DE4319906C2 - Werkzeugmaschine mit einer Arbeitsraumabdeckung - Google Patents

Werkzeugmaschine mit einer Arbeitsraumabdeckung

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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine mit einem fest­ stehenden Werkstücktisch zur Aufnahme eines zu bearbeitenden Werkstückes, einem zumindest in Längsrichtung des Werkstück­ tisches verfahrbaren Ständer, einem an dem Ständer vorgesehenen Spindelstock zur Aufnahme eines Werkzeuges, sowie mit beidseits mit dem Ständer verbundenen hinteren Abdeckungen, welche einen vorderen Arbeitsraum nach hinten abschließen, wobei sich die wirksamen Längen der hinteren Abdeckungen beim Verfahren des Ständers in der Längsrichtung verlängern bzw. entsprechend ver­ kürzen, ferner der Arbeitsraum durch Außenwände zur Seite und nach vorne abgeschlossen ist und die hinteren Abdeckungen mit dem Ständer in der Längsrichtung mitfahrbar ausgebildet sind.
Eine derartige Werkzeugmaschine ist aus der DD 150 171 bekannt.
Darüberhinaus sind voll gekapselte Werkzeugmaschinen bekannt, bei denen der gesamte Ständer einschließlich der Führungen, Motoren usw. in einem Innenraum eingeschlossen sind. Dadurch wird zwar verhindert, daß bei der Bearbeitung des Werkstückes herumfliegende Metallspäne sowie spritzendes Bohrwasser aus dem Innenraum austreten können, so daß für das Bedienungspersonal weder eine Verletzungsgefahr noch eine starke Schmutzbelastung bestehen. Die Führungen, Motoren und anderen empfindlichen Komponenten, die sich in dem Innenraum befinden, sind jedoch einer permanenten Schmutzbelastung ausgesetzt, was nicht nur bei ggf. erforderlichen Reparaturen und Wartungsarbeiten störend ist, sondern was auch zu einer Beschädigung der Werkzeugmaschine führen kann. Wenn sich nämlich z. B. Metallspäne in den Führungen ablagern, so kann es beim Verfahren beispielsweise des Ständers auf diesen Führungen dazu kommen, daß die Führungen oder die zugeordneten Laufteile am Ständer beschädigt werden.
Darüberhinaus ist von Nachteil, daß nicht nur der eigentliche Arbeitsraum der Werkzeugmaschine gekapselt ist, sondern daß ein erheblich größerer Innenraum umschlossen ist, was dazu führt, daß die bekannten Werkzeugmaschinen einen erheblich größeren Platzbedarf haben, als es bei dem jeweiligen Arbeitsraum eigentlich erforderlich wäre.
Bei einer aus der DE-41 17 699 A1 bekannten Werkzeugmaschine sind beidseits des Ständers längenveränderliche hintere Abdeckun­ gen angeordnet, welche die Form von faltenbalgartigen Wänden haben, die sich in X-Richtung von festen Außenwänden bis zu dem Ständer erstrecken. Wenn der Ständer in X-Richtung verfahren wird, verkürzt sich durch Zusammenfalten der einzelnen Wand­ elemente die wirksame Länge der Abdeckungen auf der Fahrtrich­ tungsseite des Ständers während sie sich auf der anderen Seite entsprechend durch Ausklappen der Wandelemente verlängert.
Am Ständer sind ferner feste innere Seitenwände vorgesehen, die zu den Außenwänden parallel verlaufen und speziell ausgestal­ tet sind, um die sich faltenden hinteren Abdeckungen aufnehmen zu können. Darüberhinaus ist vorgesehen, daß der Ständer in Y-Richtung zwischen den festen Seitenwänden verfahren werden kann. Zur vollständigen Abdeckung des Arbeitsraumes sind weitere faltenbalgartigen Abdeckungen vorgesehen, um auch nach oben und unten einen entsprechenden Spritzschutz bereitzustellen. Auf diese Weise wird zwar dafür gesorgt, daß der so abgeschlosse­ ne Innenraum im wesentlichen dem Arbeitsraum der bekannten Werkzeugmaschine entspricht, die zur Führung der zusammenfalt­ baren Abdeckungen erforderliche Mechanik ist jedoch nicht nur kompliziert, sondern darüberhinaus störanfällig und kosten­ intensiv.
