DE4323328C2 - Anbaugerät für Flurförderzeuge - Google Patents
Anbaugerät für FlurförderzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Anbaugerät für Flurförderzeuge, die
eine Hydraulikanlage und mindestens ein an einem Gabelträger an
geordnetes im wesentlichen horizontal ausrichtbares Lastaufnah
memittel aufweisen, wobei das Anbaugerät ein aus einem Ausleger
und einer Schwinge bestehender Gelenkarm mit annähernd horizon
tal ausgerichteten Schwenkgelenkachsen ist und der Gelenkarm mittels einer
Halterung oberhalb von dem Lastaufnahmemittel am Gabelträger an
bringbar ist, wobei ferner der Ausleger an der Halterung
schwenkbar gelagert ist und sich an dieser über einen ersten
Hydraulikzylinder abstützt, während die Schwinge am Ausleger
schwenkbar gelagert ist und sich an diesem über einen zweiten
Hydraulikzylinder abstützt.
Anbaugeräte sind Einrichtungen, die an Flurförderzeugen, bei
spielsweise an gleislosen Stapelgeräten wie Staplern, als
Lastaufnahmemittel zum Erleichtern des Be- und Entladens, zur
Erweiterung des Anwendungsbereichs, zur Sicherung des Transport
gutes und als Schutzvorrichtungen angebracht werden.
Das in der vorliegenden Erfindung beschriebene Anbaugerät gehört
zur Gruppe der Transportsicherungen. Es wird neben einem schon
am Stapler angebrachten Anbaugerät zur Lastaufnahme verwendet.
Aus der DIN 15 136 vom Oktober 1957 ist eine Einrichtung zum
Festhalten der Last durch Aufdrücken von oben bekannt. Sie be
steht aus einer ebenen parallel zum Lastaufnahmemittel ausge
richteten Platte, die oberhalb des Lastaufnahmemittels derart
gelagert ist, daß sie mit Hilfe eines Antriebs lotrecht auf das
Lastaufnahmemittel zugefahren werden kann. Dadurch ist es mit
diesem Anbaugerät möglich, lose geschichtete Lasten gegen ein
Auseinanderfallen während des Förderns zu sichern. Die Last wird
zwischen Lastaufnahmemittel und Platte geklemmt.
Einer derartigen Transportsicherung fehlt es an einer universel
len Einsetzbarkeit. Sie eignet sich nur zum Klemmen elastischer
Transportgüter. Relativ starre Paletten, Transportbehälter oder
Fässer lassen sich damit nicht sichern. Die auf die Transportgü
ter wirkenden Beschleunigungskräfte, die bei Geschwindigkeits- oder
Fahrtrichtungsänderungen des Staplers auftreten, wirken na
hezu senkrecht zur Klemmkraft der bekannten Transportsicherung.
Folglich muß z. B. beim Transport eines Metallbehälters auf Ga
belzinken bei einer üblichen Haftreibungszahl von 0,1 die Klemm
kraft zehnmal höher sein, als die Beschleunigungskraft bzw. um
den Faktor der Beschleunigung größer als die Gewichtskraft. Der
artig hohe Klemmkräfte würden viele Transportgüter verformen,
denn um den genannten Metallbehälter bei einer Vollbremsung mit
einer Bremsverzögerung von ca. 6 m/s² sicher zu halten, benötigt
die von oben nach unten drückende Klemmvorrichtung eine ca.
sechsmal höhere Kraft, als der Stapler zum Anheben der Last
selbst braucht.
Ferner behindert eine derartige Vorrichtung aufgrund ihrer Di
mensionierung, z. B. bei einem Frontstapler, die Sicht nach vorn.
Die Sicht nach oben wird ebenfalls eingeschränkt, da die am obe
ren Ende des Hubgerüsts geparkte Klemmplatte vergleichbare Ab
messungen mit den Gabelzinken hat. Auch sind hydraulische Antriebe
für derartig große Klemmkräfte langsam, schwer und ener
giezehrend.
Des weiteren ist es mit dieser Vorrichtung nicht möglich, zwei
auf Gabelzinken hintereinander liegende Fässer sicher zu transpor
tieren. Nur das hintere Faß läßt sich festklemmen. Das vordere
rollt schon bei einer normalen Bergabfahrt von den Gabelzinken.
Aus der AT-PS 349 387 ist ein Rundholzgreifer für Flurförder
zeuge bekannt. Ein mehrgelenkiger, hydraulisch bewegbarer Greif
arm umfaßt von oben und von vorn ein zu ladendes Bündel von
Rundhölzern, um es gegen die Gabelzinken des Flurförderzeuges zu
klammern. Dazu stützt sich ein erstes Greifarmteil mittels eines
Hydraulikzylinders gegen einen auf dem Hubschlitten angeordneten
Halterahmen ab. Ein zweites Greifarmteil ist gelenkig am freien
Ende des ersten Greifarmteils gelagert. Beide Greifarmteile
stützen sich über einen weiteren Hydraulikzylinder gegeneinander
ab.
Dieses Anbaugerät kann aufgrund seiner nicht dosierbaren Klemm
kraft nur unempfindliche Güter, wie z. B. Rundhölzer oder Metall
profile klammern. Zum Aufnehmen von Paletten muß der Greifarm in
eine gestreckte, horizontale Lage gebracht werden. In dieser
Position behindert der gestreckte Greifarm zum einen die Sicht
des Bedieners nach vorn und zum anderen wird der Wendekreis des
Flurförderzeuges erheblich vergrößert.
