DE431808C - Melkmaschine, deren Melkbecher eine Anzahl ueber die Zitze zu schiebender, untereinanderliegender Luftpolster aufnimmt, die nacheinander aufgeblaeht und entleert werden - Google Patents

Melkmaschine, deren Melkbecher eine Anzahl ueber die Zitze zu schiebender, untereinanderliegender Luftpolster aufnimmt, die nacheinander aufgeblaeht und entleert werden

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DE431808C
DE431808C DEG63414D DEG0063414D DE431808C DE 431808 C DE431808 C DE 431808C DE G63414 D DEG63414 D DE G63414D DE G0063414 D DEG0063414 D DE G0063414D DE 431808 C DE431808 C DE 431808C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00—Milking machines or devices
    • A01J5/04—Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/08—Teat-cups with two chambers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Melkmaschinen, deren Melkbecher mehrere aufblähbare, die Zitze ringförmig umgebende Klemmkörper (Luftpolster) enthalten, ergeben zwar die beste Melkwirkung, erfordern aber eine verhältnismäßig umständliche Antriebsbzw. Steuervorrichtung, weil die Luftpolster nacheinander in der Richtung von oben nach unten aufgebläht und wieder entspannt werden müssen. Es sind auch bei Melkvorrichtungen bereits membranpump enartig wirkende Luftbälle vorgeschlagen worden, die vor anderen Pumpen außerordentliche Vorteile besitzen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Melkmaschine, die gleichsam die Vereinigung der beiden vorgenannten Arten in der Weise darstellt, daß alle Vorzüge dieser bekannten Arten vorteilhaft ausgenutzt, ihre Nachteile aber vermieden worden sind. Gemäß der Erfindung ist jeder aufblähbare Klemmkörper (Luftpolster) eines Melkbechers an eine eigene Membranpumpe oder ähnliche Pumpe angeschlossein, und alle Pumpen sind mit ihrem Antriebe gegeneinander versetzt so gekuppelt, daß sie entsprechend der fortschreitenden Aufblähung aller Polster eines Bechers nacheinander wirken. Bei einer solchen außerordentlich einfach und übersichtlich gestalteten, sehr sicher wirkenden Maschine sind besondere Steuermittel für die einzelnen Luftpolster überhaupt nicht erforder-
Hch; es genügen so viel Pumpen, wie ein Melkbecher Polster enthält, und ebensoviel Schläuche zum Verbinden eines jeden Aufblähkörpers mit seiner Pumpe. Sind mehrere Melkbecher vorhanden, so werden eben alle gleichen Polster sämtlicher Becher durch einen entsprechend gegabelten Schlauch mit ihrer gemeinsamen Pumpe verbunden. Auch hier sind keinerlei Ventile o. dgl. erforderlich. ίο Ein Ausführungsbeispiel der neuen Melkeinrichtung ist in der Zeichnung schematisch wiedergegeben. Abb. ι zeigt die eigentliche Melkeinrichtung im Gebrauchszustande, Abb. 2 eine zum Antriebe dieser Einrichtung brauchbare Vorrichtung.
In einem Melkbecher« aus Aluminium oder ähnlichem, leichtem, nicht rostenden Stoffe sind eine Anzahl kleiner Luftschläuche bx-b" angeordnet, die untereinanderliegen. Statt der gezeichneten drei Schläuche kann man natürlich, z. B. entsprechend der Fingierzahl der Hand, auch fünf verwenden. Diese Luftschläuche, die mit Ansätzen cx-c" aus dem Becher α herausragen, werden an Luftleitungenf/J-d! angeschlossen, die ihrerseits mit je einer weiter unten beschriebenen Pumpe ff1* g2> ε3 m Verbindung stehen.
Die Luftschläuche O1O3 werden nacheinander aufgepumpt, und zwar von oben nach unten. In dem gezeichneten Beispiel ist der Schlauch b1 aufgetrieben. Dabei hat er an dieser Stelle die Zitze Z zusammengedrückt und die in seinem Bereich befindliche Eutermilch nach unten, in die Druckzone des Schlauches b-, gedruckt. Dieser, der in Abb. 1 luftleer gezeichnet ist, drückt die Milch bei seinem Anschwellen in die Zone des Schlauches b", der sie dann aus der Zitze herausdrückt. Inzwischen ist der Schlauch b1 luftleer geworden, so daß wieder Milch aus dem Euter in seine Zone nachdrängen konnte, und das Spiel wiederholt sich, und zwar so lange, wie Milch in die Zone des Schlauches b1 nachdrängt. Die aus der Zitze gestrichene Milch tritt in eine am unteren Bechefrande befestigte Leitung e ein, durch die sie einem Auffangbehälter zugeführt wird.
