DE4331038C2 - Verfahren zur Zugriffssteuerung für Mehrpunktverbindungen nach Kollisionen von Informationspaketen - Google Patents
Verfahren zur Zugriffssteuerung für Mehrpunktverbindungen nach Kollisionen von InformationspaketenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Einschrän
kung der Zugriffskonkurrenz nach asymmetrischen Kollisionen
von Informationspaketen auf einen Koppelpunkt einer Mehr
punktverbindung in einem Kommunikationssystem, bei dem die
Kollisionen von Informationspaketen durch von an das Kommuni
kationssystem anschließbaren und an der Mehrpunktverbindung
beteiligten Kommunikationsendgeräten übermittelte Informa
tionspakete verursacht werden.
In zunehmendem Maße werden in Kommunikationssystemen - insbe
sondere Fernmeldenebenstellenanlagen - Mehrpunktverbindungen
integriert. Hierbei stellt ein Koppelpunkt der Mehrpunktver
bindung einen Echobildungspunkt dar, über den beispielsweise
ein selektiertes, d. h. entsprechend vorgegebener Selektions
kriterien ausgewähltes Informationspaket als Echo an die an
einer Mehrpunktverbindung beteiligten Kommunikationsendgeräte
übermittelt werden. In einem PCM-orientierten, zeitschlitzge
steuerten Kommunikationssystem ist ein derartiger Koppelpunkt
einer Mehrpunktverbindung durch einen Zeitschlitz in einem
Raumzeitlagenvielfach realisiert. Liegt in einem der an das
Kommunikationssystem angeschlossenen Kommunikationsendgeräte
ein auszusendendes Informationspaket vor, so wird nach Erken
nen des Ruhezustandes des Koppelpunkt es der Mehrpunktverbin
dung mit dem Aussenden des Informationspaketes begonnen. Auf
grund der geografischen Verteilung der an das Kommunikations
system angeschlossenen Kommunikationsendgeräte und der damit
verbundenen Signallaufzeiten wird in den Kommunikationsendge
räten der Ruhezustand des Koppelpunktes der Mehrpunktverbin
dung zu unterschiedlichen Zeitpunkten erkannt und auszusen
dende Informationspakete können an den Koppelpunkt der Mehr
punktverbindung übermittelt werden. Dies kann im Koppelpunkt
der Mehrpunktverbindung zu Kollisionen von Informationspake
ten führen, nach deren Erkennen in den Kommunikationsendgerä
ten das Senden des jeweiligen Informationspaketes sofort be
endet wird. Prinzipiell treten am Koppelpunkt der Mehrpunkt
verbindung zwei unterschiedliche Kollisionen auf, nämlich die
symmetrischen und asymmetrischen Kollisionen. Bei einer sym
metrischen Kollision treffen die Informationspakete am Kop
pelpunkt einer Mehrpunktverbindung gleichzeitig oder annä
hernd gleichzeitig ein. Bei einer asymmetrischen Kollision
hingegen treffen die Informationspakete am Koppelpunkt der
Mehrpunktverbindung zeitlich versetzt ein, weshalb ein Kolli
sionserkennungszeitpunkt und die Signallaufzeiten bei den an
das Kommunikationssystem angeschlossenen Kommunikationsendge
räten stark voneinander abweichen. In realen, mit Hilfe eines
Kommunikationssystems realisierten Mehrpunktverbindungen tre
ten aufgrund der geographischen Verteilung der einem Kommuni
kationssystem zugeordneten Kommunikationsendgeräte und der
damit unterschiedlichen Laufzeiten der Signale vom Kommu
nikationsendgerät zum Koppelpunkt überwiegend asymmetrische
Kollisionen auf.
Nach dem Erkennen derartiger Kollisionen von Informationspa
keten ist ein Verfahren aus dem internationalen ANSJ/IEEE Standard
802.3 "Carrier Sense Multiple Access with Collision De
tection" bekannt, bei dem nach Erkennen einer Kollision das
Senden sofort beendet wird und in jedem der sendewilligen
Kommunikationsendgeräte ein Zufallsgenerator gestartet wird.