Bei der eingangs erwähnten Werkzeugmaschine werden diese faltenbalgartigen Abdeckungen dadurch vermieden, daß beidseits des Ständers starre, mitfahrenden Wandelemente vorgesehen sind, die sich in x-Richtung erstrecken. An der festen Arbeitsraum­ abdeckung sind ebenfalls seitlich vorstehende, zusätzliche Abdeckungen vorgesehen, die der Länge der starren, mitfahrenden Wandelemente entsprechen. Die Länge sowohl der mitfahrenden Wandelemente als auch der überstehenden Wandteile entspricht jeweils etwa dem maximalen Verfahrweg des Ständers in x-Richtung, so daß die bekannte Werkzeugmaschine zu beiden Seiten jeweils auskragende Teile aufweist, deren Länge dem Verfahrweg ent­ spricht. Die gesamte Breite der bekannten Werkzeugmaschine ist also um den doppelten Verfahrweg breiter als die eigentliche Arbeitsraumabdeckung, was als Nachteil empfunden wird.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Werkzeugmaschine der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß auf konstruktiv einfache Weise eine schmal bauende Werkzeugmaschine mit zuver­ lässiger Arbeitsraumabdeckung geschaffen wird.
Bei der eingangs genannten Werkzeugmaschine wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die hinteren Abdeckungen hinter dem Ständer miteinander verbunden sind und die Außenwände zumindest eine Tür umfassen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst. Weil die hinteren Abdeckungen insgesamt mit dem Ständer in X-Richtung mitfahren, müssen sie nicht zuammen­ faltbar ausgelegt sein. Damit ist auch kein Faltmechanismus mehr erforderlich, der klemmen könnte oder für den zur Vermeidung der Klemmprobleme mechanisch aufwendig gestaltete Führungen und Betätigungsvorrichtungen vorzusehen wären. Die hinteren Abdeckungen bilden vielmehr eine Art "mitfahrende Wand".
Zusammen mit dem Ständer bilden diese hinteren Abdeckungen jetzt erfindungsgemäß einen geschlossenen Kreis, was insbesondere für den Antrieb der hinteren Abdeckungen von Vorteil ist. Je nach Bewegungsrichtung des Ständers werden die hinteren Abdeckun­ gen jetzt nämlich durch die Bewegung des Ständers nicht nur geschoben, sondern auch gezogen, wobei die Verbindung der Abdeckungen miteinander ein Verklemmen oder ähnliche mechanische Probleme noch weiter ausschließt. Ferner ist hier von Vorteil, daß der gesamte Platzbedarf der neuen Werkzeugmaschine sehr gering ist, denn die Abdeckungen stehen seitlich über die Werkzeugmaschine nur so weit über, wie es erforderlich ist, sie nach hinten umzulenken. Insbesondere wenn die hinteren Abdeckungen eine Art Vorhang aus Lamellen darstellen, ist der erforderliche seitliche Platzbedarf sehr gering. Hinzu kommt noch, daß der damit jetzt hinter der Werkzeugmaschine frei werdende Platz als Stauraum für Wechselmagazine o. ä. verwendet werden kann.
Dabei ist es bevorzugt, wenn die hinteren Abdeckungen hinter dem Ständer auf Zug miteinander verbunden sind.
Hier ist von Vorteil, daß insbesondere bei für sich gesehen nicht starren Lamellenvorhängen immer dafür gesorgt wird, daß die Abdeckungen starr gehalten werden. Auch dies trägt zu einem einfachen konstruktiven Aufbau der neuen Werkzeugmaschine bei.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn zwischen den hinteren Ab­ deckungen und dem Ständer innere Seitenteile vorgesehen sind, zwischen denen der Ständer quer zu der Längsrichtung verfahrbar ist, und die in Längsrichtung mitfahrbar ausgebildet sind.
Hier ist von Vorteil, daß die Abdeckungen in Y-Richtung ortsfest verbleiben können, während der Ständer die erforderliche Y- Bewegung durchführen kann. Die mitfahrenden inneren Seitenwände sorgen dafür, daß auch im seitlichen Bereich des Ständers bei dessen Verfahren in Y-Richtung keine Schmutzpartikel aus dem Arbeitsraum nach hinten austreten können.
