DE431205C - Telephonrelais mit nahezu geschlossenem magnetischen Kreis - Google Patents

Telephonrelais mit nahezu geschlossenem magnetischen Kreis

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DE431205C
DE431205C DEST20947D DEST020947D DE431205C DE 431205 C DE431205 C DE 431205C DE ST20947 D DEST20947 D DE ST20947D DE ST020947 D DEST020947 D DE ST020947D DE 431205 C DE431205 C DE 431205C
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magnetic circuit
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telephone relay
iron
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Description

  • Telephonrelais mit nahezu geschlossenem magnetischen Kreis. Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Telephonrelais mit nahezu geschlossenem magnetischen Kreis, dessen. als !Anker ausgebildeter Teil sich innerhalb der Erregerspule befindet und zweckmäßig mit der beweglichen Kohlenelektrode starr verbunden ist.
  • Die Erfindung besteht nun- in einer besonderen Ausbildung des nahezu geschlossenen magnetischen Kreises, durch welche die Empfindlichkeit des Relais bedeutend .erhöht wird. Der schwingende Anker wird nämlich nicht als massiver Eisenkern, sondern als außerordentlich dünnwandiger Eisenmantel geformt, wobei der untere feststehende Pol mit seinem Schaft weit in den Eisenmantel hinemagt und den Abscbluß des Eisenmantels fast berührt. Hierdurch wird einerseits das Gewicht des Schwingungskörpers verringert, andererseits seine Empfindlichkeit erhöht. -Diese Empfindlichbeit wird weiter dadurch noch gesteigert, daß zwischen dem schwingenden Kohlekörp,er und dem Eisenmantel eine sehr dünne und aus diesem Grunde zur Erhöhung ihrer Steifheit gewellte Membran angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in. einer als Beispiel dienenden Ausfüh-, rungsform im Schnitt veranschaulicht.
  • Die Erregerspule s ist inmitten ,eines kreisförmigen permanenten Magnetsystems m derart angebracht, daß die beiden von diesem Magnetsystem ausgehenden Polschuhe p und p1 diese Spule oben und unten begrenzen. Durch eine Durchbohrung des oberen Polschuhes ist der Eisenkern k frei hindurchgeführt und wird hierbei durch diesen Pol magnetisch induziert. Der untere Pol trägt eine Stellschraube h von Eisen, welche konzentrisch in die Spule s hineingeschraubt werden kann und dadurch ein sehr enges magnetisches Feld innerhalb der Spule zwischen Eisenkern und Schraube herstellt.
  • Der in die Spule s hineinragende Teil des Ankers besteht nun nicht in einem massiven Eisenkern, sondern in einem sehr dünnwandigen Eisenmantel k1. Die Stellschraube h des unteren Poles p reicht mit ihrem Schaft hl bis dicht an den Abschluß des vom Eisenmantel k1 gebildeten Hohlraumes heran. Zwischen dem schwingenden Kohlenkörper u und dein Eisenmantel k1 ist eine zur Erhöhung der Empfindlichkeit sehr dünn gewählte Membran (0,05 mm Stärke) mit gewellter Oberfläche .angeordnet.
  • Eine weitere Anpassungsfähigkeit und eine Steigerung der Empfindlichkeit bei geeigneter (Schaltung wird noch dadurch erzielt, daß eine Zusatzspule t aus dünnstem Draht unmittelbar auf den Eisenmantel k1 gewickelt wird, die entweder allein als Tauchspule verwendet wird oder in Serie oder parallel mit der festen Feldspule s liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Telephonrelais mit nahezugeschlossenem magnetischen Kreis, dessen als Anker ausgebildeter Teil sich innerhalb der Erregerspule befindet und zweckmäßig mit der Kohlenelektrode starr verbunden ist, dadurch gekennzeichnet; daß der Anker (hl), welcher an einer aus unmagnetischem gewellten Material bestehenden, äußerst dünnen Membran,(g) sitzt, ausgehöhlt ist und in dem Zwischenraum zwischen dem in diesen Hohlraum hineinragenden Gegenpol (hl) und der Innenwand der ihn umgebenden Erregerspule (s) beweglich ist.
DEST20947D 1916-05-16 1916-05-16 Telephonrelais mit nahezu geschlossenem magnetischen Kreis Expired DE431205C (de)

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