DE432464C - Fuellschlauch fuer aufblasbare Hohlkoerper, insbesondere Ballblasen - Google Patents
Fuellschlauch fuer aufblasbare Hohlkoerper, insbesondere BallblasenInfo
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- DE432464C DE432464C DEM81363D DEM0081363D DE432464C DE 432464 C DE432464 C DE 432464C DE M81363 D DEM81363 D DE M81363D DE M0081363 D DEM0081363 D DE M0081363D DE 432464 C DE432464 C DE 432464C
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- hollow bodies
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K15/00—Check valves
- F16K15/20—Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres
- F16K15/205—Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres and with closure plug
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Füllschlauch
für aufblasbare Hohlkörper, insbesondere Ballblasen. Es ist bekannt, den Füllschlauch
nach dem Aufblasen des Hohlkörpers im Blasenraum selbst unterzubringen. Zu diesem
Zwecke ist ein in den Innenraum der Ballblase hineinragender Hohlzylinder vorgesehen,
in welchen der Füllschlauch nach dem Füllen hineingelegt wird. Der Nachteil dieser bekannten
Einrichtung ist, daß der Füllschlauch mehrere Male geknickt und zusammengelegt werden muß, wodurch die Haltbarkeit leidet.
L 3
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß der Schlauch aus zwei
ineinanderschiebbaren, rohrförmigen Hohlkörperabschnitten besteht, deren Wandung an
der Übergangsstelle zwischen den beiden Abschnitten im Querschnitt eine U-förmige Falte
bildet. Der im Durchmesser größere Hohlkörperabschnitt ragt in den Blaseninnenraum
hinein. Um ein Abrollen der Falte zu bewirken, ohne daß eine Formänderung des Schlauches an den übrigen Stellen stattfindet,
sind die beiden Hohlkörperabschnitte außer-
halb des zur Faltenbildung dienenden Teiles besonders versteift. Der Teil des Füllschlauches,
welcher für die Faltenbildung benutzt wird, kann konisch ausgebildet werden, um einen allmählichen Übergang von dem Abschnitt
mit kleinerem Durchmesser zum Abschnitt mit größerem Durchmesser zu schaffen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an ίο Hand eines Fußballes beispielsweise dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt durch das Aufblasrohr und einen Teil der Fußballblase, wobei das
Aufblasrohr aus dem Hohlkörper der Blase herausragt.
Abb. 2 ist eine der Abb. 1 ähnliche Schnittansicht, wobei jedoch das Aufblasrohr auf den
Hohlkörper der Blase hineingesteckt worden ist.
Mit 3 ist ein Teil der Blase eines Fußballes bezeichnet, deren Loch in der üblichen
Weise durch eine Gummischeibe 4 versteift ist, an welcher das Aufblasrohr befestigt ist.
Dieses besteht aus einem nach innen ragenden Teil 5 von verhältnismäßig großem Durchmesser, einem äußeren Teil 6 von
kleinerem Durchmesser und einem Zwischenstück 10 von mittlerem Durchmesser. Die
inneren und äußeren Teile 5 und 6 des Rohres sind durch Überdeckungen 7 und 8 aus Steifgaze
verstärkt, um die Nachgiebigkeit dieser Teile zu verringern und um diesen Teilen eine
gewisse achsiale Festigkeit zu verleihen. Der mittlere Teil 10 des Rohres bleibt jedoch vollkommen
nachgiebig, um den äußeren Teil 6 in den inneren Teil 5 hineinschieben zu können. Bänder 9 sind längs der Außenseite
des Rohres einander gegenüberliegend auf dem Rohr vorgesehen, um eine achsiale Streckung des Teiles 10 zu verhindern. Die
Bänder liegen unterhalb der Decken 8 und sind so schmal gehalten, daß sie die Nachgiebigkeit
des Teiles 10 nicht wesentlich beeinflussen. Die Bänder 9 endigen frei außerhalb
des Rohrteiles 6.
