DE4325321C2 - Gehäuse zur Aufnahme eines münzbetätigten Unterhaltungsautomaten - Google Patents

Gehäuse zur Aufnahme eines münzbetätigten Unterhaltungsautomaten

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse zur Aufnahme eines münzbetätigten Unterhaltungsautomaten gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Aus der DE-OS 41 21 985 ist ein geldbetätigter Unter­ haltungsautomat bekannt, bei dem ein anflanschbarer Be­ reich zur Aufnahme eines Banknotensammelbehälters und eine Münzauszahleinrichtung in Form eines Hoppers vor­ gesehen ist. Der anflanschbare Bereich ist als Tresor­ gehäuse ausgebildet. Bei einer Gewinnausgabe wird von der Steuereinheit des Unterhaltungsautomaten die Münz­ auszahleinrichtung in dem tresorartig ausgebildeten Be­ reich des Unterhaltungsautomaten angesteuert.
Nachteilig ist jedoch dabei, dass sich die Gesamtbreite des Unterhaltungsautomaten einschließlich des ange­ flanschten Bereiches gegenüber handelsüblichen Automa­ ten verbreitert, sodass dieser nicht mehr auf vorhande­ ne Ständer setzbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse für einen münzbetätigten Unterhaltungsautomaten gemäß der im Anspruch 1 angegebenen Art derart weiterzubilden, dass dieser unter Vermeidung der genannten Nachteile besser gegen Manipulation geschützt ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 in Verbindung mit den Oberbe­ griffsmerkmalen gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch Anordnen der zum Betreiben des Unterhaltungsautomaten benötigten Zahlungsmittel, die zum Betreiben des Unter­ haltungsautomaten erforderlich sind, in einem gegen Einbruch gesicherten Behältnis eine Manipulation des Gehäuses weitgehend verhindert wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteran­ sprüchen zu entnehmen.
Das erfindungsgemäße Gehäuse zur Aufnahme von münzbetä­ tigten Unterhaltungsautomaten weist den Vorteil auf, dass von dem Gehäuse alle handelsüblichen münzbetätig­ ten Unterhaltungsautomaten aufgenommen werden können. Durch die Seitenwandungen des Gehäuses wird ein Anboh­ ren des Gehäuses des Unterhaltungsautomaten erschwert und somit eine Manipulation, z. B. an der Münzauszahl­ einheit, verhindert. Darüber hinaus ist in dem tresor­ artig ausgebildeten Bereich des Gehäuses eine Vorrich­ tung zur Annahme von Banknoten, ein Behältnis für das Mischgeld und eine Münzauszahleinrichtung vorgesehen, sodass auf ein Auffüllen der Münzauszahleinheit im Un­ terhaltungsautomaten verzichtet werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfin­ dungsgemäßen Gehäuses dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 ein Gehäuse zur Aufnahme eines Unterhaltungs­ automaten, perspektivisch dargestellt,
Fig. 2 eine Münzweiche, im Längsschnitt,
Fig. 3 eine Teilansicht des Gurtbandes eines Gurt­ förderers, nach Ansicht "x" in Fig. 2,
Fig. 4 ein Sortierblech für Münzen, nach Ansicht "y" in Fig. 2.
Ein in der Fig. 1 in der Querschnittsfläche L-förmig ausgebildetes Gehäuse 1 besteht aus einer einen Zwi­ schenraum aufweisenden Rückwand 2 und einem tresorartig ausgebildeten Sockelbereich 3. Zwischen einem Sockelbo­ den 4 und einem Sockeldeckel 5 sich ausbildenden Zwi­ schenraum sind ein Banknotenakzeptor 6, ein Mischgeldsammelbehälter 7 sowie eine Auszahleinrichtung 8 mit einem Münzsammelbehälter 9 und eine Steuereinheit 10 angeordnet.
Die Frontseite des Sockelbereichs 3 ist mit einer Klap­ pe 11 verschließbar. Die Klappe 11 ist mit einem nicht dargestellten Scharnier am Sockelboden 4 befestigt und um die Horizontale verlaufende Mittelachse des Schar­ niers verschwenkbar. Die Seitenwände 12 des Sockelbe­ reichs 3 erstrecken sich bis in den oberen Bereich 13 der Rückwand 2. Dabei verjüngt sich die Seitenwand 12 von der im vorderen Klappenbereich befindlichen Kante des Sockeldeckels 5 zu einer Gerätehaltewand 14 der Rückwand 2.
