DE4309098A1 - Kotflügel für Nutzfahrzeuge - Google Patents

Kotflügel für Nutzfahrzeuge

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DE4309098A1
DE4309098A1 DE19934309098 DE4309098A DE4309098A1 DE 4309098 A1 DE4309098 A1 DE 4309098A1 DE 19934309098 DE19934309098 DE 19934309098 DE 4309098 A DE4309098 A DE 4309098A DE 4309098 A1 DE4309098 A1 DE 4309098A1
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DE
Germany
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fixed
mudguard
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Withdrawn
Application number
DE19934309098
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl Ing Pedrotti
Wolfgang Dipl Ing Haensler
Wolf-Ruediger Dipl Ing Barz
Martin Dipl Ing Minet
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Daimler Benz AG
Mercedes Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Mercedes Benz AG
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Publication date
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Publication of DE4309098A1 publication Critical patent/DE4309098A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08—Front or rear portions
    • B62D25/16—Mud-guards or wings; Wheel cover panels
    • B62D25/168—Mud guards for utility vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kotflügel für Nutzfahrzeuge. Bei Nutzfahrzeugen ist es allgemein üblich, den Kotflügel mit Trageelementen an dem Fahrzeug zu befestigen. Ein Nachteil solcher Kotflügel ist es, daß für unterschiedliche Bauausfüh­ rungen des selben Fahrzeugtyps eine Vielzahl unterschiedlicher Kotflügel und Anbringungen benötigt werden. Dies ist beispiels­ weise durch unterschiedliche Reifengröße und Achsenzahl bedingt.
Aufgabe der Erfindung ist es einen Kotflügel zu schaffen, der unabhängig von der Bauausführung des Fahrzeuges verwendet und angeordnet werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß die Kotflü­ gel aus mehreren Bauelementen zusammengesetzt sind. Die Bau­ elemente sind für jeden Kotflügel zumindest ein vorderes und ein hinteres Seitenelement. Zwischen den Seitenelementen, und erfindungsgemäß direkt an den Seitenelementen befestigt, ist zumindest eine Abdeckhaube angeordnet. Erfindungsgemäß erfolgt die Anpassung des Kotflügels an die Bauausführung über unter­ schiedlich ausgestaltete Abdeckhauben.
Dabei wird je ein Seitenelement vor bzw. hinter der Achse ange­ bracht. Bei mehrachsigen Fahrzeugen wird je ein Zwischenelement zwischen den Achsen angebracht. Die Anordnung der Seitenele­ mente und der Zwischenelemente erfolgt dabei vorzugsweise bezüglich der Hochrichtung in stets gleicher Lage bezüglich der Oberkante des Fahrzeuglängsträgers und bezüglich der Fahrzeug­ längsrichtung in festem Abstand zu den Fahrzeugachsen. Die An­ passung an unterschiedliche Reifendurchmesser, Federungssysteme und Bauartausführungen erfolgt über die den Kotflügel nach oben abschließenden Abdeckhauben. Die Abdeckhauben werden dabei an den Seiten- bzw. Zwischenelementen befestigt. Somit müssen für die verschiedenen Ausführungen nur unterschiedliche Abdeckhau­ ben nicht jedoch verschiedenen Seiten- und Zwischenelemente bereitgestellt werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist es, daß die Anbringung der Verkleidungselemente in stets glei­ cher Höhe zur Oberkante des Fahrzeugrahmens erfolgen kann. Da­ durch kann am Fahrzeugrahmen die Anzahl der benötigten Befesti­ gungsstellen für unterschiedliche Bauausführungen verringert werden. Im besten Fall kann die Befestigung des Kotflügels für alle Bauausführungen aufeine standardisierte Ausführungsform reduziert werden.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung können auch den An­ sprüchen entnommen werden; im übrigen ist die Erfindung an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles nachfolgend noch erläutert; dabei zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Kotflügels,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Kotflügel mit schwenkbarer Abdeckhaube und
Fig. 3 eine alternative Ausführung einer schwenkbaren Abdeckhaube.