Bei dieser zufälligen Zugriffskonkurrenz wird von demjenigen
Kommunikationsendgerät ein Informationspaket über den Koppler
der Mehrpunktverbindung übermittelt, dessen Zufallsgenerator
die kürzeste "Wartezeit" generiert. Dies führt insbesondere
bei hohen Verkehrsaufkommen zu vermehrten Kollisionen, die
wiederum Kollisionen verursachen und so die Durchsatzrate
bzw. die Effizienz einer Mehrpunktverbindung erheblich ver
ringern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Kollisio
nen von Informationspaketen, insbesondere nach vorhergehenden
asymmetrischen Kollisionen von Informationspaketen, auf Kop
pelpunkten von in Kommunikationssystemen realisierten Mehr
punktverbindungen zu verringern. Die Aufgabe wird ausgehend
von einem Kommunikationssystem gemäß den Merkmalen des Ober
begriffs des Patentanspruchs 1 durch dessen kennzeichnende
Merkmale gelöst.
Der wesentliche Aspekt des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
darin zu sehen, daß in den Kommunikationsendgeräten eine kom
munikationsendgeräteindividuelle Signallaufzeit gespeichert
ist, die durch die Laufzeit eines Signals von dem jeweiligen
Kommunikationsendgerät zum Koppelpunkt der Mehrpunktverbin
dung und zurück bestimmt ist und nach dem Erkennen des freien
Koppelpunktes der Mehrpunktverbindung wird von demjenigen
Kommunikationsgerät ein Informationspaket an den Koppelpunkt
der Mehrpunktverbindung übermittelt, bei dem ausgehend vom
Sendezeitpunkt des die Kollision zumindest mitverursachenden
Informationspaketes die Zeitspanne bis zum Erkennen der Kol
lision über der gespeicherten Signallaufzeit liegt. Hierbei
wird vorteilhaft der nur bei asymmetrischen Kollisionen auf
tretende Effekt benutzt, daß nur in einem einzigen Kommunika
tionsendgerät eine Kollision nach Ablauf der gespeicherten
Signallaufzeit festgestellt werden kann. Dies bedeutet, daß
zumindest in einem anderen Kommunikationsendgerät, dessen
ausgesandtes Informationspaket die Kollision zumindest mit
verursachte, ein erneutes Aussenden der Informationspakete
unterdrückt wird und folglich Kollisionen von Informationspa
keten vermieden werden, die auf einem erneuten Aussenden von
Informationspaketen nach vorhergehenden Kollisionen zurückzu
führen sind. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird folg
lich eine Einschränkung der Zugriffskonkurrenz nach asymme
trischen Kollisionen von Informationspaketen bewirkt, die zu
einer Vermeidung von weiteren Kollisionen führt und damit die
Durchsatzrate bzw. die Effizienz von Mehrpunktverbindungen
erhöht.
Die Signallaufzeit kann entweder in das Kommunikationsendge
rät eingegeben und dort gespeichert - Anspruch 2 - oder bei
einer Initialisierung des Kommunikationsendgerätes bzw. im
Rahmen eines ersten Verbindungsaufbaus gemessen, sowie in
diesen gespeichert werden - Anspruch 3. Vorteilhaft wird die
Signallaufzeit bei der Initialisierung eines Kommunikations
endgerätes durch Messung der Zeitspanne vom Aussenden bis zum
Empfang eines Informationspaketes bestimmt. Die Eingabe der
Signallaufzeit in ein Kommunikationsendgerät kann beispiels
weise durch kodierte Schaltelemente erfolgen, wobei die Si
gnallaufzeit durch eine mehrstellige binär kodierte Informa
tion repräsentiert ist. Die Eingabe kann alternativ in einem
programmierbaren Speicher - in der Fachwelt als PROM bezeich
net - eingegeben und in ein Kommunikationsendgerat eingesetzt
werden. Voraussetzung für die schaltungstechnische oder pro
grammtechnische Eingabe der Signallaufzeit stellt eine vor
hergehende Messung der Signalzeit mit einer entsprechenden
Meßeinrichtung dar.
