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Die
Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Steuern der Schleppachse
eines Fahrzeugs, welches wenigstens zwei Hinterachsen aufweist,
wobei wenigstens eine Hinterachse als Antriebsachse und wenigstens
eine Hinterachse als Schleppachse dient, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
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Eine
derartige Einrichtung ist aus der DE-OS 34 16 422 bekannt.
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Diese
Einrichtung setzt sich aus einer ersten Ventileinrichtung und einer
zweiten Ventileinrichtung zusammen. Über die erste Ventileinrichtung
sind die Luftfederbälge
der Antriebsachse eines Fahrzeugs wahlweise mit einer Druckmittelquelle
oder mit einer Druckmittelsenke verbindbar oder gegen beide absperrbar.
Mittels der zweiten Ventileinrichtung sind die Luftfederbälge einer
Schleppachse des Fahrzeugs wahlweise mit den Luftfederbälgen der
Antriebsachse des Fahrzeugs oder mit einer Druckmittelsenke verbindbar
oder gegen beide absperrbar, wobei im zweitgenannten Fall die Verbindung
zwischen den Luftfederbälgen
der Schleppachse und den Luftfederbälgen der Antriebsachse unterbrochen wird.
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Im
Normalbetrieb sind die Luftfederbälge der Antriebsachse und die
Luftfederbälge
der Schleppachse über
die zweite Ventileinrichtung miteinander verbunden, so daß in allen
Luftfederbälgen
der gleiche Druck herrscht. Die erste Ventileinrichtung, die sich
aus einem ersten Ventil und einem zweiten Ventil zusammensetzt,
ist dann so geschaltet, daß die
Verbindung zwischen dem Druckmittelvorratsbehälter und dem zweiten Ventil
unter brochen und die vom ersten Ventil zum zweiten Ventil führende Druckmittelleitung über das
erste Ventil mit der Atmosphäre verbunden
ist. Die vom zweiten Ventil zu den Luftfederbälgen führende Druckmittelleitung ist
mittels des zweiten Ventils gegen die entlüftete Druckmittelleitung abgesperrt.
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Soll
das Luftvolumen in den Luftfederbälgen vergrößert werden, so werden die
Ventile der ersten Ventileinrichtung elektrisch angesteuert. Die
Ventile der ersten Ventileinrichtung schalten in der Weise um, daß die Luftfederbälge der
Antriebsachse und der Schleppachse über die erste Ventileinrichtung und
die zweite Ventileinrichtung mit dem Druckmittelvorratsbehälter verbunden
werden. Ist eine gewünschte
Fahrzeughöhe
(Abstand zwischen Fahrzeugachsen und Fahrzeugaufbau) erreicht, fällt das Schaltsignal
an dem ersten Ventil und an dem zweiten Ventil der ersten Ventileinrichtung
ab. Das erste Ventil und das zweite Ventil der ersten Ventileinrichtung
schalten um. Die Luftfederbälge
der Antriebsachse und die Luftfederbälge der Schleppachse des Fahrzeugs
sind jetzt gegen den Druckmittelvorratsbehälter und selbstverständlich gegen
die Druckmittelsenke abgesperrt.
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Soll
das Volumen in den Luftfederbälgen
der Antriebsachse und der Schleppachse zum Zwecke des Absenkens
des Fahrzeugaufbaus verringert werden, so wird das zweite Ventil
der ersten Ventileinrichtung elektrisch angesteuert. Über die
zweite Ventileinrichtung, das zweite Ventil und das erste Ventil der
ersten Ventileinrichtung sind die Luftfederbälge der Antriebsachse und der
Schleppachse jetzt solange mit der Druckmittelsenke verbunden, bis
das gewünschte
niedrigere Niveau erreicht ist. Dann schaltet das zweite Ventil
der ersten Ventileinrichtung wieder um.
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Um
bei ungünstigen
Fahrbahnbedingungen, wie z. B. loser Untergrund oder Glätte, die
Antriebsachse des Fahrzeugs stärker
belasten zu können,
ist es möglich,
den Druck in den Luftfederbälgen
der Schleppachse abzusenken. Zu diesem Zweck wird die aus zwei Ventilen
bestehende zweite Ventileinrichtung in der Weise umgeschaltet, daß die Verbindung
zwischen den Luftfederbälgen
der Schleppachse und den Luftfederbälgen der Antriebsachse unterbrochen
und die Luftfederbälge
der Schleppachse mit der Druckmittelsenke verbunden werden.
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Sollen
die Luftfederbälge
der Schleppachse gegen die Luftfederbälge der Antriebsachse abgesperrt
und gleichzeitig der Druck in den Luftfederbälgen der Schleppachse gehalten
werden, so werden beide Ventile der zweiten Ventileinrichtung angesteuert.
