DE431034C - Vorrichtung zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen

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DE431034C
DE431034C DED42465D DED0042465D DE431034C DE 431034 C DE431034 C DE 431034C DE D42465 D DED42465 D DE D42465D DE D0042465 D DED0042465 D DE D0042465D DE 431034 C DE431034 C DE 431034C
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gases
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/104Preparation of respiratory gases or vapours specially adapted for anaesthetics

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Description

  • Vorrichtung zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen. Bei der Vorrichtung des Hauptpatents ist der den Sammel- und Auslaßraum absperrende Doppelschieber, der die Zuflußöffnungen für die beiden Gasströme hinsichtlich des Durchlaßquerschnittes ändert, mit sich in entgegengesetzter Richtung verengenden Durchlässen versehen. Hierdurch wird eine gleichzeitige und gleichmäßige Vergrößerung oder Verkleinerung der Zuflußöffnungen ohne Veränderung des eingestellten Mischungsverhältnisses ermöglicht. Eine solche läßt sich nun gemäß der vorliegenden Zusatzerfindung auch dadurch erzielen, claß man die beiden sich in entgegengesetzter Richtung verengenden Durchlässe durch je eine Reihe von gleich großen Düsen ersetzt und eine oder mehrere dieser Düsen einer jeden Reihe in die zugehörige Gasleitung einschaltet, wodurch die Gasmenge gleichfalls in bestimmten, für beide Gase gleichmäßig ansteigenden oder abnehmenden Stufen geregelt werden kann.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i zeigt eine der Erfindung gemäß eingerichtete vollständige Vorrichtung in beispielsweiser Ausführungsform in Ansicht. Abb.2 zeigt einen Drehschieber zum Einstellen und Dosieren der einzuatmenden Gasmengen teils in Ansicht, teils im Schnitt. Abb.3 zeigt den Drehschieber .im Querschnitt. Abb. 4 bis 7 zeigen einen Umschalthahn in verschiedenen Stellungen im Querschnitt zum Umstellen der Vorrichtung auf Luft, Äther oder Mischgas.
  • Der Stahlzylinder a enfhält ein narkotisch wirkendes Gas A (Lachgas, Kohlensäure Azetylen o. dgl.), Stahlzylinder b enthält ein Nährgas B (Luft oder Sauerstoff). Durch das Druckminderventil c mit Regelschraube rd, Manometer e und Abstellhahn f wird das Gas A auf einen bestimmten Arbeitsdruck eingestellt und unter diesem Druck durch die Leitung g zum Drehschieber h geführt. Dasselbe geschieht mit dem Gas B durch das Druckminderventil i mit Regelschraube k, Manometer 1, Hahn in und die Leitung n. Mit Hilfe des Drehschiebers, der in Abb. 2 und 3 in größerem Maßstabe besonders dargestellt ist, werden Gasart A und B gleichzeitig mehr oder weniger dosiert, z. B. in den Stufen 2, d., 6, 8, io Liter pro Minute, je nach dem Bedürfnis oder der Atemtiefe des Kranken. Der Drehschieber besteht aus dem Körper o mit einer Gleitfläche, welche luftdicht an die Gleitfläche einer Kapsel fi anliegt. Gas A strömt in den Ansatz q und verteilt sich in die bogenförmige Kammer r, Gasart B strömt durch den Ansatz s in die bogenförmige Kammer t. Im Kapselboden sind, ebenfalls in Bogenform, oberhalb der Kammern r und t zwei Reihen Düsen u und v angeordnet. Die Anzahl der Düsen entspricht der Anzahl der vorgesehenen Stufen an Litermengen. Die Düsen für Gasart A sind untereinander gleich, ebenfalls die Düsen für Gasart B. Für die erste Mengenstufe, z. B. 2 Liter, wird je eine Düse über die Kammern r und t geschaltet, für die zweite Stufe, .l Liter, werden je zwei Düsen eingeschaltet usw. Beide Gase mischen sich im Hohlraum der Kapsel und werden durch den Ansatzstutzen w zum Schalthahn x und von hier zur Einatmungsmaske weitergeleitet. Die Anordnung von Einzeldüsen sowie deren Gleichartigkeit untereinander ermöglicht es, daß zum Einstellen der prozentualen Gasanteile mit Hilfe der Druckveränderung in den Minderventilen c und i nur eine einzige Skala auf den Manometern e und 1 für die verschiedenen Literstufen erforderlich ist. Man dosiert also die zum Atmen erforderliche Gesamtgasmenge am Drehschieber dz und davon unabhängig den prozentualen Anteil der Gase an der Gesamtmenge durch Einstellen des Arbeitsdruckes nach einer von o bis roo geteilten Skala der Manometer e und 1. _ Zum schnellen Einstellen des Druckes können statt der Regelschrauben d und k andere geeignete Vorrichtungen, z. B. Exzenterhebe'l, - vorge sehen werden.
  • Während des Anlegens der Inhalationsmaske und sonstiger Vorbereitungen ist es notwendig, dem Patienten zunächst keine Narkosedämpfe, sondern reine Außenluft atmen zu lassen. Für besondere Fälle ist es ferner erwünscht, die reine Gasnarkose durch Zusatz von Äther zu verstärken oder auch raine Äthernarkose zu machen. Um dies ohne Umstände und Zeitverlust zu bewerkstelligen, ist der mit entsprechenden Anschlußstutzen und Bohrungen versehene Umschalthahn x vorgesehen. In den Stutzen 3, tritt das Gemisch aus Gas A und B ein, Stutzen z führt ins Freie, Stutzen zl dient zum Einführen von Ätherdämpfen, Stutzen z= ist der Anschluß für den Inhalationsschlauch mit Maske. Abb. q. zeigt die Hahnstellung I, bei der reine Außenluft geatmet wird, Abb. 5 ist die Hahnstellung II für das Gemisch aus Gasart A und B, Abb. 6 ist die Hahnstellung für reine Äthernarkose, Abb. 7 ist die Hahnstellung für Mischgas und Äther.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: r. Vorrichtung zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen unter Druck stehenden Gasen, Dämpfen o. dgl. in regelbaren Mengen und regelbarem Mengenverhältnis nach -Patent q.i03i2, dadurch gekennzeichnet, daß durch gleichzeitiges Einschalten von je einer oder mehreren untereinander gleich großen Düsen (u und v) in beide Gasleitungen die Gesamtmenge in - bestimmten, für beide Gase gleichmäßig ansteigenden Stufen geregelt wird, während der prozentuale Anteil der einzelnen Gase durch Einstellen des Arbeitsdruckes an den beiden Manometern (e und 1) in bekannter Weise durch die Ventile (i. und c) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Schalthahn (x) mit mehreren Rohransätzen und Bohrungen (z, z1, z=), der dazu dient, wahlweise entweder den Mischgasstrom allein zur Maske zu leiten oder eine Verbindung zu einem zweiten Narkosegas herzustellen oder die Mischgasleitung abzusperren und das zweite Narkosegas allein zur Maske zu leiten oder einen Atmungsweg zur Außenluft herzustellen.
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