Ferner ist aus der DD-PS 2 66 932 eine Faß- bzw. Rollenklammer
für Flurförderzeuge bekannt. Mit Hilfe dieses Anbaugeräts werden
u. a. Fässer in Regalen ergriffen bzw. dort abgelegt. Dazu ist
das Anbaugerät am Gabelträger befestigt und auf den Gabelzinken
abgestützt angeordnet. Das Anbaugerät stellt eine hydraulisch
schließ- und öffenbare Zunge dar, die mittels einer hydraulisch
angetriebenen Parallelkurbel aus einer hinteren, oberhalb der
Gabelzinken liegenden Position in eine vordere, vor den Gabel
zinken liegenden Position bewegbar ist. Die Zange besteht aus
einem einteiligen Kragarm und einem Hilfszinken. Der Kragarm
bildet das obere Zangenteil, während der Hilfszinken das untere,
zwischen den Gabelzinken liegende Zangenteil darstellt. Zur Auf
nahme eines vor den Gabelzinken liegenden Fasses wird die Zange
in geöffnetem Zustand bei stillstehendem Flurförderzeug zum Um
greifen auf das Faß zubewegt. Nach dem Schließen der Zange wird
das Faß einschließlich der Zange über die Parallelkurbel auf die
Gabelzinken geschwenkt.
Die Faß- bzw. Rollenklammer ist u. a. wegen ihres großen Platz
bedarfs und ihrer geringen Klammerhöhe nur zum Umladen von Fäs
sern oder anderen zylindrischen Ladegütern geeignet. Da das An
baugerät die hinteren beiden Drittel der Gabelzinken blockiert,
scheidet eine universelle Verwendbarkeit aus.
Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, ein Anbaugerät
zur Sicherung von Transportgütern zu schaffen, das bei Bedarf
mit wenigen Handgriffen am Flurförderzeug anbring- und bedienbar
ist und aufgrund seiner Bauweise trotz einer guten Sicherungs
wirkung gegenüber dem Transportgut gewichtssparend aufgebaut
ist, den Beladeraum nicht oder nur unwesentlich einschränkt und
die Sicht der Bedienungsperson kaum behindert. Ferner soll sich
das Anbaugerät schnell und mit dosierbarer Klemmkraft am Trans
portgut anlegen. Auch sind andere aus dem Stand der Technik be
kannte Nachteile zu vermeiden.
Die Lösung des Problems wird durch ein Anbaugerät erzielt, bei
dem in einer Parkstellung des Gelenkarms der kürzeste Abstand
zwischen der Längsachse des ersten Hydraulikzylinders und der
Schwenkachse des den Ausleger tragenden Schwenkgelenks ein
Bruchteil des kürzesten Abstands ist, der zwischen beiden ge
dachten Achsen in einer Arbeitsstellung vorhanden ist. Ferner
ist bei diesem Anbaugerät die Anlenkachse des den Ausleger bewe
genden Hydraulikzylinders im Schwenkbereich des Auslegers vor
und unterhalb der Schwenkachse des den Ausleger lagernden
Schwenkgelenks angeordnet. Auch trägt der Gelenkarm an seinem
freien Ende ein Lasthaltemittel.
Das Anbaugerät ist ein hydraulisch bewegter Gelenkarm, der die
zu sichernden Transportgüter zwischen sich und dem Lastaufnahme
mittel festhält. Dazu drückt der Gelenkarm mittels des Lasthal
temittels das Transportgut gegen das Lastaufnahmemittel. Z.B.
wird bei Gabelzinken als Lastaufnahmemittel das Transportgut
teils gegen die annähernd horizontal ausgerichteten Zinkenteile
und teils gegen die Zinkenrücken gepreßt. Die resultierende
Klemmkraft der Transportgutsicherung hat damit z. B. beim Front
stapler immer eine Komponente entgegen der Fahrtrichtung nach
vorn. Der Gelenkarm umgreift also das Transportgut.
Dazu hat dieses Anbaugerät eine Halterung, die auf die gleiche
Art am Stapler befestigt ist, wie es die Gabelzinken sind. Die
Halterung umgreift den Gabelträger, einen genormten Anbauadapter
für die meisten Anbaugeräte für Flurförderzeuge, an seiner Ober- und
Unterkante. Da der Abstand zwischen diesen Kanten eine Funk
tion der Staplertragfähigkeit ist, kann die Halterung bezüglich
dieses Abstandes verstellbar ausgeführt werden. Gegen seitliches
Verrutschen ist die Halterung in mindestens eine Arretierungsnut
des Gabelträgers eingerastet.
Die Halterung kann auch an andere Anbauadapter angeschlossen
werden.
Das Anbaugerät wird auf dem Gabelträger vorzugsweise zwischen
Gabelzinken angebaut. Dadurch ist es möglich, den in Parkstel
lung nach oben ausgerichteten Gelenkarm so auszubilden, daß er
mit seinen Hydraulikzylindern in dieser Ruheposition unmittelbar
vor bzw. im Hubgerüst steht. Damit befinden sich die meisten
Bauteile des am Stapler geparkten Gelenkarms außerhalb des Blickfeldes
des Bedieners hinter Teilen des Hubgerüsts ohne seine Sicht nach
vorn bzw. durch das Hubgerüst zusätzlich zu behindern. Ver
gleichbares gilt für den Transport einer mit dem Anbaugerät ge
sicherten Ware. In diesem Fall umfaßt der in der Nähe des Gabel
trägers gelagerte Gelenkarm die Ware, wodurch der Bediener ober
halb von Ware und daraufliegendem Gelenkarm freie Sicht hat.
Diese platzsparende Bauweise und günstige Lage der Parkstellung
hat ferner den Vorteil, daß Beweglichkeit, Kippstabilität und
Wendekreis des Staplers nicht eingeschränkt sind.
Für die meisten Anwendungsfälle reicht es aus, wenn die Achsen
der schwenkgelenke des Gelenkarms annähernd horizontal ausge
richtet sind. Bezogen auf einen in der Ebene stehenden Front
stapler liegen die gedachten Mittellinien aller Schwenkgelenke
des Gelenkarms parallel zu der im allgemeinen nichtlenkbaren
Lastachse, also zu der gedachten Mittellinie durch beide Vorder
räder.
Die Schwenkgelenke werden vorzugsweise als gleitgelagerte Rund
lingspaare ausgebildet. Aber auch Wälzlagerungen aller Art sind
möglich.
