DE4294251C2 - Verfahren zur dynamischen Kanalzuweisung sowie Funktelefonsysteme mit dynamischer Kanalzuweisung - Google Patents
Verfahren zur dynamischen Kanalzuweisung sowie Funktelefonsysteme mit dynamischer KanalzuweisungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur dynamischen Kanalzuweisung
sowie Funktelefonsysteme mit dynamischer Kanalzuweisung.
Aus EP 0 347 396 B1 ist ein Mobilfunksystem bekannt, das bei Zellumschaltungen,
d. h. bei sogenannten Hand-Offs, eine verringerte Anfälligkeit gegenüber
Gesprächsabbrüchen aufweist. Gemäß dem beschriebenen System wird dei
Zeitpunkt eines Wechsels von einer Basisstation auf die andere vorzugsweise durch
Messen der jeweiligen Empfangsfeldstärken festgestellt. Damit bei der Umschaltung
von einer Basisstation zu der neuen Basisstation keine
Signalisierungsunterbrechung auftritt, die möglicherweise zum Abbruch des
Gesprächs führt, ist vorgesehen, daß die übergebende und die annehmende
Basisstation jeweils auf dem gleichen Kanal senden, so daß ein
Basisstationswechsel erfolgen kann, ohne daß die Mobileinheit diesen Wechsel
bemerkt. Für Systeme, bei denen die Mobileinheit in jeder Zelle gleichzeitig von
mehr als einer Basisstation bedient wird, ist darüber hinaus vorgesehen, daß die
Umschaltung nicht für alle Basisstationen gleichzeitig erfolgt, sondern in einer Weise,
daß die Mobileinheit stets mit zwei Basisstationen gleichzeitig in Verbindung steht.
Für Systeme, bei denen die Verwendung gleicher Funkkanäle für die übergebende
Basisstation und die annehmende Basisstation nicht möglich ist, wird in Spalte 17,
Zeilen 44 bis 52, vorgeschlagen, daß dann zumindest vorgesehen ist, daß die
beiden Kanäle in unterschiedlichen Zeitschlitzen liegen, so daß weniger
Interferenzen auftreten können.
Aus DE 26 59 570 C1 ist ein System für nicht öffentlichen beweglichen Landfunk
bekannt, bei dem mehrere Funkkonzentratoren 1 bis 7, die mit einer ersten Frequenz
arbeiten, jeweils einen kleinen Bereich abdecken und der gesamte abgedeckte
Bereich nochmals von einem weiteren Funkkonzentrator überlagert wird, der auf
einer anderen Frequenz arbeitet.
Kommunikationssysteme, und im besonderen zellulare
Funktelefonsysteme, übertragen typischerweise die
Kommunikation einer Teilnehmereinheit von einer Zelle zu
einer anderen, indem sie versuchen, die Signalstärke und
möglicherweise andere Maßstäbe für die
Kommunikationsqualität einer Teilnehmereinheit bzw. einer
mobilen Einheit zu messen. Bei zellularen
Funktelefonsystemen ist das Verfahren Qualitätsmessungen
anzuwenden, um so einen besseren Kommunikationspfad
auszuwählen, allgemein als Übergabe (handoff) bekannt. Mit
zunehmend ausgereifteren digitalen zellularen
Funktelefonsystemen können zusätzliche
Signalqualitätskriterien, wie z. B. die Qualität des
Aufwärts- (uplink-) und Abwärts- (downlink-) Pfades der
Kommunikation zwischen Teilnehmer und Basisstation,
implementiert werden, um beim Übergabeprozeß Unterstützung
zu leisten. Das Verfahren, alle gewünschten
Signalqualitätskriterien zu messen, ist jedoch zeitaufwendig
und liegt mindestens in der Größenordnung einiger Sekunden.
Wenn die zur Ausführung der Übergabe benötigte
Signalisierung, wie z. B. die Signalisierung zwischen einer
Vermittlung und den bei der Übergabe beteiligten
Basisstationen dazugenommen wird, addieren sich zusätzliche
Sekunden zu der bereits zeitaufwendigen Aufgabe.
In bestimmten Gebieten des zellularen Funktelefonsystems
kann die Kapazität zur Verkehrsabwicklung nur dadurch erhöht
werden, indem man die Zellengröße kleiner und kleiner macht.
Mit zunehmend schrumpfender Zellengröße wird aus der
herkömmlichen Zelle eine Minizelle oder Mikrozelle. Der
Unterschied zwischen normalen Zellen und Mikrozellen ist
leicht zu erkennen. Eine normale Zelle kann beispielsweise
gekennzeichnet sein durch einen Erfassungsbereich, der
typischerweise größer als eine Quadratmeile ist; Antennen,
die bedeutend über den meisten umliegenden Bauwerken
aufgestellt sind, so daß die sich ergebende
Strahlungscharakteristik in erster Linie durch die Antenne
selbst bestimmt wird; und durch eine gute Signalstärke auf
den Straßen innerhalb des erforderlichen Erfassungsbereichs.
Im Gegensatz dazu können Mikrozellen durch einen
Erfassungsbereich gekennzeichnet sein, der weniger als eine
Quadratmeile beträgt - üblicherweise sogar viel weniger;
durch Antennen, die unterhalb der Höhe vieler der umgebenden
Bauwerke angebracht sind, so daß die sich ergebende
Strahlungscharakteristik in erster Linie durch die in der
Nähe befindlichen Reflektoren bestimmt wird und nicht durch
die Antennenrichtwirkung; und durch gute Signalstärke in den
Gebäuden innerhalb ihres Erfassungsgebietes. Das
Erfassungsgebiet wird mehr oder weniger durch die Regionen
mit guter Signalstärke bestimmt. Mit zunehmendem Einsatz
und/oder wachsender Notwendigkeit von Kommunikation in
Gebäuden wird ein größerer Teil des Spektrums den
Mikrozellen zugewiesen.
In mikrozellularen Systemen sind die Änderungen in der
gemessenen Signalstärke aus einer Vielzahl von
Ausbreitungsgründen sogar größer als in Systemen mit
größeren, normalen Zellen. Die größere Änderung des
Mittelwerts der Signalstärke würde eine noch längere Meßzeit
erfordern, um den Mittelwert zu bestimmen, und es gibt
einige Gründe, warum das nicht tragbar ist. Erstens könnte
sich eine Teilnehmereinheit mit einer Geschwindigkeit durch die Zellen bewegen,
die, bis die Messung gemacht wäre, die Teilnehmereinheit aus der Zelle entfernen
würde. Zweitens kann die erwartete schnelle Änderung der durchschnittlichen
Signalstärke die Signalstärke wesentlich unter einen akzeptablen Pegel fallen
lassen. Dies könnte vorkommen, wenn eine Teilnehmereinheit in einer städtischen
Umgebung nur um eine Ecke biegt und ihr Signal zeitweise schwächer wird. Diese
Faktoren, wenn sie zusammengenommen werden, dienen in der Tat dazu, die
minimale Größe, die eine Mikrozelle annehmen kann, zu begrenzen; die Zellengröße
wird typischerweise durch den ungefähren Zellenradius oder durch den Abstand
zwischen Basisstandorten, der benötigt wird, um ein Gebiet zu versorgen,
gemessen. Da die Fähigkeit des Systems, eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern
zu versorgen, direkt proportional zur Größe der Zelle ist, begrenzen diese Faktoren
in herkömmlichen zellularen Systementwürfen direkt die Kapazität des Systems.
