DE432477C - Kuehleinrichtung fuer Eisenbahnzuege - Google Patents

Kuehleinrichtung fuer Eisenbahnzuege

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DE432477C
DE432477C DEG57339D DEG0057339D DE432477C DE 432477 C DE432477 C DE 432477C DE G57339 D DEG57339 D DE G57339D DE G0057339 D DEG0057339 D DE G0057339D DE 432477 C DE432477 C DE 432477C
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steam
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railroad trains
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D11/00Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators
    • F25D11/003Transport containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Kühleinrichtung für Eisenbahnzüge. Vorliegende Erfindung betrifft eine Kühleinrichtung für Eisenbahnwagen, bei der zur Kühlung eine Absorptionskälteanlage bekannter Art verwendet wird, die von dem Treibmittel der Zugmaschine betrieben wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein älteres Kältesystem, obwohl es in der Praxis im wesentlichen sonst verlassen ist, benutzt wird, um auf dem hier vorliegenden Verwendungsgebiet besondere Vorteile technischer und v irtschaftlicher Art zu erzielen.
  • Für die Kühlung von Eisenbahnwagen kommen bis jetzt nur Kompressionskälteinaschinen zur Verwendung. Diese N- aschinen erhalten bei durch Dampfkraftmaschinen oder ÜImotoren betriebenen Zügen ihren Antrieb entweder durch das Zugmaschinentriebmittel oder unmittelbar von der Wagenachse aus oder durch Vermittlung einer von dieser angetriebenen Dynamo, allenfalls unter Zuhilfenahme einer Akkumulatorenbatterie, oder durch einen besonderen Olinotor. lin Gegensatz dazu ist nun bei mittels Wärinekraftinaschinen betriebenen Eisenbahnzügen mit wenigstens einem Kühlwagen erfindungsgemäß der Kühlwagen mit einer Absorptionskälteanlage versehen, die in bei anderen Kühlsvstemen bekannter Weise mit demselben Medium betrieben wird nie die zum Bewegen des Zuges dienende Wärmekraftniaschine.
  • Absorptionskälteanlagen arbeiten gerade bei ihrer Verwendung für Kühlwagen von Eisenbahnzügen besonders wirtschaftlich und bieten wichtige Vorteile. So ist ihr Kraftbedarf sehr klein, da nur die Umlaufpumpe und die Kühlwasserpumpe Kraft benötigen und diese nur ein Zehntel der bei Kompressionskälteanlagen benötigten ausmacht. Diese Pumpen sind zudem sehr einfach. Der für den Betrieb der Absorptionskälteanlage benötigte Dampf steht überdies in der Wärmekraftlokomotive bereits zur Verfügung, so daß dieselbe bedeutend weniger Bedienung als eine Kompressionskälteanlage bedarf, wo für den Antrieb des Kompressors für gewöhnlich ein Olmotor oder sonst ein umständlicher Antrieb vorzusehen ist, so daß für jeden mit einer solchen Anlage ausgerüsteten Wagen, der allein fährt, ein Bedienungsmann für die Wartung und Unterhaltung der Maschinen nötig ist. Für diesen muß ein Unterkunftsraum geschaffen werden, so daß Kühlraum verlorengeht und unnötiges Gewicht mitgeschleppt werden muß. Bei Absorptionskälteanlagen ist keine besondere Bedienung notwendig, und für den Antrieb der kleinen Pumpe genügt eine Akkumulatorenbatterie oder es kann eine Dampfpumpe vorgesehen sein, welche tagelang ohne Aufsicht läuft.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht, und es ist: Abb. i ein senkrechter Längsschnitt und Abb. 2 ein (Querschnitt nach der Linie II-I1 der Abh. i durch einen Kühlwagen mit einer Absorptionskälteanlage.
  • i bezeichnet einen Kühlwagen eines Eisenbahnzuges, der von einer nicht gezeigten Lokomotive, beispielsweise einer Dampflokomotive, befördert wird. Auf diesem Kühlmagen i ist ein geschlossenes Gefäß 2 angeordnet, das den Kocher einer auf dem Wagen i befindlichen Absorptionskälteanlage bildet und etwa bis zu zwei Dritteln seines Inhaltes mit starkem Salmiakgeist gefüllt ist. In diesem Kocher 2 liegt eine Dampfschlange, von der nur (las Eintrittsende 3 und das Austrittsende .1 gezeigt sind und welcher durch eine Leitung 5 Heizdampf zugeführt wird. Dieser kommt von der nicht gezeigten Dampfmaschine der Lokomotive her. Durch die Erwärmung, «-elche