Bei einer Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens enthalten die an einer Mehrpunktverbindung betei
ligten Kommunikationsendgeräte jeweils Mittel zum Speichern
der Signallaufzeit, Mittel zum Messen der Zeitspanne bis zum
Erkennen der Kollision, ausgehend vom Sendezeitpunkt des die
Kollision zumindest verursachenden Informationspakets, Mittel
zum Vergleich der gemessenen Zeitspanne mit der Signallauf
zeit und Mittel zum Sperren bzw. Aussenden der auszusendenden
Informationspakete in Abhängigkeit von dem Vergleichsergeb
nissen - Anspruch 4. Für eine Messung der Signallaufzeit im
Kommunikationsendgerät sind in diesem Mittel zur Messung der
Signallaufzeit von dem jeweiligen Kommunikationsendgerät zum
Koppelpunkt der Mehrpunktverbindung und zurück vorgesehen
- Anspruch 5.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand eines
Blockschaltbildes und zweier Ablaufdiagramme näher erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 ein Kommunikationssystem mit angeschlossenen Kommuni
kationsendgeräten,
Fig. 2 ein zu Fig. 1 korrespondierendes Zeitablaufdiagramm
des erfindungsgemäßen Verfahrens nach einer asymme
trischen Kollision und
Fig. 3 in einem programmtechnischen Ablaufdiagramm eine Rea
lisierung in einem Kommunikationsendgerät.
Fig. 1 zeigt ein Kommunikationssystem KS, an das Kommunika
tionsendgeräte KE anschließbar sind. Für die Erläuterung des
erfindungsgemäßen Verfahrens sind in Fig. 1 beispielhaft zwei
an das Kommunikationssystem KS angeschlossene Kommunikations
endgeräte KE1, KE2 dargestellt, wobei das zweite Kommunika
tionsendgerät KE2 über ein Kommunikationsnetz KN mit dem Kom
munikationssystem KS verbunden ist. Das Kommunikationsnetz KN
stellt beispielsweise ein ISDN-Kommunikationsnetz dar. Die
Kommunikationsendgeräte KE1, KE2 sind durch bidirektionale
Anschlußleitungen ASL an das Kommunikationssystem KS bzw. an
das Kommunikationsnetz KN herangeführt. Der Anschluß des Kom
munikationsnetzes KN an das Kommunikationssystem KS erfolgt
durch die bekannten Verbindungsleitungen VL oder alternativ
- nicht dargestellt - durch eine weitere Anschlußleitung ASL.
Die Bidirektionalität der Anschlußleitung ASL ist durch je
weils einen Übertragungskanal in Hin- und Rückrichtung reali
siert. In einem beispielsweise zeitschlitzorientierten Kommu
nikationssystem KS ist ein Koppelpunkt KP für eine Mehrpunkt
verbindung MPV beispielsweise durch einen Zeitschlitz in ei
nem Raumzeitlagenvielfach RZ bestimmt. Das Raumzeitlagenviel
fach RZ stellt die Koppeleinrichtung des Kommunikationssy
stems KS dar.
In Fig. 2 ist für die beiden Kommunikationsendgeräte KE1, KE2,
für das Kommunikationssystem KS und für das Kommunikations
netz KN jeweils eine Zeitachse t1 . . . 4 dargestellt. Für das
Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß zu einem Sendezeit
punkt SZP1 im ersten Kommunikationsendgerät KE1 begonnen
wird, ein Informationspaket P1 auszusenden. Des weiteren wird
im zweiten Kommunikationsendgerät KE2 zu einem etwas späteren
Sendezeitpunkt SZP2 begonnen, ein Informationspaket P2 aus zu
senden. Die Signallaufzeit SL1, SL2 der jeweiligen Kommunika
tionsendgeräte KE1, KE2 ist an den zugeordneten Zeitachsen
t1, t4 dargestellt und ist durch die Zeit bestimmt, in der
ein Informationspaket P1, P2 vom jeweiligen Kommunikations
endgerät KE1, KE2 zum Koppelpunkt KP und zurück übermittelt
wird. Die Rückrichtung der jeweiligen Informationspakete P1,
P2 ist durch gestrichelte Linien angedeutet. Das vom ersten
Kommunikationsendgerät KE1 ausgesandte Informationspaket P1
wird über das Kommunikationssystem KS und das Kommunikations
netz KN an das zweite Kommunikationsendgerät KE2 übermittelt
und in diesem wird eine Kollision K erkannt, worauf im zwei
ten Kommunikationsendgerät KE2 das Senden des eigenen Infor
mationspaketes P2 unterbunden wird. Analog hierzu gelangt das
vom zweiten Kommunikationsendgerät KE2 ausgesandte Informa
tionspaket P2 über das Kommunikationsnetz KN an den Koppel
punkt KP der Mehrpunktverbindung MPV und bewirkt dort eine
Überlagerung der beiden Informationspakete P1, P2. Diese
Überlagerung wird an die Kommunikationsendgeräte KE1, KE2
übermittelt und dort als Kollision K erkannt, worauf im
ersten Kommunikationsendgerät KE1 das Senden des eigenen In
formationspaketes P1 unterbunden wird. Durch das beidseitige
Einstellen des Sendens der Informationspakete P1, P2 wird der
Koppelpunkt KP der Mehrpunktverbindung MPV in einen Ruhe zu
stand, d. h. in einen den Koppelpunkt KP frei anzeigenden Zu
stand KF gesteuert. Dieser den Koppelpunkt KP frei anzeigende
Zustand KF wird an die beiden Kommunikationsendgeräte KE1,
KE2 übermittelt - durch strichpunktierte Linien dargestellt.