Die Verwendung von mikrozellularen Systemen bringt außerdem das diesen
Systemen innewohnende Problem der Störungen aus dem gleichen Kanal (co
channel interference) mit sich. Genauso wie in größeren, normalen zellularen
Systemen würde in mikrozellularen Systemen die Verwendung einer Wiederholfolge
(reuse pattern) helfen, die Störungen aus dem gleichen Kanal abmildern oder sogar
ganz zu eliminieren. Wenn man es allerdings pro Zelle betrachtet, begrenzen die
Wederholfolgen die gesamte Teilnehmerkapazität.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur dynamischen
Kanalzuweisung sowie ein entsprechendes Funktelefonsystem anzugeben, das
schnellen Änderungen des Signalqualitätskriteriums Rechnung trägt, und das die
Effekte der Störungen aus dem gleichen Kanal verringert, während es eine größere
Teilnehmerkapazität als herkömmliche Kommunikationssysteme verwaltet.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der Patentansprüche 1 und 4 bzw. 7 und
8 gelöst.
Bevorzugte Ausführungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Fig. 1 stellt allgemein eine physikalische Topologie eines
zellularen Funktelephonsystems dar.
Fig. 2 zeigt allgemein eine logische Darstellung des
zellularen Funktelephonsystems von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen typischen TDMA-Rahmen.
Fig. 4 stellt einen TDMA-Rahmen dar, der eine dynamische
Kanalzuweisung gemäß der vorliegenden Erfindung
enthält.
Fig. 5 stellt allgemein, in Blockdiagrammform, die
Basisstationen 111 bis 118 dar, die in vorteilhafter
Weise die erfindungsgemäße dynamische Kanalzuweisung
implementieren können.
Fig. 6 veranschaulicht ausführlicher die Arbeitsweise des
MLSE 506, des Änderungsschaltkreises 508 und der
Ausgabeschaltung 510 von Fig. 5.
Fig. 7 veranschaulicht Tabellen, die die Vermittlung 210
erzeugt und gemäß der vorliegenden Erfindung
verwaltet.
Fig. 8 stellt allgemein die Schritte dar, die die
Vermittlung 210 durchführt, um eine erfindungsgemäße
dynamische Kanalzuweisung auszuführen.
Das Kommunikationssystem, das in der bevorzugten
Ausführungsform ein zellulares Funktelephonsystem ist, dient
dazu, die Qualität eines einzelnen zellularen
Funktelephongesprächs auf einem hohen Niveau zu halten,
indem berücksichtigt wird, daß in kleineren, mikrozellularen
Systemen oder in einer städtischen Umgebung, die mit
Teilnehmern dicht bevölkert ist, die Signaländerungen
typischerweise um einige dB größer sind als
herkömmlicherweise gemessen worden ist. Um dem
mikrozellularen System eine größere Flexibilität zu geben,
wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Erfassungsbereich
mit Basisstationen besetzt, die eine Teilmenge, und
idealerweise alle, zellularen Frequenzen, die dem ganzen
System zur Verfügung stehen, gemeinsam haben. Auf diese
Weise kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt jede Basisstation
jede Frequenz empfangen und jede Frequenz aussenden, und
somit die Effekte der Störungen aus dem gleichen Kanal
abmildern.
Fig. 1 stellt allgemein die Topologie eines zellularen
Funktelephonsystems gemäß der vorliegenden Erfindung dar.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, umfaßt das zellulare
Funktelephonsystem Zellen, die unterschiedliche Größen in
ihrem Erfassungsbereich haben. Aus Beispielsgründen nehmen
wir an, daß, verglichen mit Zellen typischer Größe, alle
Zellen Mikrozellen sind. Wie es für zellulare
Funktelephonsysteme typisch ist, steht ein sich
umherbewegender Teilnehmer 100 mit einer Basisstation 111 in
Verbindung, wobei die Basisstation 111 sich näherungsweise
im Zentrum der Zelle 101 befindet. Während sich der
Teilnehmer 100 in der Zelle 101 umherbewegt, wird sich die
von der Basisstation 111 gemessene Signalstärke eines
Signals C1, das vom Teilnehmer 100 ausgesandt wird, ändern.
Da die Zellen, die in Fig. 1 dargestellt sind, Mikrozellen
sind, kann sich der Teilnehmer 100 außerhalb der Zelle 101
befinden, wenn die Übergabe notwendig ist und herkömmliche
Übergabetechniken angewandt werden. Zudem, wenn viele
Teilnehmer, entweder fahrbare oder in der Hand tragbare
Geräte, den mikrozellularen Erfassungsbereich, wie er in
Fig. 1 dargestellt ist, überlasten, muß das mikrozellulare
System für möglichst viele dieser Teilnehmer einen
Kommunikationspfad zur Verfügung stellen.
Gegenwärtige großzellige Funktelephonsysteme beinhalten
Vollduplexkanäle, um die Verbindung zwischen Teilnehmer 100
und der Basisstation 111 aufrechtzuerhalten. Ein
Vollduplexkanal enthält ein festes Paar gerichteter
Verbindungen, eine Aufwärtsverbindung und eine
Abwärtsverbindung, wobei eine Verbindung für die Übertragung
und die andere Verbindung für den Empfang ist. In der
bevorzugten Ausführungsform ist der Abwärtspfad die
Verbindung von einer Basisstation zu einem Teilnehmer,
wohingegen ein Aufwärtspfad die Verbindung von einem
Teilnehmer zu einer Basisstation ist. Der zugeteilte
Frequenzbereich für dieses System legt die Frequenzen fest,
auf denen die Kommunikation auf den Verbindungen
stattfindet. Wenn der Teilnehmer 100 und die Basisstation
111 auf einem Vollduplexkanal Nachrichten übertragen,
bleiben sie typischerweise während der Dauer der
Nachrichtenübertragung auf dem gleichen Kanal (Frequenz).
Fig. 2 beschreibt allgemein eine logische Darstellung eines
zellularen Funktelephonsystems. Bezugnehmend auf Fig. 2,
sind die Basisstationen 111 bis 118 aus Gründen der Klarheit
zusammengefaßt. Ebenso sind die Teilnehmer 100, 120 und 121
mit einer Vielzahl von anderen möglichen Teilnehmern
zusammengefaßt dargestellt. Eine Vermittlung (switch) 210
ist über die Verbindungen 212 bis 228 an die Basisstationen
111 bis 118 angekoppelt. In der bevorzugten Ausführungsform
sind die Verbindungen digitale Leitungen (spans) mit 2,048
Mbit/Sekunde, die in Deutschland "DS-2'', im Vereinigten
Königreich "Megastream" und in den Vereinigten Staaten "T1
Spans" genannt werden. Ebenso kann die Vermittlung eine EMX-
Vermittlung sein, die von Motorola, Inc. erhältlich ist, und
in der von Motorola Service Publications, Schaumburg, IL.
herausgegebenen Motorola Gerätebeschreibung Nr. 68P81054E59
beschrieben ist. Weiterhin ist die Vermittlung 210 an ein
Landtelephonnetz 200 gekoppelt, das in der bevorzugten
Ausführungsform ein öffentliches Wähltelephonnetz (PSTN,
public switched telephone network).
Fig. 2 stellt die Teilnehmer 100, 120, 121 dar, die
versuchen, Nachrichten an die Basisstationen 111 bis 118 zu
übertragen. Wenn ein Teilnehmer 100 eine Nachricht
(Aufwärtspfad) sendet, ist jede Basisstation 111 bis 118 in
der Umgebung des Teilnehmers 100 in der Lage, die
ausgesandte Nachricht zu empfangen und empfängt sie auch.
