DE430898C - Tragbare Einrichtung zur Isolationsmessung mit Gleichstrom - Google Patents

Tragbare Einrichtung zur Isolationsmessung mit Gleichstrom

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DE430898C
DE430898C DES69229D DES0069229D DE430898C DE 430898 C DE430898 C DE 430898C DE S69229 D DES69229 D DE S69229D DE S0069229 D DES0069229 D DE S0069229D DE 430898 C DE430898 C DE 430898C
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DES69229D
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Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00—Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02—Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/025—Measuring very high resistances, e.g. isolation resistances, i.e. megohm-meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Relating To Insulation (AREA)

Description

  • Tragbare Einrichtung zur Isolationsmessung mit Gleichstrom. Die Messung des Isolations@yider Standes von Wechselstromanlagen in der gebräuchlichen Weise durch Gleichstrom führt, soweit tragbare Einrichtungen verlangt werden, für höhere Betriebsspannungen zu Schwierigkeiten, infolge deren bislang von der Anwendung der Gleichstrommessung bei hoher Betriebsspannung abgesehen wurde. Die Schwierigkeiten liegen darin, daß zur Erzeugung einer der hohen Betriebsspannung entsprechend großen Meßspannung ein Gleichstromgenerator erheblicher Größe verwendet werden mußte. In dieser Hinsicht ist es besonders erschwerend, daß die Materialausnutzung für höhere Spannungen eine bedeutend schlechtere wird, so daß das Gewicht mit steigender Spannung stark zunimmt. Ein schwacher Punkt des Gleichstromgenerators für den Betrieb mit hohen Spannungen bleibt auch immer der Kollektor.
  • Gemäß der Erfindung «-erden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden und die Anwendung hoher Gleichspannung für tragbare Geräte zur Isolationsmessung dadurch ermöglicht, daß als Stromquelle ein kleiner Wechselstromgenerator, beispielsweise ein Induktor, verwendet wird oder an Stelle dessen der Anschluß an eine Wechselstromlichtleitung, sofern an der Meßstelle eine solche vorhanden ist. Im Anschluß an diese Stromquelle wird zur Erzeugung des Meßgleichstromes eine der bekannten Gleichrichterschaltunäen verwendet, wobei die Wechselspannung ::unächst hochtransformiert und dann gleichgerichtet wird. An die sekundäre Hochspannung werden hinter dein Gleichrichter ein oder mehrere Kondensatoren angeschlossen, an deren äußere Klemmen die zu messende Anordnung angeschlossen wird.
  • Hohe Gleichspannung als Prüfspannung ist für den Durchschlag bei Kabeln schon verwendet «-orden. Sie wurde mit Hilfe eines ZVechselstromgenerators, Transformators und rotierenden Hochspannungsgleichrichters hergestellt, also eines größeren Maschinensatzes, der «-eiter noch um eine Antriebsmaschine vermehrt wurde. Auch ist die Erzeugung hoher Gleichspannung zur Bildung von Funkenstrecken behufs Kenntlichmachung von Isolationsmängeln bereits vorgeschlagen worden.
  • Diesen bekannten Prüfeinrichtungen gegenüber ist beim Erfindungsgegenstand besonderer Wert auf die Leichtigkeit und Einfachheit und damit die Tragfähigkeit der ganzen Einrichtung gelegt, indem als primäre Stromquelle nur ein handgetriebener Induktor oder ein Anschluß an Lichtleitung dient und nur Gleichrichter ohne bewegliche Teile, nämlich Glühkathodenventilröhren oder Glimmrohren, verwendet werden.
  • Die Abb. i zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Schaltung. Als Stromquelle dient ein Induktor i, als Gleichrichter ist eine Ventilröhre a verwendet. Der Induktor liegt an der Primärwicklung 3' eines Transforrnators für beispielsweise 5oooVolt in der Hochspannungswicklung 3. Außer dieser Hochspannungswicklung 3 besitzt der Transformator noch eine zweite Sekundärwicklung4, die zur Erzeugung des Heizstromes für die Glühkathode 3 der Ventilröhre a dient. Durch den der Sekundärspule 3 entnommenen intermittierenden Gleichstrom wird ein Kondensator 6 geladen. An seinen Klemmen 7 und 8 entsteht Gleichspannung von der Höhe des Scheitelwertes der in 3 erzeugten Wechselstromspannung. An die Kondensatorklecnmen wird der unbekannte Widerstand 9 unter Vorschaltung eines Strommessers io und eines Schutzwiderstandes i i angeschlossen.
  • Der Schutzwiderstand i i hat den Zweck, das Instrument io gegen Überstrom zu schützen für den Fall, daß der Isolationswiderstand gering oder gleich Null sein sollte. Er kann auch so hoch gewählt werden, daß die Klemmenspannung des Kondensators bei Ersetzung des unbekannten Widerstandes g durch einen Kurzschluß unter einen bestimmten Betrag nicht herabsinkt. Die eine Klemme des Meßinstrurnentes wird geerdet, nämlich die, an die sich der unbekannte Widerstand schließt, da ja hauptsächlich Isolationswiderstände gegen Erde gemessen werden. Bei Leitungsprüfungen wird übrigens die Kapazität des Kondensators 6 noch durch die parallel geschaltete der Leitung gegen Erde v ergrößert.
