DE4319072A1 - Decken bzw. Wandverkleidungssystem - Google Patents

Decken bzw. Wandverkleidungssystem

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Eberhard Fielitz
Wolfgang Dr Diery
Bruno Nowakowski
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FIELITZ, EBERHARD L., 85051 INGOLSTADT, DE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/14Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
    • F24D3/141Tube mountings specially adapted therefor
    • F24D3/142Tube mountings specially adapted therefor integrated in prefab construction elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24D3/14Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
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Description

Die Erfindung betrifft ein Decken- bzw. Wandverkleidungssystem.
Decken- bzw. Wandverkleidungssystem unterschiedlichster Bauwei­ sen sind seit langem bekannt. So existieren z. B. Kühldeckensys­ teme, die aus Metalldeckenplatten bestehen, hinter denen, un­ sichtbar für den Betrachter, Kühlrohrschlangen verlegt werden können. Auch ist ein Kühldecken-System bekannt, bei dem verti­ kale Aluminiumpaneele parallel an Montageschienen befestigt sind. Innerhalb dieser Aluminiumpaneele können Kupfer-Rohrlei­ tungen für Kühlwasser verlegt werden. In den Zwischenräumen zwischen den parallel angeordneten Aluminiumpaneelen lassen sich zusätzlich Akustikpaneele zur Geräuschdämpfung montieren. Die weiteres mehrlagiges Akustik-Lamellensystem besteht aus einer oder mehreren Lagen eines oder mehrerer Akustikdämmateri­ alien sowie mindestens zwei Lagen aus Holz bzw. einem holzarti­ gen Material, wobei zumindest die auf dem Akustikdämmaterial aufliegende Holzlage perforiert ausgeführt ist.
Der konstruktive Aufbau sowie die Montage derartiger Decken­ bzw. Wandverkleidungssysteme sind jedoch verhältnismäßig aufwendig.
Ziel und Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nach­ teile des Standes der Technik zu vermeiden.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß auf einem ein- oder mehrlagigem Dämmaterial, das an der Decke- bzw. Wand be­ festigt wird, Metallamellen, vorzugsweise aus einer Aluminium­ legierung bestehend, aufgebracht sind.
Das erfindungsgemäße Decken- bzw. Wandverkleidungssystem bietet gegenüber den zum Stand der Technik zählenden eine Reihe von Vorteilen. Der konstruktive Aufbau des erfindungsgemäßen Dec­ ken- bzw. Wandverkleidungssystemes ist, verglichen mit den bekannten Systemen, verhältnismäßig einfach. Dies führt zu einer Vereinfachung des Herstellungsprozesses und somit zu einer Reduzierung der Herstellungskosten. Ferner wird die Brandlast durch die Verwendung von Bauelementen aus Metall reduziert. Darüber hinaus bietet das erfindungsgemäße Decken- bzw. Wand­ verkleidungssystem eine verbesserte dekorative Wirkung.
Eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Decken- bzw. Wandver­ kleidungssystems ist dadurch gekennzeichnet, daß die Steg- und/ oder Gurtflächen der Lamellen perforiert sind.
Mittels dieser Ausgestaltung werden die Werte für die Schall­ absorption gegenüber einem System mit Holz- bzw. holzartigen Bauteilen erheblich verbessert. Das sogenannte Lochbild des erfindungsgemäßen Decken- bzw. Wandverkleidungssystems ist für den Betrachter im Falle einer Perforation ausschließlich auf den Stegen der Lamellen und im Falle einer Perforation auf den Stegen und den innenliegenden Gurten kaum sichtbar. Ist eine Perforation lediglich auf den innenliegenden Gurten vorhanden, so ist sie nicht sichtbar. Hierbei spielt selbstverständlich die Entfernung des Betrachters zum Objekt sowie die Größe der Perforation eine Rolle.
Die Perforation der Metallamellen erlaubt zudem einen Medien­ transport, z. B. Zu- und/oder Abluft.
Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Decken- bzw. Wandverkleidungssystems zeichnet sich dadurch aus, daß in den Kanälen, die von den Lamellen und dem Akustikisoliermaterial gebildet werden, Kunststoffschläuche verlegt sind.