Ungefähr zur gleichen Zeit könnten die Basisstationen 111
bis 118 auch eine Aufwärtsnachricht von einem anderen
Teilnehmer 120, 121 empfangen, der genau die gleiche
Aufwärtsfrequenz benutzt. Wenn das System ein
Zeitmultiplexsystem mit Vielfachzugriff (TDMA, time-division
multiple access) wäre, wie z. B. das GSM digitale zellulare
System, das in der GSM Recommendation 1.02, Version 3.0.0,
von März 1990 beschrieben ist, würde die Aufwärtsnachricht
Informationspakete enthalten, die in einzelnen Zeitschlitzen
übertragen werden. Fig. 3A stellt allgemein einen typischen
TDMA-Rahmen 300 dar, der Zeitschlitze aufweist, die
Übertragungen zwischen einer empfangenden Basisstation 111
und mehreren Teilnehmen 100, 120, 121 enthält. Zeitschlitz 0
305 jedes TDMA-Rahmens 300 wird in der bevorzugten
Ausführungsform für Steuerinformation verwendet. Die
Zeitschlitze 1 bis 7 werden typischerweise für
Sprachdatenübertragung genutzt, und sind in der Tat die
Zeitschlitze, in denen die Teilnehmer 100, 120, 121
Sprachdaten übertragen. Es ist offensichtlich, daß in dieser
Ausführungsform der TDMA-Rahmen 300 zu jeder gegebenen Zeit
höchstens sieben verschiedene Teilnehmer unterbringen kann.
Bezugnehmend auf die Fig. 2 und 3, die Übertragungen C1-
C3 finden auf der gleichen Frequenz statt, sind aber digital
codiert, um die Trennung in Zeitschlitze innerhalb eines
gegebenen TDMA-Rahmens 300 zu berücksichtigen. Es ist
wichtig, zur Kenntnis zu nehmen, daß Fig. 2 nur die
Aufwärtsübertragung darstellt, ein Fachmann würde aber
erkennen, daß die Abwärtsübertragung von der Basisstation
111 zu den Teilnehmern 100, 120, 121 auf der anderen Hälfte
der Vollduplexverbindung stattfindet. Weiterhin, in
herkömmlichen TDMA zellularen Funktelephonsystemen sind die
Übertragungen C1-C3 durch die Teilnehmer 100, 120, 121 in
Zeitschlitze auf einer bestimmten Frequenz getrennt, und die
Übertragungen bleiben für den Rest des Gesprächs in diesem
Zeitschlitz. Fig. 3B stellt die Übertragungen C1-C3 dar, die
in ihrem zugewiesenen Zeitschlitz bleiben, während der Anruf
andauert. Ein Mehrfachrahmen 310, der aus einer Reihe von 51
TDMA-Rahmen 300 besteht, wiederholt sich ständig und enthält
die Übertragungen C1-C3 in den gleichen Zeitschlitzen (d. h.,
C2 immer im Zeitschlitz 2, C1 immer im Zeitschlitz 3, C3
immer im Zeitschlitz 6) so lange, wie das Gespräch zwischen
den anrufenden Teilnehmern aufrechterhalten wird. Angesichts
der ziemlich einschränkenden Art dieser TDMA-Ausführung
überträgt die Basisstation 111 an die Vermittlung 210
Informationen, wie z. B. die Basisstationkennzeichnung (ID)
(Basisstation 111), Trägernummer (Frequenz),
Zeitschlitznummer und die entsprechenden Sprachdaten. Eine
typische Nachricht, die in dieser TDMA-Ausführung von der
Basisstation 111 an die Vermittlung 210 übertragen wird, ist
in Fig. 3C dargestellt. Die Nachricht wird von der
Vermittlung 210 dazu benutzt die Basisstation 111, falls
diese ausgewählt worden ist, für die richtige
Abwärtsübertragung zu konfigurieren. Auf diese Weise (wobei
die Nachricht benutzt wird) liefert die Vermittlung 210
Abwärts-Sprachdaten an die richtige Basisstation 111 zur
Übertragung auf dem richtigen Träger während des richtigen
Zeitschlitzes.
Wenn in herkömmlichen Funktelephonsystemen ein Teilnehmer
100, 120 und 121 eine Übergabe von der Basisstation 111 an
eine andere Basisstation benötigt, muß die Basisstation 111
die Vermittlung 210 auffordern, die benachbarten
Basisstationen sowohl wegen der Signalqualität der
Übertragung des speziellen Teilnehmers als auch wegen der
Trägerverfügbarkeit abzufragen. Wenn die Vermittlung 210
eine geeignete, benachbarte Basisstation findet,
benachrichtigt die Vermittlung 210 die Basisstation 111 den
speziellen Teilnehmer Anweisungen für einen neuen Träger und
Zeitschlitz zu geben. Es kann bis zu einigen Sekunden
dauern, diesen Übergabeprozeß abzuschließen; angesichts der
verminderten Größe der mikrozellularen Konfiguration und
angesichts dieses langwierigen Übergabeprozesses wird der
spezielle Teilnehmer eine schlechte Signalqualität bemerken,
und im schlimmsten Fall einen unterbrochenen Telephonanruf.
Fig. 4 stellt einen TDMA-Rahmen dar, der eine dynamische
Kanalzuweisung gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist.
Fig. 4A stellt einen TDMA-Rahmen 400 dar, der von der
Basisstation 111 empfangen wird. In Fig. 4A können die
Übertragungen C1-C3 auf dem gleichen Träger (Frequenz)
während des gleichen Zeitschlitzes sein. Fig. 4A ist eine
zeitliche Momentaufnahme eines TDMA-Rahmens 400, der von der
Basisstation 111 empfangen wird; während eines nachfolgenden
TDMA-Rahmens 400 könnte der Zeitschlitz 2, und wird
wahrscheinlich auch, eine oder mehrere verschiedene
Übertragungen von vollkommen verschiedenen Teilnehmern
enthalten, wie es in Fig. 4B dargestellt ist. Um der
verbesserten Entscheidungsfindung durch die Vermittlung 210
Rechnung zu tragen, muß der Nachricht, die in Fig. 3C
dargestellt ist, eine Teilnehmerkennzeichnungsnachricht (ID)
und eine Signalqualitätswertnachricht beigefügt sein. Die
resultierende Nachricht, die gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Vermittlung 210 geschickt wird, ist in Fig. 4C
dargestellt.
Fig. 5 stellt allgemein in Blockdiagrammform die
Basisstationen 111 bis 118 dar, die in vorteilhafter Weise
die erfindungsgemäße dynamische Kanalzuweisung ausführen
können. Die Signale C1 bis C3, die auf einem gemeinsamen
Träger während eines gemeinsamen Zeitschlitzes (wie in Fig.
4A dargestellt ist) übertragen werden, werden von der
Antenne 501 empfangen. Das Signal, das Daten von C1 bis C3
enthält, geht in den Quadraturdemodulator 500, der das
Impulsbündelsignal (burst signal) in I- und Q-Komponenten
demoduliert. Zu diesem Zeitpunkt weiß der
Quadraturdemodulator nicht, daß das Impulsbündel drei
getrennte Übertragungen C1-C3 enthält; er demoduliert
einfach, egal, welche Daten in einem bestimmten Zeitschlitz
sind. Die demodulierten Daten werden zum A/D-Wandler 504
geschickt, der die demodulierten I- und Q-Komponenten in ein
entsprechendes digitales Signal 505 umwandelt. Das digitale
Signal 505, das den A/D-Wandler 504 verläßt, wird sowohl in
eine Vorrichtung zum Abschätzen der größten
Wahrscheinlichkeit einer Sequenz 506 (MLSE, maximum
likelihood sequence estimator) als auch in einen
Änderungsschaltkreis 508 eingegeben. Der MLSE 506 und der
Änderungsschaltkreis werden dazu benutzt, das digitale
Signal 505 im wesentlichen zu rekonstruieren. Nach der
Rekonstruktion wird das rekonstruierte Signal vom MLSE 506
ausgegeben in den Ausgabeschaltkreis 510. Ein Signal 512,
das den Ausgabeschaltkreis 510 verläßt, geht in einen
Kanal/Sprache-Decodierblock 513 hinein, wo das Signal 512 in
die richtigen Sprachdaten decodiert wird. Ebenso wird vom
Ausgabeschaltkreis 510 ein Signal 511 ausgegeben, welches in
den Änderungsschaltkreis 508 eingespeist wird. Zum Schluß
verläßt ein Signal 514 den Änderungsschaltkreis 508, das den
Signalqualitätswert darstellt, und das schließlich zum Zweck
der Entscheidungsfindung an die Vermittlung 210 übertragen
wird.
