DE4320540C2 - Feuchtigkeitsgeschützte Verbindungseinrichtung - Google Patents
Feuchtigkeitsgeschützte VerbindungseinrichtungInfo
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- H01R13/506—Bases; Cases composed of different pieces assembled by snap action of the parts
Landscapes
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine feuchtigkeitsgeschützte Verbin
dungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 und insbe
sondere eine derartige feuchtigkeitsgeschützte Verbindungseinrichtung,
die hauptsächlich für die Verbindung von Kabelsträngen in Fahrzeugen
verwendet wird.
In den Fig. 7 bis 9 ist eine herkömmliche feuchtigkeitsgeschützte Ver
bindungseinrichtung für ein Fahrzeug gezeigt, die aus der JP 57-10462-
A (geprüfte Gebrauchsmusteranmeldung) bekannt ist. In der herkömm
lichen Verbindungseinrichtung ist an einem vorderen Ende eines
feuchtigkeitsgeschützten Steckers ein Endabschnitt c mit kleinem
Durchmesser ausgebildet. Durch eine Schulter b und einen Haltering e
wird ein Kanal gebildet, um am Bereich c einen O-Ring zu befestigen.
In axialer Richtung der Verbindungseinrichtung erstrecken sich von ei
ner Wand des Halterings e Verriegelungsarme f, die mit Vorsprüngen
g im Verbindergehäuse a in Eingriff sind.
In der obenbeschriebenen Struktur werden die Verriegelungsarme f des
Halterings e außerdem als Abstandshalter verwendet, die in einen
Raum eingeschoben werden, in dem wohlbekannte, elastische Verriege
lungsteile zum Verriegeln von (nicht gezeigten) Kontaktelementen gebogen
werden können, so daß die Verriegelungsarme f verhindern, daß das
elastische Verriegelungsteil gebogen wird, um so das Einrasten des
Kontaktelement zu gewährleisten. Bevor das Kontaktelement eingeschoben wird,
ist es erforderlich, den Haltering e an einer vorgegebenen Verriege
lungsposition in einem Abstand vom Abschnitt c zu halten, um zu ver
hindern, daß die als Abstandshalter dienenden Verriegelungsarme f an
den elastischen Verriegelungsteilen anstoßen. In diesem Fall besteht die
Gefahr, daß der O-Ring vom Abschnitt c mit kleinem Durchmesser
herabfällt, da für den Haltering e keine Halterung vorhanden ist.
Mit der vorliegenden Erfindung sollen die obenerwähnten Nachteile be
seitigt werden.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine feuchtig
keitsgeschützte Verbindungseinrichtung zu schaffen, bei der ein O-Ring
am vorderen Ende eines Verbindergehäuses mittels eines Halterings be
festigt ist und bei der verhindert wird, daß der O-Ring vom Verbinder
gehäuse herabfällt, selbst wenn sich der Haltering in einem vorläufigen
Verriegelungszustand in einem Abstand vom O-Ring befindet.
Diese Aufgabe wird bei einer feuchtigkeitsgeschützten Verbindungs
einrichtung erfindungsgemäß gelöst durch die im Anspruch 1 angege
benen Merkmale.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind im Un
teranspruch, der sich auf eine bevorzugte Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung bezieht, angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausfüh
rungsformen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer feuchtigkeitsgeschützten
Verbindungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der
feuchtigkeitsgeschützten Verbindungseinrichtung von Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht eines Dichtungshalters in einem vorläufig
verriegelten Zustand gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 eine Schnittansicht der feuchtigkeitsgeschützten Verbin
dungseinrichtung entlang der Linie X-X in Fig. 3;
Fig. 5 eine Schnittansicht der feuchtigkeitsgeschützten Verbin
dungseinrichtung im vollständig verriegelten Zustand;
Fig. 6 eine vergrößerte Ansicht eines wesentlichen Teils der erfin
dungsgemäßen feuchtigkeitsgeschützten Verbindungseinrich
tung;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen feuchtig
keitsgeschützten Verbindungseinrichtung;
Fig. 8 eine vergrößerte Ansicht eines wesentlichen Teils der her
kömmlichen feuchtigkeitsgeschützten Verbindungseinrichtung
von Fig. 7; und
Fig. 9 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der her
kömmlichen feuchtigkeitsgeschützten Verbindungseinrichtung
von Fig. 7.
In den Fig. 1 bis 6 bezeichnet das Bezugszeichen A ein Steckergehäuse, das Be
zugszeichen B eine Dichtung und das Bezugszeichen C einen Dich
tungshalter. Das Verbindergehäuse A ist mit mehreren Kontaktelementauf
nahmehohlräumen 1 versehen, die sich in axialer Richtung des Verbin
dergehäuses A erstrecken. Die mehreren Kontaktelementhohlräume sind mit
elastischen Armen 2, Vorverriegelungsvorsprung 3 und Hauptverriege
lungsvorsprung 4 für die Anschlüsse D versehen, wie in den Fig. 4, 5 und
6 gezeigt ist.