Die Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines erfindungsgemäß ausgebil­ deten Kotflügels 1 in der Ausführung für Doppelachsen. Die Seitenelemente 2,3 sind mittels von der Außenseite des Fahrzeugrahmens 5 abragenden, in gleichem Abstand 1 von der Oberkante des Fahrzeugrahmens 5 befestigten Trageelementen 4 an dem Fahrzeugrahmen 5 befestigt. Dabei besteht der Kotflügel 1 aus einem Paar Seitenelementen 2,3, einem Zwischenelement 11 und aus zwei Abdeckhauben 6. In Fahrtrichtung zuvorderst ist das vordere Seitenelement 2 an einem ersten Trageelement 4 angeordnet. Zwischen den Fahrzeugachsen ist ein zweites Trageelement 4 am Fahrzeugrahmen 5 angeordnet, an dem das Zwischenelement 11 befestigt ist. In Fahrtrichtung zuhinterst ist an einem dritten Trageelement 4 das hintere Seitenelement 3 befestigt. Auf der Oberseite ist jeweils zwischen Seitenelement 2,3 und Zwischenelement 11 eine Abdeckhaube 6 angeordnet. Die Abdeckhaube 6 ist direkt an Zwischenelement 11 und Seitene­ lement 2, 3 befestigt.
In der Fig. 1 ist ein links am Fahrzeug befestigter Kotflügel 1 dargestellt. Der rechte Kotflügel ist spiegelsymmetrisch zu dem Linken. Die Anzahl der unterschiedlichen Bauteile kann wesentlich verringert werden, wenn die einzelnen Teile in sich spiegelsymmetrisch ausgebildet und somit beidseitig am Fahrzeug verwendbar sind.
In den Fig. 2 und 3 sind zwei Ausführungen eines für Sattelzug­ fahrzeuge besonders vorteilhaft ausgestalteten Kotflügels 1 dargestellt. Die Fig. 2 zeigt, die mit einer speziellen Be­ festigung der Abdeckhaube 6 an dem Seitenelement 2 in einem Schnitt parallel zur Fahrzeuglängsachse dargestellt. Die Fig. 3 zeigt eine Ansicht der weiteren Ausführungsform.
Um dem Sattelauflieger einen großen Schwenkwinkel in Hochrich­ tung zu gestatten, ohne dabei den Kotflügel 1 zu beschädigen, der jedoch einen vorgeschriebenen Mindestabstand zum Reifen aufweisen muß, wird die Abdeckhaube 6 nur an dem vorderen Seitenelement 2 befestigt. Die Befestigung erfolgt schwenkbar. Dazu ist die Abdeckhaube 6 mit einem Scharnier an dem vorderen Seitenelement 2 anzulenken. Mittels eines Federelements ist es möglich, die Abdeckhaube 6 solange in der oberen Ruhelage 7 zu halten bis eine nach unten gerichtete, über die üblichen Wind­ kräfte hinausgehende Krafteinwirkung erfolgt.
Bei der in der Fig. 2 gezeigten erste Ausführungsform ist an der Abdeckhaube 6 ein Schenkel 13 einer im wesentlichen U-för­ migen Zungenfeder 8 befestigt, deren anderer Schenkel 12 an dem Seitenelement 2 befestigt wird. Zur Befestigung des Schenkels 12 ist an dem Seitenelement 2 eine flächige Befestigungsstelle 14 angeformt. Die Befestigung des Schenkels 12 erfolgt bei­ spielsweise durch Verschrauben oder Vernieten. Hinter der Bie­ gekante 15 der Zungenfeder 8 erstreckt sich der an der Abdeck­ haube 6 befestigte Schenkel 13. In dem dargestellten Beispiel ist die Biegekante 15 doppelt ausgeführt und somit U-förmig gestaltet. Eine einfache Biegekante ist jedoch ausreichend. Der Schenkel 13 kann in zwei Bereiche unterteilt werden, in den frei von der Biegekante abragenden Biegearm 16 und in die an der Abdeckhaube 6 anliegende Anlagefläche 17. Die Anlagefläche 17 ist der Kontur der Befestigungsfläche 18 der Abdeckhaube 6 entsprechend ausgeformt und mit Verbindungselementen 19 an ihr befestigt. Die Zungenfeder 8 kann sich dabei über die ganze Breite des Kotflügels erstrecken.
Um die Ruhestellung 7 nach oben zu definieren ist an dem hinte­ ren Seitenelement 3 ein Anschlag 20 angeformt. Die untere End­ lage 21 der Abdeckhaube 6 ist dann erreicht, wenn die Abdeck­ haube 6 an dem Reifen anliegt. Deshalb ist darauf zu achten, daß sich in dem Bereich, in dem dann die Abdeckhaube 6 den Reifen berührt ein Kantenfreier, flacher Bereich der Abdeck­ haube 6 befindet. Die schwenkbare Befestigung kann ebenso an einem Zwischenelement 11 befestigt werden. Die Zwischenelemente 11 sind ihrer Form nach ähnlich zweier Rücken an Rücken befe­ stigter Seitenelemente 2,3.
In dem Schnitt ist auch eine einfache Befestigung der Seiten­ elemente 2,3 am Fahrzeugrahmen 5 ersichtlich, die durch einfaches Aufschieben auf das Trageelement 4 erfolgt. Dabei umgreift eine an dem Seitenelement 2,3 angeformte Führung 22 das Trageelement 4. Die Stellung in Schieberichtung wird durch die Halteschraube 23 gesichert. Anstelle der Halteschraube 23 können auch Splinte, Clipse oder dergleichen verwendet werden.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführung ist die Abdeckhaube 6 über ein Scharnier 9 an dem Seitenelement 2 befestigt. Oberhalb des Scharniers 9 ist eine Zugfeder 10 an Seitenelement 2 und Abdeckhaube 6 angeordnet. Der Vorteil dieser Ausführung ist darin zu sehen, daß die Zugfeder 10 außerhalb des durch den Kotflügel 1 umbauten Radkasten angeordnet ist und somit ge­ schützter untergebracht ist.