Diese Kunststoffschläuche dienen als Kühl- bzw. Heizleitungen. Selbstverständlich wären auch Metalleitungen denkbar, doch werden aufgrund der Abmessungen der Lamellen in der Regel Kunststoffschläuche verwendet werden. Dabei muß nicht in jedem Kanal ein eigener Kunststoff- oder Metallschlauch verlegt werden, sondern entsprechend der gewünschten Kühl- bzw. Heiz­ leistung nur in jedem zweiten oder dritten Kanal. Denkbar ist auch die Verlegung von Kunststoff- oder Metallschläuchen, die dann als Sprinklerleitungen dienen.
Die Steghöhe der Metallamellen beträgt 3 bis 25 mm, vorzugs­ weise 5 bis 10 mm und die Gurtbreite der Metallamellen 1 bis 25 mm, vorzugsweise 3 bis 10 mm.
Selbstverständlich sind auch hier über die genannten Grenzwerte hinausgehende Maße möglich, doch würden diese in der Praxis, insbesondere im Hinblick auf den zu erzielenden optischen Ein­ druck, wenig Sinn machen.
Um den optischen Eindruck des erfindungsgemäßen Decken- bzw. Wandverkleidungssystem zu beeinflussen, wird, entsprechend einer weiteren Ausgestaltung, die für den Betrachter sichtbare Oberfläche der Metallamellen einer chemischen Oberflächenbe­ handlung, vorzugsweise Eloxieren, oder einem Polier- oder Lackiervorgang unterworfen.
Die Erfindung sowie weitere Ausgestaltungen davon werden anhand der Figuren näher erläutert. In den Figuren besitzen identische Bauteile bzw. Merkmale gleiche Bezugszeichen.
Fig. 1 zeigt das erfindungsgemäße Decken- bzw. Wandverklei­ dungssystem in einem perspektivischen Querschnitt. Auf dem Dämmaterial (1), das aufgrund der Übersichtlichkeit lediglich einlagig dargestellt ist, sind Metallamellen (2) aufgebracht. Diese bestehen vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung, je­ doch sind dem Fachmann eine Vielzahl von Metallen und Metal­ legierungen, die als Material für die Lamellen verwendet werden könnten, bekannt. Die Lamellen weisen einen sogenannten Steg (4), einen sogenannten oberen Gurt (5) und einen sogenannten innenliegenden Gurt (5a) auf. Sowohl die Steg- als auch die Gurtfläche können perforiert (3) ausgebildet sein. Durch das Dämmaterial (1) und die Lamellen (2) werden Kanäle (6) gebil­ det. In diese können wie bereits erwähnt, Kühl- und/oder Sprinklerleitungen (7) verlegt werden (siehe Fig. 2a).
Die Fig. 2a bis 2f zeigen in Seitenansicht eine Auswahl möglicher Lamellenformen. Hierbei ist jedoch ebenfalls eine Vielzahl von weiteren Formen vorstellbar.
Die Fig. 3a bis 3d bieten eine nur unvollständige Übersicht bzgl. der unterschiedlichen Perforationsmöglichkeiten der Stege und/oder Gurte. Aufgrund der Vielzahl von Möglichkeiten sowie der gewählten Form der Lamellen läßt sich ein Perforationsan­ teil bezogen auf die durch das erfindungsgemäße Decken- bzw. Wandverkleidungssystem bedeckte Decken- bzw. Wandfläche auch von über 100% erreichen.

Claims (5)

1. Decken- bzw. Wandverkleidungssystem, dadurch gekennzeich­ net, daß auf einem ein- oder mehrlagigem Dämmaterial (1), das an der Decke- bzw. Wand befestigt wird, Metallamellen (2), vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung bestehend, aufgebracht sind.
2. Decken- bzw. Wandverkleidungssystem nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steg- (4) und/oder Gurtflä­ chen (5, 5a) der Lamellen (2) perforiert (3) sind.
3. Decken- bzw. Wandverkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kanälen (6), die von den Lamellen (2) und dem Dämmaterial (1) gebildet werden, Kunststoffschläuche (7) verlegt sind.
4. Decken- bzw. Wandverkleidungssystem nach einem der Ansprü­ che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steghöhe 3 bis 25 mm, vorzugsweise 5 bis 10 mm und die Gurtbreite 1 bis 25 mm, vorzugsweise 3 bis 10 mm beträgt.
5. Decken- bzw. Wandverkleidungssystem nach einem der Ansprü­ che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Be­ trachter sichtbare Oberfläche der Lamellen (2) einer chemi­ schen Oberflächenbehandlung, vorzugsweise Eloxieren, oder einem Polier- oder Lackiervorgang unterworfen wird.
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