DE431460C - Mechanisch-pneumatische Blattwendevorrichtung - Google Patents

Mechanisch-pneumatische Blattwendevorrichtung

Info

Publication number
DE431460C
DE431460C DEH103680D DEH0103680D DE431460C DE 431460 C DE431460 C DE 431460C DE H103680 D DEH103680 D DE H103680D DE H0103680 D DEH0103680 D DE H0103680D DE 431460 C DE431460 C DE 431460C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
pump
cylinder
funnel
mechanical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH103680D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MICHAEL HASENAUER
Original Assignee
MICHAEL HASENAUER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MICHAEL HASENAUER filed Critical MICHAEL HASENAUER
Priority to DEH103680D priority Critical patent/DE431460C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE431460C publication Critical patent/DE431460C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/06Leaf turners having an arm reset after each operation
    • B42D9/065Leaf turners having an arm reset after each operation magnetically or pneumatically actuated

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Mechanisch-pneumatische Blattwendevorrichtung. «Vorliegende Erfindung betrifft eine mechanisch-pneumatische ' Blattwendevorrichtung, welche dazu bestimmt ist, einzelne Blätter von Heften, Büchern o. dgl. abzuheben und umzulegen, ohne daß an den Heften, Büchern o, dgl. außer der Befestigung an der Blattauflage irgendwelche sonstige Anordnung nötig wäre, und besteht im wesentlichen aus drei Teilen, und zwar: i. aus einem Zylinder, welcher 'innen mit spiralförmigen Nuten versehen ist, durch dessen geometrische Achse eine Stange läuft. Dieser Zylinder vermittelt eine Drehung einer Luftpumpe um die Stange von rechts nach links; 2. aus zwei kreisrunden Scheiben, die in einer Entfernung senkrecht gegenübergestellt sind und auf der Innenseite mit Nuten versehen sind, die eine Drehung von unten nach oben, senkrecht zur Achse des Zylinders bzw. zur Stange vermitteln; 3. aus einer nach rechts ausholenden Luftptunpe mit einem J-förmigen Ansatz am rechten Ende, welcher trichterförmig abschließt. Durch Heben der Stange, die durch den Zylinder geht, werden die kreisrunden Scheiben gedreht und vermitteln eine Drehung der Pumpe um ihre Längsachse von vorn nach rückwärts und ein Heben des J-förmigen Ansatzes aus der Tiefstellung in die Hochstetlung sowie ein Aufschlagen des Trichters auf (las zu hebende Blatt Papier. Durch das weitere Heben der Stange wird auch der Zylinder von rechts nach links gedreht und mit ihm die Pumpe, die das Blatt mitnimmt und auf die linke Seite umwendet, womit die Vorrichtung ihre Aufgabe erfüllt hat, in ihre ursprüngliche Lage "zurückkehrt und nun ein weiteres Blatt zu lieben bereit ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Es ist a (Abb. i, 2, y) ein Blechzylinder, in welchem vier schraubenförmig gebogene Messingstreifen b (Abb. 2 und 9) so angebracht sind, daß sie zwei Nuten bilden, die sich im Zylinder diametral gegenüberstehen und eine Drehung des Zylinders und mit ihm der ganzen Vorrichtung mit den kreisrunden Scheiben und der Luftpumpe bewirken. Die Nuten sind im unteren Drittel des Zylinders senkrecht und erst im übrigen Teile des Zylinders nach rechts gewunden und vollführen eine halbe Drehung (i8o°).
  • c, c (Abb. i, 2, 3, d., 9) sind zwei kreisrunde Scheiben, von denen jede mit einer senkrechten, etwas gebogenen und einer nach rechts bzw. nach links greifenden halbkreisförmigen Nut versehen ist. Diese Scheiben sind in einer Entfernung von 2 cm so miteinander verbunden, daß die durch ihre Mittelpunkte gelegte Achse ihre Drehachse bildet. Die Nuten stehen sich so gegenüber wie der Gegenstand dem Spiegelbilde im Spiegel; sie sind dazu bestimmt, eine Drehung der Scheiben senkrecht auf die Richtung ihrer Achse von vorn nach rückwärts (Abb.9 Pfeilrichtung) oder, vom rechten Ende der Achse aus gesehen, im Sinne des Uhrzeigers zu vermitteln. Die Drehung beträgt 9o° oder 1/4 Kreisbogen. Die Achse beider Scheiben ist in einem Rahmen d (Abb. i, 2, 9) gelagert, der die Scheiben in einer bestimmten Stellung festhält. Auf diesem Rahmen ist ollen der Zylinder a fest angebracht.
