DE431633C - Einrichtung zum Zusammenschliessen mehrerer Formen fuer Schokoladentafeln - Google Patents
Einrichtung zum Zusammenschliessen mehrerer Formen fuer SchokoladentafelnInfo
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- DE431633C DE431633C DEG62511D DEG0062511D DE431633C DE 431633 C DE431633 C DE 431633C DE G62511 D DEG62511 D DE G62511D DE G0062511 D DEG0062511 D DE G0062511D DE 431633 C DE431633 C DE 431633C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G1/00—Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
- A23G1/04—Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
- A23G1/20—Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
- A23G1/22—Chocolate moulds
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. J U LI1926
14. J U LI1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 531 GRUPPE
(G 62511
Xj53I)
Durch die Vervollkommnung der Füllmaschine, die zur Herstellung von Schokoladenkörpern,
seien sie tafelförmig, seien sie reliefartig, dienen, werden die zur Aufnahme nur einer Füllmasse, z. B. einer Schokoladentafel,
dienenden Einzelformen immer mehr verdrängt; an deren Stelle kommen die Rahmenformen
mit zwei und mehr Schokoladentafeln immer mehr zur Anwendung, da es ίο wünschenswert ist, in kürzester Zeit bei größter
Ersparnis an Bedienung eine große Menge geformter Schokolade zu erzeugen.
Nun ist es zwar bekannt, die Einzelformen in einem Eisenrahmen zu einer starren Rahmenform
durch Lötung zu verbinden; es hat sich aber gezeigt, daß diese nachträgliche!
Einlötung alter Einzelformen in einen Eisenrahmen fast ebensoviel Geldaufwand verursacht
wie die Anfertigung neuer Rahmenformen. Da außerdem eine gute und sichere
Lötung bei alten und abgenutzten Einzelformen, insbesondere wegen der an den Formen
anhaftenden Schokoladenteilchen, sehr erschwert ist, so zog man die Anschaffung neuer
4äl633
Rahmenformen vor. Dadurch wurden aber die zu Tausenden zählenden Einzelformen
überflüssig. Diese Einzelformen, die in ihrer Gesamtheit meist einen bedeutenden Anschaffungswert
darstellen, müssen daher weggeworfen werden, da sie fast ausschließlich mit Namen- oder Schutzmarkenprägung versehen
sind, so daß sie für den Verkauf an andere Firmen nicht in Frage kommen. Diejenigen
ίο Betriebe, die sich die hohen Ausgaben für
Neuanschaffung von Rahmenformen nicht leisten können, müssen daher die Einzelformeti
weiterhin verwenden. Wenn man aber bedenkt, daß es praktisch nicht möglich sein
wird, auch nur zwei nebeneinanderstehende Einzelformen ordnungsgemäß zu füllen und
einzuklopfen, so muß das Untersetzen von drei Formen miteinander auf einmal unter
das sich 30- bis 4omal in der Minute öffnende Mundstück als ganz aussichtslos bezeichnet
werden, da hierfür eine ganz außergewöhnliche Fertigkeit des Bedienungspersonals
erforderlich sein würde. Selbst diese vorausgesetzt, hätte die Bedienung bei drei
Einzelformen in der Minute 90 bis 120 eirizelne
Formen genau unterzusetzen. Eine derartige Arbeitsweise ist aber bei Verwendung der neuzeitlichen Füllmaschinen als eine nur
mittlere Leistung anzusehen und kann daher nicht in Frage kommen.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Die Erfindung
kennzeichnet sich dadurch, daß in einen Kasten oder Rahmen mehrere Einzelformen eingedrückt oder eingesprengt sind und, ihn
vollständig ausfüllend, durch einen die Formenkanten übergreifenden Rand, als Bördel,
. Nuten, Falze o. dgl., gehalten werden.
Die Abbildungen veranschaulichen den Gegenstand der Erfindung. Es zeigt
Abb. ι eine Draufsicht auf den mit den Formen gefüllten Kasten,
Abb. 2 einen Schnitt durch diesen,
Abb. 3 eine andere Ausführung in Form eines Rahmens.