Dabei ist es insgesamt bevorzugt, wenn eine obere Abdeckung vorgesehen ist, die den Arbeitsraum nach oben abschließt.
Bei dieser Maßnahme ist von Vorteil, daß nunmehr sämtliche Vorteile erreicht werden, die sie auch bei den eingangs erwähnten voll gekapselten Werkzeugmaschinen vorhanden sind, ohne daß die bei der gattungsbildenden Werkzeugmaschine vorherrschenden mechanischen Probleme auftreten können.
Dabei ist es dann bevorzugt, wenn die hinteren Abdeckungen zumindest in einer oberen Traverse geführt sind, die sich zumindest teilweise über den gesamten Verfahrweg der jeweiligen Abdeckung erstreckt.
Hier ist von Vorteil, daß die hinteren Abdeckungen hängend ausgeführt werden können, so daß sich keine Stabilitätsprobleme bezüglich der inneren Festigkeit und Stabilität der hinteren Abdeckungen ergeben. Die hinteren Abdeckungen sind damit tatsächlich so etwas wie ein "hängender Lamellenvorhang", der ohne Veränderung seiner Länge durch den Ständer hin- und hergeschoben wird. Bezüglich der Führung in einer Traverse ist dabei weiter von Vorteil, daß der "Lamellenvorhang" nach der Art einer Gardine eingehängt und wieder ausgefädelt werden kann. Auch dies trägt zu einer einfachen Konstruktion der neuen Werkzeugmaschine bei.
Dabei ist es dann auch bevorzugt, wenn die hinteren Abdeckungen zumindest in einer unteren Traverse geführt werden, die sich zumindest teilweise über den gesamten Verfahrweg der jeweiligen Abdeckung erstreckt.
Hier ist dann von Vorteil, daß auch im unteren Bereich der hinteren Abdeckungen, nämlich dort, wo sie auf dem Werkstücktisch aufstehen, ein dichter Abschluß des Arbeitsraumes möglich wird. Die hinteren Abdeckungen sind so zwischen einer oberen und einer unteren Traverse eingehängt, daß auch stärker gegen die hinteren Abdeckungen spritzendes Bohrwasser die Abdeckungen nicht auslenken und unter ihnen hindurch aus dem Arbeitsraum austreten kann. Obwohl es durchaus möglich ist, daß die hinteren Ab­ deckungen lamellenartig zusammengefaltet werden können, wird durch die Traversen dafür gesorgt, daß die Abdeckungen quasi als steife Wand hinter dem Arbeitsraum hin- und hergeschoben werden, so daß die mit dem Zusammenfalten beim Stand der Technik bekannten Nachteile vermieden werden.
Dabei ist es dann insbesondere bevorzugt, wenn die obere Abdeckung den Ständer zumindest teilweise überdeckt und mit der oberen Traverse verbunden ist.
Hier ist von Vorteil, daß die den Ständer zumindest teilweise übergreifende obere Abdeckung jetzt eine starre Abdeckung sein kann und nicht mit dem Ständer mitfahren muß, wie dies bei der gattungsbildenden Werkzeugmaschine der Fall ist. Dies ist wegen der oberen Traverse möglich, die sich in diesem Falle auch oberhalb des Ständers erstreckt.
Ferner ist es hier bevorzugt, wenn sich der Ständer mit seinem in den Arbeitsraum hineinragenden Bereich zwischen der oberen und der unteren Traverse erstreckt.
