DE432342C - Stichstuppmaschine - Google Patents

Stichstuppmaschine

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DE432342C
DE432342C DEU7269D DEU0007269D DE432342C DE 432342 C DE432342 C DE 432342C DE U7269 D DEU7269 D DE U7269D DE U0007269 D DEU0007269 D DE U0007269D DE 432342 C DE432342 C DE 432342C
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DE
Germany
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tool
driver
clamp
stub
pin
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Expired
Application number
DEU7269D
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English (en)
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United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE432342C publication Critical patent/DE432342C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D91/00Stitch-separating or seam-indenting machines

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stichstuppmaschine. Die üblichen Stichstuppmaschinen haben ein meißelförmiges Stuppwerkzeug, das in die Stichlöcher der auf dem Rahmen liegenden Naht einfällt und dann niedergedrückt wird, so daß ein etwa senkrecht zur Sohlenkante liegender Eindruck entsteht, durch den das Stichloch geschlossen und das Aussehen des Schuhes wesentlich verbessert wird. Der Vorschub des Werkstückes erfolgt der Regel nach durch eine seitliche Bewegung des Stuppers oder besondere, den Schuh erfassende Vorschubglieder und ist entsprechen<! der an der Doppelmaschine eingestellten Stichlänge regelbar. An einem und deniselhen Werkstück «-echselt jedoch die Stichlänge innerhalb gewisser Grenzen, indem die Nadel manchmal seitlich abweicht, insbesondere an der Schuhspitze ist durch die Bogenform der Naht der Abstand der Stichlöcher etwas veränderlich. . Um sich dem anzupassen, ist das Stuppwerkzeug an dem auch die Stuppbewegung hervorbringenden Hebel gelenkig angeordnet, und es kann nach Vollendung der Vorschubbewegung auf der Naht entlang schleifen und beim Einfallen in ein Stichloch stehenbleiben, unbeschadet der Weiterbewegung des Trägers, so daß der Stuppeindruck stets in das Loch trifft und die Doppelnaht nacht zerschnitten wird. Zur größeren Sicherheit erhält das Stuppwerkzeug eine hin und her gehende oder Zitterbewegung, damit sie von den auf der Rahinenfläche liegenden Stichen abgleitet und in die dazwischenliegende Vertiefung gelangt.
  • Gemäß der Erfindung ist das Stuppwerkzeug nicht an dein es niederdrückenden Hebel unmittelbar befestigt, sondern um eine senkrechte Achse drehbar mit einem besonderen Träger verbunden, der einerseits um eine wagerechte Achse drehbar mit einem Hebel verbunden ist, der als Treiber bezeichnet werden kann, und auf den Träger beim Ausüben des Stuppdruckes einwirkt. Dieser Treiber wird durch einen etwa wagerecht liegenden Zapfen mit einem durch eine Kurvenscheibe bewegten Hebel verbunden. Letzterer macht die seitliche Bewegung des Stuppers nicht mit. Durch diese Einrichtung werden die Massen, die beim Aufsuchen des Stichloches hin und her bewegt werden, verringert, so daß das Stuppwerkzeug mit größerer Sicherheit im Stupploch verharrt und die Maschine mit größerer Geschwindigkeit getrieben werden kann. Infolge der besonderen Anordnung der verschiedenen Zapfen zueinander und dem Werkstück wird eine Bewegung des Stuppwerkzeuges bei Ausführung des Stuppdrukkes etwa in senkrechter Ebene hervorgebracht und dabei zugleich das Stuppwerkzeug etwas in der Längsrichtung seiner Schneide vorgeschoben. Dadurch erhält man eine besonders saubere Arbeit.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht; Abb. 2 ist eine Seitenansicht von links, Abb.3 ein senkrechter Schnitt; Abb.4 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Abb.5 ein senkrechter Schnitt durch den Maschinenkopf; Abb.6 ist eine Einzelansicht, Abb. 7 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 9-9 der Abb. 6; Abb. 8 ist eine Einzelansicht des Treibers des Stuppwerkzeuges, Abb. 9 ein senkrechter Schnitt nach Linie 13-i3 der Abb. 6; Abb. io bis 12 sind Einzeldarstellungen. Die Maschine hat ein meißelförmiges Stuppwerkzeug 2o, welches das auf einem Werkstückträger 22 von Drückern a4, 26 gehaltene Werkstück bearbeitet. Der Stupper 2o ist am äußeren Ende einer Klemme 28 (Abb. il) befestigt, die durch einen etwa senkrecht stehenden Zapfen 31 an einem Träger 30 (Abb. 12) angeordnet ist. Der Träger 3o ist durch einen wagerechten Zapfen 32 mit einem Werkzeugtreiber 34 verbunden. Eine Zunge 36 (Abb. 9) am unteren Ende des Trägers 30 greift in einen Schlitz. 