Zwischen der Gerätehaltewand 14 und einer Montagewand 15 der Rückwand 2 ist ein Zwischenraum ausgebildet. In dem Zwischenraum befinden sich Münzleitkanäle 16, 17. Auf der Gerätehaltewand 14 sind im oberen Bereich Auf­ hängelaschen 18 (G 90 12 935.0) angeordnet. Die Aufhän­ gelaschen 18 sind Z-förmig ausgebildet. Das jeweilige freie, nach oben gerichtete Laschenende weist einen schlitzförmig ausgebildeten Aufnahmeabschnitt auf. Die freie, obere geneigte Stirnseite der Aufhängelaschen 18 ist zu einer Aufnahmeöffnung hin geneigt. Die Aufhänge­ laschen 18 sind spiegelbildlich angeordnet, sodass die geneigten Stirnflächen der Aufhängelaschen 18 zwangs­ weise eine Führung für die Aufnahmebolzen des nicht dargestellten Unterhaltungsautomaten bilden.
Die Gerätehaltewand 14 weist zwei Durchbrüche 19, 20 auf. Der Durchbruch 20 umfasst eine trichterförmig aus­ gebildete Aufnahmeöffnung, an den sich ein zu dem Mischgeldsammelbehälter 7 führender Münzkanal an­ schließt. Der weitere Durchbruch 19 in der Gerätehalte­ wand 14 korrespondiert mit einem Durchbruch in der Rückwand des nicht dargestellten Unterhaltungsautomaten im Bereich von dessen Münzvereinzelungskanälen, die sich unterhalb des Münzprüfers in dem jeweiligen Unter­ haltungsautomaten befinden. Unterhaltungsautomatensei­ tig ist eine elektromagnetisch betätigbare Münzweiche (strichpunktiert) angeordnet. Gerätehaltewandseitig sind dem Durchbruch ein DM-5-Münzkanal 21 und ein Mischgeldmünzkanal zugeordnet. Der DM-5-Münzkanal 21 mündet im Münzsammelbehälter 9 der Auszahleinrichtung 8. Der Mischgeldmünzkanal mündet im Mischgeldsammelbe­ hälter 7, der im Sockelbereich 3 entnehmbar angeordnet ist.
In dem tresorartig ausgebildeten Sockelbereich 3 ist die Steuereinheit 10 angeordnet. Die einen Mikroprozes­ sor umfassende Steuereinheit 10 ist mit Füllstandser­ kennern in dem Münzsammelbehälter 9 der Auszahleinrich­ tung 8 sowie mit dem Banknotenakzeptor 6 und dem elek­ tromagnetischen Antrieb der strichpunktiert dargestell­ ten Münzweiche verbunden. Mittels eines nicht näher dargestellten Steckverbinders an der Gerätehaltewand 14 wird eine Verbindung zu dem Stellantrieb der unterhal­ tungsgeräteseitig angeordneten Münzweiche hergestellt.
Die von dem Münzprüfer des Unterhaltungsautomaten ak­ zeptierten und entgegengenommenen Münzen werden von der Münzweiche in den Münzsammelbehälter 9 der Auszahlein­ richtung 8 geleitet. In dem Münzsammelbehälter 9 sind füllstandserkennende Sensoren angeordnet. Beim Errei­ chen eines vorgegebenen oberen Grenzwertes wird von der Steuereinheit 10 der Stellantrieb der Münzweiche derart aktiviert, dass die nachfolgend der Münzweiche zuge­ führten Münzen in einen Mischgeldmünzkanal 22 umgelei­ tet werden.
Unterhaltungsautomaten, die bauseits nicht für den nachträglichen Einbau der Münzweiche vorgesehen sind, weisen auf ihrer Geräterückseite einen Durchbruch auf, durch den Mischgeld nach außen abgeführt werden kann. Dieser Öffnung ist der in der Gerätehaltewand 14 ange­ ordnete Münztrichter 23 zugeordnet. Durch den sich am Münztrichter 23 anschließenden Münzkanal wird das Mischgeld in den Mischgeldsammelbehälter 7 geleitet.
