DE431085C - Garbenhalter fuer Garbenbinder - Google Patents

Garbenhalter fuer Garbenbinder

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DE431085C
DE431085C DEA45995D DEA0045995D DE431085C DE 431085 C DE431085 C DE 431085C DE A45995 D DEA45995 D DE A45995D DE A0045995 D DEA0045995 D DE A0045995D DE 431085 C DE431085 C DE 431085C
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DEA45995D
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ERICH ALLEWELDT
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/04Sheaf carriers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Garbenhalter für Garbenbinder, dessen Zweck ist, die vom Bindertisch abfallenden Garben zeitweilig, insbesondere beim Wenden des Garben-5. binders, zurückzuhalten, wie dies an sich bekannt ist. Bei allen bisherigen Garbenhaltern werden die Zinken nur aus der aufrechten Stellung in die Längsrichtung zum Tisch umgelegt oder gedreht. Das Neue vorliegender
ίο Erfindung liegt nun in der Führung der Zinken durch eine Bewegungsvorrichtung, welche die Zinken aus ihrer Gebrauchslage heraus unter Beibehaltung ihrer parallelen Richtung zum Tisch vollständig unter den Bindertisch verschwinden läßt, und zwar in einer Weise, welche ein tiefes Heruntergreifen unter den Bindertisch vermeidet. Dadurch wird nicht nur der Garbenabfall bei Nichtgebrauch der Fangvorrichtung nicht behindert, sondern es wird auch genügend Raum unterhalb des an sich schon gegen den Boden geneigten Bindertisches beim Bedienen der Vorrichtung gelassen, so daß selbst bei unebenem Gelände die Gefahr des Hängenbleibens der Vorrichtung am Boden und das Beschädigen und Außerwirkungsetzen vermieden wird. Dadurch, daß die Zinken außer Gebrauch unter den Bindertisch zurücktreten, und zwar derart, daß die Zinken sich langsam senken und dabei in ihrer Längsachse sich
zurück- und unter der Garbe wegziehen, können die abfallenden Garben nicht beschädigt oder aufgerissen werden. Die neue Vorrichtung paßt sich dem Bindertisch besser an als die bisher bekannten Vorrichtungen, denn sie stellt außer Gebrauchslage keine nennenswerte Verlängerung des Bindertisches dar. Auch können die Garben, wie bisher, langsam vom Bindertisch abgleiten.
ίο Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. ι schematisch dar. Die Abb. 2 und 3 zeigen eine vergrößerte Darstellung der Vorrichtung in Ansicht von unten auf den Bindertisch und in Seitenansicht.
Die Vorrichtung ist, wie üblich, unterhalb des Bindertisches α auf geeignete Weise befestigt. Die Zinken e in beliebiger Anzahl, es genügt schon ein Paar, führen sich verschiebbar in Zapfenlagern d, welche in Gabeln c der festen Halter b drehbar sind. Sie '' stehen durch Gelenke f mit Armen g einer i Welle h in Verbindung. Abb. 2 zeigt sowohl j die Zinken e als auch die Arme g im Schnitt. , Welle h trägt an einem Ende eine Seilrolle i, \ an welche ein Seil k angreift, das in einem j biegsamen Rohr in als Bowdenzug weiter zum Führersitz der Maschine geführt ist. Gegenüber dem Angriffspunkt des Seils k an der Rolle i greift an diese eine Zugfeder 0 an, welche am Bowdenzughalter η verankert ist. Für gewöhnlich nimmt die Vorrichtung die in den Abb. 1 und 3 gestrichelte Stellung ein, wobei die Arme in Lage g1 durch die Feder 0, welche durch Seilrolle i auf die Welle h drehend einwirkt, zurückgeschwenkt liegen. Die an den Armen g angelenkten Zinken e sind unter den Bindertisch α zurückgezogen und stützen sich mit ihren freien Enden in den Lagern d der Halter b ab. In dieser Lage, welche die gewöhnliche Lage beim Mähen in gerader Fahrtrichtung bildet, liegen die Zinken vollständig verdeckt und bündig unter dem Bindertisch; sie beeinträchtigen die Fahrbahn in keiner Weise, und Bodenunebenheiten vermögen nicht nachteilig auf die Vorrichtung einzuwirken, auch wird das unbehinderte Abfallen der gebundenen Garben vom Tisch α nicht gestört. Soll dagegen die Vorrichtung in Tätigkeit treten und die Garben auf dem Tisch α zurückhalten, so wird am Seil bzw. Bowdenzug k gezogen. Dadurch stellt das Seil die Rolle i und dadurch die Welle h um etwa 150° um, die Arme g schwenken nach vorn, und die Zinken e werden unter Drehbewegung der Lager d in diesen verschoben und hochgestellt; die Zinken kommen aus Lage e1 in Lage e (Abb. 3). Die Feder 0 wird hierbei gespannt, so daß sie beim Nachlassen des Seilzuges die Umstellung der Vorrichtung in die gestrichelte Lage wieder stelbsttätig vornimmt. Da die Feder 0 die Seilscheibe i infolge der Gegenwirkung des Bowdenzuges und der Reibung der Zinken in den Lagern d nur allmählich drehen kann, so werden beim Zurückstellen der Vorrichtung die Zinken auch allmählich aus ihrer Gebrauchslage in die Nichtgebrauchslage zurückgezogen, wobei sie in ihrer Bewegung durch das Eigengewicht der auf ihnen liegenden Garben unterstützt werden. Da ferner der Ausschlag der Vorrichtung nach unten beim Zurückziehen der Zinken unter den Tisch nur geringfügig ist, so bleibt genügend Spielraum unterhalb des Bindertisches, so daß Bodenunebenheiten die Vorrichtung nicht beeinflussen können. Die Vorrichtung läßt auch die Verwendung langer Zinken e zu. Das Ganze kann in einem Rahmen angeordnet werden, der an jeder vorhandenen Maschine unterhalb des Bindertisches oder am Hauptrahmen des Binders befestigt wird. Es wird dann der Bowdenzug mit Rückholfeder durch einen .an der Rolle i angebrachten einarmigen Hebel ersetzt, dessen Bewegung bis zum Führersitz sinngemäß übertragen wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Garbenhalter für Garbenbinder mit zum Zurückhalten der Garben am unteren Ende des Bindertisches angeordneten, herunterklappbaren Zinken, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (e) durch Verschieben in ihren Haltern (b) in Riehtung ihrer Längsachse außer Wirkung gesetzt und vollständig unter den Bindertisch zurückgezogen werden.
2. Garbenhalter für Garbenbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschieben der Zinken (e) in den Haltern (b) durch an die Zinken angelenkte Arme (g) erfolgt, welche eine Drehbewegung ausführen.
3. Garbenhalter für Garbenbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (g) fest auf einer Welle (Λ) sitzen, die unter Einfluß einer Rückholfeder steht und in an sich bekannter Art durch Hebelvorrichtung vom Führersitz aus gedreht wird.
4. Garbenhalter für Garbenbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (e) in drehbaren Zapfenlagern (d) verschiebbar sind, welche in Gabeln (c) der Halter (b) hängen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA45995D 1925-09-22 1925-09-22 Garbenhalter fuer Garbenbinder Expired DE431085C (de)

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DE431085C true DE431085C (de) 1926-06-29

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