Fig. 6 veranschaulicht detaillierter die Arbeitsweise des
MLSE 506, des Änderungsschaltkreises 508 und des
Ausgabeschaltkreises 510. Das digitale Signal 505, das in
den Änderungsschaltkreis 508 hineingeht, stellt die
digitalisierten Werte der demodulierten I- und Q-Signale (ID
und QD) dar. Die Signale ID und QD werden ebenso wie die
passende vorbestimmte Mittenfolge (mid-amble), die im
Referenzspeicher 614 gespeichert ist, in den
Korrelationsschaltkreis 612 eingegeben. Der
Korrelationsschaltkreis 612 korreliert daraufhin die
Mittenfolge der Signale ID und QD mit der vorbestimmten
Mittenfolge. Die Ausgabe vom Korrelationsschaltkreis 612 ist
ein Korrelationssignal C(t), welches, über die Zeit, im
wesentlichen die Korrelation darstellt, die vom
Korrelationsschaltkreis 612 durchgeführt worden ist. Die
Größe des Korrelationssignals C(t) ist definiert durch die
Gleichung:
worin IDN und QDN der kleine n-te Abfragewert von ID bzw. QD
sind. Der Synchronisierungsschaltkreis 610 liefert die
Synchronisierung für das Korrelationssignal C(t), das dann
in den Anzapfung(tap)-Modifikationsblock 608 eingespeist
wird. Die Ausgabe vom Anzapfung-Modifikationsblock 608 ist
eine modifizierte Kanalimpulsantwort 507, die die benötigten
Anzapfungen (taps) enthält, um das angepaßte Filter 600
aufzubauen. Ebenso wird vom Anzapfung-Modifikationsblock 608
ein Signal ausgegeben, das in den Vor-MLSE-
Verarbeitungsblock 616 hineingeht. Signal 509, das den Vor-
MLSE-Verarbeitungsblock 616 verläßt, geht in den MLSE 506
hinein und wird in den Viterbi-Algorithmusblock (VA) 606
eingegeben.
Die Arbeitsweise des MLSE 506 ist folgendermaßen. Ein
digitales Signal 505, das wieder durch ID und QD
repräsentiert wird, wird in das angepaßte Filter 600
eingegeben. Das angepaßte Filter 600 ist ein adaptives
Filter und wird mit Koeffizienten versorgt, die Funktionen
der modifizierten Kanalimpulsantwort 507 sind. Das angepaßte
Filter 600 erzeugt ein Signal, das dem Komplex-Real-
Umwandler 602 zugeführt wird, der dann ein reales Signal
erzeugt, das an den selektiven Bit-Inverter 604 geliefert
wird. Der Bit-Inverter 604 erzeugt ein nicht invertiertes
Ausgabesignal 515, das dem Viterbi-Algorithmusblock 606
zugeführt wird. Wiederum, der Viterbi-Algorithmusblock 606
wird mit Koeffizienten versorgt, die Funktionen der
modifizierten Kanalimpulsantwort auf der Leitung 509 sind.
Der Viterbi-Algorithmus 606 bildet ein Gitter (trellis), das
benutzt wird, um, als Antwort auf das Anlegen des Signals
auf der Leitung 515, Datensequenzen zu schätzen. Die
geschätzten Sequenzen werden erzeugt und an den Bit-Mapper
620 geliefert. Der Bit-Mapper 620 wird dazu benutzt, den
angelieferten binärwertigen Datenstrom in arithmetische
Werte (d. h. positive und negative Werte) umzuwandeln. Der
arithmetische Datenstrom, der vom Bit-Mapper 620 erzeugt
wird, wird auf der Leitung 622 generiert und wird dem Filter
630 zugeführt, das aus einem realen FIR-Filter mit neun
Anzapfungen (taps) besteht. Dem Filter 630 werden reale
Koeffizienten zugeführt, die Funktionen der modifizierten
Kanalimpulsantwort sind. Die Koeffizienten werden auf der
Leitung 626 zugeführt, werden durch den Umwandler 624
umgewandelt, um in realer Form vorzuliegen, und werden dem
Filter 630 auf der Leitung 631 zugeführt. Nochmals, die
Koeffizienten der zentralen Abzapfung des Filters 630 haben
den Wert Null. (Die Charakteristiken des Filters 640 werden
geändert, um die Effekte des angepaßten Filters 600
auszugleichen).
Der arithmetische Datenstrom, der auf der Leitung 622
erzeugt wird, wird zusätzlich dem Filter 632 zugeführt, das
ebenso ein reales FIR-Filter mit neun Anzapfungen ist, das
Koeffizienten hat, die eine Funktion der modifizierten
Kanalimpulsantwort sind. Das Filter 632 setzt einen Kanal
zusammen, in dem alle Mehrwegkanalsignalkomponenten
vorhanden sind. Und Anwendung des Datenstroms erlaubt eine
Synthese der Übertragung des Signals auf einem
Übertragungskanal. Das Inverse des vom Filter 632 gebildeten
Signals wird der Additionsschaltung 633 zugeführt.
Den Additionsschaltungen 635 und 633 wird zusätzlich das
nicht invertierte Signal zugeführt, das vom Bit-Inverter 604
erzeugt wird und das durch das Verzögerungselement 628
geeignet in der Zeit verzögert wird. Die Leitung 515
verbindet den Bit-Inverter 604 und das Verzögerungselement
628, und das Verzögerungselement 628 erzeugt ein
verzögertes, nicht negatives Signal auf der Leitung 627, das
den Additionsschaltungen 635 und 633 zugeführt wird. Die
Ausgabe der Additionsschaltung 633 ist ein Fehlersignal xi
und wird dem Block 634 zugeführt, der eine
Abfragewertvarianz des Eingangssignals berechnet. Die
Abfragewertvarianz wird gemäß der Gleichung, die in Block
634 gezeigt ist, berechnet. Die berechnete
Abfragewertvarianz wird dem Block 626 zugeführt, wo die
Abfragewertvarianz weiterhin durch den Faktor 1/Sr0 skaliert
wird. Sr0 ist die unverzögerte (zero lag) Autokorrelation
der angepaßten Filterkoeffizienten; zusätzlich ist Sr0 das
Produkt des komplexen Vektors der angepaßten
Filterkoeffizienten mit sich selbst. Die skalierte
Abfragewertvarianz, die im Block 636 berechnet wird, wird
dem Änderungsschaltkreis 508 über die Leitung 511 zugeführt.
Die skalierte Abfragewertvarianz auf Leitung 511 stellt das
Rauschen plus die Verzerrung im empfangenen Signal dar.
Bezugnehmend auf den Änderungsschaltkreis 508; die Ausgabe
vom Vor-MLSE-Verarbeitungsblock 616 wird in den Block 618
eingegeben, der das Quadrat der Energie der demodulierten
und korrelierten Impulsfolge (burst) berechnet. Die Ausgabe
vom Block 618 wird in den Teiler 613 eingegeben, der das
Rauschen plus die Verzerrung des empfangenen Signals durch
das Quadrat der Energie, das vom Block 618 erzeugt wird,
teilt. Die Ausgabe vom Teiler ist somit der
Signalqualitätswert, der an die Vermittlung 210 übertragen
wird und zur Entscheidungsfindung benutzt wird. Der von den
Basisstationen 111 bis 118 gemessene Signalqualitätswert,
der in Fig. 4C dargestellt ist und durch das Ausgangssignal
514 in Fig. 5 gezeigt ist, ist gegeben durch
σ2/E2
wobei in der bevorzugten Ausführungsform σ2 ein Maß für das
Rauschen plus die Verzerrung im empfangenen Signal ist, und
E2 ein Maß für die Energie im Signal zum Quadrat ist. Die
Größe σ2/E2 korreliert stark mit der Anzahl der Fehler in
der Impulsfolge und ist effektiver als entweder σ2 oder 1/E2
für sich genommen.
