DE431085C - Garbenhalter fuer Garbenbinder - Google Patents
Garbenhalter fuer GarbenbinderInfo
- Publication number
- DE431085C DE431085C DEA45995D DEA0045995D DE431085C DE 431085 C DE431085 C DE 431085C DE A45995 D DEA45995 D DE A45995D DE A0045995 D DEA0045995 D DE A0045995D DE 431085 C DE431085 C DE 431085C
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- DE
- Germany
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- sheaf
- holder
- prongs
- sheaves
- arms
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- Expired
Links
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 claims description 7
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D75/00—Accessories for harvesters or mowers
- A01D75/04—Sheaf carriers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Garbenhalter für Garbenbinder, dessen Zweck ist, die vom
Bindertisch abfallenden Garben zeitweilig, insbesondere beim Wenden des Garben-5.
binders, zurückzuhalten, wie dies an sich bekannt ist. Bei allen bisherigen Garbenhaltern
werden die Zinken nur aus der aufrechten Stellung in die Längsrichtung zum Tisch umgelegt
oder gedreht. Das Neue vorliegender
ίο Erfindung liegt nun in der Führung der Zinken durch eine Bewegungsvorrichtung,
welche die Zinken aus ihrer Gebrauchslage heraus unter Beibehaltung ihrer parallelen
Richtung zum Tisch vollständig unter den Bindertisch verschwinden läßt, und zwar in
einer Weise, welche ein tiefes Heruntergreifen unter den Bindertisch vermeidet. Dadurch
wird nicht nur der Garbenabfall bei Nichtgebrauch der Fangvorrichtung nicht behindert,
sondern es wird auch genügend Raum unterhalb des an sich schon gegen den Boden geneigten Bindertisches beim Bedienen
der Vorrichtung gelassen, so daß selbst bei unebenem Gelände die Gefahr des Hängenbleibens
der Vorrichtung am Boden und das Beschädigen und Außerwirkungsetzen vermieden
wird. Dadurch, daß die Zinken außer Gebrauch unter den Bindertisch zurücktreten,
und zwar derart, daß die Zinken sich langsam senken und dabei in ihrer Längsachse sich
zurück- und unter der Garbe wegziehen, können die abfallenden Garben nicht beschädigt
oder aufgerissen werden. Die neue Vorrichtung paßt sich dem Bindertisch besser an als
die bisher bekannten Vorrichtungen, denn sie stellt außer Gebrauchslage keine nennenswerte
Verlängerung des Bindertisches dar. Auch können die Garben, wie bisher, langsam vom Bindertisch abgleiten.
ίο Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. ι schematisch
dar. Die Abb. 2 und 3 zeigen eine vergrößerte Darstellung der Vorrichtung in Ansicht
von unten auf den Bindertisch und in Seitenansicht.
Die Vorrichtung ist, wie üblich, unterhalb des Bindertisches α auf geeignete Weise befestigt.
Die Zinken e in beliebiger Anzahl, es genügt schon ein Paar, führen sich verschiebbar
in Zapfenlagern d, welche in Gabeln c der festen Halter b drehbar sind. Sie ''
stehen durch Gelenke f mit Armen g einer i Welle h in Verbindung. Abb. 2 zeigt sowohl j
die Zinken e als auch die Arme g im Schnitt. , Welle h trägt an einem Ende eine Seilrolle i, \
an welche ein Seil k angreift, das in einem j biegsamen Rohr in als Bowdenzug weiter
zum Führersitz der Maschine geführt ist. Gegenüber dem Angriffspunkt des Seils k an
der Rolle i greift an diese eine Zugfeder 0 an, welche am Bowdenzughalter η verankert ist.
Für gewöhnlich nimmt die Vorrichtung die in den Abb. 1 und 3 gestrichelte Stellung ein,
wobei die Arme in Lage g1 durch die Feder 0,
welche durch Seilrolle i auf die Welle h drehend einwirkt, zurückgeschwenkt liegen.