Diese Leitung e kann an eine schwachwirkende Saugpumpe ρ angeschlossen werden, deren Wirkung nicht größer zu sein braucht, als zum Festsaugen des Bechers am Euter nötig ist. Für diesen Zweck ist der obere Becherrand mit Gummieinlage / versehen. Die Befestigung des Bechers ü kann aber auch durch beliebige andere Mittel geschahen.
Die das Schwellen und Entleeren der Schläuche bl-b· bewirkenden Pumpen, am besten Membranpumpen, bestehen in dem j schematisch gezeichneten Beispiel aus je einem ■ topfartigen Gefäß, das oben durch eine Leder- oder Gummihauhe^·1-^·3 luftdicht abgeschlossen ist und unten Anschlußstutzein für die Luft- ' leitungen dl-d3 besitzt. Je nachdem, ob die Leder- oder Gummihaube in den Topf hineingestülpt oder herausgehoben wird, wird die Luft in die Schläuche bx-b% hineingedrückt oder aus ihnen herausgesaugt. Zu diesem Zwecke ist mit jeder Haubegx-g% je eine Pleuelstange h1 -/z3 gelenkig verbunden, die alle drei an einer gemeinsamen Kurbelwelle / drohbar sind. Diese kann von Hand oder, wie gezeichnet, mittels Elektromotors k in Umdrehung versetzt werden. Die Kröpfungen dieser Kurbelwelle i sind so gegeneinander versetzt, daß die Membranhauben gl-g3 nacheinander in den Membrantopf hineingestülpt und aus ihm herausgezogen werden. In dem gezeichneten Beispiel ist die Membranhaube g1 in der Drucklage, d. h. der zugehörige Schlauch b1 ist aufgepumpt, während Membran g" durch Niedergehen ihrer Pleuelstange allmählich zu wirken anfängt und Membran g'ß, deren Pleuelstange ihre höchste Lage noch nicht erreicht hat, die Luft noch weiter zurücksaugt.
Mittels der Welle i kann auch die oben erwähnte Sauigpumpe ρ für die Milchki.ungi? angetrieben werden. Die Milchleitung e mündet über einen Auffangbehälter m beliebiger Form und Größe, z. B. einer bekannten Milchtransportkanne.
Durch die Membranen gx-gz kann natürlich eine ganze Reihe der in Abb. 1 dargestellten Melkbecher« gleichzeitig betrieben werden.
Die beschriebene Antriebsvorrichtung, die in ihren Einzelheiten beliebig -zweckentsprechend abgeändert werden kann, ordnet man auf einem fahrbaren Karren/ an.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 1o°
    Melkmaschine, deren Melkbecher eine Anzahl über die Zitze zu schiebender Luftpolster (Schläuche o. dgl.) aufnimmt, die, untereinanderliegend, nacheinander aufgebläht und entleert werden, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Luftpolstsr (W-bv) des Melkbechers (a) oder alle gleichen Polster mehrerer Becher eine eigene Pumpe (Membranpumpe g^-g"3) vorgesehen ist no und daß alle Pumpen entsprechend dei fortschreitenden Aufblähung der Polster oder Polstergruppen miteinander gegeneinander versetzt gekuppelt sind.
    Hierzu 1 Biatt Zeichnungen.
DEG63414D 1925-02-10 1925-02-10 Melkmaschine, deren Melkbecher eine Anzahl ueber die Zitze zu schiebender, untereinanderliegender Luftpolster aufnimmt, die nacheinander aufgeblaeht und entleert werden Expired DE431808C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208546B (de) * 1961-12-01 1966-01-05 Franz Joseph Gillain Remy Melkbecher
DE4331023A1 (de) * 1993-09-13 1995-03-16 Peter Maier Melkmaschine
JP2009028557A (ja) * 2001-06-22 2009-02-12 Medela Holding Ag 多圧力及び膨張可能なチャンバー構造を有する乳房シールド、関連した搾乳器及び方法

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DE1208546B (de) * 1961-12-01 1966-01-05 Franz Joseph Gillain Remy Melkbecher
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JP2012254307A (ja) * 2001-06-22 2012-12-27 Medela Holding Ag 多圧力及び膨張可能なチャンバー構造を有する乳房シールド、関連した搾乳器及び方法

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