DE4331367C2 - Innenmuffe zur Dichtung von Rohrstößen in Rohrleitungen - Google Patents
Innenmuffe zur Dichtung von Rohrstößen in RohrleitungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Innenmuffe zur Dichtung von Rohrstößen in
Rohrleitungen mit einer die Stoßfuge beidseitig übergreifenden Manschette
aus festem elastischem Material, insbesondere Edelstahl, und einem
Dichtelement aus weichem elastischem Material, insbesondere Gummi, auf
beiden Seiten der Stoßfuge, wobei das Dichtelement mit verdickten
seitlichen Kanten einstückig ausgebildet und zwischen Manschette und
Rohrinnenwand angeordnet ist, die verdickten Seitenkanten auf jeweils
einer Seite der Stoßfuge angeordnet sind und die Manschette ein
selbstverriegelnder offener, sich an seinen Enden in Umfangsrichtung
überlappender Spannring ist.
Die Betreiber von Abwasserkanälen sind gehalten, den Nachweis zu
erbringen, daß die Dichtheit von Abwasserleitungen auf Dauer sichergestellt
ist. Der Zustand vieler Abwasserkanäle wird dieser Forderung in weiten
Teilen jedoch nicht gerecht. Die Schätzungen, wieviel Kanäle und in
welchem Ausmaß undicht sind, schwanken, da insbesondere in kleineren
und ländlichen Gemeinden eine vollständige Inspektion noch nicht
stattgefunden hat. Auch das Ausmaß der Schäden ist nicht ausreichend
bekannt. Bei Untersuchungen wurde erkannt, daß die Rohrschäfte selbst
noch vielfach in Ordnung sind, während die Muffen die Schwachstellen
darstellen.
Für die Bundesrepublik Deutschland beispielsweise wird der Anteil der
sanierungsbedürftigen Kanalleitungen in den alten deutschen Bundes
ländern auf ca. 25% bei einer Rohrnetzlänge von 250 000 km geschätzt.
Hinzu kommen noch ca. 600 000 km Hausanschlußleitungen mit meist
unbekanntem Sanierungsbedarf. Der Sanierungsbedarf des ca. 36 000 km
langen Netzes in den neuen deutschen Bundesländern wird nicht geringer
eingeschätzt.
Von besonderer Bedeutung ist die Dichtheit der Abwasserkanäle in
Trinkwasserschutzgebieten, da hier eine unmittelbare Gefährdung für die
Trinkwasserversorgung besteht. Große Flächen von Trinkwasserschutz
gebieten im Nahbereich von Städten sind bebaut und weisen eine nicht
unerhebliche Kanalnetzlänge auf. In den letzten Jahren sind erhebliche
Anstrengungen unternommen worden, geeignete Verfahren zur Schadens
behebung zu entwickeln.
Für die Instandsetzung von Muffen oder zur Reparatur von überwiegend
Radialrissen ist eine Vielzahl von Lösungen auf dem Markt, die die
Schadstellen mit Gelen oder Kleber auf 2-Komponenten-Basis dichten
wollen. Ihre Brauchbarkeit wird unterschiedlich bewertet, ihre Zuver
lässigkeit ist nicht immer zufriedenstellend. Von besonderer Bedeutung ist
jedoch, daß die Materialien negativen Einfluß auf das Grundwasser
ausüben können, was nach den gesetzlichen Bestimmungen, in Deutsch
land beispielsweise nach dem Wasserhaushaltsgesetz, den Tatbestand einer
Gewässerverunreinigung erfüllen kann. Zwar können viele Stoffe in
ausgehärtetem Zustand als nicht wassergefährdend, entsprechend der
Wassergefährdungsklasse 0, eingestuft werden und haben teilweise ent
sprechende Zertifikate. Problematisch ist jedoch die Aushärtungsphase zu
bewerten, in der die Stoffe Grundwasser kontaminieren können oder in
der nicht vollständig ausgehärtete vermischte oder polimerisierte Einzel
stoffe ins Grundwasser abwandern können.
Diese Kontaminationsgefahr des Grundwassers ist besonders in Trink
wasserschutzgebieten von Bedeutung, so daß hier der Einsatz von In
standsetzungsmaßnahmen besonders kontrolliert angegangen werden muß,
obwohl der Handlungsbedarf besonders hier sehr groß wäre, da durch
undichte Muffen fortlaufende Kontamination durch Abwasser zu befürch
ten bzw. zu erwarten ist.