Die an den Armen g angelenkten Zinken e sind unter den Bindertisch α zurückgezogen
und stützen sich mit ihren freien Enden in den Lagern d der Halter b ab. In dieser
Lage, welche die gewöhnliche Lage beim Mähen in gerader Fahrtrichtung bildet, liegen
die Zinken vollständig verdeckt und bündig unter dem Bindertisch; sie beeinträchtigen
die Fahrbahn in keiner Weise, und Bodenunebenheiten vermögen nicht nachteilig auf
die Vorrichtung einzuwirken, auch wird das unbehinderte Abfallen der gebundenen Garben
vom Tisch α nicht gestört. Soll dagegen die Vorrichtung in Tätigkeit treten und die
Garben auf dem Tisch α zurückhalten, so wird am Seil bzw. Bowdenzug k gezogen. Dadurch
stellt das Seil die Rolle i und dadurch die Welle h um etwa 150° um, die Arme g
schwenken nach vorn, und die Zinken e werden unter Drehbewegung der Lager d in
diesen verschoben und hochgestellt; die Zinken kommen aus Lage e1 in Lage e
(Abb. 3). Die Feder 0 wird hierbei gespannt, so daß sie beim Nachlassen des Seilzuges die
Umstellung der Vorrichtung in die gestrichelte Lage wieder stelbsttätig vornimmt.
Da die Feder 0 die Seilscheibe i infolge der Gegenwirkung des Bowdenzuges und der
Reibung der Zinken in den Lagern d nur allmählich drehen kann, so werden beim Zurückstellen
der Vorrichtung die Zinken auch allmählich aus ihrer Gebrauchslage in die Nichtgebrauchslage
zurückgezogen, wobei sie in ihrer Bewegung durch das Eigengewicht der auf ihnen liegenden Garben unterstützt
werden. Da ferner der Ausschlag der Vorrichtung nach unten beim Zurückziehen der
Zinken unter den Tisch nur geringfügig ist, so bleibt genügend Spielraum unterhalb des
Bindertisches, so daß Bodenunebenheiten die Vorrichtung nicht beeinflussen können. Die
Vorrichtung läßt auch die Verwendung langer Zinken e zu. Das Ganze kann in einem
Rahmen angeordnet werden, der an jeder vorhandenen Maschine unterhalb des Bindertisches
oder am Hauptrahmen des Binders befestigt wird. Es wird dann der Bowdenzug mit Rückholfeder durch einen .an der Rolle i
angebrachten einarmigen Hebel ersetzt, dessen Bewegung bis zum Führersitz sinngemäß
übertragen wird.
Claims (4)
1. Garbenhalter für Garbenbinder mit zum Zurückhalten der Garben am unteren
Ende des Bindertisches angeordneten, herunterklappbaren Zinken, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zinken (e) durch Verschieben in ihren Haltern (b) in Riehtung
ihrer Längsachse außer Wirkung gesetzt und vollständig unter den Bindertisch zurückgezogen werden.
2. Garbenhalter für Garbenbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verschieben der Zinken (e) in den Haltern (b) durch an die Zinken angelenkte
Arme (g) erfolgt, welche eine Drehbewegung ausführen.
3. Garbenhalter für Garbenbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Arme (g) fest auf einer Welle (Λ) sitzen, die unter Einfluß einer Rückholfeder
steht und in an sich bekannter Art durch Hebelvorrichtung vom Führersitz aus gedreht wird.
4. Garbenhalter für Garbenbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zinken (e) in drehbaren Zapfenlagern (d) verschiebbar sind, welche in Gabeln
(c) der Halter (b) hängen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA45995D DE431085C (de) | 1925-09-22 | 1925-09-22 | Garbenhalter fuer Garbenbinder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA45995D DE431085C (de) | 1925-09-22 | 1925-09-22 | Garbenhalter fuer Garbenbinder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE431085C true DE431085C (de) | 1926-06-29 |
Family
ID=6935025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA45995D Expired DE431085C (de) | 1925-09-22 | 1925-09-22 | Garbenhalter fuer Garbenbinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE431085C (de) |
-
1925
- 1925-09-22 DE DEA45995D patent/DE431085C/de not_active Expired
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