DE432425C - Weckeruhr mit Vorrichtung zum selbsttaetigen Einschalten eines elektrischen Heiz- oder Kochgeraetes - Google Patents

Weckeruhr mit Vorrichtung zum selbsttaetigen Einschalten eines elektrischen Heiz- oder Kochgeraetes

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DE432425C
DE432425C DET30573D DET0030573D DE432425C DE 432425 C DE432425 C DE 432425C DE T30573 D DET30573 D DE T30573D DE T0030573 D DET0030573 D DE T0030573D DE 432425 C DE432425 C DE 432425C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0225Switches actuated by timers
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/16Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval

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Description

(T30573
Die Erfindung betrifft einen Wecker, welcher mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Einschalten einer elektrischen Heizvorrichtung verbunden ist. Durch diese Einrichtung wird bezweckt, elektrische Kocher, Kochherde und -ofen, ohne daß jemand dabei zu sein braucht, in und außer Betrieb zu setzen und nach erfolgter Leistung zu wecken. Diese Einrichtung ist auch ökonomisch, da die Weckuhr, welche ein starkes Federwerk besitzt, Ihrerseits keinen Strom verbraucht und außerdem noch als Uhr dient.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar zeigt
Abb. ι den Wecker, welcher mit der Einrichtung zum selbsttätigen Einschalten der elektrischen Heizvorichtung in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht ist, in Hinteransieht, teilweise im Schnitt.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie H-II der Abb. i.
Abb. 3 ist ein Grundriß der Abb. 2 bei abgenommenem Deckel.
Im unteren Teil des Gehäuses 1 ist die mit einem starken Federwerk ausgerüstete Weckuhr 2 eingebaut. Durch die Achse der Stundenzeiger wird ein zweites Gangwerk 3 in Tätigkeit gesetzt, dessen senkrechte Achse 4 am oberen Ende einen Stundenzeiger 5 trägt. Der Zeiger 5 dreht sich über einer einstellbaren kreisförmigen Rinne 6, in welcher eine metallische Kugel 7 läuft. Die Kugel wird durch einen am Zeiger 5 befestigten Mitnehmer 8 fortbewegt. Die Rinne ist an einer Stelle (bei 9, Abb. 3) unterbrochen. An dieser Stelle fällt die Kugel in einen unter der Rinne angeordneten Trichter 10, welcher mit seinem eine Stundeneinteilung besitzenden Rande 11 auf einem Zwischenboden 12 des Gehäuses aufliegt. Der Trichter trägt am unteren Ende eine Auslauf rinne 13, deren Wandung zwei Leitungsschienen 14, 14' und zwei Klemmschrauben 15, 15' für die elektrischen Leitungsdrähte einer Heizvorrichtung 16 enthält. Das Ende der Auslauf rinne ist durch eine Klappe 17 verschlossen und wird durch einen Hebel 18 an einer Sperr-
nase 19 gehalten. Zum Ausschalten der Heizvorrichtung* dient "eine gegen den Sperrhebel 18 anliegende Stange 20, die durch einen am Klöppel der Weckglocke angelenkten Hebel 21 gegen den Sperrhebel 18 schlägt. Zum Auffangen der ausgelaufenen Kugel dient ein Kästchen 22, welches seitlich am Gehäuse angebracht ist und von außen durch eine Verschlußkappe 23 zugänglich ist. Damit die Kugel nicht willkürlich die Rinne durchläuft, ist am Ende, also kurz vor der Unterbrechung, ein Sperrbolzen 24 (Abb. 3) angebracht, der nur durch die zwangläufige Bewegung des Zeigers 5 durch die Kugel seitwärts bewegt werden kann und nach Vorbeigang sich selbsttätig wieder quer über die Rinne legt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wird zur Zeit des Weckens heißes Wasser gewünscht, so wird die öffnung 9 der Scheibe 6 um einen der Kochdauer entsprechenden Zeitraum — etwa eine halbe Stunde' — früher neben der Stundenzahl