-02-26 Johannes Jung Vorrichtung zum Zerfasern von Rinden, Borken, Bast, Holzsplittern u. dgl.
US3429350A (en) * 1965-06-16 1969-02-25 Belder Trust Comminuting device
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