In der Parkstellung des Gelenkarms ist der kürzeste Abstand zwi
schen der Längsachse des ersten Hydraulikzylinders und der
Schwenkachse des den Ausleger tragenden Schwenkgelenks ein
Bruchteil des kürzesten Abstands, der zwischen beiden gedachten
Achsen in einer Arbeitsstellung vorhanden ist. Dieser kürzeste
Abstand zwischen den windschief zueinander verlaufenden Achsen
ist der Hebelarm, den der erste Hydraulikzylinder benötigt, um
den Ausleger zu bewegen. Dieser Hebelarm, dessen Länge im unte
ren cm-Bereich liegt, ist in der Ruheposition sehr viel kleiner als in der
Arbeitsposition, bei der der Ausleger nahezu horizontal positio
niert ist. Aufgrund des kleinen Hebelarms kann ein vertikal ste
hender Ausleger bei vollem Öldruck ein größeres bzw. höheres auf dem
Lastaufnahmemittel ruhendes Transportgut, z. B. einen quader
förmigen Tank, dessen Oberkante im Bereich vor dem Ausleger und oberhalb der Schwenkachse
liegt, beim Anlegevorgang der Transportsicherung nicht weg
schieben, sondern nur mit der Schwinge und dem Lasthaltemittel
festklemmen. Unmittelbar nach der Druckbeaufschlagung des den
Ausleger betätigenden Hydraulikzylinders berührt der nahezu
vertikal stehende Ausleger das größere Transportgut und
blockiert, während die oberhalb dieses Transportguts gelagerte
Schwinge aus ihrer vertikalen Lage herausschwenkt und das
Transportgut durch Auflegen des Lasthaltemittels festhält.
Die Anlenkachse des Hydraulikzylinders ist im Schwenkbereich
des Auslegers vor und unterhalb der Schwenkachse des Schwenk
gelenks angeordnet. Durch diese Anordnung kann der erste
Hydraulikzylinder so eingebaut werden, daß er den Ausleger
durch Einzug seiner Kolbenstange aus der Ruheposition in die
Arbeitsposition bewegt. Die Druckbeaufschlagung der flächen
mäßig kleineren Kolbenstangenseite des Kolbens bedingt eine
kleinere Vorschubkraft des Kolbens als bei einer Druckbeauf
schlagung auf der Kolbenbodenseite. Somit übt dieser Hydrau
likzylinder gerade beim Herausbewegen des Auslegers aus der
Ruheposition eine relativ kleine Kraft auf das höhere Transportgut
aus. Zusätzlich zur Wirkung des kurzen Hebelarms verhindert
die kleine Vorschubkraft ein Abschieben von größeren Trans
portgütern vom Lastaufnahmemittel, sofern deren Oberkanten
oberhalb der Schwenkachse des Auslegers liegen.
Die Vorschubkraft des den Ausleger bewegenden Hydraulikzylin
ders erreicht in einer Arbeitsposition mit annähernd waage
rechter Lage des Auslegers ihr Maximum, nach dessen Höhe der
erste Hydraulikzylinder ausgelegt ist. Dies gilt insbesonders
für niedrigere Transportgüter, wie z. B. liegende Fässer, deren
Oberkante in Transportlage unterhalb der Schwenkachse des Aus
legers liegen.
Eine Begrenzung der Vorschubkraft beim Herausfahren aus der
Ruheposition kann auch dadurch erzeugt werden, daß im Bereich
zwischen dem Ausleger und dessen Lagerung ein Druckminderven
til angeordnet wird, das beispielsweise über eine schwenk
winkelabhängige Kurvenbahn gesteuert wird.
Die Schwenkbereiche der einzelnen Glieder des Gelenkarms wer
den durch den Haupteinsatzbereich der Transportsicherung vor
gegeben. Sollen primär palettierte Güter, Box- oder Gitterbox
paletten und 200- bis 400-Ltr.-Fässer beim Transport gesichert
werden, beträgt der Schwenkbereich des Auslegers annähernd 90°
und der der Schwinge gegenüber dem Ausleger annähernd 120°. Damit kann der in Park
stellung nach oben langgestreckt ausgerichtete Gelenkarm durch
eine Abwärtsbewegung des Auslegers zunächst in eine annähernd
horizontale Lage
geschwenkt werden. Aus dieser Position heraus wird die Schwinge
um ca. 120° nach unten und in Richtung des Gabelträgers ge
schwenkt. Die Gelenkstelle des Auslegers an der Halterung liegt
hierzu so hoch über dem Lastaufnahmemittel, daß die am nahezu
horizontal ausgerichteten Ausleger nach unten schwenkende
Schwinge mit dem an ihr angeordneten Lasthaltemittel nicht das
Lastaufnahmemittel streift oder gar untergreift.
Zur Begrenzung des Auslegerschwenkbereichs sind an der Halterung
Anschläge angeordnet. Der Schwenkbereich der Schwinge ist durch
den Kolbenweg des sie bewegenden Hydraulikzylinders begrenzt.
Durch die oberen Anschläge wird für den Ausleger die Parkstel
lung bestimmt. Sie sind derart eingestellt, daß sich der Ausle
ger so nahe wie möglich am Hubgerüst entlangstreckt. Der untere
Anschlag gibt die Arbeitsposition für Transportgüter vor, deren
Höhe so niedrig ist, daß sie vom Ausleger selbst nicht berührt
werden. Die Anschläge können oben und unten aus Anschlagpaaren
bestehen, sind vorzugsweise in ihrer Endlage einstellbar und
beispielsweise gummigedämpft.
Für den die Schwinge bewegenden Hydraulikzylinder sind in bzw.
am Zylinder Endlagendämpfungen vorgesehen.
Das Lasthaltemittel ist ein aus Rohren und Stäben gebildeter
rechteckiger Rahmen, dessen Breite größer als seine Tiefe ist.
