DE431969C - Schloss - Google Patents

Schloss

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Publication number
DE431969C
DE431969C DES67184D DES0067184D DE431969C DE 431969 C DE431969 C DE 431969C DE S67184 D DES67184 D DE S67184D DE S0067184 D DES0067184 D DE S0067184D DE 431969 C DE431969 C DE 431969C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
key
locking
parts
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES67184D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Publication date
Priority to DES67184D priority Critical patent/DE431969C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE431969C publication Critical patent/DE431969C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
    • E05B65/5207Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement
    • E05B65/5215Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding
    • E05B65/523Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding parallel to the surface on which the lock is mounted
    • E05B65/5238Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding parallel to the surface on which the lock is mounted parallel to the wing edge

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

Schloß.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloß von einfacher und fester Bauart, welches in der Herstellung billig ist und auch nach langem Gebrauch nicht leicht in Unordnung gerät. Bei dem Schloß nach der Erfindung kann der Schlüssel nur dann entfernt werden, wenn die Schloßteile sich in vollständiger Verriegelungsstellung befinden.
Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf ein Schloß, welches den Deckel an der Grundplatte eines Nähmaschinentragkastens mit einem derartig hohen Sicherheitsgrade verriegeln kann, daß praktisch die Gefahr eines Herabfallens der Grundplatte von dam Deckel beim Transport der Maschine vermieden wird. Das Schloß ist ferner gegen zufällige Entriegelung gesichert, die durch Stöße, Erschütterungen oder Beanspruchungen auftreten kann, denen ein Tragkasten ausgesetzt ist.
Das Schloß gemäß der Erfindung besteht aus einem Gehäuse, das aus zwei zusammenpassenden Blechteilen besteht, die aneinander befestigt und mit der Kante an einer mit einem Schlitz versehenen Stirnplatte" angebracht werden. Im Innern des Gehäuses sind Führungen vorgesehen, die im wesentlichen parallel zur Stirnplatte verlaufen. In diasen Führungen sitzen die Köpfe von Schließhaken, deren Schäfte sich durch den Schlitz der Stirnplatte hindurch erstrecken und mit entgegengesetzt verlaufenden und nach außen gerichteten Haken versehen sind, die Verriegelungsschultern bilden. Eine drehbare, durch einen Schlüssel beeinflußbare Scheibe ist innerhalb des Gehäuses und vorzugsweise zwischen den Köpfen der Schließhaken vorgesehen und weist zwei gleichartig gestaltete Kurvenschlitze auf; in jeden dar letzteren tritt ein Ansatz ein, der von dem zugehörigen Schließhaken getragen wird. Die Kurvenschlitze besitzen exzentrische Teile, um den Schließhaken in die bzw. aus der Verriegelungslage zu bewegen, und konzentrische Teile, um die Schließhaken sicher in der Verriegelungsstellung zu halten, so daß die Kräfte, die auf die Schließhaken in der Verriegelungsstellung wirken, keine Drehung der Scheibe zur Folge haben. Die Schließhaken können infolge der Anordnung und Ausbildung ihrer Köpfe schwere Beanspruchungen aushalten, denen sie ausgesetzt sind, wenn sie beispielsweise an einem Nähmaschinentragkasten angebracht werden; diese Beanspruchungen können keine Drehung der Scheibe verursachen. Das ' Gehäuse ist vorzugsweise mit einem länglichen Schlüsselschlitz versehen, der so mit Bezug ' auf die durch den Schlüssel beeinflußbare Scheibe angeordnet ist, daß der Schlüssel nur \ dann eingeführt oder entfernt werden kann,
wenn die Schließhaken sich in vollständiger ; Verriegelungslage befinden.
] In den Zeichnungen ist eine Ausführungs- ! form der Erfindung beispielsweise dargestellt, • und zwar ist
; Abb. ι eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Schlosses gemäß der Erfindung, wobei die Schließhaken sich in Verriegelungsstellung befinden.
j Abb. 2 ist eine Seitenansicht auf die Hinter- '. seite des Schlosses.
Abb. 3 ist eine der Abb. 1 ähnliche Ansicht, bei der der vordere Teil des Gehäuses entfernt ist.
Abb. 4 ist eine der Abb. 1 ähnliche Ansicht, wobei die Schließhaken sich in entriegelter Stellung befinden.
Abb. S ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. i.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. I.
Abb. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Abb. 4.
Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 2.
Abb. 9 und 10 sind schaubildliche Darstellungen der aufeinanderpassenden Gehäuseteils. Abb. ir und 12 sind schaubildliche Ansichten der Schließhaken, und
Abb. 13 ist eine Stimansicht der durch den Schlüssel gedrehten Scheibe, welche die Schließhaken steuert.
ι bezeichnet die Stirnplatte des Schlosses, die mit einem Schlitz 2 (Abb. 3) und mit Ausnehmungen 3, 3 versehen ist, in die die Lappen 4 (Abb. 9 und 10) der gleichartigen gestanzten Blechteile 5, 6 des Gehäuses eintreten.