Aus der EP-PS 0 192 597 ist eine Muffeninnendichtung für Rohrstöße in
Rohrleitungen bekannt, die aus einer die Stoßfugen übergreifenden
Manschette aus nachgiebigem Material besteht, die beiderseits der Stoßfu
gen durch ringförmige Spannelemente unter Druck an der Innenwandung
der Rohrleitung in Anlage gehalten ist. Im Bereich der Spannelemente
ist je eine in ihre Außenfläche eingebrachte ringförmige, in ihrer Breite
der Spannringbreite angenäherte Ausnehmung, in der ein im unkom
primierten Zustand die Rohrinnenwand berührendes und Abstand von
den Seitenwänden der Ausnehmung wahrendes Ringkissen aus einem
Material hoher Rückstellkraft aufgenommen ist, das auch im komprimier
ten Zustand einen Abstand von den Seitenwänden der Ausnehmung
aufweist. Dabei ragen die an die Seitenwände der Ausnehmung beidersei
tig anschließenden Umfangsflächen in radialer Richtung soweit vor, daß
sie nach Erreichen einer sicheren Abdichtung durch das komprimierte
Ringkissen fest an der Innenwand der Rohrleitung anliegen. Diese Muf
fendichtung kommt ohne Stoffe mit Kontaminationsgefahr aus, sondern
dichtet auf rein mechanischer Basis. Dieses System hat jedoch den
Nachteil, daß die Dichtung aus weichem flexiblem Material nicht in sich
abschließend dichtet, die Manschetten und ggf. die Spannelemente auf
die jeweiligen Rohrleitungsinnendurchmesser abgestellt sein müssen und
die Spannelemente nur von Hand bedienbar sind, wodurch sie nur zur
Abdichtung begehbarer Leitungen von mehr als etwa 500 mm ⌀ geeignet
sind.
Aus der EP 0 413 495 ist eine gattungsgemäße Innenmuffe zur Dichtung
von Rohrstößen bekannt. Nachteilig ist bei dieser Innenmuffe, daß zu ihrer
Anordnung eine Ausnehmung beidseitig der Stoßfuge hergestellt wird, die
die Innenmuffe aufnimmt, und die Selbstverriegelung in großen Schritten
vorgegeben wird.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, die bekannte
Innenmuffe so weiterzuentwickeln, daß sie ohne vorbereitende Bearbeitung
der Kanalinnenflächen einfach und automatisch gesetzt werden kann, in
kleiner Rasterung verriegelbar und gegen axiale Verschiebung gesichert ist.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine
gattungsgemäße Innenmuffe so ausgebildet wird, daß die Außenkanten der
Manschette so ausgebildet sind, daß sie unter einem Winkel von weniger als
90° an der Rohrinnenwand anliegen, und das eine Ende des Spannrings eine
nach außen abgebogene scharfe Kante aufweist, im Abstand vom anderen
Ende des Rings in der Innenfläche ein geriffelter Bereich ausgebildet ist und
diese Riffel in engem Abstand parallel zueinander und quer zur
Umfangsrichtung des Rings verlaufen und so ausgebildet sind, daß die nach
außen abgebogene scharfe Kante des Rings in jeweils einer dieser Riffel
einrastbar ist.
Die erfindungsgemäße Muffe hat den Vorteil, daß durch die in sich den
Rohrstoß dicht abschließende Dichtung die Dichtheit auch bei undichter
oder beschädigter Manschette sichergestellt ist. In einer vorteilhaften
Ausgestaltung ist die Manschette selbst als Spannelement ausgebildet,
insbesondere als offener, sich an seinen Enden in Umfangsrichtung
überlappender, selbstverriegelnder Ring, der über gewisse
Abmessungsbereiche auf unterschiedliche Rohrinnendurchmesser
einstellbar ist. In einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Spannring
an seinen Enden eine Ratschfeststellung bzw. einen Keil-Klemmverschluß
auf, wodurch er selbstverriegelnd spannbar ist. Vorteilhaft wird das
Manschettenprofil so gestaltet, daß die Manschette in gespanntem Zustand
flach auf der Rohrinnenwand aufliegt, wodurch der Rohrinnendurchmesser
wenig eingeengt und die Strömung kaum behindert wird und federnd ist und
eine seitliche Festlegung des
Dichtelements gewährleistet. Durch die Ausgestaltung der einstückigen
Gummidichtung aus Materialsorten unterschiedlicher Weichheit läßt sich
das Dichtelement vorteilhaft in seiner Wirkung optimieren.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, daß durch einen im
Inneren der als Spannring ausgebildeten Manschette anzuordnenden
Ballon ein Spannen automatisch erfolgen kann, wenn dieser Ballon
aufgeblasen wird, so daß die Abdichtung auch relativ kleiner Leitungen,
z. B. von etwa 200 mm Durchmesser möglich ist. Bei bekannter örtlicher
Lage der zu dichtenden Rohrstöße kann die zu montierende Dichtman
schette entsprechend der Entfernung von der Zugangsstelle "blind" pla
ziert werden. In einer Ausgestaltung mit einem Bildübertragungssystem ist
es möglich, sowohl die Plazierung als auch die Montage ferngesteuert
durchzuführen.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile ergeben sich aus den Unteransprü
chen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Schnitt entlang der Rohrachse mit einem Schnitt der
Dichtmuffe im ungespannten Zustand und einer Ansicht auf den
Keil-Klemmverschluß der ringförmigen Manschette;
Fig. 2 eine Schnittansicht gemäß A-A in Fig. 1;
Fig. 3 einen Teilausschnitt von Fig. 1 mit der Dichtmuffe in gespann
tem Zustand.