38 des Treibers 34, so daß der Träger am Treiber sicher geführt ist. Das äußere, den Stupper tragende Ende der Klemme 28 befindet sich unter einer Druckfläche 4o am Treiber. Die untere Kante der Klemme greift in den Ausschnitt einer Führung .12, die am Treiber vorgesehen ist, und hat in dieser ein beschränktes seitliches Spiel. Eine am oberen Ende des Trägers 3o angreifende Feder 46, die durch eine Stellschraube 48 vorgespannt werden kann, sucht den Träger und die damit verbundene Klemme in solcher Richtung zu drehen, daß sich die untere Kante der Klemme auf eine in die Führung 42 eingesetzte Stellschraube 44 aufsetzt und somit von. der Druckfläche4o entfernt steht.
  • Wenn der Stupper auf die Sohlenkante niederbewegt wird, so schwingt die Klemme gegen die Wirkung der Feder 46 nach oben und dreht sich dabei um den Zapfen 32. Die Lage des Zapfens 32 ist so gewählt, daß bei dieser Schwingung der Stupper in der Längsrichtung seiner Schneide etwas vorwärts bewegt wird (vgl. Abb. 6) und bis in den Winkel zwischen der Sohlenkante und dem überstehenden Oberleder vordringt.
  • Der Treiber 34 ist durch einen wagerechten Zapfen 52 mit dem gabelförmigen Ende eines Hebels 54 verbunden. Dieser Hebel ist am äußeren Ende einer im Kopf 58 drehbaren Welle 56 befestigt (Abb. 2 und 5). Ein an dem inneren Ende der Welle 56 befestigter Arm 6o trägt eine Rolle 62, die in eine Kurvennut 64 einer auf der angetriebenen Welle 68 sitzenden Scheibe 66 eintritt. Diese Kurvennut schwingt den Hebel 54 zur Ausübung des Stuppdruckes, und dabei bewegt sich der Treiber 34 etwa senkrecht nach unten, indem er sich um den Zapfen 52 dreht, und die Druckfläche 40 überträgt dann den Stuppdruck auf die den Stupper tragende Klemme. Durch Einstellung der Schraube 44 kann die Bevreglichkeit der Klemme gegenüber dem Treiber, von welcher die Bewegung des Stuppers in der Richtung der Schneide abhängt, je nach Bedarf geändert werden.
  • Nach dem Stuppen bleibt in bekannter Weise der Stupper mit dem Werkstück in Berührung: und schiebt dieses seitlich vor. Die seitliche Hin- und Herbewegung des Stuppers wird durch eine Kurvenscheibe 74 hervorgebracht, die auf dein Ende der Hauptwelle 68 angebracht ist und gegen eine Platte 70 wirkt, die durch eine Schraube 72 am unteren Ende des Treibers 34 befestigt ist. Die Seitenbewegung des Stuppers, die zur Hervorbringung des Vorschubes dient, erfolgt auf diese Weise zwangläufig. Die Rückbewegung erfolgt durch eine Feder 76 (Abb. 5), die die Platte 70 gegen die Kurvenscheibe zu halten sucht.
  • Um die Vorschublänge verstellen zu können, wird die Platte 7o bei der Rückbewegung von einer verstellbaren Anschlagstange 78 aufgefangen, die von einem Lenkstück 8o (Abb. 3 und 5) getragen wird, das um den festen Zapfen 82 drehbar ist. Das andere Ende der Anschlagstange 78 liegt an einer Kurvenplatte 84 an, die an einer Schwingwelle 86 befestigt ist. Durch Auf- und Abwärtsbewegung der Stange 78 längs dieser Kurvenplatte wird die Stange 78 in der Längsrichtung bewegt, so daß sie die Platte 70 früher oder später bei der Rückbewegung auffängt und dadurch die Länge der Seitwärtsbewegung bestimmt.
  • Die Verschiebung der Stange 78 längs der Kurvenplatte 8q. geschieht durch einen Lenker 88, der mit einem Handhebel 9o verbunden ist. Der Handhebel ist einstellbar und wird durch eine Klinke 94 gesichert, die in Sperrzähne 96 eines .festen Blockes 92 einfällt. Eine Feder 98 hält die Klinke in Eingriff, und durch eine durch einen Schlitz io2 hindurchragende Schraube ioo kann die Sperrklinke in dem Finger ausgelöst werden.