  • Die Luftpumpe besteht aus einem engeren Rohr, in welchem eine schraubenförmige Spannfeder p (Abb. i, 2) am rechten Ende des Rohres so befestigt ist, daß das andere Ende in ein weiteres Rohr hineinragt. Das weitere Rohr e (Abb. i, 2) ist senkrecht auf der rechten kreisrunden Scheibe befestigt und mit dem engeren Rohr luftdicht verbunden. Es ist in zwei Teile geteilt, so daß es bei q-q zerlegt und der nach rechts ragende Teil abgenommen werden kann, was bei zusammenlegbaren Ständern nötig ist, während dies für nicht zusammenlegbare Ständer nicht erforderlich ist. In diesem weiteren Rohr bewegt sich nun ein Pumpenkolben j (Abb. i, 2), der auf das freie Ende der Spannfeder aufgesetzt ist. Am rechten Ende des engeren Rohres ist ein J-förmiger Ansatz f (Abb. i, 2, 8) angebracht, der in einen Trichter g endet. Der Ansatz selbst ist mit einem luftdichten Gelenk r versehen, welches gestattet, den Trichter nach rechts oder links zu verschieben, damit man nach Bedarf von größeren oder kleineren Büchern oder Heften die Blätter abheben kann.
  • Betätigt wird die Vorrichtung durch ein Pedal, an welches eine Eisenstange y (Abb. 8, 9) befestigt ist. Nahe dem unteren Ende ist die Eisenstange durchbohrt, und in der Bohrung ist eine starke Schraubenfeder 3 (Abb. 8, 9) befestigt, deren oberes Ende an der Eisenstange y befestigt ist und diese bei der Entspannung hebt. ]Durch Niederdrücken des Pedals vermittels des Fußes wird die Feder gespannt und ein Ende eines zweiarmigen Hebels x (Abb. -, 9), und zwar das rechte Ende, das am oberen En(le der Stange y befestigt ist, herabgezogen, (las linke dagegen gehoben. Am linken Ende des zweiarmigen Hebels ist eine zweite Eisenstange yz (Abb. i, 2, 8, 9) befestigt, deren unterer Teil aus beweglichen Gliedern w (Abb.8, 9, io) besteht, die sich ihrerseits wieder in einer Hülsenführung iz befinden. Durch Herabdrücken des Pedals wird die Stange y herabgezogen und die Stange h mit den Gliedern w gehoben. Durch die 'Mitte der Stange h ist in entsprechender Höhe ein Sfiablstift i. (Abb. 2, 9) quer hindurchgezogen, der in den eingangs erwähnten Nuten der beiden Scheiben c laufen kann. Wird die Stange h mit dem Stahlstift i gehoben, so läuft der Stift durch die halbkreisförmigen Nuten und dreht die Scheiben um 9o° von vorn nach rückwärts (Abb.9 in der Pfeilrichtung). Dadurch wird der J-förmige Ansatz am rechten Ende der Luftpumpe aus der Tiefstellung in die Hochstellung gehoben, und das trichterförmige Ende desselben schlägt auf das zu hebende Blatt Papier.
  • Oberhalb des Stiftes i sind in der Stange h drei gerade Nuten ausgenommen, die man im Ouerschnitt auf Abb. 5, Schnitt nach A-B (Abb. 2), ersieht. In jeder der Nuten ist eine gerade, flache Stahlfeder z mit einer Ausbauchung in der Mitte und einem hervorragenden Zahn am unteren Ende angebracht, derart, daß eine durchlochte Scheibe 1, die auf der Stange h auf und ab gleiten kann, auf den Zähnen sitzenbleibt und beim Heben der Stange mit derselben mitgehoben wird. Da-. mit die Scheibe l eine sichere Auflage und eine zur Stange lr, senkrechte Lage erhält, sind drei Federn s vorgesehen. An der Scheibe 1 sind zwei Fäden befestigt, die beim Heben der Scheibe die Schraubenfeder p, welche sich im dünneren Rohre der Luftpumpe e hefindet, spannen. Am freien Ende der Feder p ist ein Pumpenkoll:en j angebracht, der beim Heben der Stange h von den Fäden gegen c herangezogen wird, wobei sich die Feder wie bereits erwähnt, spannt. Dadurch wird die Luft im engeren Pumpenrohre und im Ansatz bis zumPapierblatt verdünnt, und das Blatt bleibt am trichterförmigen Ende de-; Ansatzes haften. Dieses Haften wird dadurch begünstigt, daß man den Trichter am oberen Ende finit Hektographenmasse oder schmiegsamem, aufgestülptem Gummi belegt, wodurch die Innenseite des Trichters von der Außenseite beim Aufschlagen des Trichters auf das Papier luftdicht abgeschlossen wird, und (Ja die Saugwirkung des Kolbens schon knapp vor dem Aufschlagen des Trichter beginnt, wird das Blatt an den Trichter angesaugt und bleibt sicher haften. Der so entstandene Überdruck der äußeren Luft läßt <las Blatt so lange nicht los, als der Pumpenkolben nach c gezogen wird und die Luft im Rohre verdünnt bleibt.
