DE4326247C2 - Spindel - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F27/00—Devices for attaching printing elements or formes to supports
- B41F27/12—Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching flexible printing formes
- B41F27/1218—Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching flexible printing formes comprising printing plate tensioning devices
- B41F27/125—Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching flexible printing formes comprising printing plate tensioning devices moving in the printing plate end on a curvilinear path, e.g. by winding on a roll
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spindel, vorzugsweise zum
Antrieb einer Einrichtung auf einem Zylinder einer
Druckmaschine, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
Die DE 29 10 880 C2 zeigt eine Gummituchspannvorrichtung
mit zwei einteiligen Spannspindeln.
Die Spannspindeln sind durch tangentiale Krafteinwirkung
rotierbar.
Aus der DE 41 27 714 C2 ist eine Plattenspannvorrichtung
mit ebenfalls zwei einteiligen Spannspindeln bekannt
geworden. Zum Antrieb des Spannspindeln sind zwei
Zwischenräder vorgesehen, die gemeinsam von einer
Zahnstange angetrieben werden.
Durch das DE 81 01 707 U1 ist eine Vorrichtung zum
Befestigen und Spannen eines Gummituches oder einer
Druckplatte auf einem Zylinder einer Offsetdruckmaschine
bekannt geworden, bei welcher eine in einem Kanal
angeordnete, parallel zur Zylindergrube verlaufende
Spannspindel vorgesehen ist, die an ihren Enden über
Schneckenräder und Schnecken drehbar ist.
Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, daß die gesamte
Spannvorrichtung zu Wartungs- und Reinigungszwecken
demontiert werden muß. Dazu ist ein hoher Aufwand
erforderlich. U.a. muß beim Einbau der Vorrichtung in
die Zylindergrube ein neues Abpassen erfolgen, um eine
Beschädigung der Druckplatten zu vermeiden und einen
Rundlauf des Plattenzylinders zu sichern. Darüberhinaus
ist es nachteilig, daß sich die Spannwelle beim
Spannvorgang verwindet, was zu Ungenauigkeiten beim
Spannen von bogenförmigen Körpern fährt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spindel
vorzugsweise zum Antrieb einer Spanneinrichtung auf einem
Zylinder vorzugsweise einer Druckmaschine zu schaffen,
die leicht ein- und auszubauen ist, deren lichte Weite
kleiner ist als eine Gesamtlänge einer Spindel.
Erfindungsgemäß geschieht dies durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teils des Patentanspruches 1.
Durch die Erfindung werden nachfolgende Vorteile erzielt.
Infolge einer in Spannspindelstücke unterteilten
Spannspindel sind diese Spindelstücke zu Reinigungs- und
Wartungszwecken aus einem Zwischenraum zwischen dem Ende
der Spannvorrichtung und den stirnseitig am
Plattenzylinder befindlichen Schmitzringen leicht
entnehmbar. Bei schmitzringlosen Plattenzylindern können
die Spindelstucke auch aus einem Zwischenraum zwischen
dem Ende der Spannvorrichtung und dem Seitengestell der
Druckmaschine entnommen werden. Somit kann selbst bei
Zylinderbreiten von über 2.000 mm problemlos die aus
Spindelstücken bestehende Spannspindel ausgebaut werden.
Nach dem Ausbau der Spindelstücke der Spannspindel ist
die Einsatzleiste mit wenigen Handgriffen durch Lösen von
Schrauben aus der Grube des Zylinders entfernbar. Dies
gilt auch für das Auswechseln des Druckluftschlauches.
Die Stücke der Spannspindel werden durch die Zahnstangen
synchron angetrieben, so daß ein geradliniges Spannen
eines bogenförmigen Körpers mit gleichmäßiger Spannkraft
gewährleistet ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann
kostengünstig aus nur wenig anzufertigenden und einfachen
Teilen hergestellt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an mehreren
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die zugehörigen
Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise
ausgebrochen, in Spannstellung;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht nach Fig. 1 unter
Weglassung des oberen Teils der beiden
Einsatzleisten sowie der Spannspindel;
Fig. 3 einen Schnitt III-III in Fig. 1, in
Spannstellung;
Fig. 4 eine Darstellung nach Fig. 3, jedoch in
Einhängestellung;
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel in Spannstellung;
Fig. 6 eine Darstellung nach Fig. 5, jedoch in
Einhängestellung.
