DE431010C - Verfahren zur Herstellung von Mehrfarbenkornrastern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mehrfarbenkornrastern

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/04Additive processes using colour screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/06Manufacture of colour screens
    • G03C7/08Manufacture of colour screens from diversely-coloured grains irregularly distributed

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von 1Vlehrfarbenkornrastern. Die Erfindung betrifft die Herstellung von Mdhrfarbenkorn.rastern für photographische Bromsnlberplatten, Filme und photographische Papiere zur Aufnahme von Photographien in natürlichen Farben und für das Kopieren. derselben auf ein lichtempfindliches Papier. Das Verfahren gehört zu der Blasse der Verfahren, bei denen die Farbpünktchen durch Aufstäuben von Farblösungen auf die Farbträgerschicht aufgebracht werden.
  • Es ist bereits bekannt, derartige Raster durch Aufstäuben von Farbstofflösungen zu erzeugen. Man ist dabei bisher so vorgegangen, daß man zunächst eine Farbe in einem wasserunlöslich eintrocknenden Medium, wie Zaponlack, gelöst, aufgestäubt und nach dem Trocknen sodann die Platte in einem Farbbad angefärbt hat, so daß nunmehr mit der zweiten Farbe die Grundfläche, soweit sie nicht von farbigem Zaponlack bedeckt war, angefärbt wurde. Man hat, um die nötige Anzahl von Farben aufzubringen, dann dieses Verfahren evtl. wiederholt. Bei diesem Verfahren dient also die wasserfest hintrocknende Farbläsittng gleichzeitig zur Erzeugung der farbigen Rasterelemente und zur Reservage. Man konnte so z. B. teils neben. L?b.ereinanderlagerung der wasserunlöslichen Farbschichten, teils durch Meihrfachfärbung des freien Farbträgers violette, grüne und orangefarbige Raeerelemente erhalten. Man hat auch bereirs so gearbeitet, daß man zunächst farblose Reserv:agen aufgestäubt und nach dem Einfärben diese Reservagen entfernt hat und dann aufs neue einfärbte, nachdem man evtl. die Farbstoffe der :ersten Färbung verlackt hat. Auch dieses Verfahren gestattet die Erzeugung drei- oder mehrfarbiger Raster dadurch, daß man es mehrmals wiederholt.
  • Ferner ist vorgeschlagen worden, zunächst zwei oder mehrere Farblösungen nacheinander durch Verstäuben auf dem Farbträger aufzubringen und darauf erst die Restfläche des Farbträgers mit weiteren Farben einzufärben, welche die aufgestäubten Farbstoffe nicht zu lösen vermögen.
  • Das vorliegende Verfahren arbeitet insofern anders und einfacher, als es solche Stoffe bzw. Farblösiun,gen zum Aufstäuben verwendet, welche nur ungehärtet e Gelatine anfärben, gehärtete aber nicht. Zu diesem Zweck erhalten die Farblösiungen dien Zusatzeines härtenden Stoffes, wie Formalin oder Chromalaun, die im Verlauf von einigen Minuten nach Auftreffen auf de Gelatiries,chicht diese härtet oder gerbt und dadurch in abermaliges Anfärben mit anderer Farbe unmöglich macht. Der Arbeitsgang zur Herstellung vielfarbiger Geiatinefarbraster ist dadurch sehr vereinfacht und geht für einen Dreifarbraster z. B. so vor sich, diaß jeder Farbstoff für sich gesondert aufgeblasen wird, womit so lange fortgefahren wird, bis sämtliche ungefärbte Lücken, ge- schlossen sind. In diesem Zwischenzustande sind auf der Gelatineschicht eine Unrcnenge feiner Tröpfchen verschiedener Farbe übereinander gelagert. Wird nun die Platte mit Wasser behandelt, so bleiben nur diejenigen Farbtröpfchen stehen, welche die Gelatine primär eingefärbt haben, während alle Farbpunkte, die auf eine schon gefärbte Stelle aufgetroffen sind, sich in kürzester Zeit durch Abwaschen mit Wasser .entfernen lassen. Die Gelatineschicht stellt alsdann im: der Durchsicht sowohl als auch in der Aufsicht ein aus feinsten Pünktchen in den drei Grundfarben bestehendes Farbraster dar, bei dem die direkt artgewandten Grundfarben. ohne überdekkungern nebeneinander gelagert sind.
  • Es entsteht so ein Farbraster mit hoher Lichtdurchlässigkeit, da an allen Stellen nur eine einzige Farbschicht liegt.
  • Das Verfahren ist mit dem gleichen Erfolge selbstverständlich ausführbar auch mit anderen Kolloidschichten, wie Eiweiß, vorausgesetzt, daß diese in Wechselwirkung mit der aufgestäubten Flüssigkeit unlöslich werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren. zur Herstellung von Me!hrfarbenkornrastern mittels mehrfachen. Aufstäubens von Farblösungen, dadurch gekennzeichnet, daß solche Farblösungen aufgestäubt werden, die nur die ungefärbte und ungegerbte Kolloidschicht anfärben, dagegen die mit einem Farbtropfen bedeckte Kolloi&chicht nicht mehr anfärben, worauf durch Waschen die auf primär gefärbten Stellen sitzenden Farbtröpfcher_ entfernt werden. a. Ausführungsweise des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Farblömngen nacheinander aufgestäubt und die Kolloidschicht alsdann gewaschen wird. 3. Ausführungsweise des Verfahrens nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß wäßrige, mit Härtemitteln für .das als Schicht verwendete Kolloid gemischte Farblösungen nacheinander auf die Kolloidschicht aufgestäubt werden und diese alsdann ;gewaschen wird.
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