  • Nach dein Aufschlagen des trichterförmigen Ansatzes der Luftpumpe auf das Blatt Papier beginnt auch gleich die Drehung der gesamten Vorrichtung nach links, weil der in der Stange h befestigte obere Stift k, der sich bisher in dem senkrechten Teil der Nuten im Zylinder a bewegte, nunmehr in den schraubenförmigen Teil derselben gelangt und somit den Zvlinder a sowie die daran befestigten Scheiben c und die Pumpe c nach links drückt, wodurch die eigentliche Blattwendung geschieht. Ist diese Blattwendung genügend weit vorgeschritten, d. h. so weit, daß das gehol:ene Blatt nicht mehr in die ursprüngliche Lage zurückfällt, sondern durch die eigene Schwere schon auf der linken Seite liegenbleibt, so wird die Luft in der Pumpe schon wieder verdichtet und das Blatt vom trichterförmigen Ansatz gelöst, und zwar folgendermaßen: Durch das Heben der Stange h. gelangen die an derselben befestigten Federn w schon teilweise oben über den Zylinder a heraus. Sind diese Federn nun so weit aus dem Zylinder herausgetreten, daß die mittlere Ausbauchung (Abb. 12) an die durchlochte Scheibe in gelangt, so wird diese Ausbauchung von der gelochten Scheibe in die Nut hineingedrückt, wodurch auch die an den unteren Enden der Federn sitzenden Zähne in die Nuten verschwinden und die Scheibe L durch die Kraft der Feder p im Pumpenrohr bis zum unteren Stift l zurückgezogen wird. Die Feder p zieht auch den Pumpenkolben zurück, und dadurch wird der äußere Überdruck aufgehoben, und der nunmehr entstandene innere Überdruck in der Pumpe bläst das Blatt vom trichterförmigen Ansatz weg, worauf das Zurückgleiten der ganzen Vorrichtung in die anfängliche Lage bewirkt werden kann. Beim weiteren Senken der Stange /t wird die Feder p vollends entspannt.
  • Damit die Führung der Fäden, die zur Spannung der Feder p dienen, sicher geschieht, werden dieselben über zwei besonders angeordnet° drehbare kleine Rädchen s zur Scheibe l geführt. Außerdem ist die mit der Pumpe verbundene rechte Scheibe c so ausgenommen, daß die Fäden sowohl bei der Rückwärtsdrehung als auch bei der umgekehrten Drehung ihre Lage zu den am Rahmen (1 befestigten Rillenscheiben s (Abb. 5, .I), von welchen die eine etwas höher, die andere tiefer angeordnet ist, nicht verändern, was die Reibung und den Kraftverlust wesentlich verringert und den Faden weniger angreift. Damit sich die Fäden durch die Links- bzw. Rechtsdrehung der Pumpe beim Heben und Senken der Stange li- nicht um dieselbe wickeln, erhält die Scheibe L am äußeren Rande drei Einkerbungen, in welche drei im Zylinder (?. senkrecht angebrachte Führungsschienen hineinpassen. Dies ist iin Durchschnitt ersichtlich auf Abb. 5 durch die schwarzen Dreiecke außerhalb der Scheibe 1, durch welche die Scheibe 1 gezwungen wird, die Drehung des Zylinders a. mitzumachen, was bewirkt, daß die Fäden zur Stange h. immer die gleiche Lage behalten. Drei Führungsschienen sind im Zylinder a deshalb angebracht, weil die Schienen über den Nuten unterbrochen werden müssen, damit der Stift k ungehindert auf und ab gleiten kann. Weil sich die Nuten im Zylinder a diametral gegenüberstehen und zur Stange überall symmetrisch sind, würde bei zwei Führungsschienen dieUnterbrechung in gleiche Höhe zu stehen kommen, wodurch die Scheibe l die Führung verlieren und die weitere Auf- und Abwärtsbewegung hindern würde.