An einem Endbereich des Steckverbindergehäuses A sind in regelmäßi
gen Intervallen in Umfangsrichtung mehrere Vorsprünge 6 ausgebildet.
In den Endabschnitt 5 ist eine ringförmige Dichtung B eingesetzt.
Ein scheibenförmiger Dichtungshalter C ist mit mehreren Einschublö
chern versehen, die den Positionen der Kontaktelementaufnahmehohlräume 1
entsprechen. Ferner sind am Dichtungshalter C mehrere Gruppen von
elastischen Abstandshaltern 8 und ein elastisches Hauptverriegelungs
teil 9 ausgebildet. Jeder elastische Abstandshalter 8 wird zugleich als
Vorverriegelungsteil verwendet, das sich durch einen entsprechenden
der Kontaktelementaufnahmehohlräume 1 erstreckt. Im Dichtungshalter C
sind konkave Aufnahmeabschnitte 10 ausgebildet, von denen die Vor
sprünge 6 aufgenommen werden. In einer weiteren Ausführungsform
kann an einem Ende des Abschnittes 5 anstatt mehrerer Vorsprünge ein
vorspringendes Ende, das nicht in mehrere Teile unterteilt ist, ausge
bildet sein, wobei dann dieses vorspringende Ende von einem weiteren
runden Aufnahmehohlraum des Dichtungshalters aufgenommen werden
kann.
In der obenbeschriebenen Struktur wird der Dichtungshalter C in einem
vorläufig verriegelten Zustand gegen das Steckverbindergehäuse A ge
halten, wobei die ringförmige Dichtung B an dessen Endabschnitt 5 be
festigt ist, wie in den Fig. 3, 4 und 6 gezeigt ist. In dem vorläufig ver
riegelten Zustand ist ein Vorsprung 8a des Abstandhalters 8 mit dem
Vorverriegelungsvorsprung 3 im Kontaktelementaufnahmehohlraum in Ein
griff, um zu verhindern, daß sich die Verbindung des Dichtungshalters
C vom Steckverbindergehäuse A löst. In diesem Fall wird das Teil 8
außerhalb eines Raums R hinter dem elastischen Arm 2 angeordnet,
wobei der elastische Arm 2 gebogen werden kann, so daß das Kontaktelement
D in den Hohlraum eingeschoben werden kann, indem der elastische
Arm 2 im Raum R gebogen wird. Im Ergebnis wird das Kontaktelement D im
Verbinderhäuse A mit den elastischen Armen 2 verriegelt.
In dem vorläufig verriegelten Zustand hält der Dichtungshalter C die
ringförmige Dichtung B nicht, sondern verhindert durch den Vorsprung
6, daß die Dichtung B vom Abschnitt 5 herabfällt.
Der Dichtungshalter C wird unter der Bedingung, daß das Kontaktelement D
eingeschoben ist, geschoben, um die Position der Verbindungseinrich
tung aus dem vorläufig verriegelten Zustand, der in Fig. 4 gezeigt ist,
in den vollständig verriegelten Zustand zu ändern, in dem das Haupt
verriegelungsteil 9 mit dem Hauptverriegelungsvorsprung 4 in Eingriff
ist. Im vollständig verriegelten Zustand dringt der Abstandshalter 8 in
den Raum R ein und verhindert, daß der elastische Arm 2 gebogen
wird, um so das Kontaktelement D zu verriegeln. Der Dichtungshalter C ge
langt mit der Dichtung B in Kontakt, um diese am Endabschnitt 5 zu
befestigen, wobei die Vorsprünge 6 von den konkaven Aufnahmeab
schnitten 10 aufgenommen sind, wie in Fig. 5 gezeigt ist.
Wie oben beschrieben, ist die Dichtung am vorderen Endabschnitt mit
tels Vorsprüngen des Verbindergehäuses angebracht, wobei der Dich
tungshalter mit dem Verbindergehäuse in zwei Stufen, nämlich dem
vorläufig verriegelten Zustand und dem vollständig verriegelten Zu
stand, verriegelt ist. Ferner ermöglichen die am Dichtungshalter befe
stigten Abstandshalter im vorläufig verriegelten Zustand den elasti
schen Verriegelungsarmen der Kontaktelementaufnahmehohlräume ein
Durchbiegen, ferner verhindern sie, daß sich die elastischen Verriege
lungsarme im vollständig verriegelten Zustand durchbiegen. Der Dich
tungshalter, der im vorläufig verriegelten Zustand von der Dichtung
beabstandet ist, gelangt mit der Dichtung im vollständig verriegelten
Zustand in Kontakt, wobei dann die konkaven Aufnahmeabschnitte des
Dichtungshalters die Vorsprünge aufnehmen. Im Ergebnis wird durch
die Vorsprünge im vorläufig verriegelten Zustand verhindert, daß die
Dichtung von einem verhältnismäßig schmalen vorderen Endabschnitt
herabfällt. Außerdem werden die Vorsprünge im vollständig verriegel
ten Zustand von den konkaven Aufnahmeabschnitten des Dichtungshal
ters aufgenommen, um so die Dichtung direkt zu halten.
