DE431907C - Stopfvorrichtung - Google Patents

Stopfvorrichtung

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DE431907C
DE431907C DESCH66993D DESC066993D DE431907C DE 431907 C DE431907 C DE 431907C DE SCH66993 D DESCH66993 D DE SCH66993D DE SC066993 D DESC066993 D DE SC066993D DE 431907 C DE431907 C DE 431907C
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DE
Germany
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mushroom
shedding
bracket
bar
shedding bar
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Expired
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DESCH66993D
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PAUL SCHLIPF
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PAUL SCHLIPF
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B91/00Tools, implements, or accessories for hand sewing
    • D05B91/06Work holders or supports
    • D05B91/08Mushrooms; Darning eggs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Stopfvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Stopfvorrichtung mit einer auf gegenüberliegenden Seiten abwechselnd mit Einschnitten und dazwischenliegenden Einkerbungen versehenen Fachbildungsstange und: besteht darin, daß in den Handgriff eines Stopfpilzes ein Bügel schwenkbar gelagert ist, der durch das Pilzdach hindurchgreift und eine biegsame Fachbildungsstange trägt, die über das Dach des Pilzes hinwegbewegt und dabei selbsttätig umgedreht wird. Hierdurch wird -die vorteilhafte Form des Stopfpilzes mit einer das abwechselnde Anheben der Längsfäden bewirkenden Vorrichtung vereinigt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in Abb. i und a in zwei Ansichten, in Abb. 3 in Draufsicht dargestellt. Abb. d. und 5 zeigen die Fachbildungsstange vergrößert.
  • Die Stopfvorrichtung besteht aus einem hölzernen Stopfpilz a von gewöhnlicher Form und einer Fachbildungsstange b von kreisförmigem oder flachem Querschnitt, die darüber hinwegbewegt und auf beiden Seiten von einem eisernen Bügel c gefaßt wird. Die Fachbildungsstange hat auf gegenüberliegenden Seiten abwechselnd tiefe Einschnitte und zwischen diesen flachere Einkerbungen; sie verjüngt sich nach beiden Seiten konisch und paßt sich so der runden Form des Stopfpilzes an. Sie besteht aus gutem Federstahl und ist dünn und biegsam, ferner auswechselbar j e nach Bedarf für gröberes oder feineres Gewebe. Der Bügel greift durch zwei Schlitze d von unten durch den Stopfpilz und hat in dessen Griff eine drehbare Achse e, die ein Verschwenke-n des Bügels innerhalb der Länge der Schlitze erlaubt, wie Abb. i zeigt. Die beiden Schlitze d sind eingefaßt durch eine Metalleiste f, welche auf der inneren Seite gezahnt ist. In die Zähne g greift ein Zahnrädchen h an beiden Enden der Fachbildungsstange, so daß diese bei Bewegung des Bügels c zwangsweise gedreht wird. An der äußeren Seite der Metalleiste f befinden sich flache Rasten i, in welche die äußere Seite des nach außen federnden Bügels einschnappt. Die Rasten sind in solchen Abständen angeordnet, daß bei Vor- oder Rückwärtsbewegung des Bügels c von einer Rast zur anderen die Fachbildungsstange b jedesmal genau eine halbe Umdrehung macht, so daß die für die Führung der Fäden vorgesehenen Einkerbungen h der Fachbildungsstange beim Einschnappen des Bügels genau oben bzw. unten stehen. Die beiden Zahnrädchen h sind durch eine Hülse L überdeckt, um ein Verwickeln des Garnes zu verhindern.
  • Die Verwendung des Stopfpilzes geschieht wie folgt: Der zu stopfende Gegenstand wird, nachdem der Bügel mit der Fachbildungsstange beiseite bis ans Ende der Schlitze geschoben worden ist, darübergelegt, und man beginnt das Stopfen senkrecht zu der Fachbildungsstange mit der ersten Lage genau wie sonst, nur müssen die Abstände der Einschnitte der Stange einigermaßen eingehalten werden. Nun tritt die Fachhildungsstange in Tätigkeit. Sie hat den Zweck, immer den zweiten Faden hochzuheben, während die dazwischenliegenden Fäden unten bleiben. Man kann so in der Nähe der Fachbildungsstange beim Durchziehen der Ouerlagen die Nadel bequem ohne anzustoßen hindurchführen. Ist der eine Querfaden durchgezogen, so ist nichts weiter erforderlich, als durch einen leichten Druck mit dem Finger den Bügel um eine Rast weiterzurücken, und diejenigen Längsfäden, die vorher oben waren, sind jetzt unten und umgekehrt, da durch diese Vorwärtsbewegung die Fachbildungsstange mittels des Zahnrades eine halbe Umdrehung ausgeführt hat.
  • Durch den Gebrauch werden sich bald die Felder der Fachbildungsstange auf der Oberfläche des Stopfpilzes eingezeichnet haben und damit einen Anhalt bieten, in welchen Abständen die erste Längslage der Garnfäden gezogen werden muß, damit die Fachbildungsstange nachher richtig eingreift.
  • Für die verschiedenen Arten von Geweben müssen natürlicherweise je nach der Feinheit des Stopfgarnes auch verschiedene Fachbildungsstangen mit weiten oder engen stehenden Einschnitten verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stopfvorrichtung mit einer auf gegenüberliegenden Seiten abwechselnd mit Einschnitten und dazwischenliegenden Einkerbungen versehenen Fachbildungsstange, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Handgriff eines Stopfpilzes (a) ein Bügel (e) schwenkbar gelagert ist, der mit seinen beiden Armen (c) durch Schlitze (d) in dem Dach des Pilzes hindurchgreift und zwischen den freien Enden der Arme drehbar die biegsame, mit Zahnrädern (h) versehene Fachbildungsstange (b) trägt, die über die obere Fläche des Pilzes schrittweise hinbewegt und dabei durch feste Zahnbogen (g) des Pilzes gedreht wird.
  2. 2. Stopfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (d) des Pilzes (a) mit flachen Rasten (i) versehen sind, in welche die federnden Bügelarme (c) bei jeweils die Fachbildung bewirkender Stellung der Fachbildungsstange (b) einfallen.
DESCH66993D 1922-12-28 1922-12-28 Stopfvorrichtung Expired DE431907C (de)

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