  • Damit der Pumpenansatz bei der Drehung nicht zu früh durch sein Eigengewicht in die Tiefstellung zurückfällt, wodurch er (las Blatt Papier verlieren würde und daher nicht auf die linke Seite übertragen könnte, ist die Stange 1a- unterhalb des Stiftes i verdickt (Abb. 2 und 9 innerhalb des Rahmens d unter den Scheiben c) ; auf den Rändern jeder der beiden kreisrunden Scheiben c aber ist je ein Blechstreifen aufgelötet, derart, (iaß zwischen den beiden Blechen ein Zwischenraum bleibt, der eben die unverdickten Stellen der Stange lt hindurchgleiten läßt, während der verdickte Teil nur an den Ein- und Austrittstellen der Nuten zi, v (Abb. .4) hindurchtreten kann. Dadurch wird bewirkt, daß sich die Scheiben c erst dann in ihre ursprüngliche Lage zurückdrehen können, wenn der verdickte Teil der Stange h zwischen ihnen herausgetreten ist und sich nunmehr schon oberhalb der Scheiben befindet, und zwar geschieht dies gleich, nachdem die Scheibe 1 von den Zähnen der Federn ,z auf den Stift i herunterfällt. Somit kann das gewendete Blatt links frei liegenbleiben, während sich der Pumpenansatz senkt.
  • Nun tritt die Rückwärtsbewegung (von links nach rechts) der Pumpe ein, und zwar wird dies durch die starke Feder 3 (Abb. 9) bewirkt, die sich nach Aufhören des Fußdruckes sofort wieder entspannt, die Stange y hebt und die Stange 1a senkt. Der Stift k schleift nun in den spiralförmigen Nuten des Zylinders a wieder zurück und dreht den Zylinder und mit ihm die ganze Vorrichtung wieder von links nach rechts; der Stift i tritt bei u ein und senkt sich bis zur Mitte der Scheiben, worauf die Vorrichtung wieder bereit ist, ein weiteres Blatt zu wenden. Damit der Stift i nach dem Eintritt bei u in der gebogenen Nut bis zur Mitte der Scheiben c hinabgleiten kann, müssen die Scheiben c ein wenig nach vorn ausweichen, und es sind daher die Lager der Achsen nicht rund, sondern oval ausgeschnitten, während die Federn o die Achse in der Ruhelage nach rückwärts (in Abb. 9 rechts) pressen. Dieser ovale Ausschnitt der Achsenlager ist aus Abb. 9 ersichtlich, wo der links vom Querschnitt des Pumpenrohres befindliche Halbkreis die linke Abgrenzungsfläche bildet und sich somit die Scheiben c und die Pumpe e um etwa 5 mm nach links bewegen können.
  • Der Trichter g kann auswechselbar gemacht werden, indem sowohl das Rohrende des Pumpenansatzes als auch der Trichter selbst etwas kugelförmig gepreßt sind und dieses kugelförmige Ende des Trichters mit sanfter Gewalt in das Rohrende eingeschoben wird, wo er dann genügend Spielraum zu einer kleinen Bewegung in allen Richtungen hat. Die Stelle, an welcher der Trichter auf den Pumpenansatz aufgesteckt wird, muß mit einem passenden Gummischlauch o. dgl. abgedichtet «erden. Sowohl Stange y als auch Stange h dürfen sich nur auf- und abwärts bewegen, aber keine Drehung machen.
  • Der beschriebene Erfindungsgegenstand kann, auf einem Ständer montiert, als Notenständer bei Musikkapellen und für jeden einzelnen Spieler, der stehend oder sitzend irgendein Instrument spielt, verwendet werden. Will man diesen Ständer leichter und transportabler machen, so kann statt der hölzernen Notenauflage (Abb. i) eine solche von flachen Eisenschienen treten, welche man bei Nichtgebrauch ganz eng zusammendrücken kann. Ferner muß die Pumpe derart beschaffen sein, daß bei q-q das Pumpenrohr abgenommen und an den Kopf des Ständers angelegt werden kann. Die Füße müssen zusammenklappbar sein, wodurch dann der Ständer weniger Raum einnimmt und in eine Hülle gesteckt werden kann.
