DE4331276C2 - Schlauchverbindung - Google Patents

Schlauchverbindung

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L11/00Hoses, i.e. flexible pipes
    • F16L11/04Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics
    • F16L11/12Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics with arrangements for particular purposes, e.g. specially profiled, with protecting layer, heated, electrically conducting

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schlauchverbindung, welche einen Stutzen und ein mit diesem durch eine Steckverbin­ dung anzuschließendes Schlauchende aufweist und bei dem zum Halten des Schlauchendes vom Stutzen aus gesehen hin­ ter Vorsprüngen des Schlauchendes greifende, lösbare Ra­ sten vorgesehen sind.
Schlauchverbindungen der vorstehenden Art werden in der Technik sehr häufig benötigt. Als Beispiel für den Stand der Technik sei auf die WO 89/01109 A1 verwiesen. Bei der in dieser Schrift gezeigten Schlauchverbindung wird ein Wellrohr in eine Hülse eingeschoben, welche zwei radial nach innen gerichtete, elastische Rasten aufweist, die im eingeschobenen Zustand in die Wellung des Wellrohres greifen und es auf diese Weise axial fixieren. Eine sol­ che Schlauchverbindung erfordert eine spezielle Ausbil­ dung des Teiles, mit dem der Schlauch verbunden werden soll. Oftmals ist es jedoch notwendig, ein Schlauchende auf einen glatten Stutzen eines handelsüblichen Gerätes, beispielsweise eines Gebläses, aufzuschieben. In einem solchen Fall fixiert man das Schlauchende üblicherweise mittels einer Schlauchschelle oder eines Klemmringes, die bzw. den man auf das auf den Stutzen aufgeschobene Schlauchende spannt. Ein solcher auf einen glatten Stut­ zen aufzuschiebender Schlauch mit einem Klemmring ist in der EP 0 339 234 A1 gezeigt. Der in dieser Schrift be­ schriebene Schlauch hat einen relativ langen, als Falten­ balg ausgebildeten Bereich, der eine einfache Verlegung auch dann ermöglichen soll, wenn der Schlauch nicht ge­ radlinig verlaufen kann.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Schlauch­ verbindung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß eine einfache Steckmontage möglich wird, ohne daß hierzu der Stutzen, mit dem das Schlauchende zu verbinden ist, kompliziert gestaltet sein muß und die dennoch auch bei Vibrationen einen zuverlässigen Halt des Schlauchen­ des auf dem Stutzen sicherstellt.
Diese Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schlauchende zwischen seinen Vorsprüngen und dem Stutzen einen in Längsrichtung des Schlauchendes federn­ den Federbereich aufweist, welcher im montierten Zustand durch die hinter seine Vorsprünge greifenden Rasten zur Erzeugung einer axialen Vorspannung teilweise zusammenge­ drückt ist.
Durch einen solchen in Axialrichtung federnden Bereich liegt das Schlauchende im montierten Zustand mit Vor­ spannung gegen die ihn auf dem Stutzen haltenden Rasten an. Deshalb ist das Schlauchende zuverlässig auf dem Stutzen gehalten, ohne daß der Stutzen durch eine kompli­ zierte Formgebung Kräfte auf das Schlauchende ausüben muß. Es genügt vielmehr, wenn am Stutzen oder einem ande­ ren angrenzenden Bauteil einfache, hinter die Vorsprünge des Schlauchendes greifende Rasten vorgesehen sind. Die erfindungsgemäße Schlauchverbindung ist wegen der vom Schlauchende erzeugten axialen Vorspannkraft besonders für Schlauchverbindungen im Automobilbau geeignet, weil dort häufig Vibrationen und Stöße auftreten, welche bei den bisher bekannten einfachen und nicht durch Schlauch­ schellen gesicherten Schlauchverbindungen die Tendenz ha­ ben, im Laufe der Zeit den montierten Schlauch "abzu­ schütteln".
Das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip der Erzeugung axialer Vorspannung durch einen Federbereich des Schlauchendes ist sowohl bei auf einen Stutzen aufgescho­ benen Schlauchenden als auch in solche Stutzen eingescho­ bene Schlauchenden anwendbar. Die Rasten können entweder unmittelbar am Stutzen oder an einem angrenzenden Bauteil vorgesehen werden. Besonders zweckmäßig ist die Schlauch­ verbindung zum Anschluß eines Schlauches an ein handels­ übliches Bauteil gestaltet, wenn gemäß einer Weiterbil­ dung der Erfindung das Schlauchende zum Aufschieben auf die Außenseite des Stutzens bemessen und die Rasten an einem Halter vorgesehen sind, der zugleich zum Halten ei­ nes den Stutzen aufweisenden Gebläses ausgebildet ist.