Die schwenkbare Klappe 11 des Sockelbereichs 3 umfasst des Weiteren eine Münzgeldentnahmewanne 24. Die von der Auszahleinrichtung 8 ausgegebenen Münzen werden in die Münzgeldentnahmewanne 24 geleitet. Eine Münzgeldausgabe erfolgt, wenn z. B. eine Banknote von dem Banknotenak­ zeptor 6 entgegengenommen und akzeptiert wurde. An der Steuereinheit 10 ist durch Umlegen von DIP-Schaltern einstellbar, welcher Teilbetrag der entgegengenommenen Banknoten durch Münzen wieder ausgegeben wird und wel­ cher verbleibende Teilbetrag über eine nicht näher dar­ gestellte Schnittstelle als Guthaben auf den münzbetä­ tigten Unterhaltungsautomaten aufgebucht wird.
In einer in der Fig. 2 dargestellten weiteren erfin­ dungsgemäßen Ausgestaltung wird eine sonst unterhal­ tungsautomatenseitig vorzusehene Münzweiche 30 in dem Gehäuse 1 im Ausgangsbereich des Münztrichters 23 in­ tegriert. Die Münzweiche 30 wird durch Stetigförderer 31, 32 gebildet. Ein erster Stetigförderer 31 ist aus der Senkrechten um 30 Grad geneigt. Auf seinem unteren endseitigen Bereich 33 ist ein Münzzuführtrichter 34 angeordnet. Der Münzzuführtrichter 34 ist im Bereich der Münzzuführung aus der Horizontalen um ca. 30 Grad geneigt. Ein bandseitiger Abschnitt der Rückwand 35 des Münzzuführtrichters 34 ist aus der Senkrechten in Rich­ tung des Gurtbandes 36 geneigt. Der Stetigförderer 31 ist als Gurtbandförderer ausgebildet. Das Gurtband 36 weist auf der Transportgurtoberfläche in Längsrichtung zyklisch angeordnete Erhebungen 37 auf, zwischen denen jeweils mindestens eine Münzabweislasche 38 angeordnet ist.
Die Münzabweislasche 38 ist gemäß der Teilansicht "x" in der Fig. 3 quer zur Transportrichtung des Gurtbandes 36 beweglich angeordnet. Die annähernd auf einer glei­ chen Höhe nebeneinander angeordneten Erhebungen 37 sind derart unter Vermittlung eines Abstandes zueinander an­ geordnet, dass sich eine strichpunktiert angedeutete Münze 39 dazwischen anlegen kann. Die Erhebungen 37 ha­ ben zur seitlichen Begrenzung des Gurtbandes 36 einen Abstand, der so gewählt ist, dass die zu fördernde kleinste Münze 39 ihren Schwerpunkt in dem Bereich des Gurtbandes 36 hat, der zwischen den beiden Erhebungen 37 liegt.
Die Unterseite der Münzabweislasche 38 ist in Längs­ richtung keilförmig ausgebildet in Form einer Rampe. Auf der Unterseite des oberen Bandtrums 40 des Gurtban­ des 36 ist im Bereich des Münzzuführtrichters 34 eine Auflauframpe 41 vorgesehen. In Zuführrichtung des Gurt­ bandes 36 ist die Auflauframpe 41 in Richtung des unte­ ren Bandtrums 42 gerichtet. Am oberen Ende des ersten Stetigförderers 31 schließt sich ein zweiter als Gurt­ bandförderer ausgebildeter Stetigförderer 32 an. Der Gutabweisbereich des ersten Gurtbandförderers 31 wird von der Umlenktrommel des zweiten Gurtbandförderers 32 überdeckt. Im unteren Bandtrumbereich des zweiten Gurt­ bandförderers 32 ist ein Sortierblech 43 mit einem münzwertspezifischen Durchbruch 44 vorgesehen. Unter­ halb des Sortierbleches 43 ist dem Durchbruch 44 ein münzwertindividueller Münzkanal 45 zugeordnet, der in einem nicht dargestellten Münzsammelbehälter mündet.