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Um
die vorstehend beschriebenen Funktionen erfüllen zu können, ist es erforderlich,
jedes der vier Ventile mit einem Elektromagneten für die Betätigung der
Ventile zu versehen. Desweiteren ist es notwendig, mehrere elektrische
Leitungen vorzusehen, was auch eine Mehrzahl von Pins an einem die elektrischen
Leitungen mit einer Steuereinrichtung verbindenden Stecker bedingt.
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Der
Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der
Eingangs erwähnten
Art zu schaffen, die es ermöglicht,
die Anzahl der Elektromagneten zu verringern bei Aufrechterhaltung
aller genannten Funktionen der bekannten Einrichtung.
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Diese
Aufgabe wird mit den in den Patentansprüchen 1 und 2 angegebenen Ausführungen
der Erfindung gelöst.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen
angegeben.
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Die
Erfindung bietet insbesondere den Vorteil, mit geringem Aufwand
an Elektromagneten die Schaltfunktionen Luftvolumen in den Druckmittelkammern
der Antriebsachse und der Schleppachse halten, vergrößern, verringern,
Luftvolumen in den Druckmittelkammern der Schleppachse unabhängig von
einer Beeinflussung des Luftvolumens in den Druckmittelkammern der
Antriebsachse halten und Luftvolumen in den Druckmittelkammern der Schleppachse
verringern, erfüllen
zu können.
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Anhand
der Zeichnung werden nachfolgend zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 eine
Einrichtung zum Steuern der Schleppachse eine Fahrzeugs, wobei zum
Steuern einer das Luftvolumen in den Druckmittelkammern der Schleppachse
des Fahrzeugs beeinflussenden Ventileinrichtung der Ausgangsdruck
eines ersten Ventils einer das Luftvolumen in den Druckmittelkammern
der Antriebsachse des Fahrzeugs steuernden Ventileinrichtung dient
und
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2 eine
mit der in 1 gezeigten Einrichtung vergleichbare
Einrichtung, wobei zum Steuern des Luftvolumens in den Druckmittelkammern der
Schleppachse der Steuerdruck für
die das Luftvolumen in den Druckmittelkammern der Antriebsachse beeinflussende
Ventileinrichtung dient.
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In 1 ist
schematisch ein Teil einer Luftfederanlage eines mehrachsigen Fahrzeugs
dargestellt.
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Es
sind ein linker Luftfederbalg (1) und ein rechter Luftfederbalg
(10) vorgesehen, die sich auf einer Antriebsachse (8)
eines Fahrzeugs abstützen und
einen nicht dargestellten Fahrzeugaufbau tragen. Desweiteren sind
ein weiterer linker Luftfederbalg (29) und ein weiterer
rechter Luftfederbalg (25) vorgesehen, die sich auf einer
Schleppachse (27) des Fahrzeugs abstützen und den Fahrzeugaufbau tragen.
Der linke Luftfederbalg (1) und der rechte Luftfederbalg
(10) der Antriebsachse (8) weisen je eine Druckmittelkammer
(2 und 11) auf. Desgleichen besitzen der linke
Luftfederbalg (29) und der rechte Luftfederbalg (25)
der Schleppachse je eine Druckmittelkammer (30) und (26).
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Ein
als Druckmittelquelle dienender Druckluft-Vorratsbehälter (7)
ist über
eine Druckmittelleitung (9) an den Druckmitteleingang eines
als elektromagnetisch betätigbares
3/2-Wegeventil ausgebildeten ersten Ventils (13) angeschlossen.
Das erste Ventil (13) weist den besagten Druckmitteleingang, einen
Druckmittelaungang und einen zur Atmosphäre (Druckmittelsenke) hin führenden
Druckmittelauslaß (14)
sowie einen Elektromagneten (15) zum Schalten des ersten
Ventils (13) auf. Der Ausgang des ersten Ventils (13)
ist über
eine Druckmittelleitung (16) mit dem Eingang eines zweiten
Ventils (17) verbunden. Das zweite Ventil (17)
ist als elektromagnetisch betätigbares
2/2-Wegeventil ausgebildet und besitzt einen Elektromagneten (18)
zum Schalten des Ventils (17). Über eine Druckmittelleitung
(3) ist der Ausgang des zweiten Ventils (17) mit
der Druckmittelkammer (2) des linken Luftfederbalgs (1)
der Antriebsachse (8) verbunden. Eine von der Druckmittelleitung
(3) abzweigende Druckmittelleitung (12) ist an
die Druckmittelkammer (11) des rechten Luftfederbalgs (10)
der Antriebsachse (8) angeschlossen.
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Das
erste Ventil (13) und das zweite Ventil (17) bilden
eine erste Ventileinrichtung (13, 17) über welche
die der Antriebsachse (8) zugeordneten Druckmittelkammern
(2, 11) wahlweise mit der Druckmittelquelle (7)
oder mit der Druckmittelsenke verbindbar oder gegen beide absperrbar
sind.