In Fig. 1 ist ein Schnitt entlang der Rohrachse dargestellt, wobei die
Dichtmuffe in ungespanntem Zustand gezeigt wird. Die Rohrenden 1, 2
bilden den Rohrstoß 3, der abgedichtet werden soll. Die Erfindung
würde in gleicher Form eingesetzt, wenn es um die Dichtung eines im
wesentlichen radial verlaufenden Risses in einer Rohrleitung ginge. Das
Dichtelement 4 ist mit seinen beidseitig verdickten Enden 5 so angeord
net, daß die verdickten Enden 5 auf beiden Seiten des Rohrstoßes 3
oder des Risses liegen. Die Manschette 6 ist als Ring vormontiert und
z. B. mittels eines Molches oder Packers an die zu dichtende Stelle
plaziert worden. Das eine Ende 7 des Manschettenrings ist laschenartig
verjüngt und mit seinem verjüngten Abschnitt in einer Riffel einer
Ratsch-Feststellungseinrichtung 8 festgelegt. Der dargestellte Zustand ist
gegenüber dem bei der Plazierung schon etwas aufgeweitet, so daß die
verdickten Enden 5 des Dichtelementes 4 an der Rohrinnenwand anlie
gen, was bei der Bewegung der Dichtmuffe durch den Rohrinnenraum
nicht der Fall ist.
Das Querprofil der Manschette 6 ist so ausgebildet, daß der überwiegen
de Teil parallel zur Rohrinnenwand verläuft. Auf beiden Seiten weist die
Manschette in Umfangsrichtung eine relativ flache, rippenartige Auf
wölbung auf, die in beiden seitlichen Richtungen eine Festlegung der
verdickten Enden 5 des Dichtelementes 4 ermöglichen. Auf diese Weise
wird das Dichtelement in Bezug auf die Manschette festgelegt, so daß es
auch bei Einwirkung eines unter Druck stehenden transportierten Medi
ums nicht aus seiner Lage verschoben werden kann.
Die beiden Seitenkanten der Manschette sind so ausgebildet, daß sie in
einem relativ flachen Winkel in Bezug auf die Rohrinnenfläche verlaufen.
Wird die Manschette aufgeweitet, beispielsweise durch einen in der
Manschette angeordneten und aufgeblasenen Ballon, dehnt sich die
Manschette über den Umfang aus, wobei das laschenartig verjüngte eine
Ende der Manschette mit seiner nach außen abgebogenen, scharfen
Kante 10 über die quer verlaufenden Riffel 8 hinwegratscht, was in Fig.
2 dargestellt ist. In den Fig. 1 und 2 ist zu erkennen, daß diese
Rifflung im Abstand vom anderen Ende 11 des Manschettenrings mittig
angeordnet ist. Die Abmessungen des geriffelten Bereiches sind je nach
Rohr- und Manschettengröße etwa 70-120 mm in Umfangs- und 40-70 mm
in Querrichtung.
Bei fortschreitender Ausdehnung des Manschettenrings wird das Dicht
element 4 besonders an seinen verdickten Enden 5 zusammengedrückt,
bis die Seitenkanten der Manschette an der Rohrinnenwand anliegen.
Das Querprofil der Manschette ist so ausgebildet, daß sich diese Seiten
kanten beim Anpressen spreizen und auf diese Weise eine relativ gute
Abdichtung gegen die Rohrinnenwand bilden.