Über den Münzzuführtrichter 34 werden dem ersten Gurt­ bandförderer 31 Münzen zugeführt. Durch die in Richtung des Gurtbands 36 geneigte Rückwand 35 des Münzzuführ­ trichters 34 werden die Münzen 39 in Richtung des obe­ ren Bandtrums 40 umgelenkt. Von den auf dem Gurtband 36 befindlichen unter Vermittlung eines Abstandes auf an­ nähernd gleicher Höhe angeordneten Erhebungen 37, deren Höhe niedriger als die Münzdicke ist, wird ein Rutschen von Münzen 39 während des Transports verhindert. Bei einem durch Verhaken von Münzen 39 entstandenen Münz­ stapel wird dieser von den Münzabweislaschen 38 aufge­ löst. Das freie Ende der Münzabweislasche 38 ist derart den Erhebungen 37 zugeordnet, dass überstehende Münzen 39 von den Münzabweislaschen 38 während des Transports über die Erhebungen 37 gehoben werden.
Während des Transports wird die zum unteren Bandtrum 43 gerichtete keilförmige Rampe 38a der Münzabweislasche 38 gegen die Schräge der unterhalb des oberen Bandtrums 40 angeordneten Auflauframpe 41 gefahren. Dabei wird das freie Ende der Münzabweislasche 38 in Richtung des Münzzuführtrichters 34 ausgelenkt. Bei übereinander an­ geordneten, verklemmten oder gestapelten Münzen 39 wer­ den diese über die Erhebungen 37 gehoben, in der Art, dass nur eine Münze 39 zwischen den Erhebungen 37 ange­ ordnet bleibt und weiter zum Gutabwurfbereich des ers­ ten Stetigförderers 31 transportiert wird. Die Münze 39 wird von dem zweiten Stetigförderer 32 derart aufgenom­ men, dass dessen Gurtband 46 die Münze auf das Sortier­ blech 43 gemäß Fig. 4 zieht.
Die Münze 39 wird zwischen dem Gurtband 46 und Sortier­ blech 43 eingeklemmt und aufgrund des größeren Reibko­ effizienten zwischen dem Gurtband 46 und der Münze über das Sortierblech 43 gezogen. Von einer seitlichen Führungsleiste 47 an dem Sortierblech 43 wird die Münze 39 zentriert über den Durchbruch 44 geführt.
Münzen 39, die kleiner als die Durchbruchsöffnung 44 sind, fallen in den darunter angeordneten Münzkanal 45. Der Münzkanal 45 mündet in dem zugeordneten Münzsammel­ behälter 9 oder in dem Münzsammelbehälter der Auszahl­ einrichtung 8. Der Antrieb der Stetigförderer 31, 32 erfolgt durch einen gemeinsamen Getriebemotor unter Vermittlung von Zahnrädern, die auf den Umlenkwellen des jeweiligen Stetigförderers 31, 32 angeordnet sind.
Bezugszeichenliste
1
Gehäuse
2
Rückwand
3
Sockelbereich, tresorartig
4
Sockelboden
5
Sockeldeckel
6
Banknotenakzeptor
7
Mischgeldsammelbehälter
8
Auszahleinrichtung
9
Münzsammelbehälter
10
Steuereinheit
11
Klappe
12
Seitenwände des Sockelbereichs
13
oberer Bereich der Rückwand
14
Gerätehaltewand
15
Montagewand
16
Münzleitkanal
17
Münzleitkanal
18
Aufhängelaschen
19
Durchbruch
20
Durchbruch
21
DM-5-Münzkanal
22
Mischgeldmünzkanal
23
Münztrichter
24
Münzgeldentnahmewanne
30
Münzweiche
31
Stetigförderer
32
Stetigförderer
33
endseitiger Bereich
34
Münzzuführtrichter
35
Rückwand
36
Gurtband
37
Erhebung des Gurtbandes
38
Münzabweislasche
39
Münze
40
Bandtrum oben
41
Auflauframpe
42
Bandtrum unten
43
Sortierblech
44
Durchbruch
45
Münzkanal
46
Gurtband des zweiten Stetigförderers
47
Führungsleiste des Sortierblechs

Claims (11)

1. Gehäuse (1) zur Aufnahme eines münzbetätigten Un­ terhaltungsautomaten, dessen Seitenwände (12) im Wesentlichen von dem Gehäuse (1) umfasst werden, wobei der Unterhaltungsautomat auf der Rückseite Befestigungszapfen aufweist, die Aufnahmevorrich­ tungen (18) im Gehäuse (1) hintergreifen, dadurch gekennzeichnet, dass eine einen Zwischenraum bil­ dende, doppelwandige Rückwand (2) vorgesehen ist, und dass durch den Zwischenraum unterhaltungsauto­ matenseitig ausgegebene Münzen in einen tresorar­ tig ausgebildeten Sockelbereich (3) des Gehäuses (1) geleitet werden, in dem Zahlungsmittel aufneh­ mende, entnehmbare Behältnisse (7, 9) angeordnet sind und dass mit einer der Öffnung des Zwischen­ raums zugeordneten Münzweiche (30) der Zahlungs­ mittelfluss in den Behältnissen (7, 9) steuerbar ist.