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Von
der den Ausgang des zweiten Ventils (17) mit den der Antriebsachse
(8) zugeordneten Druckmittelkammern (2 und 11)
der Luftfederbälge
(1 und 10) verbindenden Druckmittelleitung (3)
zweigt eine Druckmittelleitung (22) ab, die zum Eingang
einer als 3-Stellungsventil ausgebildeten zweiten Ventileinrichtung
(19) (3/3-Wege-Magnetventil mit zusätzlicher pneumatischer Ansteuerung – Impulssteuerung
-) führt.
Die zweite Ventileinrichtung (19) ist als 3/3-Wegeventil
ausgebildet, welches zum Schalten einen Elektromagneten (20)
und einen nicht dargestellten Steuerkolben aufweist, der über einen
Steueranschluß (23)
mit Steuerdruckmittel beaufschlagbar ist. Der Ausgang der zweiten
Ventileinrichtung (19) ist über eine Druckmittelleitung
(24) mit einer Druckmittelleitung (28) verbunden,
welche die Druckmittelkammer (26) und die Druckmittelkammer
(30) der Luftfederbälge
(25) und (29) der Schleppachse (27) miteinander
verbindet. Der Steueranschluß (23) der
zweiten Ventileinrichtung (19) steht über eine Druckmittelleitung
(21) mit der den Ausgang des ersten Ventils (13)
mit dem Eingang des zweiten Ventils (17) der ersten Ventileinrichtung
(13, 17) verbindenden Druckmittelleitung (16)
in Verbindung. Von einem Druckmittelauslaß der zweiten Ventileinrichtung
führt eine
Druckmittelleitung (34) zum Auslaß (14) des ersten
Ventils (13).
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Der
Elektromagnet (15) des ersten Ventils (13) der
ersten Ventileinrichtung (13, 17) ist über eine elektrische
Leitung (6) an eine elektrische Steuereinrichtung (35)
für die
Luftfederanlage des Fahrzeugs angeschlossen. Ebenso ist der Elektromagnet
(18) des zweiten Ventils (17) der ersten Ventileinrichtung (13, 17) über eine
elektrische Leitung (5) mit der elektrischen Steuereinrichtung
(35) verbunden. Eine elektrische Leitung (4) verbindet
die elektrische Steuereinrichtung (35) mit dem Elektromagneten
(20) der zweiten Ventileinrichtung (19). Über elektrische
Leitungen (31, 32, 33) liegen die Elektromagneten
(15, 18, 20) an Masse.
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Die
Funktion der im vorstehenden beschriebenen Einrichtung wird nachfolgend
näher erläutert.
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Im
Normalbetrieb sind die Elektromagneten (15, 18, 20)
des ersten Ventils (13) und des zweiten Ventils (17)
der ersten Ventileinrichtung (13, 17) sowie der
zweiten Ventileinrichtung (19) nicht erregt. Das erste
Ventil (13) und das zweite Ventil (17) der ersten
Ventileinrichtung (13, 17) befinden sich in einer
Schaltstellung, in welcher die Druckmittelkammern (2, 11, 26, 30)
der Luftfederbälge
(1, 10, 25, 29) gegen den Druckluft-Vorratsbehälter (7)
und gegen die Atmosphäre
abgesperrt sind. (Druckmittelausgang des zweiten Ventils 17 gegen
Druckmittelausgang des ersten Ventils 13 abgesperrt, Druckmittelausgang
des ersten Ventils (13) gegen Druckluft-Vorratsbehälter 7 abgesperrt).
Der Steueranschluß (23) der
zweiten Ventileinrichtung (19) ist über die Druckmittelleitung
(21), die an diese anschließende, den Ausgang des ersten
Ventils (13) mit dem Eingang des zweiten Ventils (17)
der ersten Ventileinrichtung (13, 17) verbindende
Druckmittelleitung (16) und den Auslaß (14) des ersten
Ventils (13) mit der Atmosphäre verbunden. Die zweite Ventileinrichtung
(19) befindet sich in einer Schaltstellung (Druckmitteleingang
mit Druckmittelausgang verbunden, Druckmittelausgang gegen Druckmittelauslaß abgesperrt),
in welcher die Druckmittelkammern (2, 11) der
Luftfederbälge
(1, 10) der Antriebsachse (8) über die Druckmittelleitungen
(3, 12, 22), die zweite Ventileinrichtung
(19) sowie die Druckmittelleitungen (24) und (28)
mit den Druckmittelkammern (26, 30) der Luftfederbälge (25, 29)
der Schleppachse (27) verbunden sind. In den Druckmittelkammern
(2, 11) der Luftfederbälge (1, 10)
der Antriebsachse (8) und in den Druckmittelkammern (26, 30)
der Luftfederbälge
(25, 29) der Schleppachse (27) herrscht
der gleiche Druck.