Der Wert σ2 für das Rauschen plus die Verzerrung wird von
den Ausgabedaten des ISI-Löschungsfilters (canceller filter)
verfälscht, wobei jedes Bit, das durch den MLSE 506 der
Basisstationen 111 bis 118 erfaßt wird, einen ihm
zugeordneten ISI-Löschungswert xi hat
Der E2-Term kann vom Korrelations/Synchronisationsteil des
Empfängers abgeleitet werden, wo die Korrelation von
Abfragewerten mit der gespeicherten Referenz ermittelt wird.
Diese Abfragewerte werden in Abständen von T oder T/2
ermittelt, wobei T eine empfangene Symbolzeit ist. Wenn es
z. B. neun solcher Abtastpunkte gäbe, würden die
verschiedenen Reihen von neun Punkten so lange ausprobiert
werden, bis ihre Summe ein Maximum ist. Die Abfragewerte
stellen Abfragewerte ρyz(n-τ) dar, wobei y(m) das empfangene
Signal ist, z(m) die gespeicherte Referenz ist und n und m
Indices der abgetasteten Funktion sind. Der Wert τ ist die
relative Verschiebung zwischen ihnen, wenn ein bestimmter
Löschungswert berechnet worden ist. E bzw. der Impulsfolge-
Energiewert ist
Natürlich muß die Anzahl der abgetasteten Punkte auf ρyz(n-τ)
nicht auf 9 beschränkt sein. Die Energie der Impulsfolge
wird dann für die Verwendung im Signalqualitätswertmaßstab
quadriert.
Nachdem jede Basisstation, die die Übertragungen empfängt,
den Signalqualitätswert bestimmt, kann die Nachricht von
Fig. 4C an die Vermittlung 210 übertragen werden. Wenn sie
bei der Vermittlung 210 ist, wird die Information der
Nachricht in Fig. 4C in einer Tabelle gespeichert, wie sie
in Fig. 7 dargestellt ist. Die Schritte, die die Vermittlung
210 unternimmt, um eine dynamische Kanalzuweisung gemäß der
vorliegenden Erfindung auszuführen, sind in Fig. 8
dargestellt. Beim Schritt 802 empfängt die Vermittlung 210
Signalmeldungen von jedem Basisstationsempfänger für jeden
Träger und jeden Zeitschlitz. Die Vermittlung 210
identifiziert bei 804 einen Benutzer (Teilnehmer) für jeden
Empfang; Teilnehmer werden durch die Teilnehmerkennzeichnung
(ID), die Trägernummer und die Zeitschlitznummer
identifiziert. Bei 806 speichert dann die Vermittlung jeden
Empfang für einen Teilnehmer in der Tabelle des Teilnehmers
und überträgt bei 808 die Daten von jedem Empfang in die
Tabelle, die die höchste Qualitätseinschätzung (höchster
Signalqualitätswert) hatte. Die Vermittlung 210 stellt bei
810 fest, welche Basisstation der Empfänger für jeden
Benutzer war und weist bei 812 alle abgehenden (abwärts)
Übertragungen mit Qualitätswerten über einer vorbestimmten
Schwelle den Basisstationen zu, die die entsprechende
Signalmitteilung erhielten. Beim Schritt 814 findet die
Vermittlung 210 den stärksten Signalqualitätswert für jeden
Teilnehmer mit abgehenden Übertragungen, die noch nicht
zugewiesen worden sind (Signalqualitätswert nicht über der
vorbestimmten Schwelle). Die Vermittlung 210 findet dann bei
816 eine zweite Basisstation für jede Signalmitteilung, die
einen Signalqualitätswert unter der vorbestimmten Schwelle
hat, und sucht bei 818 nach Basisstationen, die diesen
Empfang ebenso speicherten. Bei 820 leitet die Vermittlung
dann diese abgehenden Übertragungen mit
Signalqualitätswerten unter der vorbestimmten Schwelle an
diese Basisstationen weiter und wartet bei 822 auf den
nächsten Empfang.
Wenn der gleiche Aufwärtsträger und Zeitschlitz von zwei
(oder mehr) verschiedenen Teilnehmern 100, 120, 121 benutzt
werden, werden die Informationspakete, die von der
Basisstation 111 empfangen werden, aufgrund der Störung aus
dem gleichen Kanal eine schlechte Empfangsqualität haben. In
der Tat können einige der Bits in dem Paket, möglicherweise
sogar die meisten Bits, fehlerhaft sein. Allerdings wird es
einige Basisstationen innerhalb des Systems geben, die
aufgrund von geographischen Gegebenheiten und
Ausbreitungseffekten dieses übertragene Paket mit einem
akzeptablen Qualitätsniveau oder einem Qualitätsniveau
empfangen, das in Kombination mit Techniken wie z. B.
Codierung und Verschachtelung (interleaving) schließlich
akzeptable Ergebnisse hervorbringt. Ungeachtet der Qualität
werden jedoch die Bits, die in dem Paket erkannt worden
sind, zusammen mit dem Signalqualitätswert, der durch die
Basisstationen 111 bis 118 bestimmt worden ist, die die
Aufwärtsnachricht empfangen, an die Vermittlung 210
geschickt. Die Vermittlung 210 fragt alle einzelnen Träger
(Frequenzen), die dem System zugeteilt sind, ab und
analysiert die Qualitätsmeldungen von allen Basisstationen
111 bis 118, die die Aufwärtsnachricht auf einem bestimmten
Träger und Zeitschlitz empfangen haben, und nimmt ein
einzelnes Paket auf einem Träger nur von der Basisstation
an, die die beste Qualitätsmitteilung für dieses besondere
Paket gibt.
Bei konventionellen zellularen Systemen ist eine
Basisstation typischerweise ein ausschließlich zugeordneter
Paketempfangspunkt für eine bestimmte Teilnehmereinheit,
z. B. die Basisstation 111 für die Teilnehmereinheit 100. Die
ausschließlich zugeordnete (dedicated) Basisstation
überwacht die Qualität der Übertragung durch die
Teilnehmereinheit 100 und benachrichtigt Ziel-
Basisstationen, wenn eine Übergabe erforderlich ist. Die
Ziel-Basisstationen messen die Übertragungsqualität der
Teilnehmereinheit 100, benachrichtigen die Vermittlung 210,
und die Vermittlung teilt einer ausgewählten
Zielbasisstation mit, eine neue Frequenz für die Übertragung
einzustellen. Das mikrozellulare System gemäß der
vorliegenden Erfindung unterscheidet sich von herkömmlichen
zellularen Systemen dadurch, daß jede Basisstation der
empfangende Punkt für einen bestimmten Teilnehmer innerhalb
einer ersten Teilmenge von Frequenzen sein kann, und, daß
die Zuweisung dieser "empfangenden" Basisstationen im
extremen Fall jedesmal geändert werden könnte, wenn ein
neues Paket durch die Teilnehmereinheit 100 übertragen wird.
Während sich eine Teilnehmereinheit 100 überall im
Erfassungsbereich einer Mikrozelle umherbewegt, messen alle
Basisstationen innerhalb des Erfassungsbereiches die
Übertragung der Teilnehmereinheit 100 und melden die Messung
an die Vermittlung 210 zurück. Die Vermittlung 210 beurteilt
die relativen Qualitätsmessungen und beauftragt die
Basisstation, die die beste relative Qualität meldet, die
Aufwärtsübertragung der Teilnehmereinheit 100 zu empfangen.