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem tresorartig ausgebildeten Sockelbe­ reich (3) ein Banknotenakzeptor (6) mit einer zu­ geordneten Banknotenstapelvorrichtung, ein Misch­ geldsammelbehälter (7) und eine Einrichtung (8) zur Auszahlung von Münzen entnehmbar angeordnet sind, wobei die Auszahleinrichtung (8) auf einem bodenseitig angeordneten Rollenauszug formschlüs­ sig befestigt ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass in dem Zwischenraum der Rückwand (2) mindestens zwei Kanäle (21, 22) vorgesehen sind, die einerseits in dem Mischgeldsammelbehäl­ ter (7) und andererseits in einem Münzsammelbehäl­ ter (9) der Auszahlseinrichtung (8) münden, denen quellseitig eine Münzweiche zugeordnet ist, die mit einem Stellantrieb von ihrer Ruhelage in eine Arbeitslage verschwenkbar ist, wodurch Münzen be­ darfsweise von dem Münzkanal (21) in den Münzkanal (22) geleitet werden.
4. Gehäuse nach einem oder mehreren der vorangegange­ nen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb der Münzweiche von einer tresorraum­ seitig angeordneten Steuereinheit (10) betätigbar ist, und dass in dem Mischgeldsammelbehälter (7) der Auszahleinrichtung (8) Füllstandserkenner an­ geordnet sind, die in Wirkverbindung mit der Steu­ ereinheit (10) stehen.
5. Gehäuse nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der tresorartig aus­ gebildete Sockelbereich (3) eine um die horizonta­ le Drehachse verschwenkbare Klappe (11) aufweist, durch deren Öffnen ein mit der Steuereinheit (10) in Verbindung stehender Schalter betätigbar ist, und dass bei betätigtem Schalter von der Steuer­ einheit (10) über eine Verbindungsleitung zu der Steuereinheit (10) des Unterhaltungsautomaten die­ ser in den Servicebetrieb schaltbar ist.
6. Gehäuse nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Münzweiche (30) mindestens einen Stetigförderer (31, 32) umfasst, von dem Münzen in einem zugeordneten Münzkanal (45) transportierbar sind.
7. Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stetigförderer (31, 32) als Gurtbandför­ derer ausgebildet ist, der im endseitigen Bereich (33) einen Münzzuführtrichter (34) umfasst, und dass auf dem Gurtband (36) zum Transport von Mün­ zen in Längsrichtung zyklisch angeordnete Erhebun­ gen (37) vorgesehen sind, zwischen denen eine Münzabweislasche (38) beweglich angeordnet ist.
8. Gehäuse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, dass von dem Stetigförderer (31, 32) Münzen einem Sortierblech (43) mit dem münzartspe­ zifischen Durchbruch (44) zugeführt werden, und dass dem Durchbruch (44) ein Münzkanal (45) zuge­ ordnet ist, der zu einem Münzsammelbehälter (9) führt.
9. Gehäuse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sortierblech (43) im Durchbruchsbereich eine Führungsleiste (47) aufweist, die die Münzen zum Durchbruch (44) in Längsrichtung zentriert.
10. Gehäuse nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite des oberen Bandtrums (40) des als Gurtförderbandes ausgebil­ deten Stetigförderers (31) eine Auflauframpe (41) angeordnet ist, die mit den Münzabweislaschen (38) zusammenwirkt, die auf der dem Transport abgewand­ ten Seite jeweils eine Rampe (38a) aufweist.
11. Gehäuse nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein gurtbandseitiger Ab­ schnittbereich (35) der Rückseite des Münzzuführ­ trichters (34) in Richtung des Gurtbandes (36) aus der Senkrechten gerichtet ist.
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R071 Expiry of right
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