DE4318559C2 - Wäschesack - Google Patents

Wäschesack

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F95/00Laundry systems or arrangements of apparatus or machines; Mobile laundries 
    • D06F95/002Baskets or bags specially adapted for holding or transporting laundry; Supports therefor
    • D06F95/004Bags; Supports therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Wäschesack nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiger Wäschesack der Firma Hammerlit GmbH in Leer ist bekannt. Dieser bekannte Wäschesack unterscheidet sich von der aus der DE-PS 12 05 444 bekannten Ausführungsform dadurch, daß anstelle der dort verwandten einzigen Stoffbahn, die bodenseitig mit einem Flachboden versehen ist, eine zweite Stoffbahn vorgesehen ist, welche einen Rundboden bildet. Diese zweite Stoffbahn ist kreisförmig ausgebildet und weist einen Durchmesser auf, der mit dem Durchmesser der im Befüllzustand zylinderförmigen ersten Stoffbahn übereinstimmt. Dabei ist dieser sogenannte Rundboden umlaufend an den umlaufenden unteren Rand der ersten zylinderförmigen Stoffbahn angenäht. Dieser gattungsgemäße Wäschesack ist deshalb gegenüber dem aus der DE-PS 12 05 444 bekannten Wäschesack im befüllten Zustand im wesentlichen zylinderförmig und weist somit gegenüber dem aus der DE-PS 12 05 444 bekannten konusförmigen Wäschesack mit Flachboden ein größeres Füllvolumen auf. Wird ein solcher Wäschesack im befüllten Zustand angehoben, wölbt sich der Rundbogen aufgrund des Wäschegewichtes und der Dehnbarkeit der Stoffbahn etwas nach unten aus. Beim Sammeln von nassen Textilien in einen solchen Wäschesack sammelt sich die aus dem nassen bzw. feuchten Textilien austretende Flüssigkeit im unteren Bereich des Wäschesackes, d. h. insbesondere im Bereich des Rundbodens und in den angrenzenden Bereichen der ersten Stoffbahn und kann durch die Naht zwischen erster Stoffbahn und Rundboden aus dem Wäschesack austreten, was unerwünscht ist. Dieser Effekt verstärkt sich noch, wenn der Wäschesack auf einer Bodenfläche abgestellt wird, weil dann die gewisse Auswölbung des Rundbodens verschwindet.
Aus der DE 25 47 588 A1 ist ein ähnlicher Wäschesack bekannt. Dieser Wäschesack besteht im wesentlichen aus zwei Stoffbahnen, wobei eine Stoffbahn in erster Linie zur Bildung eines geschlossenen Bodens dient und dazu im unteren Randbereich mit einer zweiten Stoffbahn durch eine Naht verbunden ist. Alternativ ist gemäß dieser Druckschrift auch eine Ausführungsvariante vorgesehen, bei der die zweite Stoffbahn einen Teil der ersten Stoffbahn darstellt, d. h. einteilig ohne Naht mit dieser ausgebildet ist. Beim Sammeln von nassen Textilien kann nun ebenfalls Feuchtigkeit entweder durch die Bodennaht oder bei nicht vorhandener Bodennaht durch die unteren Eckbereiche des Wäschesackes austreten.
Aus EP 0 387 658 A1 ist ein Wäschesack bekannt, der nur aus einer Stoffbahn besteht. Die sich überlappenden Enden dieses Wäschesackes bilden beim Waschvorgang des gefüllt in die Waschmaschine eingelegten Sackes einen sich öffnenden Längsschlitz, aus dem die Wäsche herausfallen kann. Ein solcher Wäschesack bietet den Vorteil, daß man nach dem einmaligen Einfüllen von Schmutzwäsche mit dieser nicht mehr in Kontakt kommt, da die Wäsche zusammen mit dem Sack in die Waschmaschine eingebracht werden kann. Auch bei diesem Wäschesack besteht das vorgeschilderte Problem der Bodennaht.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, zum Sammeln nasser Textilien einen weitgehend feuchtigkeitsdichten Wäschesack zu schaffen, bei dem keine Flüssigkeit durch die Bodennaht hindurchtreten kann.
Diese Aufgabe wird mit einem Wäschesack mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Dabei ist in besonders vorteilhafter Ausgestaltung vorgese­ hen, daß die zusätzliche Stoffbahn aus einem rechteckförmi­ gen Zuschnitt gebildet ist, der um seine Längsachse gefal­ tet ist und dessen Ecken derart umgefaltet sind, daß Ränder der umgefalteten Ecken mit den freien Rändern des Zuschnit­ tes zusammenfallen und mit diesen am unteren Rand der Sack­ wände befestigt sind. Bei dieser besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird erkennbar nur eine relativ einfache Stoffbahnzuschnittform benötigt.
Vorzugsweise ist die Befestigung des Wäschesackes als Naht ausgebildet, wobei die Naht insbesondere aus Quellgarn ge­ bildet ist. Grundsätzlich wäre auch eine Verschweißung mög­ lich und dgl. mehr.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stoffbahn aus einem textilen Flächenge­ bilde aus Polyester gebildet ist, welches einseitig, vor­ zugsweise auf der Innenseite, mit Polyurethan beschichtet ist, und daß die den Wäschesackboden bildende Stoffbahn aus einem Gewebe, insbesondere Polyestergewebe, besteht, das sackinnenseitig mit Polyurethan, Polytetrafluorethylen, Polyester oder einem Vinylmaterial beschichtet ist. Ein solcher Wäschesack ist durch das textile Flächengebilde aus Polyester sehr stabil, außerdem durch die Beschichtung feuchtigkeits­ dicht.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung bei­ spielsweise näher erläutert. Diese zeigt in der einzigen Figur einen erfindungsgemäßen Wäschesack.
In der Zeichnung ist ein allgemein mit 1 bezeichneter er­ findungsgemäßer Wäschesack im sogenannten Dreibahnen-Zu­ schnitt dargestellt, welcher an sich überlappenden Sack­ wänden 2 und 3 aufgeklappt dargestellt ist.
Der Wäschesack 1 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel zunächst eine erste vorzugsweise rechteckige Stoffbahn 4 auf, die selbstverständlich auch eine andere Form, z. B. ei­ ne trapezförmige Form, aufweisen könnte. Dabei werden die aufgeklappten Sackwände 2 und 3 im Ausgangszustand des Wä­ schesackes 1 aufeinandergelegt, so daß sie zusammen eine doppellagige Sackwand bilden. Die Längskanten 5 und 6 der Sackwände 2 und 3 liegen beim Doppeln im Abstand a vonein­ ander. Die beiden aufzuklappenden Sackwände 1 und 2 sind in eine umlaufende Naht 7 am unteren Rand der ersten Stoffbahn 4 einbezogen und dort fest verankert. Diese Naht 7 ist der­ art ausgebildet, daß der Wäschesack 1 in diesem Bereich hüllenförmig verbunden ist, d. h. er ist zum Bereich unter­ halb der Naht 7 geöffnet.
Wesentlich für die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Wä­ schesackes 1 ist nun, daß diese Naht 7 gleichzeitig zur Be­ festigung eines Wäschesackbodens dient, welcher allgemein mit 8 bezeichnet ist. Dieser Wäschesackboden ist von einer zusätzlichen zweiten Stoffbahn 9 gebildet, welche umlaufend mittels der Naht 7 an der ersten Stoffbahn 4 befestigt ist und eine nahtlose Aufnahmemulde bildet.
Dabei ist die zweite Stoffbahn 9 im dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel aus einem rechteckigen Zuschnitt gebildet, der um seine mit 10 bezeichnete Längsachse gefaltet ist und dessen Ecken 11, 12 derart umgefaltet sind, daß Ränder 13 und 14 der umgefalteten Ecken mit den freien Rändern 15 der Stoffbahn 9 zusammenfallen und mit diesen am unteren Rand der Sackwände 2 und 3 mittels der Naht 7 befestigt sind.
Es steht somit ein Wäschesack 1 mit einem aus einer zusätz­ lichen Stoffbahn 9 gebildeten Wäschesackboden 8 zur Verfü­ gung, der im Bodenbereich nahtfrei ausgebildet ist, d. h. die den Boden mit dem übrigen Bereich des Wäschesackes 1 verbindende Naht 7 ist erkennbar oberhalb des Bodenberei­ ches angeordnet. Dadurch ist gewährleistet, daß beim Sam­ meln von feuchter Wäsche sich etwa absetzendes Wasser im unteren nahtfreien Bodenbereich 8 des Wäschesackes 1 sam­ melt und nicht austreten kann.
Zum Schließen des Wäschesackes 1 wird in bekannter Weise in der Nähe der Oberkante 16 des gefüllten Wäschesackes 1 mit aufeinanderliegenden Sackwänden 2 und 3 für den Transport eine Rose gebildet und zwecks Abdichtung fest zusammenge­ bunden.
Vorzugsweise besteht die umlaufende Naht 7 aus Quellgarn. Die Stoffbahnen 4 und 9 bestehen vorzugsweise aus einem Po­ lyestergewebe, beispielsweise aus 100% Polyester, welches einseitig auf der Innenseite mit einer Polyurethanbeschich­ tung oder dgl. versehen ist, wodurch ein stabiler Wäsche­ sack zur Verfügung gestellt wird, der im Bereich der Stoff­ bahnen feuchtigkeitsdicht ist.
Natürlich ist das dargestellte Ausführungsbeispiel noch in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. So kann der Wäschesackboden 8 auch aus einem anderen Stoffbahnzuschnitt gebildet sein, der Wä­ schesack 1 selbst kann darüber hinaus eine anders ausgebil­ dete erste Stoffbahn 4 aufweisen und dgl. mehr.

