DE430423C - Haertepruefmaschine - Google Patents

Haertepruefmaschine

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DE430423C
DE430423C DEM79386D DEM0079386D DE430423C DE 430423 C DE430423 C DE 430423C DE M79386 D DEM79386 D DE M79386D DE M0079386 D DEM0079386 D DE M0079386D DE 430423 C DE430423 C DE 430423C
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DE
Germany
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ball
pressure
lever
testing machine
hardness testing
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DEM79386D
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Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
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Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Härtenrüfmaschine. Die Härteprüfmaschinen für die Kugeldruckprobe, die heute vorzugsweise im Gebrauch sind, sind entweder große, kompliziert gebaute Vorrichtungen oder kleinere Maschinen, mit denen sich jedoch nicht ebenso gute Prüfergebnisse erzielen lassen wie mit den erstgenannten, da bei den kleinen und einfachen Bauarten bei der Erzeugung und Übertragung des Druckes Schwingungen der beweglichen Maschinenteile und Stöße auftreten. Diese Schwingungen und Stöße, die nicht immer gleich groß sind, pflanzen sich natürlich auch auf die den Eindruck erzeugende Kugel fort. Es können dadurch auch bei Kugeldruckproben an demselben Material von gleicher Härte verschieden große Eindrücke entstehen, in welchen Fällen die Prüfergebnisse mit diesen Maschinen unbrauchbar sind.
  • Die Erfindung betrifft eine Härteprüfmaschine von einfacher und kleiner Bauart, mit der sich aber ebenso genaue Prüfergebnisse erzielen lassen wie mit den bekannten großen Maschinen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. An einem Gehäuse von beliebiger Bauart i ist der Hebel 2 angeordnet, der an seinem einen Ende das Gewicht 3 trägt und um den Punkt 4. drehbar ist. Der Hebel ruht auf dem Exzenter 5, das mittels eines zweiten Hebels 6 gedreht werden kann und so eingestellt ist, daß in der Ruhelage die volle Exzentrizität über dem Drehpunkte liegt. Der Druckstempel 7 wird von einer mit dem Gehäuse fest verbundenen Hülse 8 geführt. Zwischen dem unteren Ende der Hülse und einem um den Stempel gelegten Bund 9 ist eine Feder io derart angeordnet, daß der Stempel dauernd an den Hebelarm angepreßt wird. Unten trägt der Stempel die auswechselbare Kugel i i. Auch das obere Ende des Stempels, das den Hebel berührt, wird zweckmäßig auf ähnliche Weise mit einer gleichen oder ähnlichen Kugel r2 versehen. Das zu prüfende Material 13 ruht auf dem Tisch 1q., der mittels der Schraubenspindel 15 gehoben und gesenkt werden kann. Mit Hilfe einer Dosenlibelle 16 läßt sich die Maschine so aufstellen, daß der Stempel ? senkrecht steht.
  • Der Druck, den die Kugel auf das Material ausüben soll, kann durch Änderung des Gewichts oder des Übersetzungsverhältnisses vergrößert oder vermindert werden.
  • Die Prüfung wird in der Weise ausgeführt, daß der Tisch mit dem zu prüfenden Material soweit gehoben wird, daß dieses die Kugel i i berührt. Es ist dabei darauf zu achten, daß die Fläche des zu prüfenden Materials, auf der die Kugel i i ruht, horizontal liegt. Dann wird der Exzenter 5 mittels des Hebels 6 langsam und gleichmäßig gedreht, so daß der Druck des Gewichts 3 mittels Hebels 2 und Stempel 7 auf die Kugel i i übertragen wird. Nachdem die Kugel während einer vorgeschriebenen Zeit auf das Material eingewirkt hat, wird der Exzenter zurückgedreht und der Hebel 2 dadurch gehoben. Die Feder-io hebt dabei gleichzeitig den Stempel?, so claß die Kugel r i aus dem Eindruck herausgehoben wird und das zu prüfende Material freigibt. Dieses kann nun zwecks Messung des Eindrucks vom Tisch entfernt werden, und die Maschine ist von neuem gebrauchsfähig.
  • Die guten Prüfergebnisse, die sich mit der neuen' Maschine erzielen lassen, sind zurückzuführen auf das-günstige Zusammenwirken des Exzenters 5, der Kugel 12 und der Feder i o.
  • Dadurch, daß der Druckstempel schon bei Beginn der Probe durch die Feder io an den Hebe12 angepreßt ist und das zu prüfende Material mittels des an sich bekannten heb-und senkbaren Tisches 14n unmittelbare Berührung mit der Kugel i i gebracht wird, ist eine stoßfreie Übertragung des Druckes gewährleistet. Da zwischen den den Druck übertragenden Maschinenteilen kein Zwischenraum besteht, treten diese, sobald der Exzenter gedreht wird, alle gleichzeitig in Bewegung, und es beginnt sofort die Erzeugung des- Eindruckes. Die Wahl eines Exzenters oder einer Kurbel als heb- und senkbare Auflage für den Hebel 2 bedingt ferner, daß dieser infolge der Eigenart der Exzenteroden.Kurbelbewegung zuerst nur ganz langsam gesenkt wird, die Belastung der Druckkugel also langsam und gleichmäßig erfolgt. Durch diese Ausbildung der Aufläge, bei der nur geringe Reibung bei der Drehung des Exzenters und auch der Kurbel auftritt, gelingt es ferner, nachteilige Erschütterungen und Schwingungen des Hebels 2 zu vermeiden, falls die Drehung nur annähernd gleichn ia äßig ausgeführt wird. In demselben Sinne wirkt auch die Einschaltung der Kugel 12 zwischen Gewichtshebel 2 und Druckstempel 7 bei der Übertragung des Druckes. Würde man hier z. B. eine Schneide anordnen, so könnten Schwingungen des Hebels dadurch hervorgerufen werden, daß eine wenn auch nur geringe Verschiebung der Schneide gegen ihre Unterlage bei der Probe eintritt. Diese Verschiebung kann, wenn man die einfache Anordnung des den Druck erzeugenden Gewichtes an nur einem Hebel beibehalten will, nicht verhindert werden, da ja jeder Punkt des Hebels bei der für die Erzeugung des Druckes erforderlichen Abwärtsbewegung auf einem Kreisbogen, jeder Punkt des Stempels aber auf einer geraden Linie bewegt wird. Ruht dagegen der Hebel auf einer Kugel, so ist diese kleine Verschiebung ohne Nachteil, da die Kugel drehbar ist und der Hebel ohne große Reibung über sie hinweggleiten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Härteprüfmaschine mit einem durch Gewicht belasteten, den Druck vermöge eines Stempels auf die Druckkugel übertragenden, im Ruhezustande durch einen drehbaren Exzenter unterstützten Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstempel, in dessen unteren Teil die Druckkugel zweckmäßig auswechselbar gelagert ist, mittels einer Druckfeder (io) gegen den Hebel (2) unter Zwischenlagerung einer als Rollkörper wirkenden Kugel (12) angepr eßt gehalten wird.
DEM79386D 1922-10-24 1922-10-24 Haertepruefmaschine Expired DE430423C (de)

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DE430423C true DE430423C (de) 1926-06-16

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DE (1) DE430423C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2707873A1 (de) * 1976-03-01 1977-09-08 Alfred Ernst Haertepruefer nach rockwell

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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