Hier ist von Vorteil, daß auf diese Weise auch oberhalb und unterhalb des Ständers kein Schmutz aus dem Arbeitsraum austreten kann, wie dies die beiden Seitenteile bereits für Bereiche neben dem Ständer gewährleisten. Auf diese konstruktiv einfache Weise wird also ein vollständig gekapselter Arbeitsraum geschaffen, ohne daß zusammenfaltbare Abdeckungen erforderlich wären. Die Verkleinerung des gekapselten Innenraumes auf nahezu nur noch den Arbeitsraum wird im wesentlichen durch die mitfahrende hintere Abdeckung bewerkstelligt, welche es wegen ihrer oberen Traverse gestattet, daß die obere Abdeckung starr bleiben kann. Das Umlenken der hinteren Abdeckungen außerhalb des Arbeitsraumes hinter dem Ständer sorgt zudem dafür, daß nicht nur ein geringer seitlicher Platzbedarf der neuen Werkzeugmaschine vorhanden ist, sondern auch, daß hinter der neuen Werkzeugmaschine zusätzlicher Stauraum geschaffen wird. Dieser Stauraum ist übrigens dadurch zugänglich, daß die vorzugsweise unter Zug stehende Verbindung der beiden hinteren Abdeckungen hinter dem Ständer z. B. in Form von zwei Zugseilen erfolgen kann, zwischen die hindurch das Bedienungspersonal auf den Stauraum zugreifen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf die neue Werkzeug­ maschine in einer stark vereinfachten Darstellung und ohne obere Abdeckung; und
Fig. 2, einen Schnitt längs der Linie II-II aus Fig. 1 in einer ebenfalls stark schematisierten und verein­ fachten Darstellung.
In Fig. 1 ist mit 10 eine Werkzeugmaschine bezeichnet, die in einer Draufsicht dargestellt ist. Die Werkzeugmaschine 10 ist stark schematisiert dargestellt, wobei insbesondere die Größen­ relationen nicht maßstabsgetreu sind. Ferner wurde auf Detaildar­ stellungen von Führungen, Antriebsmotoren etc. verzichtet, um die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile besser darstellen zu können.
Die Werkzeugmaschine 10 umfaßt einen bei 11 angedeuteten Werkstücktisch zur Aufnahme eines zu bearbeitenden Werkstückes, das in Fig. 1 nicht dargestellt ist. Ferner ist ein Ständer 12 gezeigt, welcher in Längsrichtung 13 des Werkstücktisches 11 sowie in Querrichtung 14 des Werkstücktisches 11 verfahrbar ist. Die Längsrichtung 13 und die Querrichtung 14 entsprechen üblicherweise der X-Richtung bzw. der Y-Richtung bei einer Werkzeugmaschine 10.
An dem verfahrbaren Ständer 12 ist ein Spindelkopf 15 zu sehen, welcher das zur Bearbeitung des Werkstückes vorgesehene Werkzeug trägt. Dieser Spindelkopf 15 ist senkrecht zur Ebene des Werkstücktisches 11 verfahrbar. Diese Richtung wird allgemein als Z-Richtung bezeichnet.
Durch Verfahren in X-, Y- und Z-Richtung kann der Ständer 12 bzw. der Spindelkopf 15 einen bei 16 angedeuteten Arbeitsraum durchfahren und dort beliebig angeordnete Werkstücke mit den jeweiligen Werkzeugen bearbeiten.
Beidseits des fahrenden Ständers 12 sind eine hintere linke Abdeckung 17 bzw. eine hintere rechte Abdeckung 18 angeordnet, welche insgesamt einen Vorhang aus Lamellen 19 umfassen. Dieser Vorhang 19 weist beidseits des Ständers 12 eine konstante Länge auf und trennt den Arbeitsraum 16 von einem Stauraum 20.
In Fig. 1 sind links und rechts neben dem Ständer 12 ein linkes Seitenteil 21 bzw. ein rechtes Seitenteil 22 gezeigt. Die beiden Seitenteile 21, 22 sind einerseits mit dem Ständer 12 und andererseits mit den hinteren Abdeckungen 17, 18 verbunden. Die hinteren Abdeckungen 17, 18 erstrecken sich beidseits des Ständers 12 von den Seitenteilen 21 bzw. 22 ausgehend hinter dem Arbeitsraum 16, werden außerhalb des Arbeitsraumes 16 halbkreisförmig hinter die Werkzeugmaschine 10 umgelenkt und erstrecken sich jeweils bis zu Befestigungsstellen 23 bzw. 24. Zwischen den Befestigungsstellen 23 und 24 ist eine unter Zug stehende Verbindung 25 vorgesehen, welche z. B. ein oberes und ein unteres Zugseil umfassen kann. Durch die Verbindung 25 wird somit ein Kreis geschlossen, der aus dem fahrenden Ständer 12, den Seitenteilen 21, 22 sowie den hinteren Abdeckungen 17 und 18 besteht.