Die in Abb. 1 dargestellte Ausführungsform hat die Gestalt eines flachen Kastens d
mit vollem Boden /. Gemäß Abb. 3 ist ein Rahmen d1, f1, beispielsweise aus profiliertem
Blech, vorgesehen, so daß der Boden hohl ist. Selbstverständlich können auch Rahmen
aus Winkeleisen mit eingefrästen oder eingepreßten Nuten Verwendung finden. Auch
hier ist, wie in Abb. 1 und 2, der die Formen,-kanten übergreifende Rand durch einen Bördel
e gebildet. Diese Ausführungsform bietet den besonderen Vorteil, daß die einzelnen Formen
auswechselbar sind für den Fall, daß eine von ihnen unbrauchbar geworden ist.
Die Einzelformen werden in diesen Rahmen eingedrückt oder auch eingesprengt. Der die
Formenkanten übergreifende Rand e kann auch durch eine Nut, Falze oder Drahtbördel
oder eine ähnliche andere Einrichtung zum Festhalten der Formen gebildet sein. Soll
] der Kasten oder Rahmen in dauernder starrer ! Verbindung mit den einzelnen Formen Verj
wendung finden, so können die Formen durch j teilweise Lötung mit ihm verbunden werden,
oder es kann auch die Form zunächst in den Kasten oder Rahmen eingelegt und die Umbördelung
nachträglich vollzogen werden, wodurch eine große Menge an Blechmaterial ι gespart wird.
; Als weiterer Vorteil der Rahmenform ist ! anzusehen, daß nur einige Formen als Muster
und Unterlage zur Herstellung der Rahmen aus dem Betriebe entnommen zu werden brauchen.
Die Arbeit des Einfüllens von Einzelformen braucht daher nicht unterbrochen zu werden, wie es sonst bei Einlötung von Einzelformen
in Rahmennötigist. Das Eindrücken der Einzelformen in den Rahmen ist jedem Laien
ohne weiteres möglich. Bei Betriebsumstellung können daher auch leicht die Rahmenformen
wieder in wenigen Minuten in Einzelformen zerlegt werden. Der Grund der Billigkeit und der damit verbundenen Geldersparnis
liegt nicht nur darin, daß keine oder nur geringe Lötung nötig ist, sondern
daß auch die Form nur wenig Metall trägt. Gegenüber den bekannten Rahmenformen läßt
sich daher diese Rahmenform schneller und leichter kühlen und wieder erwärmen.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Zusammenschließen mehrerer Formen für Schokoladentafeln,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Kasten oder Rahmen besteht, in dem die
Formen, ihn vollständig ausfüllend, eingedrückt oder eingesprengt sind und durch
einen ihre Kanten übergreifenden Rand (e), als Bördel, Nuten,. Falze o. dgl., gehalten
werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formeln
in dem Kasten oder Rahmen leicht auswechselbar angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kasten
oder Rahmen die Formen in Gruppen dauernd starr angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen«
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG62511D DE431633C (de) | 1924-10-24 | 1924-10-24 | Einrichtung zum Zusammenschliessen mehrerer Formen fuer Schokoladentafeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG62511D DE431633C (de) | 1924-10-24 | 1924-10-24 | Einrichtung zum Zusammenschliessen mehrerer Formen fuer Schokoladentafeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE431633C true DE431633C (de) | 1926-07-14 |
Family
ID=7133036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG62511D Expired DE431633C (de) | 1924-10-24 | 1924-10-24 | Einrichtung zum Zusammenschliessen mehrerer Formen fuer Schokoladentafeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE431633C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196055B (de) * | 1962-05-08 | 1965-07-01 | Walter Hoernlein Metallwarenfa | Rahmenform mit Tafeleinsaetzen fuer Eintafelanlagen zur Herstellung von Schokoladetafeln |
-
1924
- 1924-10-24 DE DEG62511D patent/DE431633C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196055B (de) * | 1962-05-08 | 1965-07-01 | Walter Hoernlein Metallwarenfa | Rahmenform mit Tafeleinsaetzen fuer Eintafelanlagen zur Herstellung von Schokoladetafeln |
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