In einer Zylindergrube 1 eines nur angedeuteten
Plattenzylinders 2 erstreckt sich eine insgesamt mit 3
bezeichnete Vorrichtung zum Spannen von biegsamen, auf
dem Mantel des Plattenzylinders 2 befindlichen Körpers in
Umfangsrichtung. Die Zylindergrube 1 weist eine ebene
Bodenfläche 4 sowie zwei die Bodenfläche 4 begrenzende
Seitenflächen 6, 7 auf. Die in der Zylindergrube 1
angeordnete Vorrichtung 3 erstreckt sich in
achsparalleler Richtung zum Plattenzylinder 2. Längs der
ersten Seitenfläche 6 erstreckt sich eine Einsatzleiste 8
mit einer spitzwinklig verlaufenden achsparallelen
Einhängekante 9 zur Aufnahme des abgewinkelten Endes
einer nicht dargestellten Druckplatte. Die Einsatzleiste
8 sitzt mit ihrem zweiten, der Bodenfläche 4 nahem Ende
auf einer Bodenplatte 11.
Längs der zweiten Seitenfläche 7 erstreckt sich eine
zweite Einsatzleiste 12 mit einer spitzwinklig
verlaufenden, achsparallelen, abgerundeten Einhängekante
13, über welche ein Ende einer nicht dargestellten
Druckplatte gezogen und einer noch näher zu
beschreibenden Spannspindel 14 zum Spannen des zweiten
Druckplattenendes zugeführt wird. Die Einsatzleiste 8
ist zusammen mit der Einsatzleiste 12 einstückig
ausgeführt, so wie dies der Fig. 2 und 7 zu entnehmen
ist und weisen Hohlräume zur Aufnahme der
Spannspindelstücke 14.1 bis 14.4 und Zahnstangen 18 bis
22 auf. Die Einsatzleiste 12 ist in Fig. 1 nur mit ihren
Stirnseiten angedeutet. Die Spannspindel 14 weist einen im
wesentlichen kreisrunden Querschnitt mit einem Schlitz 16
zur Aufnahme eines abgewinkelten zweiten Endes einer zu
spannenden Druckplatte auf. Dem Schlitz 16 diametral am
Umfang der Spannspindel 14 gegenüber befindet sich eine
Verzahnung 17 mit einer Breite, die der Länge g der
Spannspindel 14 bzw. deren noch näher darzustellenden
Spannspindelstucken entsprechen.
Der Kopfkreis der Verzahnung 17 kann dem Durchmesser der
Spannspindel 14 entsprechen. Die Spannspindel 14 ist in
ihrer Länge in verschiedene, z. B. vier gleichlange
Spannspindelstucke 14.1, 14.2, 14.3, 14.4 unterteilt, von
denen in Fig. 1 das Spannspindelstück 14.4 nicht gezeigt
worden ist. Das trifft auch für eine weitere Zahnstange
zu, auf welcher sich das nicht dargestellte
Spannspindelstück 14.4 mit seinem zweiten stirnseitigen
Ende abstützt. Diese Spannspindelstücke 14.1 bis
14.4 greifen mit ihrer der Bodenplatte 11 zugewandten,
mit einer Verzahnung 17 versehenen Seite in die Oberseite
von Zahnstangen 18, 19, 21, 22 ein. Die Zahnstangen 18
bis 22 weisen einen etwa quadratischen Querschnitt auf,
entsprechen in ihrer Länge l der 0,6fachen bis
0,98fachen Breite b der Zylindergrube 1 und sind mit
ihrer Bodenfläche auf der Bodenplatte 11 der
Zylindergrube 1 jeweils gegen die Kraft einer Feder 23,
24, 26, 27 in Umfangsrichtung des Plattenzylinders 2
bewegbar. Die Zahnstangen 18 bis 22 können auch aus einem
runden Querschnitt bestehen. Die Zahnstange 18, 19, 21,
22 ist jeweils unter den an den stirnseitigen
Enden 29, 30, 31, 32, 33, 34 bzw. Stirnflächen der
Spannspindelstücke 14.1, 14.2, 14.3, 14.4 der
Spannspindel 14 angeordnet, so daß das erste Ende 29 des
Spannspindelstückes 14.1 in die Zahnstange 18 eingreift,
das zweite Ende 30 des Spannspindelstückes 14.1 sowie das
erste Ende 31 des Spannspindelstückes 14.2 in die
Zahnstange 19 eingreift, das zweite Ende 32 des
Spannspindelstückes 14.2 sowie das erste Ende 33 des
Spannspindelstückes 14.3 in die Zahnstange 21, das zweite
Ende 34 des Spannspindelstückes 14.3 sowie das nicht
dargestellte erste Ende des Spannspindelstückes 14.4 in
die Zahnstange 22 eingreift. Das zweite Ende des nicht
dargestellten Spannspindelstückes 14.4 greift dann allein
in eine nicht dargestellte Zahnstange ein. Die Zahnstangen
18, 19, 21, 22 weisen stoffschlüssig an ihrer Unterseite
jeweils einen Zapfen 36 auf, der jeweils in einen in der
Bodenplatte 11 rundstirnig begrenzten Schlitz 37
eingreift.