auf dem Trichterrand 11 eingestellt. Der Stundenzeiger 5 nimmt bei der Umdrehung die Kugel 7 mit bis an die Unterbrechung 9 der Rinne 6. Hier fällt die Kugel in den Trichter 10 und läuft in die Auslauf rinne 13. Bei der Berührung der Kugel mit den Leitungsschienen 14, 14' wird ein elektrischer Kontakt hergestellt und die Heizvorrichtung 16 in Tätigkeit gesetzt. Erfolgt um etwa eine halbe Stunde später das Wecken, so schlägt der Glockenklöppel mit dem Hebel 21 gegen die Stange 20 und löst den Sperrhebel 18 aus, wodurch die in der Auslaufrinne und an der nichtleitenden Klappe 17 anliegende Kugel diese umschlägt und in den Auffangkasten 22 fällt. Der Stromkreis ist sodann unterbrochen und die Kochdauer beendet.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Weckeruhr mit Vorrichtung zum selbsttätigen Einschalten eines elektrischen Heiz- oder Kochgerätes, bei welcher der Wecker mit einem zweiten Gangwerk versehen ist, welches zur Betätigung einer Vorrichtung zum Einschalten des elektrischen Heiz- oder-Kochgerätes dient, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gangwerk (3) eine Stange (4) antreibt, welche einen Stundenzeiger (5) trägt, der sich über einer einstellbaren kreisförmigen Rinne (6), in welcher eine Metallkugel (7) läuft, dreht und mit einem Mitnehmer (8) zum Fortbewegen der Kugel versehen ist, wobei die Rinne an einer bestimmten Stelle (bei 9) unterbrochen ist, damit die 6Q Kugel zu einer Vorrichtung hinlaufen kann, wo sie einen elektrischen Strom zu Koch- oder Heizzwecken einschalten kann.
  2. 2. Weckeruhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der kreisförmigen Rinne (6) ein Trichter (10) angeordnet' ist, welcher die durch die öffnung. (9) hindurchfallende Kugel zu der Stromschlußvorrichtung führt.
  3. 3. Weckeruhr nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (10) mit seinem eine Stundeneinteilung besitzenden Rande (11) auf einem Zwischenboden (12) des Gehäuses (1) aufliegt und daß dieRinne (6) bezüglich der öffnung (9) mit Bezug auf den Trichterrand (11) eingeteilt werden kann, um den Zeitpunkt des Herabfallens der Kugel vorher bestimmen zu können.
  4. 4. Weckeruhr nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (10) am unteren Ende eine Auslaufrinne (13) besitzt, deren Wandung zwei Leitungsschienen (14 und 14') und zwei Klemmschrauben (15, 15') für die elektrischen Leitungsdrähte einer Heizvorrichtung (16) enthält.
  5. 5. Weckeruhr nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Auslauf rinne (13) durch eine Klappe (17) verschlossen ist, welche durch einen Hebel (18) an einer Sperrnase (19) gehalten wird, und daß an dem Sperrhebel (18) eine Stange (20) anliegt, welche durch einen am Klöppel der Weckglocke angelenkten Hebel (48) den Sperrhebel (18) beiseitedruckt und dadurch das Herausfallen "der Kugel· aus der Auslauf rinne (13) gestattet und damit die Heizvorrichtung (16) wieder ausschaltet.
  6. 6. Weckeruhr nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rinne (6) kurz vor der öffnung (9) ein Sperrbolzen (24) vorgesehen ist, der nur durch die zwangläufige Bewegung des Zeigers (5) unter Vermittlung der Kugel seitwärts bewegt werden kann und nach Vorbeigang der Kugel sich selbsttätig wieder quer über die Rinne legt, zum Zwecke, ein unbeabsichtigtes Austreten der Kugel zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    . gedruckt im der reichsdruckerei,
DET30573D 1925-07-08 1925-07-08 Weckeruhr mit Vorrichtung zum selbsttaetigen Einschalten eines elektrischen Heiz- oder Kochgeraetes Expired DE432425C (de)

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