  • Wird die Vorrichtung mit einem Eisenbande.umfaßt, so kann sie als Notenständer für Zitherspieler Verwendung finden. Die Enden des Bandes bilden dann eine Schraubenzwinge zum Anschrauben an die Tischplatte, in der Weise, wie man kleinere und leichtere Gegenstände an die Tischplatte schraubt. Diese so modifizierte Vorrichtung an irgendein Tischchen geschraubt, kann der Zitherspieler benutzen, ohne daß der Ständer beim Gebrauche umfällt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE' i. Mechanisch - pneumatische Blattwendevorrichtung, gekennzeichnet durch einen innen mit schraubenförmigen Nuten versehenen Zylinder (a) und eine in dessen geometrischer Längsachse befindliche Stange (h.) in Verbindung mit zwei kreisrunden Nutenscheiben (c, c) und einer nach rechts ausholenden Luftpumpe (e) mit J-förmigem trichterförmig abschließenden Ansatz (f), wobei der Zylinder (a) eine Drehung der Luftpumpe (e) um die Stange (1z) von rechts nach links und die Nutenscheiben (c, c) deren Drehung von unten nach oben vermitteln, während durch Heben der Stange (h) eine Drehung der Pumpe (e) um ihre Längsachse von vorn nach rückwärts sowie ein Heben des Ansatzes (f) aus der Tiefstellung in die Hochstellung und ein Aufschlagen des am Ansatz befindlichen Trichters (g) auf das zu hebende Blatt Papier bewirkt wird.
  2. 2. Mechanisch - pneumatische Blattwendevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch <las weitere Heben der Stange (h) und die schraubenförmigen Führungen (b) der Zylinder (a) und mit ihm die Pumpe (e) von rechts nach links gedreht und dadurch das Blatt mitgenommen und auf die linke Seite umgewendet wird, worauf die Vorrichtung in ihre ursprüngliche Bereitschaftsstellung zurückkehrt.
  3. 3. Mechanisch - pneumatische Blattwendevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zwangläufige Zurückkehren der Vorrichtung in ihre ursprüngliche Lage durch Senken der Stange (h.) geschieht.
DEH103680D 1925-09-26 1925-09-26 Mechanisch-pneumatische Blattwendevorrichtung Expired DE431460C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH103680D DE431460C (de) 1925-09-26 1925-09-26 Mechanisch-pneumatische Blattwendevorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH103680D DE431460C (de) 1925-09-26 1925-09-26 Mechanisch-pneumatische Blattwendevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE431460C true DE431460C (de) 1926-07-09

Family

ID=7169323

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH103680D Expired DE431460C (de) 1925-09-26 1925-09-26 Mechanisch-pneumatische Blattwendevorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE431460C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE431460C (de) Mechanisch-pneumatische Blattwendevorrichtung
DE432638C (de) Mit Luft gefuellter und mit einer ihn durchsetzenden Huelse auf seinen Halter aufgesteckter Boxuebungsball
DE493270C (de) Maschine zum Absondern von Blaettern und blattartigen Gegenstaenden von einem Stapelmittels einer Walze
DE383731C (de) In einem Staender angeordnete Pumpe mit Handhebelantrieb fuer Luftreifen
DE584906C (de) Kranzbindemaschine
DE454060C (de) Spielflugzeug
DE363373C (de) Auszugvorrichtung fuer Lampen, insbesondere fuer elektrische Haengelampen, Staender- und Tischlampen
AT129469B (de) Notenblattwender.
DE497021C (de) Mit einer Klemmvorrichtung und einem Messer versehene aufklappbare Vorrichtung zum Fuehren und Halten des Bindegarns beim Binden von Garben
DE625447C (de) Ellipsenzeichner
DE418367C (de) Vorrichtung zum Sortieren von Werkstuecken nach verschiedenen Staerken
DE567579C (de) Notenblattwender
DE211616C (de)
DE540873C (de) Lineal zum Planimetrieren mittels Linealplanimeters
DE628941C (de) Deckschiene fuer Briefordner
DE10020871A1 (de) Gerät zum Aufrollen eines Schlauches, insbesondere eines Feuerschlauches
DE887490C (de) Dauer-Schreibblock od. dgl.
DE678316C (de) Spann- und Verdrillvorrichtung fuer die Enden einer Drahtbereifung von Packstuecken
DE416469C (de) Haarweller, bestehend aus einer veraenderlichen Anzahl von Bloecken, die durch scharfkantige Zwischenstuecke von linsenfoermigem Querschnitt verbunden sind
AT124211B (de) Aufwickelvorrichtung für federnde Meßbänder mit gekrümmtem Querschnitt.
DE2231786B1 (de) Zusammenlegbarer halter fuer schriftgut, wie zeitungen, zeitschriften o.dgl
DE1586901C (de) Selbstbremsende Schnurabgabevorrichtung
DE622704C (de) Auf verschiedene Arbeitsbreite einstellbarer Handkultivator
DE737965C (de) Winker fuer Fahrtrichtungsanzeiger
DE724997C (de) Vorrichtung zum Anzeigen von Randmarkierungen auf Punktschrift-Streifen