Erfindungsgemäß darf nun von demjenigen Kommunikationsendge
rät KE1, KE2 erneut das Informationspaket P1, P2 ausgesandt
werden, bei dem ausgehend vom jeweiligen Sendezeitpunkt SZP1,
SZP2 die Zeitspanne t bis zum Erkennungszeitpunkt t5, t6 ei
ner Kollision K über der kommunikationsendgeräteindividuellen
Signallaufzeit SL1, SL2 liegt. Beim Ausführungsbeispiel liegt
die Zeitspanne t bis zum Erkennungszeitpunkt t5, t6 der Kol
lision K am ersten Kommunikationsendgerät KE1 über und beim
zweiten Kommunikationsendgerät KE2 unter der kommunikations
endgeräteindividuellen Signallaufzeit SL1, SL2, wobei jeweils
der Sendezeitpunkt SZP1, SZP2 den Bezugszeitpunkt für die Si
gnallaufzeiten SL1, SL2 und die Zeitspanne darstellt. Folg
lich wird vom ersten Kommunikationsendgerät KE1 das Informa
tionspaket P1 erneut ausgesandt. Im zweiten Kommunikations
endgerät KE2 wird das Aussenden des Informationspaketes P2
unterbunden. Das Aussenden dieses Informationspaketes P2 er
folgt im Rahmen der im Kommunikationssystem KS implementier
ten Zugriffsverfahren, beispielsweise gemäß dem internationa
len Standard IEEE 802.3. Dieses implementierte Zugriffsver
fahren, bei dem nach Ablauf eines durch einen Zufallsgenera
tor gesteuerten zufälligen Zeitspanne das Informationspaket
P1, P2 erneut an den Koppelpunkt KP der Mehrpunktverbindung
MPV übermittelt wird, wird auch dann angewandt, wenn der Er
kennungszeitpunkt t5, t6 der Kollisionen K gleich der kommu
nikationsendgeräteindividuellen Signallaufzeit SL1, SL2 ent
sprechen sollte - symmetrische Kollisionen.
In Fig. 3 ist ein Programmablaufdiagramm dargestellt, daß ei
ne programmtechnische Realisierung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens aufzeigt. Für das Ausführungsbeispiel sei angenommen,
daß die kommunikationsendgeräteindividuellen Signallaufzeiten
SL1, SL2 in einem Speicher der Kommunikationsendgeräte KE ge
speichert sind und der beim Aussenden eines Informationspake
tes P1, P2 ermittelte Sendezeitpunkt SZP1, SZP2 in einem wei
teren, temporären Speicher der Kommunikationsendgeräte KE
hinterlegt ist. Das im wesentlichen sich selbst erläuternde
Programmablaufdiagramm wird nach dem Erkennungszeitpunkt t5,
t6 einer Kollision K in dem jeweiligen Kommunikationsendgerät
KE gestartet.