  • Der Strommesser io mißt den Isolationsstrom. Die Spannung an der Isolation wird gemessen durch einen Spannungsmesser 12 mit hochohmigem Vorschaltwiderstand 13, der an den Klemmen 7, 8 des Kondensators 6 liegt. Man kann in bekannter Weise die sekundäre Hochspannung auch indirekt messen, indem man den punktiert gezeichneten Spannungsmesser i2' an die primären Klemmen legt und diesen nach dein L@bersetzungsverhältnis in Sekundärspannung eicht. Da es sich nicht um Präzisionsmessungen handelt, genügt es auch, die Spannung an dem Induktor einigermaßen konstant zu halten und allein den Strommesser io abzulesen, der dann für die konstante Induktorspannung in Ohm geeicht ist. Wenn man, statt an einen Induktor, an die Lichtleitung anschließt, erübrigt sich die Spannungsmessung. Um bei Induktorbetrieb die Spannung konstant zu halten, genügt es, an Stelle des Voltmeters 12' eine Glimmlampe an den Induktor zu legen, die bei hoher Induktorspannung über einen Spannungsteiler angeschlossen sein muß. Man braucht dann nur die Geschwindigkeit des Kurbelns derart zu regeln, daß die Lampe eine bestimmte Helligkeit aufweist, beispielsweise eben zu leuchten beginnt, um eine konstante Spannung zu erzielen, deren Höhe man durch die Wahl der Lampe und Verstellung am Spannungsteiler einstellen kann. Man kann auch in bekannter Weise durch Zentrifugalregler die Spannung konstant halten.
  • Statt der Anordnung mit einem Kondensator nach Abb. i kann man auch eine an sich bekannte Gleichrichteranordnung nach Greinacher wählen, um zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren über zwei Ventilröhren zti laden, von denen der erste durch die eine Halbperiode der in der Hochspannung,sspule 3 erzeugten Wechselspannung geladen wird und der zweite durch die zweite Halbperiode. Die Gesamtspannung der beiden Kondensatoren erreicht dabei den doppelten Scheitelwert der elektromotorischen Kraft der Hochspannungswicklung 3.
  • Auch im sekundären Kreis können an Stelle der Glühkathodenventilröhren Glimmlampen in geeigneter Schaltung Verwendung finden. Man kann gemäß den Anordnungen nach Abb.2 und 3 auch den einzigen Kondensator durch eine solche Anzahl in Reihe geschalteter Kondensatoren G, 6", 6"' usw, ersetzen, daß jeder einzelne Kondensator eine für eine Glimmlampe hinreichend geringe Spannung erhält. Man kann dann die Sekundärspule in eine der Kondensatorzahl entsprechende Anzahl selbsttätiger Teile 3', 3'', 3'" usw. zerlegen und jeden einzelnen Kondensator von einem dieser Wicklungsteile über eine Glimmlampe 2', 2'', 2"' usw. speisen lassen.
  • Als Anzeigegerät kann an Stelle des Stromzeigers io und des Spannungszeigers r2 auch in bekannter Weise ein Quotientengerät gebraucht werden, bei dem die eine der beiden starr miteinander verbundenen Spulen dem Strommesser io und die andere dem Spannungsmesser 12 entsprechend geschaltet ist. Bei Prüfung von Wechselstromleitung in Betrieb wird in bekannter Weise eine Schutzdrosselspule vorgeschaltet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbare Einrichtung zur Isolationsmessung mit Gleichstrom, gekennzeichnet durch eine Wechselstromquelle ohne maschinelle Antriebsvorrichtung (Kurbelinduktor oder Netzanschluß), die über einen Hochspannungstransformator eine Röhrengleichrichteranordnung speist, an dessen Gleichstromklemmen parallel zu einer Kondensatoranordnung der Prüfkreis angeschlossen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Gleichrichter Glühkathodenventilröhren verwendet sind und der Heizstrom einer-Hilfswicklung des Transformators entnommen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazitäten aus Kondensatorreilien bestehen, von denen jedes einzelne Glied von einer selbständigen Sekundärwicklung über eine Glimmlampe gespeist wird. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Glimmlampe zur Überwachung der Spannung des Kurbelinduktors.
DES69229D Tragbare Einrichtung zur Isolationsmessung mit Gleichstrom Expired DE430898C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917022C (de) * 1948-10-02 1954-08-23 Metrawatt Ag Magnetinduktor mit Messeinrichtung zur Messung von Widerstaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE917022C (de) * 1948-10-02 1954-08-23 Metrawatt Ag Magnetinduktor mit Messeinrichtung zur Messung von Widerstaenden

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