DE433025C - Verfahren zur Darstellung einer leichtresorbierbaren Salicyl-Salbenseife - Google Patents
Verfahren zur Darstellung einer leichtresorbierbaren Salicyl-SalbenseifeInfo
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- DE433025C DE433025C DEP47375D DEP0047375D DE433025C DE 433025 C DE433025 C DE 433025C DE P47375 D DEP47375 D DE P47375D DE P0047375 D DEP0047375 D DE P0047375D DE 433025 C DE433025 C DE 433025C
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- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
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- C11D3/48—Medical, disinfecting agents, disinfecting, antibacterial, germicidal or antimicrobial compositions
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Description
- Verfahren zur Darstellung einer leichtresorbierbaren Salicyl-Salbenseife. Bekanntlich kann man Salicylsäure in wirksamen Mengen in das Innere des Körpers einführen, ohne sie durch den Mund einzunehmen, wenn man sie in geeigneten Unterlagen, d. i. in Salbenform, auf der äußeren Haut des Körpers einreibt. Als geeignetste Träger für die Salicylsäure sind dafür die weichen Salbenseifen. Jedoch wird jede Fettseife durch die Salicylsäure sofort zersetzt, weil diese Säure eine stärkere Säure ist als alle Fettsäuren, die zur Darstellung von Waschseifen dienen können.
- Nach bekannten Verfahren wird die Zersetzung der Seife dadurch zu verhindern gesucht, daß die Salicylsäure zu dem von jeg- licher Spur von Wasser befreiten Seifenkörper zugemischt wird. .
- Die eingehende Nachprüfung dieses Gegenstandes hat jedoch ergeben, daß dies durchaus nicht der Fall ist; es ist nicht notwendig, daß der Seifengrundkörper von jeglicher Spur von Wasser befreit ist, im Gegenteil: die Erzielung möglichst homogener und wirksamer Präparate erfordert sogar die Anwesenheit eines geringen Anteils von Wasser. Deshalb waren die bekannten Produkte sehr inhomogen und stellten lediglich ungleichmäßige mechanische Gemenge von Natronseifenpulver mit gewöhnlichen Gemischen von Paraffinsalbe und V aselinölen dar. Demgegenüber wurde gefunden, daß es ganz wesentlich feinere Präparate gibt, wenn Kaliseifen mit noch einem geringen Wassergehalt mit Salicylsäure und neutralen Salbengrundlagen verarbeitet werden. Hierbei ergab sich ferner die überraschende Tatsache, daß die Gegenwart der Kaliseife die Zersetzung des gemischten Seifenkörpers durch die Salicylsäure auch bei Gegenwart noch beträchtlicher Mengen Wasser verhindert. Es ist dies offenbar eine Folge der überaus starken Bindung der Kaliseife mit Wasser, die sich auch dadurch zu erkennen gibt, daß die ganz wasserfreie oder sehr wasserarme Kaliseife in der Wärme weich ist, sogar fast fließendweich, daß sie aber auf Zumischung von einem gleichen Teil Wasser eine bedeutend festere Konsistenz annimmt, indem eine Art Kristallisation einsetzt.
- Mischt man nun wasserarme Kaliölseife, die am besten frisch bereitet ist, mit wenig Vaselin und versetzt man das noch warme Gemisch mit Salicylsäure, so findet eine Zersetzung nicht statt, sondern es findet eine völlig homogene Lösung der Sälicylsäure statt, die beim Erwärmen sogar klar schmelzend wird. Erst wenn man zu diesen Lösungen noch etwas Wasser besonders hinzufügt, findet eine Spaltung statt, und zwar unter der ,Erscheinung einer völligen Trennung von Seifenrest bzw. Fettsäure, Salicylalkalilösung und Vaselin bzw. Vaselnöl.
- Man verfährt z. B. wie folgt: rq.oo Teile einer Fettsäure werden mit 40o Teilen Vaselin und Zoo Teilen Vaselinöl geschmolzen und mit Zoo Teilen Ätzkali, die in q.oo Teilen Wasser gelöst sind, behandelt, indem man die Lauge allmählich unter Mischen und Erhitzen zufügt. Nach völliger Bindung, wobei ein Teil des Wassers verdampft ist, fügt -inaii 3oo Teile @alicvl@äur@@ hinzu, die sich völlig löst.
Claims (1)
- PATENTA N SPRU CII Verfahren zur Darstellung einer leichtresorbierbaren Salicvl-Salbenseife,cladurch gekennzeichnet, daB Gemenge von wasserarmen Kaliseifen, deren Wassergehalt mindestens 65 Prozent der verseiften Fettsäure im, reinen Seifenkörper entspricht, und Kohlenwasserstoffen mit Salicy lsäure versetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47375D DE433025C (de) | 1924-01-25 | 1924-01-25 | Verfahren zur Darstellung einer leichtresorbierbaren Salicyl-Salbenseife |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47375D DE433025C (de) | 1924-01-25 | 1924-01-25 | Verfahren zur Darstellung einer leichtresorbierbaren Salicyl-Salbenseife |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433025C true DE433025C (de) | 1926-11-15 |
Family
ID=7382332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP47375D Expired DE433025C (de) | 1924-01-25 | 1924-01-25 | Verfahren zur Darstellung einer leichtresorbierbaren Salicyl-Salbenseife |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433025C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2796377A2 (de) | 2013-03-05 | 2014-10-29 | Piotr Pilch | Einrichtung und Verfahren zum Verpacken von Brennholz, insbesondere Kaminholz |
-
1924
- 1924-01-25 DE DEP47375D patent/DE433025C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2796377A2 (de) | 2013-03-05 | 2014-10-29 | Piotr Pilch | Einrichtung und Verfahren zum Verpacken von Brennholz, insbesondere Kaminholz |
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