Eine der beiden die Breitseiten bildenden Rahmenteile ist ein
Stab und das Verbindungsgelenk zur Schwinge hat mindestens einen
Schwenkfreiheitsgrad. Die Schwenkachse des Verbindungsgelenks
ist parallel versetzt zur Ebene des Rahmens ausgerichtet.
Über den rechteckigen Rahmen des Lasthaltemittels wird die von
der Transportsicherung auf das Transportgut ausgeübte Kraft in
dieses eingeleitet. Dazu ist es erforderlich, daß das Lasthalte
mittel exakt in der richtigen Position am Transportgut anliegt.
Da das Lasthaltemittel um einen zu den anderen Gelenkachsen par
allelen Zapfen frei pendelt, muß dafür gesorgt sein, daß der
Rahmen immer zum Transportgut hin ausgerichtet ist. Nur so ist
sichergestellt, daß sich bei dem Kontakt mit dem Transportgut
der Rahmen an dieses so weit wie möglich anlegt und die Stütz- bzw.
Klemmkraft durch die von den Auflagepunkten des Rahmens auf
dem Transportgut gebildeten Fläche geht. Um das zu erreichen,
ist eine der Rahmenbreitseiten, die parallel zu den Gelenkachsen
verläuft, aus Vollmaterial gebildet bzw. mit einem relativ
schweren Werkstoff befüllt. Die schwerere Rahmenbreitseite ist
die, die vom Gabelträger am weitesten entfernt ist. Sie hängt in
der Arbeitsposition folglich tiefer, als die aus einem leichten
Rohr gebildete andere Rahmenbreitseite. Demnach schneidet eine
gedachte Flächennormale der von dem rechteckigen Rahmen aufge
spannten Fläche entweder die vom horizontal ausgerichteten Teil
des Lastaufnahmemittels aufgespannte Fläche in einem Bereich,
der zwischen dem Lasthaltemittel und dem Gabelträger liegt, oder
die vom vertikal ausgerichteten Teil des Lastaufnahmemittels
aufgespannte Fläche unterhalb der Gelenkstelle des Auslegers an
der Halterung, sofern die Flächennormale die Achse des Verbin
dungsgelenkes bzw. des Gelenkzapfens schneidet und das Lasthal
temittel frei pendelt.
Vorzugsweise wird der Rahmen aus Rohrstücken mit kreisförmigem Querschnitt und einem
Rundstab gebildet. Auf diese Weise ist der Rahmen zur Anlage an
Fässern gut geeignet. Außerdem birgt er durch die kantenfreie
Bauweise keine Verletzungsgefahr für die Bediener.
Ferner sitzt das Lasthaltemittel über das Verbindungsgelenk
mit Spiel auf dem Lagerzapfen der Schwinge, so daß zum einen ein
seitliches Verkippen in einem bestimmbaren Bereich möglich ist
und zum anderen das Lasthaltemittel leicht und schnell lösbar
ist. Das Lasthaltemittel kann beispielsweise durch das Heraus
ziehen des leichtgängigen Lagerzapfens, der im äußeren Schwenk
gelenk der Schwinge mittels einer Federspange gesichert ist, von
der Schwinge abgenommen werden. Es ist auch denkbar, anstelle
der Lagerbohrung als verbindungsgelenk eine Lagergabel zu ver
wenden, deren Zinken so mit einer Federspange verbunden sind,
daß der Gabelgrund und die Federspange die Lagerstelle bilden.
Des weiteren kann das Lasthaltemittel für besondere Verwendungs
zwecke mittels eines nachrüstbaren dritten Hydraulikzylinders
bewegbar gemacht werden.
Das Anbaugerät wird mit Hilfe eines in der Hydraulikanlage des
Flurförderzeugs angeordneten handbetätigbaren 4/3-Wegeventils
gesteuert. Dieses Ventil ist ein Teil der aus mehreren Einzel
ventilen bestehenden Steuereinheit des Staplers. Sie umfaßt im
allgemeinen mindestens drei Ventile. Beispielsweise wird mit dem
ersten Ventil das Hubwerk betätigt, mit dem zweiten die Neige
einrichtung und mit dem dritten ein Anbaugerät. Sollte das
dritte Ventil schon belegt sein, so wird die Steuereinheit um
ein zusätzliches Ventil erweitert.
Das 4/3-Wegeventil wird vorzugsweise mit einem handbedienbaren
Hebel betätigt, vgl. DIN 15 160, Teil 1. Durch Ziehen dieses He
bels wird beispielsweise die Transportsicherung angelegt und
durch Drücken desselben wieder in Ruheposition ge
bracht.
Für bestimmte Anwendungsfälle kann es vorteilhaft sein, die
Hydraulikschaltung derart auszulegen, daß z. B. der Neigezylinder
erst das Neigen des Hubgerüsts einleiten kann, nachdem die
Transportsicherung angelegt wurde. Anstelle der Blockierung des
Neigezylinders kann auch das Ausfahren des Hubzylinders gesperrt
werden. Ferner kann das Lösen der Transportsicherung vom Fahrzu
stand abhängig gemacht werden, indem die Transportsicherung nur
bei stehendem Stapler gelöst werden kann.
In der jeweiligen Speiseleitung ist dem zeitlich nachgeordnet
mit Öldruck zu beaufschlagenden Hydraulikzylinder jeweils ein
Druckzuschaltventil vorgeschaltet. Dadurch verfährt zum Anlegen
der Transportsicherung zunächst der Kolben des an der Halterung
gelagerten und vorgeordneten Hydraulikzylinders, wodurch der
Ausleger bewegt wird. Erst bei Überschreiten eines bestimmten
Hydraulikdrucks fährt der Kolben des zweiten und nachgeordneten
Hydraulikzylinders aus. Er betätigt die Schwinge.
Zum Zurückfahren in die Parkstellung wird in umgekehrter Reihen
folge verfahren. Zuerst wird die Schwinge und dann der Ausleger
mit Schwinge zurückgeschwenkt.
