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Schalleitung für Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen o. dgi.
Bei Vorrichtungen zur Wiedergabe von Musik oder von sprachlichen Vorträgen, wie
Sprechmaschinen, Funkspruch - Lautsprechern o.dgl., treten oft Nebengeräusche auf,
wie z. B. durch die Sprechmaschinennadeln hervorgerufene Kxatzgeräusche, oder es
werden einzelne Töne, wie z. B. die hohen Töne, ztt laut wiedergegeben. Man hat
daher bereits vorgeschlagen, an den Schalleitungen von- Tonwiedergabevorrichtungen
Interferenzröhren anzuordnen. Bei :den bekannten Einrichtungen dieser Art sind z.
B. an den Schalleitungen einer Sprechmaschine paarweise Röhrenansätze angeordnet,
die durch eine U-förmige Röhre miteinander verhtunden sind (Quinckesche Röhren).
Eine .derartige Anordnung ist jedoch nur geeignet, wenige Nebentöne, z. B. von 28oo
Schwingungen, auszuschalten. Da aber die störenden Nebengeräusche oder die die Klangfarbe
bestimmenden Tongebietesichüber einen ganzen Bereich von Tönen erstrecken, so genügen
derartige, nur für einzelne Nebentöne geeignete Interferenzröfiren nicht den gestellten
Anforderungen. Da die Quinckeschen Röhren an zwei Stellen mit der Schalleitung zusammenstoßen,
erfordern sie zuviel Platz, um sie für mehrere Nebentöne einbauen zu können.
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Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß
an den Schallweg, die Schalleitung, den Tonarm o. dgl., eine Tonwiedergabevörrichtung
mehrere aus Einzelrohren bestehende Interferenzröhren angebracht sind, deren. wirksame
Länge entweder in an sich bekannter Weise gleich dem vierten Teil der Wellenlänge
der einzelnen zu beseitigenden Töne ist (Seebecksche Röhren) oder mittels einer
an sich bekannten Einstellvorrichtung änderbar ist, um die einzelnen Röhren dem
Ausschalten verschiedener Töne anpassen zu können. Die Erfindung beruht also im
wesentlichen darin, daß die für andere Vorrichtungen, Untersuchungsvorrichtungen
von Schallplatten, Unterwasserdetektoren u. dgl. bekannten Seebeckschen Röhren bei
Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen u. dgl., angewendet werden, um die vorerwähnten
Nebengeräusche zu beseitigen. Erfindungsgemäß können auch Vorrichtungen zum Abschalten
einzelner Röhren angeordnet sein.
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Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausf "uhrungsbeispiel,
und zwar: Abb. z eine schematische Draufsicht auf eine mit den Interferenzröhren
versehene Sprechmaschine, Abb. 2 einen Teil der Schalleitung zum Teil im Schnitt
in größerem Maßstabe und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie ,1.-B der Abb. 2.
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An einer Stelle des Schalltrichters r, an der sein Querschnitt nicht
zu groß ist, gegebenenfalls an einem zu diesem Zweckeingefügten Verlängerungsstück
des Schallweges, sind mehrere bei anderen akustischen Vorrichtungen bekannte Seebecksche
Röhren 5 und ebenso an dem Tonarm r r, der in bekannter Weise die Gelenkstelle 2
mit der über der Schallplatte 4 geführten Schalldose 3 verbindet,
eine
Anzahl derartiger Interferenzröhren 6 angeordnet. Jede dieser Röhren ist für eitlen
bestimmten Nebenton vorgesehen., deal sie auslöschen soll und hat in an sich belkaamter
Weise eine Länge, die dem vierten. Teil der Wellenlänge des zu beseitigenden Tonces
entspricht (so daß ihre Länge etwa von. i cm bis etwa io cm ansteigt). Man kann.
durch Anordnung einer entsprechenden Anzahl von derartigen Seebeckschen Röhren von:
den höchsten Tönen bis herunter zu den im Musikstück vorkommenden Tönen alle. in
dem Nebengeräusch enthaltenen Töne auslöschen und auch auf diese Weise eine, Beeinflussung
der Klangfarbe der musikalischen Töne hervorbringen.
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Um die Zahl der anzuschaltenden Interferenzröhren 5 oder 6 nicht zu
groß werden zu lassen, ist es *zweckmäßig, die wirksame Röhrenlänge z. B. durch
mit Stopfen 9 versehene Stempel io (Abb.2) einstellbar zu machen. Wird auf eine
derartige, an sich bekannte Einstellbarken verzichtet, so wird man, die Interferenzröhren
je mit einer nicht dargestellten Abschlußplatte verschließen. Für bestimmte Zwecke,
-falls z. B. in dem Musikstück besonders hohe Töne (Flöte) vorkommen, kann man erfindungsgemäß
einzelne Interferenzröhren abschaltbar machen. Hierfür zeigen die Abb. 2 und 3 beispielsweise
in dem Rohrstück 8 der Schalleitung die Anordnung eines mit Ausschnitten 12 versehenen
Einsatzrohres, durch dessen Drehung in der Pfeilrichtung nach Abb.2 mehrere Interferenzröhren
5 gleichzeitig abschaltbar sind. Bei dieser Anordnung von Seebeckschen Röhren teilt
sich der die Schalleitung durchströmende Schall an der Mündung einer Interferenzröhre
in zwei Teils, deren einer an dem verschlossenen Ende der Röhre zurückgeworfen wird
und mit einer Phasenverschiebung von einer halben Wellenlänge mit der Hauptwelle
zur Interferenz kommt. Es wird hierdurch in an sich bei anderen akustischen Vorrichtungen
bekannter Weise jeder Ton verm ni ein Vierchtet, dessem Wellenlänge gleich
d
fachen eines an der Schalleitung angebrachten Interferenzrohres ist.