der durch den Kocher 2 geleitete Dampf bewirkt, scheidet sich aus der im Gefäß 2 enthaltenen Salmiaklösung das .Ammoniak dampfförmig aus und sammelt sich `in oberen Teil des Kochers 2, während der iii diesem zurückbleibende Salmiakgeist, dessen spezifisches Gewicht um so größer wird, je ärmer er an Ammoniak wird, sich unten ini Kocher 2 ansammelt. Der gespannte Ainmoniakdampf strömt aus dem Kocher 2 durch eine Leitung 6 in einen `'erflüssiger 7, der in einem seitlichen Abteil 8 (Abb. 2) des Kühlwagens i angeordnet ist und in bekannter «'eise ei--=e von Kühlwasser umspülte dünne Rohrschlange aufweist. Das verflüssigte :Ammoniak sammelt sich in einem Behälter g, von wo es durch eine Leitung i o, welche mit einem Reduzierventil i i ausgestattet ist, in den Verdampfer 12 gelangt. Dieser wird in vorliegendem Falle durch ein an der Decke 13 des Kühlraumes befestigtes Rohrsvstem gebildet. Er kann aber auch eine andere bekannte Form aufweisen. Während nun innerhalb des Rohrsystems 12- das flüssige Ammoniak verdampft, entzieht es die hierzu erforderliche Wärmemenge dem zu kühlenden Raum 1d., wodurch letzterer stark gekühlt wird. Nach dein A-erlassen des Verdampferrohrsvstems 12 strömt der expandierte Amnioniakdampf durch einen Flüssigkeitsabscheider 15 hindurch und wird hierauf durch eine Leitung 16 einem Absorptionsgefäß 17 -zugeführt, in welchem ein geringerer Druck herrscht als im Verflüssiger 7. Durch den im Kocher 2 herrschenden hohen Druck wird die schwächere Salmiakgeistlösung unten aus demselben und durch die Leitung 18 in den Behälter 17 gedrückt bzw. fließt diesem durch die Leitung 18 selbsttätig zu. In diesem vereinigen sich nun der Ammoniakdampf und die schwache Salniakgeistlösung zu der ursprünglich@en reicheren Lösung, diese wird von einer kleinen Pumpe ig durch eine Leitung 2o hidurch in den Kocher :2 gedrückt, damit der beschriebene Kreislauf von neuem beginnen kann. 23 bezeichnet eine Kühlwasserpumpe, welche zum Fördern des durch nicht gezeigte Mittel dem Kondensator 7 aus einem Behälter 21 zuzuführenden Kühlwassers dient. 22 ist ein elektrischer Motor, der zum Antreiben der Pumpen ig, 2o dient und beiepielsweise von einer Akkumulatorenbatterie oder einem kleinen Dampfmotor angetrieben werden kann.
  • In jedem der zu kühlenden Wagen kann eine Absorptionskälteanlage vorgesehen sein. Indem die Absorptionskälteanlage mittels des Abdampfes der den Zug bewegenden Dampfkraftmaschine, d. h. der Dampflokomotive, oder beispielsweise auch der heißen Abgase eines zum Bewegen der Lokomotive dienenden Ölmotors betrieben wird, gestaltet sich der Betrieb der Kälteanlage besonders wirtschaftlich, da lediglich sonst verlorengehende Wärme ausgenutzt wird. Die vorgesehenen Flüssigkeitspumpen können auch von der Wagenachse aus betrieben werden.
  • Bei mittels Dampfkraftmaschine betriebenen Eisenbahnzügen kann der zum Betrieb der Absorptionskälteanlage benötigte Dampf auch unmittelbar dem Kessel entnommen werden, welcher zum Speisen der zum Bewegen des Zuges dienenden Dampfkraftmaschine dient. Bei solchen Eisenbahnzügen kann ferner der zum Betrieb der Kälteanlage benötigte Dampf auch einer Zwischenstufe der zum Bewegen des Zuges dienenden Dampfkraftmaschine entnommen werden. Falls die Dampfkraftmaschine eine Kolbenmaschine ist, so kann der Dampf im letztgenannten Falle dem Receiver der Maschine und, falls die Dampfkraftmaschine als Turbine ausgebildet ist, einer ihrer Zwischenstufen entnommen werden.
  • Es ist ohne weiteres klar, daß bei Stillstand des Zuges der Betrieb einer solchen Absorptionskälteanlage ohne Schwierigkeit aufrechterhalten -,werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Kühleinrichtung für Eisenbahnzüge, die von dem Zugmaschinentriebmittel betrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Absorptionskälteanlage bekannter Art benutzt wird.
DEG57339D 1921-08-29 1922-08-29 Kuehleinrichtung fuer Eisenbahnzuege Expired DE432477C (de)

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CH432477X 1921-08-29

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