Die zur Sicherung des Transportgutes druckbeaufschlagten Seiten
der Hydraulikzylinder sind durch steuerbare Rückschlagventile
gesperrt. Dazu sitzen diese Rückschlagventile an den entspre
chenden Anschlüssen der Hydraulikzylinder. Diese Ventile haben
die Aufgabe die Transportsicherung in ihrer Arbeitsstellung zu
halten, auch für den Fall, daß z. B. die Schlauchleitungen durch
Beschädigung oder Bruch ihren Druck verlieren. Des weiteren er
möglichen sie, die Nullstellung des 4/3-Wegeventils u. a. als
Schwimm-Ruheschaltung auszulegen. Dazu sind die Ventilarbeitsan
schlüsse mit dem Tankanschluß verbunden, wodurch die Hydraulik
schläuche zur Versorgung der Zylinder auch bei angelegter Trans
portsicherung drucklos sind und sich demzufolge leicht biegen
lassen.
In den zur Sicherung des Transportgutes druckbeaufschlagten
Speiseleitungsabschnitten ist vor den Hydraulikzylindern minde
stens ein Druckminderventil angeordnet. Mit diesem Ventil kann
die Klemmkraft der Transportsicherung feinfühlig an die entspre
chenden Transportgüter angepaßt werden. So kann beispielsweise
die Klemmkraft für formsteife Metallfässer höher sein, als für
weniger formsteife, quaderförmige Kunststofftanks.
Im allgemeinen ist das Druckminderventil in der anbaugerätesei
tigen Hydraulik angeordnet, womit die Transportsicherung an je
den Stapler eingehängt werden kann, der über ein freies Steuer
ventil und zwei Hydraulikkupplungen verfügt. Wird jedoch ein
Stapler dauerhaft mit dieser Transportsicherung ausgerüstet, so
kann das Druckminderventil zur komfortableren Bedienbarkeit im
Bereich der Steuereinheit untergebracht werden.
Zwischen der stapler- und anbaugeräteseitigen Hydraulik werden
Schnellkupplungen eingesetzt, um die jeweiligen Anbaugeräte pro
blemlos ankuppeln zu können. Für Stapler, die oft mit dieser
Transportsicherung betrieben werden, können die Schnellkupp
lungen im Bereich des Gabelträgers so angeordnet werden, daß die
anbaugeräteseitigen Kupplungen z. B. beim seitlichen Aufschieben
auf den Gabelträger automatisch in die jeweiligen Gegenstücke am
Stapler einrasten.
Durch das geringe Gewicht, den geringen zusätzlichen Bedarf an
Hydrauliköl ist es auch möglich, dieses Anbaugerät an einigen
Geh-Flurförderzeugen anzubauen.
Unabhängig vom vorgenannten Aufbau der Hydraulikanlage können
einige Bauteile der Hydraulik durch mechanische oder elektrische
Teile je nach Verwendungszweck ersetzt werden. So können die
doppeltwirkenden Hydraulikzylinder für leichtere Transportsiche
rungen durch einfach wirkende, federbelastete Zylinder ausge
tauscht werden. Auch kann die Steuerung der Ventile mit elektro
mechanischen Hilfsmitteln bewirkt werden. Ferner können in Elek
trostaplern, die nicht mit einer Hydraulikanlage ausgestattet
sind, anstelle der Hydraulikzylinder elektromechanische Baugrup
pen zur Bewegung des Gelenkarms eingesetzt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfol
genden Beschreibung einer schematisch dargestellten Ausführungs
form:
Fig. 1 Seitenansicht des Anbaugeräts in Ruhe- und Arbeits
position.
Fig. 2 Vorderansicht des Anbaugeräts in Ruheposition.
Fig. 3 Hydraulische Schaltung für das Anbaugerät.
Fig. 1 zeigt einen Teil eines Gabelstaplers (1) mit dem an ihm
angeordneten Anbaugerät (10). Das Anbaugerät ist im Gabelträ
ger (4) zwischen den Gabelzinken (5) und (5′) eingehängt. Das
Umgreifen des Gabelträgers und die Sicherung gegen seitliches
Verrutschen ist der DIN 15 173 zu entnehmen. Der Gabelträger
sitzt am Hubschlitten (3), der im Hubgerüst (2) verfahrbar gela
gert ist.
Das Anbaugerät umfaßt einen mehrgelenkigen Arm (40, 50), der an
seinem freien Ende ein Lasthaltemittel (60) trägt. In seiner Ru
heposition (11) steht der Gelenkarm (40, 50) annähernd parallel
ausgerichtet zum Hubgerüst (2). In Arbeitsposition (12) ist er
z. B. zum Festhalten von zwei in Fahrtrichtung hintereinander auf
den Gabelzinken liegenden 400-Ltr.-Fässern (8) und (8′), nahezu
horizontal ausgestreckt. Nur das vordere Armteil (50) ist mit
dem Lasthaltemittel (60) um ca. 30° nach unten geschwenkt.
Der Gelenkarm besteht hier aus zwei Teilen. Das erste Teil ist
ein Ausleger (40). Er ist an einer im Gabelträger (4) eingehäng
ten Halterung, einer Grundplatte (20), schwenkbar gelagert. Die
Grundplatte hat dazu beidseitig in Fahrtrichtung vorstehende
Seitenplatten (21) und (21′). In den Seitenplatten sind die u. a.
ein Schwenklager ((23), vgl. Fig. 2) bildenden Gelenkbol
zen (24) und (24′) eingelassen.
Der Ausleger kann mit Hilfe eines doppeltwirkenden Hydraulikzy
linders (41) hier um maximal 90° aus der Horizontalen in die
Vertikale und umgekehrt geschwenkt werden. Die untere An
lenkachse (25) für den Hydraulikzylinder (41) befindet sich ei
nige cm nach vorn versetzt unterhalb des Schwenklagers (23) bzw.
der Gelenkbolzen (24, 24′) in den Seitenplatten (21) und (21′).