Alle Schlitze 37 sind parallel zueinander und parallel
zu den Stirnseiten des Plattenzylinders 2 angeordnet. Die
Federn 27 können auch in einer jeweils ersten Stirnseite
38 der Zahnstangen 18, 19, 21, 22 befindlichen
Sacklochbohrung 39 gehalten sein. Eine jeweils der
zweiten Seitenfläche 7 der Zylindergrube 1 zugewandte
zweite Stirnseite 41 der Zahnstangen 18, 19, 21, 22 ist
kraft- und formschlüssig mit einer parallel zur zweiten
Seitenfläche 7 der Zylindergrube 1 verlaufenden
Auflageplatte 42, 43, 44, 45, z. B. durch Schrauben 49
verbunden. Diese Auflageplatten 42, 43, 44, 45 sind in
axialer Richtung geringfügig voneinander beabstandet und
weisen eine in radialer Richtung verlaufende Hohe h auf,
welche größer ist als die gestreckte Breite e eines
Luftschlauches 47, welcher einstückig in axialer Richtung
zwischen den Auflageplatten 42 bis 45 und der zweiten
Seitenfläche 7 der Zylindergrube 1 angeordnet ist. Der
Luftschlauch 47 ist an seinem ersten Ende verschlossen
und an seinem zweiten Ende mit einem Stutzen 48 für den
Einlaß und Auslaß von Druckluft versehen. Die Druckluft
mit einem Druck von 4 bis 6 bar ist über einen nicht
dargestellten Schlauch und ein nicht dargestelltes Ventil
von einer Druckluftanlage beziehbar. Der Stutzen 48
befindet sich an der Stirnseite der Vorrichtung 3 und
wird während des Stillstandes des Plattenzylinders 2 mit
dem genannten Schlauch verbunden. Die Vorrichtung 3 ist
über Durchgangslöcher in der Bodenplatte 11 in der
Zylindergrube 1 befestigt. Dazu sind Schrauben 51
vorgesehen, die mit Gewindebohrungen der Bodenfläche 4
der Zylindergrube 1 zusammenwirken. Dabei ist die
Bodenplatte 11 mit den einstückigen Einsatzleisten 8, 12
mittels Schrauben 52, 53 verbunden (Fig. 7). Die
Einsatzleisten 8, 12 sind auf der der Spannspindel 14
zugewandten Seite dem Umfang der Spannspindel 14 angepaßt,
jedoch so, daß zwischen der Einsatzleiste 8 und dem
Schlitz 16 der Spannspindel 14 noch das Ende einer
Druckplatte aufgenommen werden kann. Die Funktionsweise
ist wie folgt: Um die Spannspindel 14, bestehend aus den
Spannspindelstücken 14.1, 14.2, 14.3, 14.4 während des
Stillstandes des Plattenzylinders 2 von der Spannstellung
nach Fig. 3 in die Einhängestellung zur Entnahme bzw.