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Soll
zwecks Erhöhens
des Niveaus des Fahrzeugs das Luftvolumen in den Druckmittelkammern
(2, 11) der Luftfederbälge (1, 10)
der Antriebsachse (8) und in den Druckmittelkammern (26, 30) der
Luftfederbälge
(25, 29) der Schleppachse (27) vergrößert werden,
so werden von der elektrischen Steuereinrichtung (35) über die
elektrischen Leitungen (6, 5) Schaltsignale auf
den Elektromagneten (15) des ersten Ventils (13)
und auf den Elektromagneten (18) des zweiten Ventils (17)
der ersten Ventileinrichtung (13, 17) gegeben.
Der Elektromagnet (20) der zweiten Ventileinrichtung (19)
wird nicht angesteuert. Das erste Ventil (13) schaltet
in der Weise um, daß der
Druckluft-Vorratsbehälter
(7) über
die Druckmittelleitung (9) und das jetzt auf Durchgang geschaltete
erste Ventil (13) sowie die Druckmittelleitung (16)
mit dem Druckmitteleingang des zweiten Ventils (17) verbunden
ist.
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Das
zweite Ventil (17) schaltet in der Weise um, daß die Druckmittelleitung
(16) über
das jetzt auf Durchgang geschaltete zweite Ventil (17)
einerseits mit den zu den Druckmittelkammern (2, 11)
der Luftfederbälge
(1, 10) der Antriebsachse (8) führenden Druckmittelleitungen
(3, 12) und andererseits über die zweite Ventileinrichtung
(19) mit den zu den Druckmittelkammern (26, 30)
der Luftfederbälge
(25, 29) der Schleppachse (27) führenden
Druckmittelleitungen (24, 28) verbunden wird.
Vom Druckluft-Vorratsbehälter
(7) gelangt Druckluft in die Druckmittelkammern (2, 11)
der Luftfederbälge
(1, 10) der Antriebsachse (8) und in
die Druckmittelkammern (26, 30) der Luftfederbälge (25, 29)
der Schleppachse (27).
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Über die
von der Druckmittelleitung (16) abzweigende und zum Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19) führende Druckmitteleitung (21)
gelangt als Steuerdruck dienende Druckluft vom Druckluft-Vorratsbehälter (7)
auf den Steuerkolben der zweiten Ventileinrichtung (19).
Da jedoch der Elektromagnet (20) der zweiten Ventileinrichtung
(19) nicht elektrisch angesteuert worden ist, bewirkt der auf
den Schaltkolben der zweiten Ventileinrichtung (19) gegebene
Steuerdruck auch keinen Schaltvorgang an der zweiten Ventileinrichtung
(19).
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Hat
das Volumen in den Druckmittelkammern (2, 11, 26, 30)
der Luftfederbälge
(1, 10, 25, 29) ein für ein bestimmtes
Niveau vorbestimmte Größe erreicht,
fallen die Schaltsignale an den Elektromagneten (15, 18)
des ersten Ventils (13) und des zweiten Ventils (17)
der ersten Ventileinrichtung (13, 17), bewirkt
durch einen Schaltvorgang in der elektrischen Steuereinrichtung
(35), ab. Das erste Ventil (13) und das zweite
Ventil (17) der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
gelangen wieder in ihre Ausgangsstellung. Der Druckluft-Vorratsbehälter (7)
ist jetzt gegen die Druckmittelleitung (16) abgesperrt
(Druckmitteleingang gegen Druckmittelausgang abgesperrt) und die
zum Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19) führende Druckmittelleitung (21)
ist über
den Auslaß (14)
des ersten Ventils (13) mit der Atmosphäre verbunden (Druckmittelausgang
und Auslaß des
ersten Ventils (13) miteinander verbunden).
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Das
zweite Ventil (17) der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
sperrt die Verbindung zwischen der Druckmittelleitung (16)
und den zu den Druckmittelkammern (2, 11, 26, 30)
der Luftfederbälge
(1, 10, 25, 29) führenden
Druckmittelleitungen (3, 12, 22, 24, 28) ab
(Druckmittelausgang und Druckmitteleingang des zweiten Ventils (17)
sind gegeneinander abgesperrt).
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Soll
Luftvolumen in den Druckmittelkammern (2, 11, 26, 30)
der Luftfederbälge
(1, 10, 25, 29) verringert werden,
so wird von der elektrischen Steuereinrichtung (35) über die
elektrische Leitung (5) ein Schaltsignal auf den Elektromagneten
(18) des zweiten Ventils (17) der ersten Ventileinrichtung
(13, 17) gegeben. Das zweite Ventil (17)
schaltet um (Druckmitteleingang und Druckmittelausgang des zweiten Ventils 17 miteinander
verbunden), in der Weise, daß die
Druckmittelkammern (2, 11) der Luftfederbälge (1, 10)
der Antriebsachse (8) über
die Druckmittelleitungen (3, 12), das zweite Ventil
(17), die Druckmittelleitung (16) und den Auslaß (14)
des ersten Ventils (13) mit der Atmosphäre verbunden werden.