Claims (8)

1. Kotflügel (1) für Nutzfahrzeuge, der aus zumindest zwei, die Fahrzeugräder nicht vollständig überspannenden Seitenelementen (2, 3) gebildet ist, wobei die Seitenelemente (2, 3) mittels Trageelementen (4) am Fahrzeugrahmen (5) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Seitenelementen (2, 3) eine nur an den Seiten­ elementen (2, 3) befestigte, Abdeckhaube (6) angeordnet ist.
2. Kotflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageelemente (4) und somit die Seitenelemente (2, 3) in stets gleichem Abstand (1) von der Oberkante des Fahrzeugrahmens (5) angeordnet sind.
3. Kotflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (6) nach unten schwenkbar an dem vorderen Seitenelement (2) befestigt und durch Federelemente in Richtung einer Ruhelage (7) beaufschlagt ist.
4. Kotflügel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente als Zungenfedern (8) ausgebildet sind.
5. Kotflügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungenfeder (8) sich in Ihrer Breite über die Breite der Abdeckhaube (6) erstreckt.
6. Kotflügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungenfedern (8) innerhalb des Radkastens angeordnet sind.
7. Kotflügel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (6) über ein Scharnier (9) an dem Seiten­ element (2) befestigt ist und daß beabstandet zum Scharnier (9) Zugfedern (10) angeordnet sind.
8. Kotflügel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfedern (10) außerhalb des Radkastens angeordnet sind.
DE19934309098 1993-03-22 1993-03-22 Kotflügel für Nutzfahrzeuge Withdrawn DE4309098A1 (de)

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