neuen Aufnahme eines Endes einer Druckplatte zu bringen,
wird der Stutzen 48 des Luftschlauches 47 mit Druckluft
beaufschlagt, so daß sich dieser füllt. Der Luftschlauch
47 stützt sich dabei mit seiner Flanke am unteren Teil
der Einsatzleiste 12 ab, so daß die an der zweiten Flanke
des Luftschlauches 47 anliegenden Auflageplatten 42, 43,
44, 45 die Zahnstangen 18, 19, 21, 22 gegen die Kraft der
Federn 23, 24, 26, 27 in Richtung der ersten
Einsatzleiste 8 drücken. Durch den Eingriff der
Verzahnung 17 der Spannspindelstücke 14.1, 14.2, 14.3,
14.4 in die Verzahnung der Zahnstangen 18, 19, 21, 22
werden die Spannspindelstücke 14.1 bis 14.4 so synchron
gedreht, als wären die Spannspindelstücke 14.1 bis 14.4
eine einstückige Spannspindel 14. Daran ändert auch
nichts, wenn der Luftschlauch 47 ungleichmäßig gefüllt
wird. Zum Spannen der Spannspindel 14 in die Darstellung
nach Fig. 1 oder 3 wird die Druckluftzufuhr unterbrochen,
so daß die Druckluft aus dem Luftschlauch 47 entweicht
und die Federn 23, 24, 26, 27 die Zahnstangen 18, 19, 21,
22 synchron über die Spannspindelstücke 14.1, 14.2, 14.3,
14.4, wieder in die Spannstellung bringen. Im Falle
von durchzuführenden Reinigungs- oder Wartungsarbeiten
können die Spannspindelstücke 14.1, 14.2, 14.3, 14.4 aus
einem Zwischenraum 54, der sich in der Zylindergrube 1
zwischen dem Ende der Vorrichtung 3 und einem Schmitzring
56 befindet, herausgenommen werden. Dabei ist ein Abstand
f zwischen dem Schmitzring 56 und der Stirnseite der
Vorrichtung 3 in der Zylindergrube 1 größer als die Länge
g eines der Spannspindelstücke 14.1, 14.2, 14.3, 14.4, so
daß ein schnelles Herausnehmen der Spannspindelstücke
14.1 bis 14.4 gewährleistet ist. Bei schmitzringlosen
Plattenzylindern wird zum Herausnehmen der einzelnen
Spannspindelstücke 14.1 bis 14.4 ein Zwischenraum
zwischen dem Ende der Vorrichtung 3 und einem
Seitengestell benötigt. Somit entfällt bei der
Durchführung von Reinigungs- und Wartungsarbeiten ein
Ausbau der gesamten Vorrichtung 3. In Richtung
Rotationsachse 61 können auch mehr als vier
Spannspindelstücke 14.1, 14.3, 14.4 angeordnet sein,
z. B. sechs oder acht, entsprechend der Breite des
Plattenzylinders.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und 6
ist parallel zu dem Luftschlauch 47 ein zweiter
Luftschlauch 57 angeordnet, welcher ebenfalls über einen
nicht dargestellten Stutzen mit Druckluft beaufschlagbar
ist. Die parallele Anordnung von zwei Luftschläuchen
47, 57 wird insbesondere dann verwendet, wenn der
Plattenzylinder 2 einen größeren Durchmesser bzw. die
festzuspannende Druckplatte eine größere Länge aufweist.
Es ist auch möglich, die Luftschläuche 47, 57 als
Stellglied durch andere Stellglieder zu ersetzen. So
könnten z. B. die Zahnstangen 18, 19, 21, 22, die dann
eine größere Anzahl von Zähnen aufweisen als die
Zahnstangen 18, 19, 21, 22 die in dem ersten
Ausführungsbeispiel beschrieben wurden, über die
Auflageplatten 42 bis 45 mittels Verdrehen einer
achsparallel angeordneten Nockenwelle betätigt werden.
Eine solche Nockenwelle ist in der DE-PS 12 53 283
gezeigt. Weiterhin wäre es möglich, gegen eine
verschiebbare Zahnstange 18, 19, 21, 22 jeweils die
Kolbenstange eines Druckluftzylinders wirken zu lassen.