Die obere Anlenkachse (42) liegt ungefähr in der Mitte des Aus
legers (40). Der Schwenkbereich des Auslegers wird nach oben
durch an der Grundplatte (20) angeordnete Anschläge (28) und
(28′) begrenzt. Nach unten hin wird er hier bei der Aufnahme von
Transportgut, dessen Höhe oder Durchmesser kleiner als 720 mm
ist, durch die Anschläge (27) und (27′) begrenzt, vgl. Fig. 2.
Die Anschläge sind gummigedämpft und einstellbar.
Am vorderen Ende des Auslegers befindet sich ein weiteres
Schwenklager (44), vgl. auch Fig. 2. Sein Lagerzapfen (45)
trägt den zweiten Teil des Gelenkarms, nämlich die
Schwinge (50). Diese Schwinge ist ein sichelförmig gekrümmter
Träger, an dem in der Nähe des Schwenklagers (44) ein Hebel
arm (51) ausgebildet ist. Am freien Ende dieses Hebelarms sitzt
die obere Anlenkachse (53) für einen zweiten doppeltwirkenden
Hydraulikzylinder (52), der die Schwinge gegenüber dem Ausle
ger (40) verschwenkt. Die untere Anlenkachse (43) für diesen Zy
linder ist in der Mitte des Auslegers (40) unterhalb der oberen
Anlenkachse (42) für den ersten Zylinder (41) angeordnet. Der
Schwenkbereich der Schwinge (50) wird durch den Kolbenweg des
Hydraulikzylinders (52) bestimmt. Der Schwenkbereich beträgt in Bezug
auf den Ausleger hier ca. 120°.
Am freien Ende der Schwinge (50) ist ein Schwenklager (54) zur
Aufnahme des Lasthaltemittels (60) angeordnet. Das Lasthaltemit
tel besteht aus einem rechteckförmigen Anlagering (61) und einer
Pendelstütze (63), vgl. auch Fig. 2. Über eine Bohrung (64) in
der Pendelstütze pendelt das Lasthaltemittel, solange es am
Transportgut oder der Schwinge nicht anliegt, frei um die Achse
des Lagerzapfens (55). Da der in Fahrtrichtung vorn liegende
Rahmenteil (62) aus Vollmaterial besteht, hängt der Anlage
ring (61) so, daß seine Kontaktzone immer zum einzuspannenden
Transportgut hin ausgerichtet ist. Die Breitenabmessung des hier
gezeigten Lasthaltemittels ist so gewählt, daß der Anlage
ring (61) über beide Faßreifen eines auf Gabelzinken (5) und
5′) aufliegenden 400-Ltr.-Fasses (8) übersteht.
In Fig. 2 ist die Vorderansicht des Gabelstaplers (1) mit dem
in Ruheposition (11) stehenden Anbaugerät (10) dargestellt. Gut
zu erkennen ist der Aufbau des Gelenkarms (40, 50) und die An
ordnung der Hydraulikzylinder (41) und (52). Der Ausleger (40)
und die Schwinge (50) bestehen jeweils aus zwei parallel ange
ordneten Platten (49, 49′; 59, 59′), die mittels angeschweißter
Stege beabstandet sind. Die Auslegerplatten (49) und (49′) sind
versteift durch die Stege (47) und (48). Die Schwingenplat
ten (59) und (59′) sind über den Lagersteg (57), den Rohr
steg (58) und den Lagerzapfen (55) miteinander verbunden. Durch
die bolzenförmigen Anlenkachsen (42) und (43, 53) wird die Form
steifigkeit des Gelenkarms zusätzlich erhöht.
Rechts und links unterhalb des Gelenkarms befindet sich an der
Grundplatte (20) ein Transportanschlag (14), der zum einen als
Anschlag für größere Transportgüter dient und zum anderen auf
seiner Rückseite die Ventile sowie die hydraulische Kupplung
zwischen Gabelstapler (1) und Anbaugerät (10) gegen Beschädi
gungen geschützt aufnimmt.
Der Fig. 3 ist der Hydraulikschaltplan zu entnehmen. Auf der
Gabelstaplerseite wird die hydraulische Betätigungseinrichtung
hier um eine handbetätigbare Steuereinheit (70) erweitert. Sie
ist ein gegen eine Rückstellfeder hebelbetätigbares 4/3-Wegeven
til mit einer Sperr-Nullstellung und zwei Durchflußstellungen.
An diesem Ventil (70) liegt über eine Hochdruckhydraulik
pumpe (71) Drucköl an. Die Druckleitung (78) entläßt über ein
Druckbegrenzungsventil (72) nicht benötigtes Öl in den
Tank (73). Die hier vereinfacht dargestellte Hydraulikanlage zur
Betätigung eines Anbaugerätes steht mit demselben über zwei
Schnellkupplungen (74) und (75) mit mechanisch geöffneten Sperr
ventilen in Verbindung.
Auf der Seite des Anbaugerätes strömt Öl über das in Schaltstel
lung 1 gebrachte 4/3-Wegeventil (70), einen Leitungsab
schnitt (90), ein einstellbares Druckminderventil (80), einen
Leitungsabschnitt (91) und ein entsperrbares Rückschlagven
til (81) in den doppeltwirkenden Hydraulikzylinder (41). Aus dem
Leitungsstück (91) wird der ebenfalls doppeltwirkende Hydraulik
zylinder (52) über ein Druckzuschaltventil (82) und ein ent
sperrbares Rückschlagventil (83) versorgt. Durch diese Betäti
gung des 4/3-Wegeventils (70), wird zunächst die Kolbenstange
des Hydraulikzylinders (41) eingezogen, womit der Ausleger (40)
aus der Ruheposition (11), vgl. Fig. 1, in die Arbeitsposi
tion (12) schwenkt. Das Druckzuschaltventil (82) ist vorerst ge
schlossen. Stößt der Ausleger bei seiner Abwärtsbewegung gegen ein
höheres Transportgut oder seine unteren Anschläge (27, 27′) steigt
der Öldruck u. a. im Leitungsabschnitt (91) an. Erreicht er eine
bestimmte, vorgegebene Höhe, öffnet das Druckzuschaltven
til (82), womit die Kolbenstange des Hydraulikzylinders (52)
ausfährt und die Schwinge (50) nach vorn bzw. nach unten
schwenkt. Kommt das Lasthaltemittel (60) zur Anlage am Trans
portgut, steigt der Öldruck in den Zuleitungen zu den Hydraulik
zylindern (41) und (52) auf den im Druckminderventil (80) indi
viduell eingestellten Wert. Das bei den Kolbenbewegungen aus den
Hydraulikzylindern verdrängte Öl fließt über die Leitungsab
schnitte (94), (95) und (96), sowie das geöffnete 4/3-Wegeven
til (70) in den Tank (73) ab. Durch Freigabe des Ventilhebels
geht das Ventil (70) in seine Sperrstellung, also in Schaltstel
lung 0.