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Desgleichen
sind die Druckmittelkammern (26, 30) der Luftfederbälge (25, 29)
der Schleppachse (27) über
die Druckmittelleitungen (28, 24), die zweite
Ventileinrichtung (19) (Druckmitteleingang und Druckmittelausgang
der zweiten Ventileinrichtung 19 miteinander verbunden),
die Druckmittelleitung (22), welche die zweite Ventileinrichtung
(19) mit der Druckmittelleitung (3) verbindet,
das zweite Ventil (17), die Druckmittelleitung (16)
und den Auslaß (14) des
ersten Ventils (13) mit der Atmosphäre verbunden.
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Ist
das Luftvolumen in den Druckmittelkammern (2, 11, 26, 30)
der Luftfederbälge
(1, 10, 25, 29) auf die vorbestimmte
Größe abgesunken,
fällt das Schaltsignal
am Elektromagneten (18) des zweiten Ventils (17)
der ersten Ventileinrichtung (13, 17), bewirkt
durch einen Schaltvorgang in der elektrischen Steuereinrichtung
(35), ab. Das zweite Ventil (17) gelangt wieder
in seine Ausgangsstellung, in welcher die Verbindung zwischen der
vom zweiten Ventil (17) zum ersten Ventil (13)
führenden
Druckmittelleitang (16) und den vom zweiten Ventil (17)
zu den Druckmittelkammern (2, 11, 26, 30)
der Luftfederbälge
(1, 10, 25, 29) führenden
Druckmittelleitungen (3, 12, 22, 24, 28)
unterbrochen ist (Druckmitteleingang und Druckmittelausgang des
zweiten Ventils (17) gegeneinander abgesperrt).
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Soll
bei einem Anfahrvorgang des Fahrzeugs die Antriebsachse (8)
stärker
belastet werden, so wird zuerst von der elektrischen Steuereinrichtung (35) über die
elektrische Leitung (4) ein Schaltsignal auf den Elektromagneten
(20) der zweiten Ventileinrichtung (19) gegeben.
Am Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19) steht kein Steuerdruck an.
Das erste Ventil (13) und das zweite Ventil (17) der
ersten Ventileinrichtung (13, 17) werden nicht
angesteuert.
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Die
zweite Ventileinrichtung (19) schaltet in der Weise um
(Druckmitteleingang und Druckmittelausgang der zweiten Ventileinrichtung
gegeneinander abgesperrt; Druckmittelausgang und Druckmittelauslaß der zweiten
Ventileinrichtung 19 miteinander verbunden), daß die Verbindung
zwischen den von der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
zu den Druckmittelkammern (2, 11) der Luftfederbälge (1, 10)
der Antriebsachse (8) führenden
Druckmittelleitungen (3, 12) und den von der zweiten
Ventileinrichtung (19) zu den Druckmittelkammern (26, 30)
der Luftfederbälge (25, 29)
der Schleppachse (27) führenden
Druckmittelleitungen (24, 28) unterbrochen und
die Druckmittelkammern (26, 30) der Luftfederbälge (25, 29)
der Schleppachse (27) über
die Druckmittelleitungen (28, 24), die zweite
Ventileinrichtung (19) und einen Druckmittelauslaß der zweiten
Ventileinrichtung (19) sowie eine den Druckmittelauslaß der zweiten
Ventileinrichtung (19) mit dem Auslaß (14) des ersten
Ventils (13) der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
verbindende Druckmittelleitung (34) verbunden wird. Über den
Auslaß (14)
des ersten Ventils (13) der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
wird Druckmittel aus den Druckmittelkammern (26, 30)
der Luftfederbälge
(25, 29) der Schleppachse (27) zur Atmosphäre hin abgebaut.
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Da
sich das Luftvolumen (Luftmenge) in den Druckmittelkammern (30, 26)
der Luftfedern (29, 25) der Schleppachse (27)
verringert, werden die Luftfederbälge (1, 10)
der Antriebsachse (8) vom Fahrzeugaufbau stärker belastet
und somit um einen von der Last des Fahrzeugaufbaus abhängigen Betrag zusammengedrückt. Der
Abstand zwischen Antriebsachse (8) und Fahrzeugaufbau verringert
sich. Der Druck in den Luftfederbälgen (1, 10)
der Antriebsachse (8) steigt an.
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Um
den ursprünglichen
Abstand zwischen Antriebsachse (8) und Fahrzeugaufbau wiederherzustellen,
muß das
Luftvolumen in den Luftfederbälgen (1, 10)
der Antriebsachse vergrößert werden.