Die Anzahl der Druckluftzylinder kann der Anzahl der
Zahnstangen 18, 19, 21, 22 entsprechen. Die
Druckluftzylinder können parallel geschaltet sein und
über eine Luftzufuhr analog dem Stutzen 48 beaufschlagt
werden. Auch wäre es möglich, die die Auflageplatten 42
bis 45 tragenden Stirnflächen der Zahnstangen 18, 19, 21,
22 keilförmig auszubilden, gegen welche eine Leiste mit
ergänzenden Keilflächen in axialer Richtung anstellbar
ist. Das Anstellen könnte über eine Kolbenstange eines im
Zwischenraum 54 angeordneten Druckluftzylinders erfolgen.
Weiterhin ist es möglich, mit der beschriebenen
Vorrichtung statt einer Druckplatte einen anderen
biegsamen bogenförmigen Körper, z. B. ein Gummituch, auf
einem Zylinder einer Druckmaschine zu befestigen. Dabei
wird ein erstes, mit einer Armierung versehenes Ende des
Gummituches über die Kante 9 der Einsatzleiste 8 gezogen
und mit der Armierung in einer in kantenparalleler
Richtung verlaufenden Nut eingehängt. Das zweite Ende des
Gummituches ist ebenfalls mit einer Armierung versehen
und in den Schlitz 16 der Spannspindel 14 eingehängt. Das
Spannen des Gummituches erfolgt durch Verdrehen der
Spannspindel 14 wie vorbeschrieben, infolge Entweichens
der Druckluft aus dem Luftschlauch 47, 57. Der mit
Gummituch versehene Zylinder kann sowohl als Druckzylinder
als auch als Gegendruckzylinder, insbesondere bei
Satellitendruckwerken für Akzidenzdruck eingesetzt werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Spannspindel 14
kann vorgesehen sein, die Spannspindelstücke 14.1 bis
14.4 stirnseitig zueinander mittels in Fig. 1 gestrichelt
dargestellter, nicht schaltbarer Kupplungen kraft- und
formschlüssig zu verbinden, die z. B. aus einem am ersten
Ende 31 des Spannspindelstückes 14.2 befindlichen
Außensechskant 58 bestehen können, welcher kraft- und
formschlüssig in einem am zweiten Ende 30 des
Spannspindelstückes 14.1 befindlichen Innensechskant 59
eingreift. Auf diese Weise können die Spannspindelstücke
14.1 bis 14.4 untereinander verbunden sein. Dabei weisen
die Spannspindelstücke 14.1 bis 14.4 keine Verzahnung 17
an ihrem Umfang auf. Weiterhin können in diesem Falle die
Zahnstangen 18, 19, 21, 22 ohne Verzahnung ausgeführt
sein und dienen auf dieser Seite als Lager für die mit
Kupplungen versehenen Spannspindelstücke 14.1 bis 14.4.
Als nicht schaltbare Kupplung zwischen den einzelnen
Spannspindelstücken 14.1 bis 14.4 kann auch eine
Planverzahnung oder eine Klauenkupplung vorgesehen sein.
Der Antrieb der Spannspindelstücke 14.1 bis 14.4 kann
über eine Stirnseite der Spannspindelstücke 14.1
erfolgen, wobei der Antrieb in dem Zwischenraum 54
(Fig. 2) zwischen dem Schmitzring 56 und der Vorrichtung
3 angeordnet sein kann. Der Antrieb kann z. B. aus einem
mit der Seitenfläche der Spannspindel 14.1 formschlüssig
verbundenen Schneckenrad bestehen, welches mit einer
antreibbaren Schnecke kämmt. Die Schnecke kann z. B.
mittels Handkurbelantrieb oder einen Stellmotor
angetrieben werden.
Somit wird die Spannspindel 14 um ihre Rotationsachse 61
angetrieben. Die Spannspindelstücke 14.1 bis 14.4 lassen
sich einzeln leicht aus dem Zwischenraum 54 zwischen
Schmitzring 56 und der Vorrichtung 3 entnehmen.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen,
die Spannspindel 14 einstückig auszuführen, wobei sie an
ihrem Umfang eine Verzahnung 17 aufweist, die mit den
beschriebenen und dargestellten Zahnstangen 18, 19, 21,
22 in Eingriff stehen, welche mittels Luftschläuchen 47,
57 auf der Bodenfläche 4 der Zylindergrube 1 in
Umfangsrichtung des Zylinders bewegbar sind.
Die Verwendung der Spindel nach dieser Erfindung kann
selbstverständlich überall verwendet werden, wo für eine
Spindel oder Welle beengte Einbauverhältnisse herrschen.