Am Druckminderventil (80) befindet sich eine Abflußöffnung, die
zum Ausgleich von Übersteuerungen dient. Der von hier kommende
Leckagestrom fließt über das Rückschlagventil (85) in den
Tank (73) zurück.
Durch die Rückschlagventile (81) und (83) sind die Kolben gegen
ungewolltes Zurücklaufen gesichert. Die Kolbenstangen weichen
trotz der durch Fahrbeschleunigungen auf den Gelenkarm (40, 50)
wirkenden Kräfte nicht zurück.
Zum Lösen der Transportsicherung wird das 4/3-Wegeventil (70) in
die Schaltstellung 2 bewegt. Der Hydraulikzylinder (52) wird
über die Leitungsstücke (96) und (95) mit Drucköl versorgt. Die
Rückschlagventile (81) und (83) werden über die Steuerlei
tung (98) entlastet. Damit hebt die Schwinge (50) vom Transport
gut ab. Erreicht der die Schwinge bewegende Kolben seinen Kol
benanschlagpunkt, steigt der Druck u. a. in den Leitungsabschnit
ten (96) und (95) an. Das Druckzuschaltventil (84) öffnet bei
einem voreingestellten Druck, womit der Kolben des ersten
Hydraulikzylinders (41) ausgefahren wird. Er bewegt nun den Aus
leger (40) zusammen mit der Schwinge (50) und dem Lasthaltemit
tel (60) in die Ruheposition (11). Das aus den Hydraulikzylin
dern (52) und (41) verdrängte Öl fließt u. a. über die Leitungs
abschnitte (92), (91) und (90) ab.
Zur Kontrolle des Druckminderventils (80) und der Druckzuschalt
ventile (82) und (84) sind an diesen Druckmeßanschlußstellen
vorgesehen.
Bezugszeichenliste
1 Flurförderzeug (Gabelstapler)
2 Hubgerüst
3 Hubschlitten
4 Gabelträger
5, 5′ Lastaufnahmemittel, (Gabelzinken)
6 Kolbenstange des Neigezylinders
8, 8′ 400-Ltr.-Fässer, (Transportgut)
8′′ 200-Ltr.-Faß, (Transportgut)
9, 9′ quaderförmige Tanks
10 Anbaugerät
11 Ruheposition
12 Arbeitsposition
20 Grundplatte (Halterung)
21, 21′ Seitenplatten
24, 24′ Gelenkbolzen
25 untere Anlenkachse für (41)
28, 28′ obere Anschläge für (40)
40 Ausleger
41 Hydraulikzylinder für (40)
42 obere Anlenkachse für (41)
43 untere Anlenkachse für (52)
44 Schwenkgelenk für (50)
45 Lagerzapfen
50 Schwinge
51 Hebelarm
52 Hydraulikzylinder für (50)
53 obere Anlenkachse für (52) an (51)
54 Schwenkgelenk für (60)
55 Lagerzapfen für (60)
60 Lasthaltemittel
61 Anlagering
62 Rahmenteil des Anlagerings (61)
63 Pendelstütze
64 Verbindungsgelenk (Bohrung)
2 Hubgerüst
3 Hubschlitten
4 Gabelträger
5, 5′ Lastaufnahmemittel, (Gabelzinken)
6 Kolbenstange des Neigezylinders
8, 8′ 400-Ltr.-Fässer, (Transportgut)
8′′ 200-Ltr.-Faß, (Transportgut)
9, 9′ quaderförmige Tanks
10 Anbaugerät
11 Ruheposition
12 Arbeitsposition
20 Grundplatte (Halterung)
21, 21′ Seitenplatten
24, 24′ Gelenkbolzen
25 untere Anlenkachse für (41)
28, 28′ obere Anschläge für (40)
40 Ausleger
41 Hydraulikzylinder für (40)
42 obere Anlenkachse für (41)
43 untere Anlenkachse für (52)
44 Schwenkgelenk für (50)
45 Lagerzapfen
50 Schwinge
51 Hebelarm
52 Hydraulikzylinder für (50)
53 obere Anlenkachse für (52) an (51)
54 Schwenkgelenk für (60)
55 Lagerzapfen für (60)
60 Lasthaltemittel
61 Anlagering
62 Rahmenteil des Anlagerings (61)
63 Pendelstütze
64 Verbindungsgelenk (Bohrung)
Claims (9)
1. Anbaugerät für Flurförderzeuge, die eine Hydraulikanlage und
mindestens ein an einem Gabelträger (4) angeordnetes im wesentlichen
horizontal ausrichtbares Lastaufnahmemittel (5, 5′) aufweisen, wobei das
Anbaugerät (10) ein aus einem Ausleger (40) und einer
Schwinge (50) bestehender Gelenkarm mit annähernd horizontal
ausgerichteten Schwenkachsen der Schwenkgelenke (23, 44, 54) ist und der Gelenkarm mittels
einer Halterung (20) oberhalb von dem Lastaufnahmemittel (5, 5′)
am Gabelträger (4) anbringbar ist, wobei ferner der Ausle
ger (40) an der Halterung (20) schwenkbar gelagert ist und sich
an dieser (20) über einen ersten Hydraulikzylinder (41) ab
stützt, während die Schwinge (50) am Ausleger (40) schwenkbar
gelagert ist und sich an diesem (40) über einen zweiten Hydrau
likzylinder (52) abstützt, dadurch gekennzeichnet,
- - daß in einer Parkstellung (11) des Gelenkarms (40, 50) der kürzeste Abstand zwischen der Längsachse des ersten Hydraulik zylinders (41) und der Schwenkachse des den Ausleger tragenden Schwenkgelenks (23) ein Bruchteil des kürzesten Abstands ist, der zwischen beiden gedachten Achsen in einer Arbeitsstel lung (12) vorhanden ist,
- - daß die Anlenkachse (25) des Hydraulikzylinders (41) im Schwenkbereich des Auslegers (40) vor und unterhalb der Schwenkachse des Schwenkgelenks (23) angeordnet ist, und
- - daß der Gelenkarm (40, 50) an seinem freien Ende ein Lasthaltemit tel (60) trägt.
2. Anbaugerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwenkbereich des Auslegers (40) annähernd 90° und der der
Schwinge (50) gegenüber dem Ausleger (40) annähernd 120° beträgt.
3. Anbaugerät gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwenkbereich des Auslegers (40) durch Anschläge (27, 28) an
der Halterung (20) begrenzt ist.
4. Anbaugerät gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwenkbereich der Schwinge (50) durch den Kolbenweg des sie be
wegenden Hydraulikzylinders (52) begrenzt ist.
5. Anbaugerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Lasthaltemittel (60) ein aus Rohren und Stäben gebildeter
rechteckiger Rahmen (61) ist, dessen Breite größer als seine
Tiefe ist, daß eine der beiden die Breitseiten bildenden Rahmen
teile ein Stab (62) ist, und daß das Verbindungsgelenk (64) zur
Schwinge (50) mindestens einen Schwenkfreiheitsgrad hat, dessen
Schwenkachse parallel versetzt zur Ebene des Rahmens ausgerich
tet ist.
6. Anbaugerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es
mit Hilfe eines in der Hydraulikanlage des Flurförderzeugs (1)
angeordneten handbetätigbaren 4/3-Wegeventils (70) steuerbar
ist.
7. Anbaugerät gemäß der Ansprüche 1 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß in der jeweiligen Speiseleitung (90, 91 oder 96, 95)
dem zeitlich nachgeordnet mit Öldruck zu beaufschlagenden
Hydraulikzylinder (52 oder 41) jeweils ein Druckzuschaltven
til (82 oder 84) vorgeschaltet ist.
8. Anbaugerät gemäß der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zur Sicherung des Transportgutes (8, 9) druck
beaufschlagten Seiten der Hydraulikzylinder (41) und (52) durch
steuerbare Rückschlagventile (81) und (82) sperrbar sind.
9. Anbaugerät gemäß der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß in den zur Sicherung des Transportgutes (8, 9)
druckbeaufschlagten Speiseleitungsabschnitten (90-92) vor den
Hydraulikzylindern (41) und (52) mindestens ein Druckminderven
til (80) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934323328 DE4323328C2 (de) | 1993-07-07 | 1993-07-07 | Anbaugerät für Flurförderzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934323328 DE4323328C2 (de) | 1993-07-07 | 1993-07-07 | Anbaugerät für Flurförderzeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4323328A1 DE4323328A1 (de) | 1995-01-12 |
| DE4323328C2 true DE4323328C2 (de) | 1996-08-08 |
Family
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|---|---|---|---|
| DE19934323328 Expired - Fee Related DE4323328C2 (de) | 1993-07-07 | 1993-07-07 | Anbaugerät für Flurförderzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4323328C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011122137A1 (de) | 2011-12-23 | 2013-06-27 | Ulrich Zimmermann | Lastaufnahmevorrichtung für ein Flurförderzeug und/oder für ein Hebezeug |
| CN105293382A (zh) * | 2015-10-14 | 2016-02-03 | 广西柳工机械股份有限公司 | 装载机钢管叉排管装置 |
| KR20240076063A (ko) * | 2022-11-23 | 2024-05-30 | 삼성물산 주식회사 | 이중 포크 시스템이 구비된 파일 운반용 로더 및 이를 이용한 파일 운반 방법 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2018158421A (ja) * | 2017-03-23 | 2018-10-11 | 株式会社タダノ | 把持装置 |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE903555C (de) * | 1951-01-25 | 1954-02-08 | Hans Still A G | Greiforgan fuer Stapelgeraete |
| AT349387B (de) * | 1977-05-17 | 1979-04-10 | Winkelbauer Gmbh | Hubstapler, insbesondere gabelstapler |
| US4682931A (en) * | 1986-09-22 | 1987-07-28 | Cascade Corporation | Lift truck clamp for handling stacked loads of different sizes |
| DD266932A3 (de) * | 1986-10-01 | 1989-04-19 | Lauchhammer Schwermaschinen | Lastaufnahmevorrichtung an gabelstaplern |
-
1993
- 1993-07-07 DE DE19934323328 patent/DE4323328C2/de not_active Expired - Fee Related
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| CN105293382B (zh) * | 2015-10-14 | 2017-12-15 | 广西柳工机械股份有限公司 | 装载机钢管叉排管装置 |
| KR20240076063A (ko) * | 2022-11-23 | 2024-05-30 | 삼성물산 주식회사 | 이중 포크 시스템이 구비된 파일 운반용 로더 및 이를 이용한 파일 운반 방법 |
| KR102847715B1 (ko) | 2022-11-23 | 2025-08-19 | 삼성물산 주식회사 | 이중 포크 시스템이 구비된 파일 운반용 로더 및 이를 이용한 파일 운반 방법 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4323328A1 (de) | 1995-01-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SCHIRMACHER, MANFRED, 59192 BERGKAMEN, DE |
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