Um die Blase 3 aufzupumpen, wird diese in die äußere Fußballhülle eingesetzt, wobei !
der äußere Teil 6 des Rohres unter Vermitt- ' lung der freien Enden der Bänder 9 nach '·
außen gezogen wird, so daß das Rohr die in ' der Abb. 1 veranschaulichte Lage einnimmt. ;
Der äußere Teil 6 des Rohres geht durch das Loch in der äußeren Hülle hindurch, welches j
mit einer Verschnürung versehen ist, die vor j dem Aufpumpen etwas angezogen wird; alsdann
erfolgt in der üblichen Weise das Aufblasen des Fußballes. Nach dem Aufblasen ] wird das Rohr durch einen Gummistöpsel 11
und ein Band 12 verschlossen, wie es in der Abb. 2 veranschaulicht ist. Der Verschluß
j kann jedoch auch in irgendeiner anderen ; Weise erfolgen. Alsdann wird der äußere
: Teil 6 des Rohres nach innen gedrückt, bis das Rohr in sich selbst verschoben wird und
die in der Abb. 2 dargestellte Lage einnimmt, so daß das Rohr nicht über die äußere Umfangsfläche
des Fußballes hinausragt. Darauf wird die Verschnürung in der Umhüllung
des Fußballes festgezogen. Außer dem Verj schlußstück 11 und dem Band 12 kann auch
ein Gummirückschlagventil o. dgl. in das Rohr eingebaut werden, um ein Entweichen
der Luft zu verhindern,
Eine mit diesem Aufblasrohr versehene Fußballblase hat den Vorteil, daß der Fußball
nach dem Aufblasen eine genauere Kugelgestalt annimmt, als wenn die Blase mit dem üblichen Rohr versehen ist, das nach
dem Aufblasen umgebogen und durch die Umhüllung mit verschnürt wird.
Anstatt das Aufblasrohr als Rohr mit verschiedenen Durchmessern auszubilden, kann
das Rohr auch vom inneren nach dem äußeren Ende zu gleichmäßig konisch verlaufen.
Die Erfindung eignet sich im besonderen für Aufblasrohre für Fußballblasen, sie kann
jedoch auch auf andere Hohlkörper Verwendung finden, die mit Luft oder Flüssigkeit
von außen gefüllt werden.
Claims (3)
1. Füllschlauch für aufblasbare Hohlkörper, insbesondere Ballblasen, der nach
dem Füllen in einem in den Blasenraum hineinragenden Hohlzylinder untergebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß
der aus nachgiebigem Stoff gefertigte Schlauch aus zwei ineinanderschiebbaren, rohrförmigen Hohlkörperabschnitten
(S, 6) von verschiedenem Durchmes- 10c ser besteht, deren Wandung an der Übergangsstelle
eine im Querschnitt U-förmige Falte bildet. ~
2. Füllschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlkörperabschnitte
(5, 6) auf ihrer Länge außerhalb des zur U-Faltenbildung dienenden
Teiles (10) versteift (7, 8) sind.
3. Füllschlauch nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere
für die Faltenbildung dienende Teil des Schlauches, welcher den Übergang (10)
der beiden Hohlkörperabschnitte (5, 6) bildet, eine konische Form besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB432464X | 1922-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE432464C true DE432464C (de) | 1926-08-06 |
Family
ID=10427908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM81363D Expired DE432464C (de) | 1922-05-10 | 1923-05-10 | Fuellschlauch fuer aufblasbare Hohlkoerper, insbesondere Ballblasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE432464C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19800796A1 (de) * | 1998-01-13 | 1999-07-15 | Saga Sports Pvt Ltd | Blasenventil für einen ausblasbaren Ball |
-
1923
- 1923-05-10 DE DEM81363D patent/DE432464C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19800796A1 (de) * | 1998-01-13 | 1999-07-15 | Saga Sports Pvt Ltd | Blasenventil für einen ausblasbaren Ball |
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