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Zu
diesem Zweck werden von der elektrischen Steuereinrichtung Schaltsignale
auf die Elektromagneten (15, 18) des ersten Ventils
(13) und des zweiten Ventils (17) der ersten Ventileinrichtung
(13, 17) gegeben. Das Schaltsignal am Elektromagneten (20)
der zweiten Ventileinrichtung (19) erhält auch weiterhin den Elektromagneten
(20) erregt. Das erste Ventil (13) und das zweite
Ventil (17) schalten dann in der Weise um, daß die Druckmittelkammern
(2, 11) der Luftfederbälge (1, 10)
der Antriebsachse (8) über die
Druckmittelleitungen (3, 12), das zweite Ventil (17)
die Druckmittelleitung (16), das erste Ventil (13) und
die Druckmittelleitung (9) mit dem Druckluft-Vorratsbehälter (7)
verbunden werden. Der als Auslaß dienende
Druckmittelanschluß (14)
des ersten Ventils (13) ist dann gegen die Druckmittelleitung
(16) abgesperrt.
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Vom
Druckluft-Vorratsbehälter
(7) strömt Druckluft
in die Druckmittelkammern (2, 11) der Luftfederbälge (1, 10)
der Antriebsachse (8).
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Gleichzeitig
gelangt über
die von der Druckmittelleitung (16) abzweigende, zum Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19) führende Druckmittelleitung (21)
Druckluft vom Druckluft-Vorratsbehälter (7) zum Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19). Die zweite Ventileinrichtung
(19) wird von dem als Steuerdruckmittel dienenden Druckmittel
aus dem Druckluft-Vorratsbehälter (7)
in seine Mittelstellung geschaltet, in welcher der Druckmittelausgang,
der mit den Luftfederbälgen (29, 25)
der Schleppachse (27) verbunden ist, gegen den Druckmittelauslaß und gegen
den mit den Luftfederbälgen
(1, 10) der Antriebsachse (8) verbundenen Druckmitteleingang
abgesperrt ist.
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Der
Vorgang des Abbauens von Druckmittel aus den Druckmittelkammern
(2, 11) der Luftfedern (1, 10)
der Schleppachse (8) wird dann zwangsläufig für den Zeitraum unterbrochen,
in welchem in die Druckmittelkammern (2, 11) der
Luftfederbälge
(1, 10) der Antriebsachse (8) Druckmittel
eingesteuert wird.
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Dadurch,
daß das
Luftvolumen (Luftmenge) in den Luftfederbälgen (1, 10)
der Antriebsachse (8) durch die Einsteuerung von Druckluft
vergrößert wird,
vergrößert sich
auch der Abstand zwischen Fahrzeugachse und Antriebsachse (8)
sowie Schleppachse (27). Die Luftfedern (29, 25)
der Schleppachse (27) werden in Richtung ihrer Längsachse
auseinandergezogen. Zwangsläufig
sinkt dabei der Druck in den Luftfederbälgen (29, 25)
der Schleppachse (27) und der Druck in den Luftfederbälgen (1, 10)
der Antriebsachse (8) steigt, bedingt durch die dann höhere Belastung
der Antriebsachse (8), an.
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Dann
schalten die beiden Ventile (13, 17), bewirkt
durch einen Steuerbefehl der elektrischen Steuereinrichtung (35),
wieder um. Der Druckluft-Vorratsbehälter (7) ist dann
gegen die Druckmittelleitung (16) und somit auch gegen
die Luftfederbälge
(1, 10) der Antriebsachse (8) abgesperrt
(Druckmitteleingang und Druckmittelausgang des ersten Ventils (13)
gegeneinander abgesperrt – Druckmittelausgang
und Druckmittelauslaß (14)
des ersten Ventils (13) miteinander verbunden – Druckmitteleingang und
Druckmittelausgang des zweiten Ventils (17) gegeneinander
abgesperrt).
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Über die
Druckmittelleitung (21) (Steuerleitung) und den Druckmittelauslaß (14)
des ersten Ventils (13) wird der Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19) entlüftet. Die zweite Ventileinrichtung
(19) schaltet wieder in der Weise um, daß die Luftfederbälge (29, 23)
der Schleppachse (27) über
die Druckmittelleitung (34) und den Druckmittelauslaß (14)
des ersten Ventils (13) mit der Atmosphäre verbunden werden. Die Verbindung
zwischen den Luftfederbälgen
(29, 25) der Schleppachse (27) und den
Luftfederbälgen
(1, 10) der Antriebsachse (8) ist dabei
mittels der zweiten Ventileinrichtung unterbrochen (Druckmitteleingang
und Druckmittelausgang der zweiten Ventileinrichtung (19)
gegeneinander abgesperrt – Druckmittelausgang
und Druckmittelauslaß der
zweiten Ventileinrichtung (19) miteinander verbunden).
