DE430102C - Einrichtung zum Schutz von Gluehkathodenroehren - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Gluehkathodenroehren

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DE430102C
DE430102C DEG57846D DEG0057846D DE430102C DE 430102 C DE430102 C DE 430102C DE G57846 D DEG57846 D DE G57846D DE G0057846 D DEG0057846 D DE G0057846D DE 430102 C DE430102 C DE 430102C
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DEG57846D
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General Electric Co
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03F—AMPLIFIERS
    • H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/52—Circuit arrangements for protecting such amplifiers
    • H03F1/54—Circuit arrangements for protecting such amplifiers with tubes only
    • H03F1/548—Protection of anode or grid circuit against overload

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schutz von Glühkathodenröhren. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz von Glühkathodenröhren, bestehend in einer selbsttätigen Unterbrechung des der Röhre zugeführten Stromes beim Eintreten etwaiger Störungen des Betriebes. Das Wesentliche der Erfindung besteht in einem Differentialrelais, dessen Wicklungen von zwei Strömen durchflossen «-erden, die von verschiedenen mit der Röhre verbundenen Stromkreisen abgenommen «erden. Das Relais und die Ströme sind so bemessen, daß normalerweise die beiden Ströme sich aufheben, während bei ungewöhnlichen Bedingungen, die eine Beschädigung der Röhren zur Folge haben könnten, der eine der Ströme durch diese ungewöhnliche Bedingung stärker beeinflußt wird als der andere, und so das Relais anspricht und die Stromzuführung unterbricht.
  • Die Erfindung ist in vier Abbildungen dargestellt, die vier verschiedene Ausführungsformen zeigen. In Abb. 1, 3 und q. sind i und :2 zwei Kathodenröhren mit drei Elektroden, die der Antenne 3 Hochfrequenzstrom liefern. Der Speisestrom für die Röhre wird durch die Leitungen d. und 5 über den Transformator 6 zugeführt. fach Abb. i liegt im Anodenkreis die Wicklung 7 eines Differentialrelais 8, dessen zweite Wicklung 9 in dem gemeinsainen Gitterkreise der Rühren liegt. Die Wicklungen sind so bemessen, daß die Ströme sich in ihnen bei normalem Betriebszustande aufheben. Es ist dann durch den Anker io des Relais 8 der Kontakt bei i i geschlossen, und durch die Wicklung 12 eines zweiten Relais 13, welches den Speisekreis der Röhre schließt, fließt ein Strom. «renn die Schwingungen aufhören, wird der Strom im Gitterkreis beträchtlich verringert, so daß das Relais 9 den Anker io anzieht und damit den Kreis des Relais 13 öffnet. Infolgedessen unterbricht das Relais 13 den zur Röhre führenden Strom. Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn der Strom im Anodenkreis stark abnimmt. Das Relais 9 ist so bemessen, daß es durch kurzzeitige Änderungen der Anoden-und Gitterströme, wie sie beim Senden von Signalen auftreten, nicht beeinflußt wird: Abb.2 zeigt eine Schutzvorrichtung bei Verwendung einer Gleichstromquelle 14.. In diesem Fall liegt die Wicklung 9 des Relais 8 im Glühkathodenkreis, die Wicklung 7 im Anodenkreis. Wenn hierbei der Strom im Anodenkreis auf einen anormalen Wert anwachsen sollte, beispielsweise -wenn die Schwingungen in der Röhre aufhören sollten, so spricht das Relais 8 durch Überwiegen des Stromes in der Spule 7 an und veranlaßt die Unterbrechung der Stromzuführung.
  • Die Anordnung nach Abb.3 ist für den besonderen Fall bestimmt, wo zwei Röhren in der Schaltung vorgesehen sind, um, falls der Glühfaden einer der Röhren durchgebrannt ist, die Anlage außer Betrieb zu setzen. Hier liegen die beiden Wicklungen des Differentialrelais 8 in den Kreisen der Glühfäden i und 2.
  • Bei der Anordnung nach Abb. q. liegt die Wicklung 7 des Relais 8 in Reihe mit dem Anodenkreis wie bei Abb. i, während die Wicklung 9 in Reihe mit der Gleichrichterröhre 15 liegt. Diese Röhre ist mit einem Punkt 16 der Kopplungsselbstinduktion 17 der Antenne verbunden, der so gewählt ist, daß er für das Relais 8 die gewünschte Spannung und den gewünschten Arbeitsstrom gibt. Beim Unterbrechen der Schwingungen wird der Strom in der Wicklung 9 unterbrochen und das Relais 8 wie oben in Tätigkeit kommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Schutz von Glühkathodenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Differentialrelais, dessen Wicklungen aus verschiedenen Kreisen des Röhrensystems gespeist werden und so bemessen sind, daß ihre Wirkungen auf den Anker normalerweise sich aufheben, der Speisestrom für die Röhre unterbrochen wird, wenn beim Eintreten von anormalen Bedingungen der Strom in der einen Wicklung überwiegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wicklung des Relais mit Strom aus einem Kreis gespeist wird, durch welchen dem Anodenkreise der Röhre Strom zugeführt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wicklung des Relais aus einem Kreis gespeist wird, in dein der Strom im wesentlichen so lange konstant bleibt, als durch die Röhre Schwingungen erzeugt werden, aber stark abnimmt, -wenn die Schwingungen durch andere Ursachen als das normale Senden unterbrochen -werden. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wicklung des Relais aus dem Gitterkreis gespeist wird.
DEG57846D 1922-06-09 1922-11-15 Einrichtung zum Schutz von Gluehkathodenroehren Expired DE430102C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959569C (de) * 1954-02-25 1957-03-07 Bbc Brown Boveri & Cie Verfahren zum Schutz von Roehrengeneratoren gegen unzulaessige Betriebszustaende beiEntlastung und gegen UEberlastung
DE1025014B (de) * 1954-04-09 1958-02-27 Siemens Ag Verstaerkeranordnung mit zwei parallel geschalteten Roehren
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