Wird jetzt der Ständer 12 in X-Richtung 13 verfahren, so bewegt sich die soeben beschriebene "mitlaufende Wand" sozusagen im Kreis, wie dies durch Pfeile 26a und 26b angedeutet wurde.
Es sei noch bemerkt, daß Bedienungspersonal im Bereich der Verbindung 25 Zugriff auf den Stauraum 20 hat, der hinter dem Ständer 12 angeordnet ist.
Ferner ist in Fig. 1 gezeigt, daß der Arbeitsraum 16 weiter durch Außenwände 27 abgeschlossen ist, in denen zumindest eine Tür 28 zum Bestücken des Werkstücktisches 11 mit zu bearbeitenden Werkstücken vorgesehen ist.
Mit 29 und 30 ist in Fig. 1 die jeweilige wirksame Länge der hinteren Abdeckungen 17 bzw. 18 im Arbeitsraum 16 angedeutet. Wenn sich der Ständer 12 in Fig. 1 nach links bewegt, wird somit die wirksame Länge 29 verkürzt, während gleichzeitig die wirksame Länge 30 verlängert wird. Der Antrieb des mitlaufenden Vorhanges 19 erfolgt über die Bewegung des Ständers 12, welche über die Seitenteile 21 und 22 als Zug bzw. Druck auf die Abdeckungen 17 und 18 übertragen wird. Dabei sorgt die unter Zug stehende Verbindung 25 dafür, daß der Vorhang immer straff gespannt ist, obwohl er in sich nicht steif sein muß, was die Umlenkung nach hinten vereinfacht und weniger seitlichen Platz erfordert.
Es sei noch bemerkt, daß die Außenwände 27 zwei feste Seitenwände 31 und 32 sowie zwei ebenfalls feste Vorderwände 33 und 34 umfassen, welche eine gesamte Kapselung des Arbeitsraumes 16 bewirken.
In der Schnittdarstellung längs der Linie II-II aus Fig. 1, wie sie in Fig. 2 schematisch gezeigt ist, ist zunächst bei 35 schematisch ein von dem Spindelkopf 15 getragenes Werkzeug gezeigt. Ferner ist eine obere Abdeckung 36 zu sehen, welche sich hier von der Tür 28 so weit in Fig. 2 nach links erstreckt, daß sie den Ständer 12 zumindest teilweise überdeckt. Durch den Werkstücktisch 11 und die obere Abdeckung 36 wird somit ein vollständig gekapselter Arbeitsraum 16 bereitgestellt.
In der Schnittdarstellung aus Fig. 2 sind ebenfalls schematisch eine obere Traverse 37 sowie eine untere Traverse 38 angedeutet, in denen hier die hintere linke Abdeckung 17 über eine obere Aufhängung 41 sowie eine untere Aufhängung 42 geführt ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die obere Traverse 37 Teil der oberen Abdeckung 36, während die untere Traverse 38 Teil des Werkstücktisches 11 ist. Dies ist jedoch nur eine beispielhafte Darstellung, die Traversen 37, 38 können auch gesondert von Werkstücktisch 11 sowie oberer Abdeckung 36 angeordnet sein. Die Traversen 37, 38 weisen jeweils eine Art T-Nut auf, welche in X-Richtung 13 verläuft. Auch dies ist jedoch nur beispielhaft, es können auch andere Führungen für die Aufhängungen 41, 42 vorgesehen sein. In dem gezeigten Beispiel sind die Aufhängungen 41, 42 einfache Rollen oder Wagen, zwischen denen die Lamellen der Abdeckung 17 eingespannt sind. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der lamellenartige Vorhang 19 auch dann nicht nach außen nachgibt, wenn ein starker Bohrwasser­ strahl auf die Abdeckung 17 auftrifft.