Zusätzlich kann die Vermittlung 210 veranlassen, die
Abwärtsübertragung auf der ursprünglichen Basisstation
beizubehalten, so daß die ausgewählte Basisstation kein
Abwärtssignal an die Teilnehmereinheit 100 übertragen muß.
Durch die dynamische Trennung des Aufwärtspfades vom
Abwärtspfad kompensiert das mikrozellulare
Funktelephonsystem die Störungen aus dem gleichen Kanal
dadurch, daß es dauernd die beste Aufwärtsübertragung
empfängt, die vom Teilnehmer 100 gemacht worden ist.
Zusätzlich erlaubt das System reduzierte Kontrollmeldungen,
was in Folge die Geschwindigkeit, mit der die Zuweisung
erfolgen kann, erhöht.
Es ist wichtig, festzustellen, daß das Wechseln der
Basisstationen, die das übertragene Paket empfangen,
transparent für die Teilnehmereinheit 100 ist; es muß keine
Kontrollsignalisierung an die Teilnehmereinheit 100 gesandt
werden, um diese dynamische Basisstationsempfängerzuordnung
zu bewerkstelligen. Folglich, während sich eine
Teilnehmereinheit 100 überall in dem mikrozellularen
Erfassungsbereich umherbewegt, kann jede ihrer Übertragungen
von verschiedenen Basisstationen ohne irgendeine
Signalisierung und daher ohne ihr Wissen empfangen werden.
Folglich gibt es keine Übergabe, wie sie in herkömmlichen
Systemen erforderlich ist.
Wenn das System die Übertragung jedem Kanal im System
dynamisch zuordnen darf, werden die Kanäle in gewisser Weise
von Zelle zu Zelle wandern, oder es werden keine
herkömmlichen Kanalpaare (gegenüber herkömmlichen
Wiederholfolgen) gebildet. Diese "Flexibilität" im System
könnte möglicherweise zur Bündelung von Kanälen in Gebieten
führen, in denen dies nicht beabsichtigt ist. Um diese
Bündelung zu verringern, sollte das System in der Lage sein,
sich selbst dynamisch neu, in eine geeignete Wiederholfolge,
zu konfigurieren. Die Faktoren, die das System in Betracht
ziehen muß, um sich selbst neu zu konfigurieren, können
einschließen: Steuerung gegenüber Verkehrskanalbündelung,
physikalische Zellenanordnungen gegenüber logischen
Zellenanordnungen, bewegliche Kanalgruppen gegenüber
feststehenden Kanalgruppen, Listen mit unbrauchbaren Kanälen
in jeder Zelle, die dynamisch auf den neuesten Stand
gebracht werden, Liste mit möglichen Übergabekanälen in
jeder Zelle, die dynamisch auf den neuesten Stand gebracht
wird, usw. Auf diese Weise ist das System nie auf eine
bestimmte Wiederholfolge beschränkt, wie das in
herkömmlichen Systemen der Fall ist, so wird die
Kanalbenutzung und folglich die Teilnehmerkapazität dauernd
optimiert.
Wenn eine Abwärtsübertragung benötigt wird, entscheidet die
Vermittlung 210, welche Basisstation 111 bis 118 an einen
bestimmten Teilnehmer 100, 120, 121 senden wird. Der
Signalqualitätswert, der von jeder Basisstation, die das
Paket empfängt, an der Aufwärtsnachricht gemessen wird, wird
gespeichert, und die Vermittlung 210 entscheidet, welche
Basisstation 111 bis 118 das Abwärtspaket an den Teilnehmer
100 übertragen soll. Wenn irgendeine der Basisstationen, die
das Paket empfangen hat, einen Signalqualitätswert über
einer vorbestimmten Schwelle meldet, ist diese spezielle
Basisstation die Hauptbasisstation für die Übertragung auf
dem Abwärtspfad an den Teilnehmer 100. Wenn z. B. die
Übertragung des Teilnehmers 100 und 120 von den
Basisstationen 111, 112, 117 auf einem gemeinsamen Träger
während eines gemeinsamen Zeitschlitzes empfangen worden
ist, würden diese Basisstationen 111, 112, 117 einen
Paketqualitätswert der Übertragung messen und ihn an die
Vermittlung 210 melden. Wenn einer der Qualitätswerte, die
von einer Basisstation gemeldet worden sind, angenommen von
Basisstation 111, für den Teilnehmer 100 über einer
bestimmten vorgegebenen Schwelle wären, dann würde die
Basisstation 111 die Hauptbasisstation für die Übertragung
zurück an den Teilnehmer 100 sein. Wenn die Basisstation 111
nicht verfügbar wäre, dann wird die nächste Basisstation mit
dem nächsthöchsten Qualitätswert, angenommen Basisstation
112, ausgewählt. Dieser iterative Prozeß würde so lange
fortgesetzt, bis eine Basisstation für die
Abwärtsübertragung verfügbar ist. Wenn andererseits keiner
der Qualitätswerte, die von den Basisstationen 111, 112, 117
gemeldet worden sind, über der vorbestimmten Schwelle wäre,
dann würde die Abwärtsübertragung vorzugsweise von zwei
Basisstationen aus stattfinden. In der bevorzugten
Ausführungsform wären die zwei Basisstationen die beiden
Basisstationen, die die höchsten gemessenen
Paketqualitätswerte für einen bestimmten Teilnehmer 100
haben. Das erzeugt im wesentlichen einen Diversity-Effekt
für die Abwärtsübertragung. Die zwei ausgewählten
Basisstationen können nämlich durch eine ziemlich große
Entfernung getrennt sein, und das kann oft statistisch
unabhängige Abwärtsübertragungspfade erzeugen und eine
unwirksame Diversity beim Teilnehmer 100 hervorrufen. Um dem
Fall Rechnung zu tragen, in dem eine große Zahl von
Teilnehmern durch den Diversity-Effekt versorgt wird,
benötigt das System wahrscheinlich mehr, möglicherweise
bedeutend mehr, abgehende Kanäle als die Zahl der
Teilnehmer, die versorgt werden soll.
In der bevorzugten Ausführungsform ist ein bestimmter
Erfassungsbereich durch eine große Zahl von Basisstationen
abgedeckt, von denen jede idealerweise in der Lage ist, auf
jeder der Frequenzen, die dem System zugeteilt sind, zu
empfangen und zu senden. Fig. 1 zeigt nur einen kleinen
Prozentsatz der Basisstationen 111 bis 118, die in dem
System enthalten sind; genau gesagt hat jede Zelle innerhalb
des Systems ihre eigene Basisstation. Die gesamte Ansammlung
von diesen Basisstationen innerhalb des Systems ist mit der
Vermittlung 210 von Fig. 2 verbunden, die Information
(Signalqualitätswerte, Teilnehmerkennzeichnung, usw. ) von
jeder der verschiedenen Basisstationen entgegennehmen kann
und eine Entscheidung treffen kann. Außerdem kann die
Vermittlung 210 den ganzen Abwärtsverkehr, der von
irgendeiner Basisstation an irgendeine bestimmte
Teilnehmereinheit übertragen werden soll, leiten. Auf diese
Weise läuft der ganze Verkehr für einen Erfassungsbereich
durch die Vermittlung 210. Wenn der Erfassungsbereich groß
ist, besteht die Möglichkeit, statt einer einzigen, mehrere
Vermittlungen 210 zu haben, die miteinander in Verbindung
stehen.