Claims (2)
1. Feuchtigkeitsgeschützte Verbindungseinrichtung, mit
einem Verbindergehäuse (A), das an einem seiner Enden Vorsprünge
(6) aufweist;
mehreren Kontaktelementaufnahmehohlräumen (1), die im Verbindergehäuse (A) elastische Verriegelungsarme (2) besitzen, um Kontaktelemente (D) aufzunehmen, die in die Kontaktelementaufnahmehohlräume (1) eingeschoben werden; und
einer Dichtung (B), die an einem Endabschnitt (5) des Verbindergehäuses (A) befestigt ist;
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Dichtungshalter (C) vorgesehen ist, der Abstandshalter (8), die von einer dem Verbindergehäuse (A) gegenüberliegenden Wand vorstehen, sowie konkave Aufnahmeabschnitte (10) aufweist, die die Vorsprünge (6) des Verbindergehäuses (A) aufnehmen;
die Abstandshalter (8) des Dichtungshalters (C) den elastischen Verriegelungsarmen (7) der Kontaktelementaufnahmehohlräume (1) in einem vorläufig verriegelten Zustand eine elastische Biegung erlauben und in einem vollständig verriegelten Zustand eine elastische Biegung der elastischen Verriegelungsarme (2) verhindern; und
der Dichtungshalter (C), der im vorläufig verriegelten Zustand von der Dichtung (B) beabstandet ist, wobei der Abstand der freien Stirnflächen der Vorsprünge (6) zu der dem Verbindergehäuse (A) zugewandten Fläche des Dichtungshalters (C) kleiner ist als der Durchmesser der Dichtung (B), im vollständig verriegelten Zustand mit der Dichtung (B) in Kontakt ist, wobei dann die konkaven Aufnahmeabschnitte (10) des Dichtungshalters (C) die Vorsprünge (6) aufnehmen.
mehreren Kontaktelementaufnahmehohlräumen (1), die im Verbindergehäuse (A) elastische Verriegelungsarme (2) besitzen, um Kontaktelemente (D) aufzunehmen, die in die Kontaktelementaufnahmehohlräume (1) eingeschoben werden; und
einer Dichtung (B), die an einem Endabschnitt (5) des Verbindergehäuses (A) befestigt ist;
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Dichtungshalter (C) vorgesehen ist, der Abstandshalter (8), die von einer dem Verbindergehäuse (A) gegenüberliegenden Wand vorstehen, sowie konkave Aufnahmeabschnitte (10) aufweist, die die Vorsprünge (6) des Verbindergehäuses (A) aufnehmen;
die Abstandshalter (8) des Dichtungshalters (C) den elastischen Verriegelungsarmen (7) der Kontaktelementaufnahmehohlräume (1) in einem vorläufig verriegelten Zustand eine elastische Biegung erlauben und in einem vollständig verriegelten Zustand eine elastische Biegung der elastischen Verriegelungsarme (2) verhindern; und
der Dichtungshalter (C), der im vorläufig verriegelten Zustand von der Dichtung (B) beabstandet ist, wobei der Abstand der freien Stirnflächen der Vorsprünge (6) zu der dem Verbindergehäuse (A) zugewandten Fläche des Dichtungshalters (C) kleiner ist als der Durchmesser der Dichtung (B), im vollständig verriegelten Zustand mit der Dichtung (B) in Kontakt ist, wobei dann die konkaven Aufnahmeabschnitte (10) des Dichtungshalters (C) die Vorsprünge (6) aufnehmen.
2. Feuchtigkeitsgeschützte Verbindungseinrichtung gemäß
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (6) des
Verbindergehäuses (A) so beschaffen sind, daß der im wesentlichen
runde Endabschnitt (5) des Verbindergehäuses (A) in Umfangsrichtung
in regelmäßigen Abständen unterteilt ist und daß die konkaven Auf
nahmeabschnitte (10) Schlitze umfassen, die sich durch den Dichtungs
halter (C) erstrecken, um die Vorsprünge (6) aufzunehmen.
Applications Claiming Priority (1)
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