Weiter ist in Fig. 2 zu erkennen, daß sich der Ständer 12 mit seinem in den Arbeitsraum hineinragenden Bereich 43 zwischen der oberen Traverse 37 und der unteren Traverse 38 erstreckt, so daß oberhalb und unterhalb des Ständers 12 keine Schmutzpar­ tikel aus dem Arbeitsraum 16 in den Stauraum 20 austreten können. In Fig. 2 ist ebenfalls das linke Seitenteil 21 gezeigt, an dem der Ständer 12 mit seiner linken glatten Außenwand 44 anliegt. Durch dieses Anliegen wird sichergestellt, daß auch seitlich neben dem Ständer 12 keine Schmutzpartikel aus dem Arbeitsraum 16 austreten, obwohl der Ständer 12 in Y-Richtung 14 zwischen den Seitenteilen 21 und 22 verfahrbar ist.
Es sei noch bemerkt, daß sich die obere und die untere Traverse 37, 38 im wesentlichen über den gesamten Verfahrbereich der hinteren Abdeckungen 17, 18 erstrecken, also längs der Pfeile 26a und 26b hinter die Werkzeugmaschine 10 geführt sind und dort zumindest bis zu den Befestigungsstellen 23 bzw. 24 laufen. Auf diese Weise wird eine Art Karussell gebildet, in dem eine Art mitlaufende Wand im Kreisverkehr verschoben wird.

Claims (8)

1. Werkzeugmaschine mit einem feststehenden Werkstücktisch (11) zur Aufnahme eines zu bearbeitenden Werkstückes, einem zumindest in Längsrichtung (13, X) des Werkstücktisches (11) verfahrbaren Ständer (12), einem an dem Ständer (12) vorgesehenen Spindelkopf (15) zur Aufnahme eines Werkzeuges (35), sowie mit beidseits mit dem Ständer (12) verbundenen hinteren Abdeckungen (17, 18), welche einen vorderen Arbeitsraum (16) nach hinten abschließen, wobei sich die wirksamen Längen (29, 30) der hinteren Abdeckungen (17, 18) beim Verfahren des Ständers (12) in der Längsrichtung (13) verlängern bzw. entsprechend verkürzen, der Arbeitsraum (16) ferner durch Außenwände (27) zur Seite und nach vorne abgeschlossen ist und die hinteren Abdeckungen (17, 18) mit dem Ständer (12) in der Längsrichtung (13, X) mitfahrbar ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Abdeckungen (17, 18) hinter dem Ständer (12) miteinander verbunden sind und die Außenwände (27) zumindest eine Tür (28) umfassen.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Abdeckungen (17, 18) hinter dem Ständer (12) auf Zug miteinander verbunden sind.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen den hinteren Abdeckungen (17, 18) und dem Ständer (12) innere Seitenteile (21, 22) vorgesehen sind, zwischen denen der Ständer (12) quer zu der Längs­ richtung (13) verfahrbar ist, und die in Längsrichtung (13, X) mitfahrbar ausgebildet sind.
4. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine obere Abdeckung (36) vorgesehen ist, die den Arbeitsraum (16) nach oben abschließt.
5. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Abdeckungen (17, 18) zumindest in einer oberen Traverse (37) geführt sind, die sich zumindest teilweise über den gesamten Fahrweg der jeweiligen Abdeckung (17, 18) erstreckt.
6. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Abdeckungen (17, 18) zumindest in einer unteren Traverse (38) geführt sind, die sich zumindest teilweise über den gesamten Verfahrweg der jeweiligen Abdeckung (17, 18) erstreckt.
7. Werkzeugmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abdeckung (36) den Ständer (12) zumindest teilweise überdeckt und mit der oberen Traverse (37) verbunden ist.
8. Werkzeugmaschine nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Ständer (12) sich mit seinem in den Arbeitsraum (16) hineinragenden Bereich zwischen der oberen und der unteren Traverse (37, 38) erstreckt.
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DD150171A1 (de) * 1980-04-24 1981-08-19 Peter Haase Arbeitsraumabschirmung fuer werkzeugmaschinen,insbesondere fuer bearbeitungszentren
DE4117699A1 (de) * 1991-05-30 1992-12-03 Stama Maschinenfabrik Gmbh Werkzeugmaschine mit feststehendem arbeitstisch und vertikaler arbeitsspindel

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