In einer anderen Ausführungsform können die Mikrozellen eine
Teilmenge einer größeren Schirmzelle sein. Zum Beispiel,
bezugnehmend auf Fig. 1, könnten die Zellen 103, 108
Mikrozelleneigenschaften haben, wie sie hier beschrieben
sind, wohingegen die Zelle 102 herkömmliche zellulare
Eigenschaften haben könnte. Um Störungen aus dem gleichen
Kanal zu vermeiden, wird den Mikrozellen eine erste
Teilmenge von Kanälen innerhalb der Menge von zugewiesenen
Kanälen zugeteilt, wohingegen der Schirmzelle eine zweite
Teilmenge von zugewiesenen Kanälen innerhalb der gleichen
Menge von Kanälen zugeteilt wird. Nach Fig. 1 haben die
Mikrozellen 103 und 108 einen gemeinsamen Erfassungsbereich
(der schraffierte Bereich in Fig. 1) mit dem vorbestimmten
Erfassungsbereich der Schirmzelle 102. Wenn sich eine
Teilnehmereinheit 100 innerhalb dieses gemeinsamen
Erfassungsbereichs bewegen würde, würden die Basisstationen
112, 113 und 118 die Aufwärtsübertragung der
Teilnehmereinheit 100 messen. Eine Vermittlung 210 (gezeigt
in Fig. 2) würde die gemessene relative Qualität der
Aufwärtsübertragung beurteilen und die Verbindung
entsprechend zuweisen. Wenn die Teilnehmereinheit 100
ursprünglich mit der Basisstation 118, eine erste
Mikrozellenbasisstation, in Verbindung stehen würde, würde
die Vermittlung die Basisstation 113, eine zweite
Mikrozellenbasisstation, dazu bestimmen, die
Aufwärtsübertragung zu empfangen, wenn sie die beste
relative Qualitätsmessung melden würde. Innerhalb des
Mikrozellensystems könnte die Basisstation 118 die
Abwärtsverbindung zur Teilnehmereinheit 100
aufrechterhalten, während die Basisstation 113 die
Aufwärtsverbindung zur Teilnehmereinheit 100
aufrechterhalten würde. Dies würde nicht zu einem
Kanalwechsel führen, wenn man es aus der Sicht der
Teilnehmereinheit 100 betrachtet. Wenn allerdings die
Basisstation 112 die beste relative Qualitätsmessung melden
würde, wären herkömmliche Übergabetechniken erforderlich, da
die Mikrozellen und die Schirmzelle aus Gründen der
Abschwächung im gleichen Kanal eine unterschiedliche
Kanaleinteilung haben. In diesem Fall werden sowohl die
Aufwärts- als auch die Abwärtsverbindung an die Basisstation
112 in der Schirmzelle 102 übergeben, wobei die Übergabe von
einem ersten Kanal innerhalb der ersten Teilmenge von
Kanälen zu einem zweiten Kanal innerhalb der zweiten
Teilmenge von Kanälen stattfindet.
Die Systemidee ist kompatibel mit FDMA/TDMA oder CDMA-
artigen Systemen. Im Fall von FDMA und TDMA wird die
digitale Information, die übertragen werden soll, in Rahmen
gesetzt, und die einzelnen Teilnehmer werden durch einige
eindeutige Bitmuster innerhalb jedes Rahmens gekennzeichnet.
Dies könnte eine besondere Synchronisierungsfolge sein, die
einem einzelnen Teilnehmer 100, 120 zugewiesen ist, oder es
könnte eine Synchronisierungsfolge in Kombination mit einer
anderen speziellen Folge innerhalb der Information im Rahmen
sein. Im Fall von CDMA können die einzelnen Teilnehmer 100,
120 durch ihre Spreiz-Codes (spreading codes) identifiziert
werden. In jedem Fall sind es diese Kennzeichnungen, die dem
Systemcontroller 215 zu entscheiden erlauben, bei welchen
Qualitätsmeldungen von welchen Basisstationen 111 bis 117
die Qualitätsinformation verglichen werden soll, um eine
Entscheidung zu treffen wie die Information durch das ganze
System weitergeleitet werden soll. Im Fall von FDMA oder
TDMA ist es deshalb für die Basisstationen 111 bis 117
erforderlich, alle möglichen Kennzeichnungen
(Synchronisierungscodes) und außerdem einige zusätzliche
Kennzeichnungsbits erkennen zu können. Im Fall von CDMA ist
es für die Basisstationen 111 bis 117 notwendig, alle
einzelnen Spreiz-Codes zu erkennen. Die Teilnehmer 100, 120
können allerdings einfacher gebaut sein, da sie mehrfachen
Übertragungen mit verschiedenen Kennzeichnungen nicht
aussortieren; alles, was für einen bestimmten Teilnehmer
100, 120 vorgesehen ist, wird mit seiner eigenen
Kennzeichnung oder seinem eigenen Spreiz-Code übertragen.
Deshalb braucht der Teilnehmer 100, 120 nur bei einer
erwarteten Frequenz oder einer Gruppe von Frequenzen zu
einer erwarteten Zeit nach einer erwarteten Kennzeichnung
Ausschau halten.
Claims (8)
1. Verfahren zur dynamischen Kanalzuweisung in einem Kommunikationssystem,
wobei das Kommunikationssystem eine Vielzahl von festen Basisstationen aufweist,
von denen jede in der Lage ist, mit einer beweglichen Teilnehmereinheit über
Kanäle, die jeweils einen Uplink- und einen Downlink-Pfad besitzen, zu
kommunizieren und wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
Bewerten der Übertragungsqualität des von der Teilnehmereinheit gesendeten Uplink-Pfads an die Vielzahl von festen Basisstationen;
Übernehmen des Uplink-Pfads von einer der festen Basisstationen in Abhängigkeit von der bewerteten Übertragungsqualität; und
Bestimmen einer der verbleibenden festen Basisstationen für die Übertragung des Downlink-Pfads zur Teilnehmereinheit, in Abhängigkeit von den festgestellten Übertragungspfadqualitäten.
Bewerten der Übertragungsqualität des von der Teilnehmereinheit gesendeten Uplink-Pfads an die Vielzahl von festen Basisstationen;
Übernehmen des Uplink-Pfads von einer der festen Basisstationen in Abhängigkeit von der bewerteten Übertragungsqualität; und
Bestimmen einer der verbleibenden festen Basisstationen für die Übertragung des Downlink-Pfads zur Teilnehmereinheit, in Abhängigkeit von den festgestellten Übertragungspfadqualitäten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Bewertens weiterhin den Schritt
des Bewertens der Signalstärke des von der Teilnehmereinheit gesendeten Signals
des Uplink-Pfads umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Schritt des Bestimmens für die
Teilnehmereinheit nicht wahrnehmbar ist.
4. Verfahren zur dynamischen Kanalzuweisung in einem Funktelefonsystem, wobei
das Funktelefonsystem eine Vielzahl von Basisstationen aufweist, von denen jede in
der Lage ist, mit einer Teilnehmereinheit zu kommunizieren und wobei das Verfahren
folgende Schritte aufweist:
Kommunizieren über eine erste Basisstation mit einer Teilnehmereinheit sowohl über einen Uplink-Pfad als auch über einen Downlink-Pfad des entsprechenden Kanals; und
Bewerten der Übertragungsqualität des Uplink-Pfades des Kanals an zumindest der ersten Basisstation und einer zweiten Basisstation; und
Bestimmen der zweiten Basisstation zum Empfangen lediglich des Uplink-Pfades von dem Kanal, falls die Übertragungsqualität, die von der zweiten Basisstation ermittelt wurde, die Übertragungsqualität, die von der ersten Basisstation festgestellt wurde, überschreitet.