Claims (5)

1. Wäschesack aus wenigstens einer ersten Stoffbahn mit auf einer Seite lose überlappenden Sackwänden und mit einem Wäschesackboden aus einer zusätzlichen Stoffbahn, wobei die zusätzliche Stoffbahn am unteren Rand der ersten Stoffbahn umlaufend befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Stoffbahn (4) unterhalb ihrer Befestigung (7) als eine unabhängig vom Befüllungszustand vorgeformte nahtlose Aufnahmemulde ausgeformt ist, und daß die Stoffbahnen (4, 9) feuchtigkeitsdicht ausgebildet sind.
2. Wäschesack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Stoffbahn (9) aus einem rechteckförmi­ gen Zuschnitt gebildet ist, der um seine Längsachse (10) gefaltet ist und dessen Ecken (11, 12) derart umgefaltet sind, daß Ränder (13, 14) der umgefalteten Ecken (11, 12) mit den freien Rändern (15) des Zuschnittes (9) zusammenfallen und mit diesen am unteren Rand der Sackwände (1, 2) befestigt sind.
3. Wäschesack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung als Naht (7) ausgebildet ist.
4. Wäschesack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht (7) aus Quellgarn gebildet ist.
5. Wäschesack nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffbahn (4) aus einem textilen Flächengebilde aus Polyester gebildet ist, welches einseitig mit Polyurethan beschichtet ist, und daß die Stoffbahn (9) aus einem Gewe­ be, insbesondere Polyestergewebe, besteht, das sackinnen­ seitig mit Polyurethan, Polytetrafluorethylen, Polyester oder einem Vinylmaterial beschichtet ist.
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