Zur Befestigung eines Gebläses an eine Wand eines Kraft­ fahrzeugs und zum Anschließen eines Schlauchendes an sei­ nem einen Auslaß des Gebläses bildenden Stutzen ist es vorteilhaft, wenn der Halter einen Ringteil zum Auf­ schieben auf einen Ansaugstutzen des Gebläses und einen Trog aufweist, in den der als Auslaß ausgebildete Stutzen des Gebläses verläuft und der die Rasten zum Hintergrei­ fen der Vorsprünge des Schlauchendes aufweist.
Der bauliche Aufwand ist besonders gering, wenn gemäß ei­ ner anderen Weiterbildung der Erfindung die Vorsprünge des Schlauchendes durch zwei zueinander gegenüberlie­ gende, radial nach außen ragende Laschen gebildet sind.
Wenn das Schlauchende aus einem elastischen Kunststoff besteht, dann kann man den Federbereich mit sehr geringen Herstellungskosten erzeugen, wenn er als Faltenbalg aus­ gebildet ist.
Zur weiteren Erhöhung der Haltekraft des Schlauchendes auf em Stutzen trägt es bei, wenn das Schlauchende auf seinem über den Stutzen greifenden Bereich eine umlau­ fende, mit Vorspannung gegen den Stutzen anliegende, um­ laufende Einschnürung aufweist.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine da­ von in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend be­ schrieben. Diese zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines mon­ tierten Gebläses mit der erfindungsgemäßen Schlauchverbindung,
Fig. 2 das in Fig. 1 gezeigte Gebläse von der Seite,
Fig. 3 eine Vorderansicht eines Gebläsehalters,
Fig. 4 einen horizontalen Schnitt durch den Ge­ bläsehalter entlang der Linie IV-IV in der Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt durch den Gebläsehalter ent­ lang der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines mit dem Gebläse zu verbindendes Schlauchende,
Fig. 7 das Schlauchende nach Fig. 6 um 90° ge­ dreht und teilweise geschnitten.
Die Fig. 1 zeigt von einem Kraftfahrzeug einen Bereich einer Radeinbaustrebe 1 und einen Bereich einer Seiten­ wand 2. Mittels zweier in die Radeinbaustrebe 1 führenden Schrauben 3, 4 und einer in die Seitenwand 2 führenden Schraube 5 ist in dem gezeigten Bereich ein Halter 6 be­ festigt, der ein Gebläse 7 haltert. Auf dieses Gebläse 7 ist ein Schlauchende 8 aufgesteckt, welches einen durch eine Faltenbalgausbildung erzeugten Federbereich 9 hat.
Die Fig. 2 zeigt, daß das Gebläse 7 einen axialen An­ saugstutzen 10 und einen tangentialen Stutzen 11 auf­ weist, der den Auslaß des Gebläses 7 bildet. Dieser den Auslaß bildende Stutzen 11 kann als übliches, glattes Rohrstück ausgebildet sein.
Die Fig. 3 zeigt, daß der Halter 6 ein Ringteil 12 hat, in welches der Ansaugstutzen 10 des Gebläses 7 einzu­ schieben ist. Seitlich des Ringteiles 12 ist am Halter 6 ein Trog 13 angeformt, welcher an seinem äußeren Ende zwei Rasten 14, 15 aufweist.
Die Schnittdarstellung gemäß Fig. 4 zeigt ebenfalls die Rasten 14, 15 am Ende des Troges 13. Die Fig. 5 zeigt die Rasten 14, 15 von der Seite.
Die Fig. 6 läßt erkennen, daß das Schlauchende 8 hinter dem Federbereich 9 zwei durch einander gegenüberliegende, radiale Laschen gebildete Vorsprünge 16, 17 hat, von denen in Fig. 7 der Vorsprung 16 zu sehen ist. Weiterhin zeigen die Fig. 6 und 7, daß das Schlauchende 8 eine umlaufende Einschnürung 18 hat, welche im montierten Zu­ stand mit radialer Vorspannung außenseitig auf dem Stut­ zen 11 aufsitzt.
Schiebt man das Schlauchende 8 auf den Stutzen 11, dann drückt man nach Erreichen der Endstellung des vorderen Endes des Schlauchendes 8 den Federbereich 9 teilweise zusammen, bis die Vorsprünge 16, 17 unter Wegdrücken der Rasten 14, 15 des Troges 13 des Halters 6 diese Rasten 14, 15 passiert haben. Danach springen die Rasten 14, 15 zurück in ihre ursprüngliche Stellung und gelangen hinter die Vorsprünge 16, 17, so daß das Schlauchende 8 von den Rasten 14, 15 in der aufgesteckten Position gehalten wird.