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Die
elektrische Steuereinrichtung (35) ist vorzugsweise so
ausgebildet, daß nach
der Startphase des Vorgangs "Anfahrhilfe" die Schritte Luftvolumen
(Luftmenge) in den Luftfederbälgen
(29, 25) der Schleppachse (27) verringern,
bei gleichzeitigem Konstanthalten des Luftvolumens (Luftmenge) in
den Luftfederbälgen
(1, 10) der Antriebsachse (8) und Luftvolumen
(Luftmenge) in den Luftfederbälgen
(25, 29) der Schleppachse (27) Konstanthalten
bei gleichzeitigem Einsteuern von Druckluft in die Luftfederbälge (1, 10)
der Antriebsachse (8) so lange wiederholt werden, bis der
ursprüngliche
Abstand zwischen Fahrzeugaufbau und Antriebsachse (8) wiederhergestellt
und die gewünschte
Achslastverlagerung erreicht ist. Die Achslast wird z. B. von einem
Drucksensor (37) erkannt, der über eine elektrische Leitung (38)
mit der elektrischen Steuereinrichtung (35) verbunden ist.
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Soll
das verringerte Luftvolumen (Luftmenge) in den Luftfederbälgen (29, 25)
der Schleppachse (27), z. B. bei einem länger andauernden
Anfahrvorgang des Fahrzeugs auf glattem Untergrund, gehalten werden,
so wird der Elektromagnet (20) der zweiten Ventileinrichtung
(19) weiter erregt gehalten und auf den Elektromagneten
(15) des ersten Ventils (13) der ersten Ventileinrichtung
(13, 17) wird von der elektrischen Steuereinrichtung
(35) ein Schaltsignal gegeben. Der Elektromagnet (18)
des zweiten Ventils (17) wird nicht erregt. Das erste Ventil
(13) schaltet in der Weise um, daß der Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19) mit dem Druckluft-Vorratsbehälter (7)
verbunden und der Druckmittelauslaß (14) des ersten
Ventils (13) gegen den Steueranschluß (23) der zweiten
Ventileinrichtung (19) abgesperrt wird (Druckmitteleingang
und Druckmittelausgang des ersten Ventils (13) miteinander
verbunden – Druckmittelauslaß (14)
und Druckmittelausgang des ersten Ventils (13) gegeneinander
abgesperrt).
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Vom
Druckluft-Vorratsbehälter
(7) gelangt über
das erste Ventil (13), die Druckmittelleitung (16) und
die als Steuerleitung dienende Druckmittelleitung (21)
Druckluft auf den Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19). Diese gelangt dadurch
in ihre mittlere Schaltstellung, in welcher die Verbindung zwischen
den Luftfederbälgen
(29, 25) der Schleppachse (27) und den
Luftfederbälgen
(1, 10) der Antriebsachse (8) sowie zwischen
den Luftfederbälgen
(29, 25) der Schleppachse (27) und der
Atmosphäre
unterbrochen wird (mit der Druckmittelleitung (22) verbundener
Druckmitteleingang und mit der Druckmittelleitung (24)
verbundener Druckmittelausgang der zweiten Ventileinrichtung (19)
gegeneinander abgesperrt – mit
der Druckmittelleitung (24) verbundener Druckmittelausgang
und mit der Druckmittelleitung (34) verbundener Druckmittelauslaß der zweiten
Ventileinrichtung (19) gegeneinander abgesperrt).
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Das
Luftvolumen (Luftmenge) in den Druckmittelkammern (30, 26)
der Luftfederbälge
(29, 25) der Schleppachse (27) wird konstantgehalten.
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Ist
der Anfahrvorgang des Fahrzeugs abgeschlossen, wird, z. B. durch
Betätigen
eines Schalters im Führerhaus
des Fahrzeugs, der Anfahrhilfevorgang beendet. Das Schaltsignal
an dem Elektromagneten (20) der zweiten Ventileinrichtung
(19) fällt ab.
Die zweite Ventileinrichtung (19) schaltet in der Weise
um, daß die
Luftfederbälge
(29, 25) der Schleppachse (27) mit den
Luftfederbälgen
(1, 10) der Antriebsachse (8) verbunden
werden. Dann fällt auch
das Schaltsignal am Elektromagneten (15) des ersten Ventils
(13) ab. Das erste Ventil (13) schaltet auf "Entlüften" um. Der Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19) wird entlüftet.
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Der
Druck in den Luftfederbälgen
(1, 10) der Antriebsachse (8) und in
den Luftfederbälgen
(29, 25) der Schleppachse (27) gleicht
sich aus.
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Am
Fahrzeug sind nicht dargestellte Sensoren angeordnet, die den Abstand
zwischen dem Fahrzeugaufbau und wenigstens einer Fahrzeugachse überwachen.
Sollte sich dieser Abstand durch den Anfahrhilfevorgang verändert haben,
so wird dieses von der mit den Sensoren verbundenen elektrischen Steuerschaltung
(35) erkannt. Die elektrische Steuerschaltung (35)
gibt dann Schaltsignale auf die erste Ventileinrichtung (13, 17),
mittels welcher das Luftvolumen in den Luftfederbälgen (1, 10, 29, 25)
korrigiert und so der gewünschte
Abstand zwischen Fahrzeugaufbau und Fahrzeugachse bzw. Fahrzeugachsen (8, 27)
wiederhergestellt wird.
