DE430003C - Einrichtung fuer UEberhitzer zur Regelung des Erwaermungsgrades des zu heizenden oder zu ueberhitzenden Mittels - Google Patents

Einrichtung fuer UEberhitzer zur Regelung des Erwaermungsgrades des zu heizenden oder zu ueberhitzenden Mittels

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Publication number
DE430003C
DE430003C DESCH74710D DESC074710D DE430003C DE 430003 C DE430003 C DE 430003C DE SCH74710 D DESCH74710 D DE SCH74710D DE SC074710 D DESC074710 D DE SC074710D DE 430003 C DE430003 C DE 430003C
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DE
Germany
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plate
grooves
wall
warming
heated
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Expired
Application number
DESCH74710D
Other languages
English (en)
Inventor
Benjamin Broido
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G1/00Steam superheating characterised by heating method

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Einrichtung für Überhitzer zur Regelung des Erwärmungsgrades des zu heizenden oder zu überhitzenden Mittels. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung für Überhitzer o. dgl., bei der der Grad der Erwärmung des zu heizenden oder zu überhitzenden klittels leicht regelbar und veränderbar ist.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung bei einem Dampfüberhitzer beispielsweise dargestellt. Die Ausführungsbeispiele zeigen einen Überhitzer, der in einer Wand des Feuerraumes eines Dampfkessels untergebracht ist. Abb. i ist ein Längsschnitt durch den Kessel und den Überhitzer. Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 von Abb. i in der Pfeilrichtung gesehen. Abb. 3 ist eine Ansicht auf die Rückseite des Kessels. Abb..l zeigt im größeren Maßstab einen Teil der Abb.2. Abb. 5 ist eine ähnliche Darstellung wie Abb. .l r!nd gibt eine abgeänderte Ausführungsform wieder. Abb.6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 von Abb. a. während Abb. 7 eine abgeänderte Einzelheit im Schnitt darstellt.
  • Von dem in Abb. i dargestellten Kessel sind nur die Teile gezeigt, die zur Erläuterung des Überhitzers notwendig sind. Wasserrohre i verbinden vordere und hintere Wasserkammern 2 und 3. Die Heizgase steigen durch den Verbrennungsraum 4 auf ihrem Weg zurr Schornstein und strömen durch die zwischen der Kante der Lenkwand 5 und der Wasser-Kammer 3 freigelassene Der für Kessel erzeugte Dampf wird von dein nicht gezeigten Dampfbehälter durch ein Rohr 6 zur oberen Sammelkammer 7 des überhitzers geleitet. An die Sammelkammer ; sind Überhitzerrohre 8 angeschlossen, deren andere Enden in eine untere Überhitzerkammer 9 münden, von deren Ende io der Dampf zur Verwendungsstelle abgeführt wird.
  • Die Überhitzerrohre 8 liegen mit der Hälfte der Außenfläche ihrer geraden Teile an einer Platte i i an, die aus Gußeisen o. dgl. besteht und halbzylinderförrnige Auskehlungen aufweist, die zur Aufnähme der Rohre dienen. Stangen 12 halten die Rohre 8 in Berührung mit der Platte i i. Im Ausführungsbeispiel sind neun Stangen 12 gezeigt. deren Abmessungen und Anzahl den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden müssen. jede Stange 12 wird gegen die Rohre 8 durch Schrauben 13 gedrückt, die in Bohrungen in Druckstücken 14. sitzen, welche auf Trägern 15 ruhen und sich gegen Anschläge 16 dieser Träger legen. Auf der Vorderfläche der Platte i i sind unterschnittene Nuten 17 vorgesehen, die mit feuerfestem Werkstoff i8 ausgefüllt sind. Die Platte i i besteht vorzugsweise aus mehreren Teilen; im Ausführungsbeispiel aus drei, welche den drei senkrechten Reihen der Stangen 12 entsprechen. Der durch den Überhitzer strömende Dampf wird durch die von der Platte i i auf die Rohre 8 übertragene Wärme überhitzt; die Platte i i empfängt die Wärme aus den auf sie auftreffenden Heizgasen und aus der unmittelbaren Bestrahlung durch die Feuerung. Der größere Wärmebetrag wird von den Rohren aufgenommen, wenn sie in guter Berührung mit der Platte i i auf ihrer ganzen Länge durch die Schrauben 13 gehalten werden. Soll der überhitzungsgrad verringert werden, kann man einige oder alle Schrauben 13 nachlassen, so daß die Berührung der Rohre 8 mit der Platte i i weniger stark wird. Das genaue Maß der Berührung mag im allgemeinen schwer zu bestimmen sein, da beim Nachlassen der Schrauben größere voneinander getrennt liegende Flächen noch in Berührung bleiben können oder die in Berührung bleibenden Flächen klein sind Lind sich gleichmäßig über das ganze Gebiet verteilen. Jedenfalls wird die ganze in Berührung befindliche Fläche kleiner sein als vor dem Nachlassen der Schrauben. Ein verhältnismäßig geringes Nachlassen ergibt eine große Verminderung des übertragenen Wärmebetrages.