Kommunizieren über eine erste Basisstation mit einer Teilnehmereinheit sowohl über einen Uplink-Pfad als auch über einen Downlink-Pfad des entsprechenden Kanals; und
Bewerten der Übertragungsqualität des Uplink-Pfades des Kanals an zumindest der ersten Basisstation und einer zweiten Basisstation; und
Bestimmen der zweiten Basisstation zum Empfangen lediglich des Uplink-Pfades von dem Kanal, falls die Übertragungsqualität, die von der zweiten Basisstation ermittelt wurde, die Übertragungsqualität, die von der ersten Basisstation festgestellt wurde, überschreitet.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Schritt des Bestimmens der zweiten
Basisstation für den Empfang weiterhin den Schritt des Bestimmens aufweist, daß
der Uplink-Pfad zurück an die erste Basisstation gegeben wird, falls die
Übertragungsqualität, die von der ersten Basisstation ermittelt wird, die
Übertragungsqualität überschreitet, die von der zweiten Basisstation ermittelt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei der Schritt des Bestimmens, daß die
zweite Basisstation den Uplink-Pfad empfangen soll, für die Teilnehmereinheit nicht
wahrnehmbar ist.
7. Funktelefonsystem mit dynamischer Kanalzuweisung, wobei das
Funktelefonsystem zumindest zwei Basisstationen aufweist, die in der Lage sind,
eine Kommunikation mit einer Teilnehmereinheit (100, 121, 120) über Kanäle, die
jeweils einen Uplink- und einen Downlink-Pfad besitzen, herzustellen, wobei die
zumindest zwei Basisstationen über eine Schalteinrichtung (210) miteinander
verbindbar sind und wobei das Funktelefonsystem aufweist:
Einrichtungen an den zumindest zwei Basisstationen (111, 112), um die Übertragungsqualität des Uplink-Pfads, wie es von der Teilnehmereinheit übertragen wird, zu messen;
Einrichtungen an der Schalteinrichtung zum Bewerten der Übertragungsqualität des Uplink-Pfads, wie es von jeder der zumindest zwei Basisstationen gemessen wurde;
Einrichtungen an der Schalteinheit zum Bestimmen, daß eine bestimmte von den zumindest zwei Basisstationen lediglich den Uplink-Pfad empfängt, wobei diese Bestimmung mit Hilfe der Einrichtung zum Bewerten der Übertragungsqualität vorgenommen wird, und daß die zweite von den zumindest zwei Basisstationen dazu bestimmt wird, mit der Teilnehmereinheit auf einem entsprechenden Dowlink-Pfad zu kommunizieren.
Einrichtungen an den zumindest zwei Basisstationen (111, 112), um die Übertragungsqualität des Uplink-Pfads, wie es von der Teilnehmereinheit übertragen wird, zu messen;
Einrichtungen an der Schalteinrichtung zum Bewerten der Übertragungsqualität des Uplink-Pfads, wie es von jeder der zumindest zwei Basisstationen gemessen wurde;
Einrichtungen an der Schalteinheit zum Bestimmen, daß eine bestimmte von den zumindest zwei Basisstationen lediglich den Uplink-Pfad empfängt, wobei diese Bestimmung mit Hilfe der Einrichtung zum Bewerten der Übertragungsqualität vorgenommen wird, und daß die zweite von den zumindest zwei Basisstationen dazu bestimmt wird, mit der Teilnehmereinheit auf einem entsprechenden Dowlink-Pfad zu kommunizieren.
8. Funktelefonsystem mit dynamischer Kanalzuweisung, wobei das
Funktelefonsystem eine Vielzahl von Zellen (102, 103, 108) aufweist, von denen jede
ein bestimmtes Feld abdeckt, wobei zumindest eine der Zellen als Schirmzelle (102)
agiert, die eine Vielzahl von Mikrozellen (103, 108) aufweist, wobei zumindest zwei
Mikrozellen einen gemeinsamen Abdeckbereich mit der Schirmzelle aufweisen,
wobei jede Zelle und Mikrozelle eine Basisstation aufweist (112, 113, 118), um einen
Funktelefonsystembereich für das entsprechende Gebiet bereitzustellen, und wobei
jede Basisstation mit der anderen über eine Schalteinrichtung koppelbar ist und das
Funktelefonsystem aufweist:
eine Einrichtung zum Kommunizieren über eine erste Basisstation (118), die einer ersten Mikrozelle zugeordnet ist, mit einer Teilnehmereinheit sowohl über den Uplink- als auch den Downlink-Pfad auf einem ersten Kanal;
Einrichtungen zum Messen der Übertragungsqualität des Uplink-Pfades des ersten Kanals bei der ersten Basisstation, bei einer zweiten Basisstation (113), die einer zweiten Mikrozelle (103) zugeordnet ist und bei einer dritten Basisstation (112), die der Schirmzelle (102) zugewiesen ist;
eine Einrichtung zum Festlegen, daß die zweite Basisstation (113) lediglich den Uplink-Pfad des ersten Kanals empfängt, wobei die gemessene Übertragungsqualität bei der zweiten Basisstation besser ist als die gemessene Übertragungsqualität bei der ersten und dritten Basisstation; und
eine Einrichtung, die bewirkt, daß bei der Schalteinrichtung ein Kommunikationstransfer von der ersten Basisstation (118) zur dritten Basisstation (112) auf einem zweiten Kanal stattfindet, wenn die Übertragungsqualität, die von der dritten Basisstation festgestellt wurde, die Übertragungsqualität, die bei der ersten Basisstation und der zweiten Basisstation festgestellt wurde, überschreitet.
eine Einrichtung zum Kommunizieren über eine erste Basisstation (118), die einer ersten Mikrozelle zugeordnet ist, mit einer Teilnehmereinheit sowohl über den Uplink- als auch den Downlink-Pfad auf einem ersten Kanal;
Einrichtungen zum Messen der Übertragungsqualität des Uplink-Pfades des ersten Kanals bei der ersten Basisstation, bei einer zweiten Basisstation (113), die einer zweiten Mikrozelle (103) zugeordnet ist und bei einer dritten Basisstation (112), die der Schirmzelle (102) zugewiesen ist;
eine Einrichtung zum Festlegen, daß die zweite Basisstation (113) lediglich den Uplink-Pfad des ersten Kanals empfängt, wobei die gemessene Übertragungsqualität bei der zweiten Basisstation besser ist als die gemessene Übertragungsqualität bei der ersten und dritten Basisstation; und
eine Einrichtung, die bewirkt, daß bei der Schalteinrichtung ein Kommunikationstransfer von der ersten Basisstation (118) zur dritten Basisstation (112) auf einem zweiten Kanal stattfindet, wenn die Übertragungsqualität, die von der dritten Basisstation festgestellt wurde, die Übertragungsqualität, die bei der ersten Basisstation und der zweiten Basisstation festgestellt wurde, überschreitet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/802,932 US5309503A (en) | 1991-12-06 | 1991-12-06 | Dynamic channel assignment in a communication system |
| PCT/US1992/010347 WO1993011627A1 (en) | 1991-12-06 | 1992-12-01 | Dynamic channel assignment in a communication system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4294251C2 true DE4294251C2 (de) | 1998-10-08 |
Family
ID=25185128
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4294251T Granted DE4294251T1 (de) | 1991-12-06 | 1992-12-01 | Dynamische Kanalzuweisung in einem Kommunikationssystem |
| DE4294251A Expired - Lifetime DE4294251C2 (de) | 1991-12-06 | 1992-12-01 | Verfahren zur dynamischen Kanalzuweisung sowie Funktelefonsysteme mit dynamischer Kanalzuweisung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4294251T Granted DE4294251T1 (de) | 1991-12-06 | 1992-12-01 | Dynamische Kanalzuweisung in einem Kommunikationssystem |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5309503A (de) |
| JP (1) | JP3336578B2 (de) |
| BR (1) | BR9205587A (de) |
| CA (1) | CA2100961C (de) |
| DE (2) | DE4294251T1 (de) |
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