DE431004C - Schalleitung fuer Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen o. dgl. - Google Patents

Schalleitung fuer Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen o. dgl.

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DE431004C
DE431004C DER60236D DER0060236D DE431004C DE 431004 C DE431004 C DE 431004C DE R60236 D DER60236 D DE R60236D DE R0060236 D DER0060236 D DE R0060236D DE 431004 C DE431004 C DE 431004C
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PAUL RIESENFELD DR ING
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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Description

  • Schalleitung für Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen o. dgi. Bei Vorrichtungen zur Wiedergabe von Musik oder von sprachlichen Vorträgen, wie Sprechmaschinen, Funkspruch - Lautsprechern o.dgl., treten oft Nebengeräusche auf, wie z. B. durch die Sprechmaschinennadeln hervorgerufene Kxatzgeräusche, oder es werden einzelne Töne, wie z. B. die hohen Töne, ztt laut wiedergegeben. Man hat daher bereits vorgeschlagen, an den Schalleitungen von- Tonwiedergabevorrichtungen Interferenzröhren anzuordnen. Bei :den bekannten Einrichtungen dieser Art sind z. B. an den Schalleitungen einer Sprechmaschine paarweise Röhrenansätze angeordnet, die durch eine U-förmige Röhre miteinander verhtunden sind (Quinckesche Röhren). Eine .derartige Anordnung ist jedoch nur geeignet, wenige Nebentöne, z. B. von 28oo Schwingungen, auszuschalten. Da aber die störenden Nebengeräusche oder die die Klangfarbe bestimmenden Tongebietesichüber einen ganzen Bereich von Tönen erstrecken, so genügen derartige, nur für einzelne Nebentöne geeignete Interferenzröfiren nicht den gestellten Anforderungen. Da die Quinckeschen Röhren an zwei Stellen mit der Schalleitung zusammenstoßen, erfordern sie zuviel Platz, um sie für mehrere Nebentöne einbauen zu können.
  • Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß an den Schallweg, die Schalleitung, den Tonarm o. dgl., eine Tonwiedergabevörrichtung mehrere aus Einzelrohren bestehende Interferenzröhren angebracht sind, deren. wirksame Länge entweder in an sich bekannter Weise gleich dem vierten Teil der Wellenlänge der einzelnen zu beseitigenden Töne ist (Seebecksche Röhren) oder mittels einer an sich bekannten Einstellvorrichtung änderbar ist, um die einzelnen Röhren dem Ausschalten verschiedener Töne anpassen zu können. Die Erfindung beruht also im wesentlichen darin, daß die für andere Vorrichtungen, Untersuchungsvorrichtungen von Schallplatten, Unterwasserdetektoren u. dgl. bekannten Seebeckschen Röhren bei Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen u. dgl., angewendet werden, um die vorerwähnten Nebengeräusche zu beseitigen. Erfindungsgemäß können auch Vorrichtungen zum Abschalten einzelner Röhren angeordnet sein.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausf "uhrungsbeispiel, und zwar: Abb. z eine schematische Draufsicht auf eine mit den Interferenzröhren versehene Sprechmaschine, Abb. 2 einen Teil der Schalleitung zum Teil im Schnitt in größerem Maßstabe und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie ,1.-B der Abb. 2.
  • An einer Stelle des Schalltrichters r, an der sein Querschnitt nicht zu groß ist, gegebenenfalls an einem zu diesem Zweckeingefügten Verlängerungsstück des Schallweges, sind mehrere bei anderen akustischen Vorrichtungen bekannte Seebecksche Röhren 5 und ebenso an dem Tonarm r r, der in bekannter Weise die Gelenkstelle 2 mit der über der Schallplatte 4 geführten Schalldose 3 verbindet, eine Anzahl derartiger Interferenzröhren 6 angeordnet. Jede dieser Röhren ist für eitlen bestimmten Nebenton vorgesehen., deal sie auslöschen soll und hat in an sich belkaamter Weise eine Länge, die dem vierten. Teil der Wellenlänge des zu beseitigenden Tonces entspricht (so daß ihre Länge etwa von. i cm bis etwa io cm ansteigt). Man kann. durch Anordnung einer entsprechenden Anzahl von derartigen Seebeckschen Röhren von: den höchsten Tönen bis herunter zu den im Musikstück vorkommenden Tönen alle. in dem Nebengeräusch enthaltenen Töne auslöschen und auch auf diese Weise eine, Beeinflussung der Klangfarbe der musikalischen Töne hervorbringen.
  • Um die Zahl der anzuschaltenden Interferenzröhren 5 oder 6 nicht zu groß werden zu lassen, ist es *zweckmäßig, die wirksame Röhrenlänge z. B. durch mit Stopfen 9 versehene Stempel io (Abb.2) einstellbar zu machen. Wird auf eine derartige, an sich bekannte Einstellbarken verzichtet, so wird man, die Interferenzröhren je mit einer nicht dargestellten Abschlußplatte verschließen. Für bestimmte Zwecke, -falls z. B. in dem Musikstück besonders hohe Töne (Flöte) vorkommen, kann man erfindungsgemäß einzelne Interferenzröhren abschaltbar machen. Hierfür zeigen die Abb. 2 und 3 beispielsweise in dem Rohrstück 8 der Schalleitung die Anordnung eines mit Ausschnitten 12 versehenen Einsatzrohres, durch dessen Drehung in der Pfeilrichtung nach Abb.2 mehrere Interferenzröhren 5 gleichzeitig abschaltbar sind. Bei dieser Anordnung von Seebeckschen Röhren teilt sich der die Schalleitung durchströmende Schall an der Mündung einer Interferenzröhre in zwei Teils, deren einer an dem verschlossenen Ende der Röhre zurückgeworfen wird und mit einer Phasenverschiebung von einer halben Wellenlänge mit der Hauptwelle zur Interferenz kommt. Es wird hierdurch in an sich bei anderen akustischen Vorrichtungen bekannter Weise jeder Ton verm ni ein Vierchtet, dessem Wellenlänge gleich d fachen eines an der Schalleitung angebrachten Interferenzrohres ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Schalleitung von Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen, Lautsprechern o. dgl., mit Interferenzröhren, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beseitigen der fortschreitenden Wellen einer Anzahl von bestimmten Tönen, Nebengeräuschen der Schallnadel o. dgl., an dem Schallweg, Schalleitung (i), Tonarm (i i) o. dgl., mehrere aus Einzelrohren bestehende Interferenzr6hren (5, 6) angeordnet sind, deren wirksame Länge in an sich bekannter Weise dem vierten Teil der Wellenlänge der einzelnen zu beseitigenden Töne entspricht oder mittels einer an sich bekanntem Einstellvorrichtung (9, io) änderbar ist.
  2. 2. Schalleitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Vorrichtungen (7, 12) zum Abschalten einzelner Interferenzröhren (5, 6) angeordnet sind.
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