Ihre Anwendung ist nicht auf Druckmaschinen beschränkt.
Bezugszeichenliste
1 Zylindergrube (2)
2 Plattenzylinder
3 Vorrichtung
4 Bodenfläche (1)
5 -
6 Seitenfläche (1), erste
7 Seitenfläche (1), zweite
8 Einsatzleiste (3)
9 Einhängekante (8)
10 -
11 Bodenplatte
12 Einsatzleiste (3)
13 Einhängekante (12)
14 Spannspindel
14.1 Spannspindelstück
14.2 Spannspindelstück
14.3 Spannspindelstück
14.4 Spannspindelstück
15 -
16 Schlitz
17 Verzahnung (14.1, 14.2, 14.3, 14.4)
18 Zahnstange
19 Zahnstange
20 -
21 Zahnstange
22 Zahnstange
23 Feder (18)
24 Feder (19)
25 -
26 Feder, (21)
27 Feder, (22)
28 -
29 Ende, erstes (14.1)
30 Ende, zweites (14.1)
31 Ende, erstes (14.2)
32 Ende, zweites (14.2)
33 Ende, erstes (14.3)
34 Ende, zweites (14.3)
35 -
36 Zapfen (18, 19, 21, 22)
37 Schlitz (11)
38 Stirnseite, erste (18, 19, 21, 22)
39 Sacklochbohrung (18, 19, 21, 22)
40 -
41 Stirnseite, zweite (18, 19, 21, 22)
42 Auflageplatte
43 Auflageplatte
44 Auflageplatte
45 Auflageplatte
46 -
47 Luftschlauch
48 Stutzen (47)
49 Schraube (42, 43, 44, 45)
50 -
51 Schraube (3)
52 Schraube (8)
53 Schraube (12)
54 Zwischenraum
55 -
56 Schmitzring
57 Luftschlauch, zweiter
58 Außensechskant (14.1, 14.2, 14.3, 14.4)
59 Innensechskant (14.1, 14.2, 14.3, 14.4)
60 -
61 Rotationsachse (14)
62 -
63 -
64 -
65 -
l Länge (18, 19, 21, 22)
b Breite (1)
h Hohe (42, 43, 44, 45)
e Breite (47)
f Abstand
g Länge (14.1, 14.2, 14.3, 14.4)
2 Plattenzylinder
3 Vorrichtung
4 Bodenfläche (1)
5 -
6 Seitenfläche (1), erste
7 Seitenfläche (1), zweite
8 Einsatzleiste (3)
9 Einhängekante (8)
10 -
11 Bodenplatte
12 Einsatzleiste (3)
13 Einhängekante (12)
14 Spannspindel
14.1 Spannspindelstück
14.2 Spannspindelstück
14.3 Spannspindelstück
14.4 Spannspindelstück
15 -
16 Schlitz
17 Verzahnung (14.1, 14.2, 14.3, 14.4)
18 Zahnstange
19 Zahnstange
20 -
21 Zahnstange
22 Zahnstange
23 Feder (18)
24 Feder (19)
25 -
26 Feder, (21)
27 Feder, (22)
28 -
29 Ende, erstes (14.1)
30 Ende, zweites (14.1)
31 Ende, erstes (14.2)
32 Ende, zweites (14.2)
33 Ende, erstes (14.3)
34 Ende, zweites (14.3)
35 -
36 Zapfen (18, 19, 21, 22)
37 Schlitz (11)
38 Stirnseite, erste (18, 19, 21, 22)
39 Sacklochbohrung (18, 19, 21, 22)
40 -
41 Stirnseite, zweite (18, 19, 21, 22)
42 Auflageplatte
43 Auflageplatte
44 Auflageplatte
45 Auflageplatte
46 -
47 Luftschlauch
48 Stutzen (47)
49 Schraube (42, 43, 44, 45)
50 -
51 Schraube (3)
52 Schraube (8)
53 Schraube (12)
54 Zwischenraum
55 -
56 Schmitzring
57 Luftschlauch, zweiter
58 Außensechskant (14.1, 14.2, 14.3, 14.4)
59 Innensechskant (14.1, 14.2, 14.3, 14.4)
60 -
61 Rotationsachse (14)
62 -
63 -
64 -
65 -
l Länge (18, 19, 21, 22)
b Breite (1)
h Hohe (42, 43, 44, 45)
e Breite (47)
f Abstand
g Länge (14.1, 14.2, 14.3, 14.4)
Claims (9)
1. Spindel, vorzugsweise zum Antrieb einer Einrichtung
auf einem Zylinder einer Druckmaschine z. B. einer
Spanneinrichtung für eine Druckplatte, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spindel (14) aus einer
Mehrzahl von in axialer Richtung nebeneinander
rotierbar angeordneter Spannspindelstücken (14.1;
14.2; 14.3; 14.4) zusammengesetzt ist.
