DE431696C - Verfahren zum UEbertragen von AEtzmustern, insbesondere auf Druckwalzen durch Umdruck - Google Patents

Verfahren zum UEbertragen von AEtzmustern, insbesondere auf Druckwalzen durch Umdruck

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DE431696C
DE431696C DEP50843A DEP0050843A DE431696C DE 431696 C DE431696 C DE 431696C DE P50843 A DEP50843 A DE P50843A DE P0050843 A DEP0050843 A DE P0050843A DE 431696 C DE431696 C DE 431696C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/18Curved printing formes or printing cylinders
    • B41C1/184Curved printing formes or printing cylinders by transfer of the design to the cylinder, e.g. from a lithographic printing plate; by drawing the pattern on the cylinder; by direct cutting of the pattern on the cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Übertragen von Ätzmustern, insbesondere auf Druckwalzen durch Umdruck. Es ist bekannt, zum Übertragen von Ätzmustern, insbesondere auf Dnuckwalzen, aus Gelatine oder Albumin bestehende Bogen mit einer zu seinem Halt dienenden Unterlage aus Papier o. dgl. zu verwenden.
  • Es ist ferner bekannt, auf ein Gelatineblatt ohne Unterlage von einem Klischee einen Abdruck mit Umdruckfarbe zu erzeugen, das so vorbereitete Gelatineblatt um die zu ätzende Druckwalze zu legen und es nach Übertragung des Ätzmusters von der Walze mit Feuchtigkeit abzuwaschen, so daß das Umdruckfarbenmuster auf der nun in bekannter Weise zu ätzenden Druckwalze verbleibt. Doch haften der Verwendung eines Gelatineblattes ohne eine Unterlage von Gewebe, Papier unw. verschiedene Nachteile an.
  • Durch den Kiischeeabdruck mittels der feuchten Umdruckfarbe verzieht sich nämlich (las Gelatineblatt als Ätzmusterträger nicht nur durch den beim Aufdruck ausgeübten Preßdruck infolge der gallertartigen Beschaffenheit des Gelatineblattes, sondern auch durch die mit der feuchten Umdruckfarbe aufgebrachte Feuchtigkeit. Wenn diese Flächenveränderung des Gelatineblattes auch nur eine geringe ist, so macht sie sich doch bei der Übertragung von Ätzmustern auf mehrere Druckwalzen zum Zwecke der Herstellung von Mehrfarbendrucken bemerkbar, und die Bildteile der einzelnen Druckwalzen für die einzelnen Farbaufdrucke haben niemals ganz genaue registerhaltige Übereinstimmung, was insbesondere bei der Herstellung von für Tiefdruck bestimmte Drucksalzen beim Druck der Halbtöne augenfällig ist. Aber auch beim Abwaschen des Gelatineblatten von der zu ätzenden Druckwalze verzieht sich das Gelatineblatt infolge der Feuchtigkeit und seines dadurch bedingten Aufquellens nach den Seiten hin, und es wird auch hierdurch die Übertragung des Ätzmusters eine wachsend verzerrte, weil die Umdruckfarbe in gleicher Weise am Gelatineblatt und an der Walze haftet.
  • Um dem an sich leicht zerstörbaren und empfindlichen Gelatineblatt die erforderliche Festigkeit zu geben, muß dasselbe eine immerhin ziemlich große Dicke haben. Dadurch entstehen aber innerhalb dieser Dicke Lichtbrechungen, «-elche ein ganz genaue Auflegen des Gelatineblattes mit dem Umdruckbild auf die zu ätzende Druckwalze erschweren und, wenn der Blick nicht senkrecht zur Ebene des Gelatineblattes fällt, unmöglich machen.
  • Alle diese Mängel werden durch das den Erfindungsgegenstand bildende Verfahren dadurch behoben, daß als Atzmustertr:iger ein Blatt oder Bogen aus Albumin ohne jede Unterlage verwendet wird, welches in durchsichtiger Form im Handel ist. Ein Albuminbogen ist sehr dünn, so daß Lichtbrechungen ausgeschlossen sind, und verändert sich bei seinem :l;weichen oder Abwaschen von dezu "itzeuclen Druckwalze mittels Wassers, Säure o. dgl. in keiner Weise, so daB die genaue Übertragung des Ätzmusters auf die Druckwalze gewährleistet ist.
  • Wenn auch Gelatine als eine Unterart der Leime von geringer Klebkraft dem Albumin gleiche Grundstoffe (Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Schwefel) aufweist, so ist Albumin durch seine andere Zusammensetzung seiner Grundstoffe gegenüber Gelatine als ein ohne Unterlage benutztes bekanntes Übertragungsmittel voll Ätzmustern infolge der geschilderten Vorzüge weit überlegen.
  • Für die Erfindung ist Albumin im weitesten Sinne, d. h. alle Arten desselben, zu ver-' stehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Verfahren zum Übertragen von Ätzmustern, insbesondere auf Druckwalzen, durch Umdruck, bei welchem von einem Klischee auf einem Bogen ohne Unterlage ein Abdruck mit Umdruckfarbe erzeugt, der so vorbereitete Bogen um die zu ätzende Druckwalze gelegt und nach Übertragung des Ätzmusters von der Walze abgeweicht bzw. abgewaschen wird, dadurch gekennzeichnet, daB als Umdruckbogen ein Blatt oder Bogen aus Albumin ohne jede Unterlage verwendet wird.
DEP50843A 1925-06-27 1925-06-27 Verfahren zum UEbertragen von AEtzmustern, insbesondere auf Druckwalzen durch Umdruck Expired DE431696C (de)

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