DE432568C - Einrichtung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen

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DE432568C
DE432568C DET29118D DET0029118D DE432568C DE 432568 C DE432568 C DE 432568C DE T29118 D DET29118 D DE T29118D DE T0029118 D DET0029118 D DE T0029118D DE 432568 C DE432568 C DE 432568C
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Germany
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tube
generating
short waves
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transmitter
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DET29118D
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Telefunken AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B21/00Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies
    • H03B21/01Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies by beating unmodulated signals of different frequencies

Landscapes

  • Transmitters (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen. Wenn man ohne Beeinträchtigung des Telegraphiertempos die Akkumulation durch Resonanz an der Empfangsstelle in sehr weitem Maße ausnutzen will, muß man als wichtigste Anforderung an den Sender die einer denkbar größten Wellenkonstanz stellen. Daneben kommt natürlich die weitere Forderung genügend großer elektrischer Leistung in Betracht.
  • Der Röhrensender genügt beiden Forderungen, wenn es sich um die bisher praktisch üblichen Wellenbereiche handelt. Sobald aber Wellen von i oo m oder weniger verlangt werden, treten recht erhebliche Schwierigkeiten auf. Der Röhrensender besitzt nämlich für sehr kurze Wellen keine Konstanz mehr, da selbst geringe äußere Einflüsse die Kapazitätsverhältnisse und damit die Welle ändern. Andererseits bestehen die Schwierigkeiten darin, zwischen dem erregten Schwingungskreis und der Röhre die notwendige Anodenkopplung zu erreichen. Je größer nämlich die Leistung der Röhre ist, um so höher muß auch die Anodenspannung gewählt werden. Je kürzer aber die erzeugte Welle ist, um so geringere Beträge von Selbstinduktion stehen als Kopplungswiderstände anodenseitig zur Verfügung. Man ist also in der Höhe der Anodenspannung beschränkt.
  • Als weitere Schwierigkeit tritt hinzu, daß, wenn man aus diesem Grunde gezwungen ist, viele Röhren parallel zu schalten, die Summe der Gitterkapazitäten in die Größenordnung der Kreiskapazität hineinkommt, was ein Aussetzen der Schwingungen u. dgl. Störungen herbeiführen kann. Röhren mit besonders niedriger Gitterkapazität bereiten aber konstruktive und fabrikatorische Schwierigkeiten.
  • Für eine Welle von 5oo bis iooo m kann man noch in betriebssicherer Weise einen Röhrensender für etwa 2o kW - Leistung bauen, für ioo m Wellen höchstens einen solchen von 5 kW.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß ein Röhrensender für eine Welle von der Größenordnung, die sich mit guter Konstanz noch erzielen läßt, und von der gewünschten Leistung benutzt wird und diese Frequenz außerhalb der Röhre mittels ruhenden Frequenzwandlers auf die Nutzfrequenz transformiert wird. Man kann auf diese Weise Schwingungen so kurzer Wellenlänge, wie sie sich nach neuesten Beobachtungen besonders für den Nachtverkehr auf großen Entfernungen eignet, nämlich Wellen von ioo in und weniger, betriebssicher herstellen.
  • Der Frequenzwandler wird gemäß der Erfindung an den Anodenkreis des Röhrensenders gekoppelt und die erzeugten kurzen Wellen auf den Antennenkreis in an sich bekannter Weise übertragen. Das Tasten bei Anwendung einer solchen Anordnung erfolgt dann am besten im letzten Kreise des Frequenzwandlers. Es besteht auch die Möglichkeit, an einen Röhrensender gleichzeitig mehrere Frequenzwandler anzuschließen, um gleichzeitig mehrere Antennen mit kurzen Wellen zu betreiben. Es werden zu diesem Zweck an den Anodenkreis zwischen Anode und Kathode des Röhrensenders mehrere Kreise angeschlossen und mit jedem dieser Kreise je ein Frequenzwandler verbunden, so daß mehrere Nutzfrequenzkreise entstehen, mit welchen die verschiedenen Antennen gekoppelt sind.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE i. Einrichtung zur Erzeugung sehr kurzer Wellen (etwa loo m und darunter), dadurch gekennzeichnet, daß ein Röhrensender solcher Frequenz, die sich mit guter Wellenkonstanz und größerer Leistung noch herstellen läßt, mit Frequenzwandlern zusammen arbeitet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Röhrenseniler im Anodenkreise einen oder mehrere Kreise besitzt, mit denen mehrere Frequenzwandler zur Erzeugung mehrerer Nutzfrequenzen verbunden sind.
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