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Es
ist auch möglich,
die elektrische Steuereinrichtung (35) so auszubilden,
daß bei
Betätigung des
den Anfahrhilfevorgang startenden Schalters gleichzeitig auf alle
drei Elektromagneten (15, 18, 20) Schaltsignale
gegeben werden, so daß gleichzeitig die
beiden Ventile der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
und die zweite Ventileinrichtung (19) in der Weise geschaltet
werden, daß das
Luftvolumen (Luftmenge) in den Luftfederbälgen (25, 29)
der Schleppachse (27) konstant bleibt und gleichzeitig
das Luftvolumen (Luftmenge) in den Luftfederbälgen (1, 10)
der Antriebsachse (8) vergrößert wird.
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In 2 ist
eine mit der Einrichtung gemäß 1 vergleichbare
Einrichtung gezeigt. Der besseren Übersicht halber sind die den
in 1 gezeigten Bauteilen gleichen Bauteile mit gleichen
Bezugsziffern versehen. Es wird hier lediglich auf den wesentlichen
Unterschied zwischen der Einrichtung gemäß 1 und der
Einrichtung gemäß 2 eingegangen.
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Nach 2 ist
das erste Ventil (13} der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
als vorgesteuertes 2/2-Wege-Elektromagnetventil
ausgebildet. Von der nicht dargestellten Steuerkammer des ersten
Ventils (13) führt
eine als Steuerleitung dienende Druckmittelleitung (36)
zum Steueranschluß (23)
der zweiten Ventileinrichtung (19). Wird auf den Elektromagneten (15)
des ersten Ventils (13) der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
von der elektrischen Steuereinrichtung (35) ein Schaltsignal
gegeben, so schaltet dieses in der Weise um, daß der Druckluft-Vorratsbehälter (7) über das
erste Ventil (13) mit der vom ersten Ventil (13)
zum zweiten Ventil (17) der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
führenden
Druckmittelleitung (16) verbunden wird. Gleichzeitig gelangt
von der Steuerkammer des ersten Ventils (13) über die
Druckmittelleitung (36) Steuerdruckmittel aus der Steuerkammer des
ersten Ventils (13) zum Steueranschluß (23) der zweiten
Ventileinrichtung (19). Die zweite Ventileinrichtung (19)
wird bei diesem Ausführungsbeispiel nicht
vom Ausgangsdruck des ersten Ventils (13) der ersten Ventileinrichtung
(13, 17) sondern vom Steuerdruck des ersten Ventils
(13) der ersten Ventileinrichtung (13, 17)
gesteuert.
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Die
elektrische Steuereinrichtung (35) gemäß 1 und 2 kann
Bestandteil einer Einrichtung zur automatischen Niveauregulierung
eines Fahrzeugs sein. Da dies jedoch für die Funktion der beschriebenen
Einrichtung nicht Vorraussetzung ist, ist auf eine solche automatische
Niveauregeleinrichtung nicht eingegangen worden.
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Das
erste Ventil (13) und das zweite Ventil (17) können zu
einer einzigen Mehrwegeventileinrichtung zusammengefaßt werden.
Es ist natürlich auch
möglich,
das erste Ventil (13), das zweite Ventil (17)
und die zweite Ventileinrichtung zu einer Baueinheit zusammenzufassen.
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In
der Beschreibung wird der Einfachheit halber öfter gesagt, daß Druckmittel
in die Luftfederbälge
eingesteuert wird oder auch, daß sich
das Luftvolumen in den Luftfederbälgen vergrößert oder verringert. Es ist
damit gemeint, daß in
den Innenraum, also in die Druckmittelkammer des Luftfederbalgs bzw.
der Luftfederbälge
Druckmittel eingesteuert wird oder daß die Druckluftmenge in der
Druckmittelkammer des Luftfederbalgs bzw. der Luftfederbälge vergrößert oder
verringert wird.
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Die
Druckmittelkammer muß jedoch
nicht Bestandteil einer Luftfeder sein. Es kann sich auch um die
Druckmittelkammer einer Einrichtung handeln, mittels welcher der
Fahrzeugaufbau an einer mechanischen Federeinrichtung abgestützt wird,
wobei die mechanische Federeinrichtung die Fahrzeugachse bzw. die
Fahrzeugachsen direkt mit dem Fahrzeugaufbau oder über die
die Druckmittelkammer aufweisende Einrichtung mit dem Fahrzeugaufbau
verbindet. Bei dem verwendeten Druckmittel kann es sich dann auch
um ein flüssiges
Druckmittel handeln.
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Der
Anfahrhilfevorgang kann durch Betätigen eines Schalters im Führerhaus
des Fahrzeugs oder auch automatisch in Abhängigkeit von Signalen einer
Antriebs-Schlupf-Regeleinrichtung
gestartet und beendet werden.
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Der
Anfahrhilfevorgang kann auch automatisch nach Ablauf einer vorgegebenen
Zeit oder bei Überschreiten
einer vorgegebenen Fahrgeschwindigkeit beendet werden.