  • Durch einen Lenker io5 ist mit dein Handhebel 9o ein Anschlaghebel 103 verbunden (Abb. 3 und 5), der um die Achse der Antriebswelle 98 schwingbar ist und mit Anschlagstiften io6 zusammentrifft, die in Löcher der Wandung des Kopfes 58 eingesetzt sind. Dadurch kann eine rasche Veränderung der Vorschublänge innerhalb einstellbarer Grenzen ermöglicht «-erden.
  • Wenn der Stupper in das nächst abzustuppende Stichloch bei Beendigung ner Rückbewegung nach dem Vorschub des Werkstückes einfallen soll, ist es erwünscht, dem Stupper in bekannter Weise eine zitternde Hin- und Herbewegung zu geben, damit er mit Sicherheit in das Stichloch eintritt. Dies erfolgt durch eine Schwingung der Kurvenplatte 8.I, die durch die Stangen 78 auf die Platte 70 übertragen wird, welche mit der Stange 78 zu dieser Zeit in Berührung steht. Die Schwingung erfolgt durch einen Hebel io8 (Abb. 3 und q.), der an der Welle 86 befestigt ist und mit einer Rolle log in eine Kurvennut iio der Scheibe 66 eingreift. Der Zapfen iii der Rolle rog ist in einem bogenförmigen Schlitz 112 des Hebels io8 verstellbar, um den Schwingungsausschlag zu ändern, unabhängig von der Länge der Vorschubbewegting.
  • Während dieser zum Aufsuchen des Stichloches stattfindenden Zitterbewegung des Treibers 34 kann sich die Klemme 28 gegenüber dem Treiber 3d. um den senkrechten Zapfen 31 bewegen. Diese Bewegung wird durch die Wandungen der Führung 52 begrenzt. Um den Stupper gewöhnlich in der Mittellage zwischen den Wandungen der Führung 42 zu halten, sind Blattfedern 113 (Abb. 6 und 7) angeordnet, die in der Führung ,I2 verschiebbare Kolben 114 gegen die Seiten der Klemme drücken. Die oberen Enden der Federn i 13 sind an Zapfen i 16, 118 befestigt, die in seitlichen Augen des Treibers 34. drehbar sind. An Armen der Zapfen i 16, 118 sind Blöcke 120, 122 (Abb. io) angebracht. In dein Block i2o ist eine Stellschraube 124 eingesetzt, deren Ende in dem Block i22 drehbar ist. Durch Verstellung der Schraube 12..1. kann die '\,-orspannung der Blattfedern 113 verändert werden. Die Anordnung ist so gewählt, daß der Stupper nachgiebig über die iaht gleitet, bis er ein Stichloch erreicht hat, worauf er durch die Feder 4.6 niedergedrückt wird und im Stichloch verharrt, während der Treiber des Stuppers sich seitlich bewegt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE. i. Stichstuppmaschine, bei welcher das Stuppwerkzeug an einem zum Aufsuchen des Stupploches beweglichen Halter angeordnet ist, der durch seitliche Bewegung das Werkstück verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Stuppwerkzeug haltende Klemme (28) mit einem Werkzeugträger (30) durch einen Zapfen (31) verbunden ist, der im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Rahmenfläche ist, so daß die Werkzeugklemme (28) mit , Bezug auf einen Werkzeugtreiber (3.I) Bewegungen. ausführen kann, ohne die Winkellage des Werkzeuges dem Werkzeugtreiber (34) gegenüber in einer senkrechten Ebene zu verändern, wenn das Stuppwerkzeug zwecks Aufsuchens eines Stupploches geschwungen wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß - die seitlich verschiebbare Werkzeugklemme (28) in ihrer Mittellage durch Federn (113) gehalten wird, die mit sich ausgleichendem Druck auf die beiden Seiten der Werkzeugklemme einwirken, derart, daß der Stupper nach beiden Seiten aus der Mittellage herausschwingen kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, bei welcher der Stupper in seiner Längsrichtung unter das vorstehende Oberleder sich bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der den Werkzeugträger (30) mit dein Werkstücktreiber (3.1.) verbindende Zapfen (32) so hoch über der Schneide des Stuppwerkzeuges angeordnet ist, daß der Stupper bei der Schwingung um den Zapfen in der Längsrichtung der Schneide vorbewegt wird.
DEU7269D 1918-05-18 1920-10-20 Stichstuppmaschine Expired DE432342C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US432342XA 1918-05-18 1918-05-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE432342C true DE432342C (de) 1926-08-07

Family

ID=21926174

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DEU7269D Expired DE432342C (de) 1918-05-18 1920-10-20 Stichstuppmaschine

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