Claims (1)

  1. Die genannten Lappen 4 werden umgestaucht, um das Gehäuse dauernd mit seiner Kante an der Stirnplatte 1 zu befestigen.
    Jeder der Teile 5, 6 (Abb. 9 und 10) ist mit einer kreisförmigen Vertiefung 7 und einer darüber angeordneten, aber noch tieferen, T-förmig gestalteten Eindrückung versehen, welche Führungen 8 für die Köpfe 9 der T-förmig gestalteten Schließhaken bilden,
    ίο deren Schäfte 10 in den Teilen 11 der T-förmig gestalteten Eindrückungen der Gehäuseteile aufgenommen werden. Die Führungen 8 ver- ! laufen parallel zur Stirnplatte und haben im ' wesentlichen dieselbe Breite wie die Köpfe 9 j
    der Schließhaken, während die vertieften Teile ; 11 breiter als die Schaftteile der Schließhaken ' sind, so daß eine Bewegung der Schließhaken \
    in ihren Führungen ermöglicht wird. |
    Die Schäfte 10 der Schließhaken ragen !
    außerhalb des Schlosses in derselben Richtung ! hervor, sind jedoch an ihren Enden nach ent- j gegengesetzten Richtungen und nach außen j hakenförmig abgebogen, um Verriegelungs,-schultern 12 herzustellen. Zwischen den Schließhaken 9 ist die kreisförmige, durch einen Schlüssel gedrehte Scheibe 13 vorgesehen, die in den ringförmigen Vertiefungen 7 ι aufgenommen wird und in ihnen eine ringsherum gehende Lagerfläche findet, wodurch die Scheibe in ihrer Arbeitslage gehalten wird.
    Die Scheibe 13 ist mit gleichen Kurven- j schlitzen 14 versehen, die konzentrisch verlaufende Teile 15 aufweisen. In diese Schlitze treten Ansätze 16 ein, die aus den Köpfen 9 der Schließhaken vorstehen. Die Scheibe 13 ist mit einem Schlüsselschlitz 17 versehen, und ! die Schließhakenköpfe 9 sind mit Schlitzen 18 ] versehen, die eine freie Drehung des Schlüssels gestatten. Die hintere Wand 6 des Gehäuses ist mit einer zur freien Drehung des Schlüssels geeigneten Bohrung 19 und die Vorderwand 5 mit einem Schlüsselschlitz 20 versehen. ;
    Der Schlüssel 21 kann somit nur dann aus ; dem Schloß entfernt werden, wenn der Schlitz ' 17 in Übereinstimmung mit dem Schlitz 20 ge- \ dreht worden ist. Hierbei befinden sich die Ansätze 16 in den konzentrischen Teilen 15 der Kurvenschlitze 14, und die Schließhaken sind vollständig in die Verriegelungslage vor- |
    gestoßen (Abb. 1, 5 und 6). Wenn die Schließ- j haken sich nicht vollständig in ihrer Verriegelungslage befinden, liegt der flache Schlüssel 21 unter einem Winkel zu dem Schlüsselschlitz 20 (Abb. 4 und 7) und kann nicht !
    aus dem Schloß entfernt werden. ',
    Der Gehäuseteil 6 ist mit Lappen 22 und \ einem kleinen, abgerundeten Vorsprang 23 versehen. Die Lappen 22 werden um die mit Nuten versehenen Kantenteile 24 des Gehäuseteils 5 umgefaltet, um die Gehäuseteile zusammenzuhalten, und der Vorsprung 23 tritt federnd in eine der Bohrungen 25 oder 26 in der Scheibe 13 ein, um letztere entweder in ihrer Entriegelungs- oder Verriegelungslage zu halten. Die Wandteile des Gehäuses zwisehen den Zungen 22 sind genügend federnd, um den Vorsprung nachgiebig in die genannten Bohrungen zu drücken.
    Die Enden der Schließhakenschäfte 10, die sich durch den Schlitz 2 in der Stirnplatte 1 hindurch erstrecken, können in das übliche und mit einem Schlitz versehene Schließblech 27 eintreten, und wenn die Schließhaken vorgestoßen sind, verriegeln die Schultern 12 das Schließblech 27 und die Stirnplatte 1 sicher in übereinanderliegender Stellung.
    Wenn das Schloß an einem tragbaren Nähmaschinenkasten angebracht ist, so vermeidet es die Gefahr, daß der Unterteil von dem Deckelteil herabfallen kann, da die Schließhaken sich in vollständiger Verriegelungslage befinden müssen, ehe der Schlüssel entfernt werden kann. Die von der Scheibe 13 verursachte und die Schließhaken verschiebende Bewegung, um die Schließhakenenden voneinander zu entfernen, ist nicht rückwirkend, wenn die konzentrischen Teile 15 der Kurven schlitze in Eingriff mit den Ansätzen 16 stehen.
    Ρλ ϊ ic ν τ -An Spruch:
    Schloß mit einem Gehäuse, das im Innern mit zwei parallelen Führungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (8) in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sind zwecks Aufnähme eines Paares in einem gewissen Abstande voneinander liegender, T-förmig gestalteter Schließhaken, deren Köpfe (9) in den genannten Führungen liegen und deren Schäfte (10) aus dem Gehäuse hervorragen und mit Verriegelungsschultern (12) versehen sind, wobei eine durch einen Schlüssel beeinflußbare und mit Steuerschlitzen (14, 15) versehene Scheibe (13) zwischen die Schließhaken eingelegt ist, welch letztere Vorsprünge (16) aufweisen, die mit den erwähnten Steuerschlitzen in Eingriff stehen, so daß die mit den Verriegelungsschultern versehenen, durch das Gehäuse hindurchragenden Enden der Schäfte, wenn sie mit einem mit einem Schlitz versehenen Schließblech in Eingriff kommen, in entgegengesetzten Richtungen quer verschoben werden können, um das Gehäuse an dem Schließblech zu verriegeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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