Claims (6)

1. Schlauchverbindung, welche einen Stutzen und ein mit diesem durch eine Steckverbindung anzuschließendes Schlauchende aufweist und bei dem zum Halten des Schlauchendes vom Stutzen aus gesehen hinter Vor­ sprüngen des Schlauchendes greifende, lösbare Rasten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchende (8) zwischen seinen Vorsprüngen (16, 17) und dem Stutzen (11) einen in Längsrichtung des Schlauchendes (8) federnden Federbereich (9) auf­ weist, welcher im montierten Zustand durch die hin­ ter seine Vorsprünge (16, 17) greifenden Rasten (14, 15) zur Erzeugung einer axialen Vorspannung teil­ weise zusammengedrückt ist.
2. Schlauchverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Schlauchende (8) zum Aufschieben auf die Außenseite des Stutzens (11) bemessen und die Rasten (14, 15) an einem Halter (6) vorgesehen sind, der zugleich zum Halten eines den Stutzen (11) aufweisenden Gebläses (7) ausgebildet ist.
3. Schlauchverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Halter (6) ein Ringteil (12) zum Aufschieben auf einen Ansaugstutzen (10) des Geblä­ ses (7) und einen Trog (13) aufweist, in den der als Auslaß ausgebildete Stutzen (11) des Gebläses (7) verläuft und der die Rasten (14, 15) zum Hintergrei­ fen der Vorsprünge (16, 17) des Schlauchendes (8) aufweist.
4. Schlauchverbindung nach einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (16, 17) des Schlauchendes (8) durch zwei zueinander gegenüberliegende, radial nach außen ra­ gende Laschen gebildet sind.
5. Schlauchverbindung nach einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbereich (9) als Faltenbalg ausgebildet ist.
6. Schlauchverbindung nach einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchende (8) auf seinem über den Stutzen (11) greifenden Bereich eine umlaufende, mit Vorspannung gegen den Stutzen (11) anliegende, umlaufende Ein­ schnürung (18) aufweist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3890614T1 (de) * 1987-08-04 1989-09-07 Elconnex Pty Ltd Wellrohr-verbinder und verfahren zum formen
DE3904106A1 (de) * 1988-04-23 1989-11-02 Kloeber Johannes Entlueftungsschlauch

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