2. Spindel nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannspindelstücke (14.1;
14.2; 14.3; 14.4) über ihren Umfang durch tangentiale
Krafteinwirkung antreibbar sind.
3. Spindel nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannspindelstücke (14.1;
14.2; 14.3; 14.4) zumindest aber ihre Stirnflächen
(29, 30, 31, 32, 33, 34) durch axiale Krafteinwirkung
antreibbar sind.
4. Spindel nach den Patentansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindelstücke
(14.1; 14.2; 14.3; 14.4) untereinander durch in
axialer Richtung erstreckende Kupplungen (58, 59)
formschlüssig verbunden sind.
5. Spindel nach den Patentansprüchen 1, 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindelstücke
(14.1; 14.2; 14.3; 14.4) am ihrem Umfang eine
Verzahnung (17) aufweisen, daß die Verzahnung (17)
zumindest an den Enden (29, 30, 31, 32, 33, 34) der
Spannspindelstücke (14.1; 14.2; 14.3; 14.4) mit in
quer zur Rotationsachse (61) der Spannspindelstücke
(14.1; 14.2; 14.3; 14.4) verschiebbar angeordneten
Zahnstangen (18, 19, 21, 22) in Eingriff steht.
6. Spindel nach den Patentansprüchen 2 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren
Zahnstangen (19, 21) jeweils unmittelbar benachbarte
Enden (30, 31; 32, 33) unterschiedlicher
Spannspindelstucke (14.1; 14.2; 14.3) aufnehmen.
7. Spindel nach den Patentansprüchen 1, 2, 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbar
angeordneten Zahnstangen (18, 19, 21, 22) gegen eine
Vorspannkraft von Federn (23, 24, 26, 27) durch ein
Stellglied (47; 57) verschiebbar sind.
8. Spindel nach den Patentansprüchen 1, 2, 5, 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (47; 57)
aus mindestens einem parallel zur Seitenfläche (7)
einer Zylindergrube (1) verlaufenden,
druckluftbeaufschlagbaren Luftschlauch (47; 57)
besteht.
9. Spindel nach den Patentansprüchen 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest eines der äußeren
Spannspindelstücke (14.1) an seinem Ende (29) mit
einem Antrieb verbunden ist.
Priority Applications (10)
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| DE2720673B2 (de) * | 1977-05-07 | 1979-09-06 | Maschinenfabrik Augsburg-Nuernberg Ag, 8900 Augsburg | Vorrichtung zum ungleichförmigen Spannen eines Gummituches in einer Offsetdruckmaschine |
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| DE8101707U1 (de) * | 1981-01-24 | 1981-06-04 | M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach | Vorrichtung zum spannen eines gummituches oder einer platte auf einen zylinder einer offsetdruckmaschine |
| DE3516682A1 (de) * | 1985-05-09 | 1986-11-13 | M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach | Vorrichtung zum parallelen spannen von druckplatten auf dem plattenzylinder von druckmaschinen |
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1993
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- 1993-08-05 DE DE4326247A patent/DE4326247C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29816317U1 (de) * | 1998-09-13 | 2000-01-20 | Fischer, Reinhard, 72348 Rosenfeld | Außen angetriebene Verschiebeeinheit mit Querhubelement |
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| DE4326248A1 (de) | 1994-07-14 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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Owner name: KOENIG & BAUER-ALBERT AKTIENGESELLSCHAFT, 97080 WU |
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| D2 | Grant after examination | ||
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Owner name: KOENIG & BAUER AG, 97080 WUERZBURG, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KOENIG & BAUER AKTIENGESELLSCHAFT, 97080 WUERZB, DE |
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