Die kommunikationsendgeräteindividuellen Signallaufzeiten
SL1, SL2 sind durch Signallaufmessungen bestimmbar, wobei
vorteilhaft diese Signallaufzeitmessung durch die jeweiligen
Kommunikationsendgeräte KE durchgeführt wird. Hierbei wird
beispielsweise vor jeder Mehrpunktverbindung MPV oder bei der
Initialisierung eines Kommunikationsendgerätes KE die Messung
durchgeführt und die gemessene Signallaufzeit SL1, SL2 in ei
nem Speicher des Kommunikationsendgerätes KE1, KE2 hinter
legt. Alternativ ist die Messung durch separate Meßeinrich
tungen durchführbar und die jeweiligen gemessenen Signallauf
zeiten SL1, SL2 werden beispielsweise über programmierbare
Speichereinrichtungen oder einstellbare Schaltelemente
- nicht dargestellt - in die jeweiligen Kommunikationsendge
räte KE eingespeichert. Da der Koppelpunkt KP einer Mehr
punktverbindung MPV von Mehrpunktverbindung MPV zu Mehrpunkt
verbindung MPV unterschiedlich sein kann, ist eine Messung
der Signallaufzeiten SL1, SL2 durch die Kommunikationsendge
räte KE1, KE2 besonders vorteilhaft.
Claims (5)
1. Verfahren zur Einschränkung der Zugriffskonkurrenz nach
asymmetrischen Kollisionen (K) von Informationspaketen (P1,
P2) auf einem Koppelpunkt (KP) einer Mehrpunktverbindung
(MPV) in einem Kommunikationssystem (KS), bei dem die Kolli
sionen (K) durch von an das Kommunikationssystem (KS) an
schließbaren und an der Mehrpunktverbindung (MPV) beteiligten
Kommunikationsendgeräten (KE) übermittelte Informationspakete
(P) verursacht werden,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß in den Kommunikationsendgeräten (KE1, KE2) kommunika tionsendgeräteindividuelle Signallaufzeiten (SL1, SL2) ge speichert sind, die jeweils durch die Laufzeit eines Si gnals vom jeweiligen Kommunikationsendgerät (KE1, KE2) zum Koppelpunkt (KP) und zurück, bestimmt ist,
- - daß in den Kommunikationsendgeräten (KE1, KE2) nach dem Er kennen des freien Koppelpunktes (KP) der jeweiligen Mehr punktverbindung (MPV) von demjenigen Kommunikationsendgerät (KE1) erneut ein Informationspaket (P1) an den Koppelpunkt (KP) der Mehrpunktverbindung (MPV) übermittelt wird, bei dem ausgehend vom Sendezeitpunkt (SZ1, SZ2) des die Kolli sion (K) zumindest mitverursachenden, ausgesandten Informa tionspaket (P1, P2) die Zeitspanne (t) bis zum Erkennungs zeitpunkt (t5, t6) der Kollision (K) über der kommunika tionsendgeräteindividuellen Signallaufzeit (SL1, SL2) liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kommunikationsendgeräteindividuelle Signallaufzeit
(SL1, SL2) in das jeweilige Kommunikationsendgerät (KE) ein
gegeben und gespeichert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den jeweiligen Kommunikationsendgeräten (KE) die kom
munikationsendgeräteindividuelle Signallaufzeit (SL) bei ei
ner Initialisierung des jeweiligen Kommunikationsendgerätes
(KE) oder im Rahmen eines Verbindungsaufbaus gemessen und ge
speichert wird.
4. Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah
rens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den an einer Mehrpunktverbindung (MPV) beteiligten
Kommunikationsendgeräten (KE1, KE2)
- - Mittel zum Speichern der kommunikationsendgeräteindividu ellen Signallaufzeit (SL1, SL2)
- - Mittel zum Messen der Zeitspanne bis zum Erkennen der Kol lision (K), ausgehend vom Sendezeitpunkt (SZ1, SZ2) des die Kollision (K) zumindest mitverursachenden Informationspake tes (P1, P2),
- - Mittel zum Vergleich der gemessenen Zeitspanne (t) mit der kommunikationsindividuellen Signallaufzeit (SL1, SL2) und
- - Mittel zum Sperren bzw. erneuten Senden des auszusendenden Informationspaketes (P1) in Abhängigkeit von den Ver gleichsergebnissen vorgesehen sind.
5. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Kommunikationsendgeräten (KE) Mittel zur Messung
der kommunikationsendgeräteindividuellen Signallaufzeit (SL1,
SL2) von dem jeweiligen Kommunikationsendgerät (KE) zum
Koppelpunkt (KP) der Mehrpunktverbindung (MPV) und zurück,
vorgesehen sind.
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