  • Das feuerfeste Material 18 gestattet eine weitere Regelung des Überhitzungsgrades. Es bildet einen Teilschutz gegen die Wärme der Heizgase und der Feuerung. Indem man das Material aus einigen der Nuten oder aus Teilen von ihnen wegläßt oder entfernt, wird der Wärmeübergang durch die Platte i i vergrößert. Diese Regelung würde von größerer Dauer sein, da sie nur vorgenommen werden kann, wenn kein Feuer brennt, während die andere Regelung durch die Schrauben 13 vorgenommen werden kann, wenn der Kessel ini Betrieb ist, ohne daß der Betrieb gestört wird.
  • Die abgeänderte Ausführungsform nach Abb.5 weist stärkere Schichten von feuerfestem Material in den Nuten der Platte i i auf, und zwar in Gestalt von über die Vorderfläche der Platte i i vorstehenden Leisten i8a. Auch hier kann die Regelung durch Veränderung der Stärke des feuerfesten Materials vorgenommen werden.
  • Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen wird die durch die Platte i i übertragene Wärme auf der einen Seite aufgenoininen und auf der anderen Seite abgegeben. Unter Umständen kann es vorteilhaft seit), die Einrichtung so zu treffen, daß die Wärmeaufnahme und die Wärmeabgabe auf derselben Fläche' der Platte i i stattfindet, wobei die aufgenommene Wärme durch die Platte durch Leitung weitergegeben wird. Eine solche Eii:-richtung ist in Abb. 7 dargestellt. Die Platte i i nimmt Wärme auf an der inneren Fläche unterhalb der Wand 25 vor. einer nicht gezeigten Feuerung. Die Wärme wird durch die Platte ii zum oberhalb der Wand 25 liegenden Teil geleitet und wird durch Rohre 8 abgenommen. Die Wand 25 und die Rohre 8 können natürlich senkrecht oder wagerecht oder in irgendeinem Winkel angeordnet sein, ohne daß der Rahmen der Erfindung überschritten wird.
  • Andere Abänderungen von Einzelheiten sind denkbar. Beispielsweise können die Auskehlungen der Platte ii zur Aufnahme der Rohre 8 andere Gestalt aufweisen: die Mittel zum Anpressen Gier Rohre 8 können anders sein us-,v. Die Erfindung ist nicht auf Überhitzer beschränkt, die mit Dampfkesseln in irgendeiner Form zusammen angeordnet sind, sie kann vielmehr auch bei Überhitzern mit eigener Feuerung oder bei anderen Vorrichtungen Verwendung finden, die zum Erwärmen beliebiger anderer Mittel in rohrartigen oder anders geformten Hohlkörpern dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung für Gberhitzer o. dgl. zur Regelung des Erwärinungsgracles des zu heizenden oder -zu überhitzender Mittels, dadurch gekennzeichnet, daß die das Mittel enthaltenden Hohlkörper in regelbarer Berührung mit einer Wand o. dgl. stehen, welche durch Strahlung und gegebenenfalls Leitung aufgenommene Wärme an die Hohlkörper weiterleitet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Wärme leitende Wand (Platte i i) einen Teil einer Wand des Verbrennungsraumes (q.) eines Dampfkessels bildet und auf ihrer Rückseite Auskehlungen aufweist, in denen die Überhitzerrohre (8) liegen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überhitzerrohre (8) durch einstellbare Druckmittel (12 bis 16) regelbar in die Auskehlungen der Platte (i 1) gepreßt werden. q.. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch- an der Vorderseite der Platte (i i) angeordnete Einlagen aus feuerfestem Werkstoff (18, iSa), die zweckmäßig in Nuten (17) sitzen.
DESCH74710D 1925-07-07 1925-07-07 Einrichtung fuer UEberhitzer zur Regelung des Erwaermungsgrades des zu heizenden oder zu ueberhitzenden Mittels Expired DE430003C (de)

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