Dieses Profil sowie die die Außenaufwölbung nach innen abschließenden
umlaufenden Sicken führen zu einer Versteifung des Manschettenprofils,
wobei die Sicken das Biegen der Seitenkanten bei der Verformung der
Manschette gelenkartig unterstützen. Das Dichtelement 4 ist so ausgebil
det, daß es in sich, d. h. lediglich durch Zusammen- und Andrücken mit
Hilfe der sich ausdehnenden Manschette, den Rohrstoß beidseitig ab
dichtet. Dies hat den Vorteil, daß die Dichtmuffe auch dann abdichtet,
wenn aus irgendeinem Grund in der Manschette eine Undichtigkeit,
beispielsweise durch Beschädigung, vorliegen würde.
Die seitliche rippenartige Aufwölbung der Manschette wirkt im Bereich
der sich überlappenden Enden auch als Führung bei der Aufweitung der
Manschette. In den Fig. 2 und 4 ist erkennbar, daß das eine Ende
7 des Manschettenrings durch ein zusätzliches Element 9 verstärkt wor
den ist. Als vorteilhaftes Material für die Manschette hat sich ein etwa
1 mm starkes Edelstahlblech, beispielsweise der Qualität V₂A 1.4301
erwiesen. Dieses Material bringt einerseits die genügende Flexibilität, so
daß die Manschette mittels eines aufblasbaren Ballons aufgeweitet werden
kann und die Seitenkanten sich beim Andruck der Manschette auf die
Rohrinnenwand dichtend spreizen, und andererseits, in Verbindung mit
der Profilierung der Manschette, genügend Festigkeit und Steifigkeit, um
das Dichtelement wirkungsvoll zusammenzupressen und eine dauerhaft
feste Verbindung zu gewährleisten.
Das Dichtelement 4 kann als aus einer Bahn gebildetem Ring oder auch
über den Umfang einstückig als Schlauch ausgebildet sein. Die Ausbild
ung als Schlauch hat den Vorteil, daß das Dichtelement auch über den
Umfang betrachtet keine Nahtstelle und somit keine mögliche Undichtig
keit aufweist; außerdem kann ein solcher Schlauch dazu benutzt werden,
die zu einem Ring vormontierte Manschette so zusammenzudrücken, daß
der zum Einbringen der Muffe in das Rohr erforderliche, im Vergleich
zum Rohrinnendurchmesser kleinere Außendurchmesser sicher darstellbar
ist. Das weiche und flexible Material, z. B. Gummi, läßt eine entspre
chende Ausdehnung beim Spannen der Manschette zu. Mittelsteg und
verdickte Enden des Dichtelementes 4 können aus einem einheitlichen
Material, aber auch aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden.
Beispielsweise ist es vorteilhaft, den Steg aus einem weniger weichen und
die verdickten Enden 5 aus einem weicheren Gummi herzustellen. Als
sehr vorteilhaft hat sich die im Handel erhältliche Qualität PERBUNAN
SH30-40 bzw. SH50-60 erwiesen, die auch abwasserfest ist.
Die Plazierung der Dichtmuffe an der abzudichtenden Stelle des Rohrs
ist mit bekannten Rohrmolchen oder Packern durchführbar. Die exakte
örtliche Plazierung ist bei bekannter Lage der Rohrstöße oder der
abzudichtenden Risse entsprechend der Entfernung dieser abzudichtenden
Stelle von der Zugangsstelle in der Rohrleitung möglich. Wird der Molch
bzw. der Packer mit einem bekannten Bildübertragungssystem ausgestattet,
kann die Dichtmuffe unter laufender Beobachtung plaziert werden. Das
Aufblasen des Ballons und damit das Spannen der Manschette kann in
jedem Fall ferngesteuert erfolgen, so daß das Verfahren auch bei Rohr
durchmessern anwendbar ist, bei denen eine Zugangsmöglichkeit für
Personen nicht mehr gegeben ist.
Claims (8)
1. Innenmuffe zur Dichtung von Rohrstößen in Rohrleitungen mit einer die
Stoßfuge beidseitig übergreifenden Manschette (6) aus festem elastischem
Material, insbesondere Edelstahl, und einem Dichtelement (4) aus weichem
elastischem Material, insbesondere Gummi, auf beiden Seiten der Stoßfuge,
wobei das Dichtelement (4) mit verdickten seitlichen Kanten (5) einstückig
ausgebildet und zwischen Manschette und Rohrinnenwand angeordnet ist,
die verdickten Seitenkanten (5) auf jeweils einer Seite der Stoßfuge (3)
angeordnet sind und die Manschette (6) ein selbstverriegelnder offener, sich
an seinen Enden in Umfangsrichtung überlappender Spannring ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Außenkanten der Manschette so ausgebildet sind, daß sie unter einem
Winkel von weniger als 90° an der Rohrinnenwand anliegen und das eine
Ende (7) des Spannrings (6) eine nach außen abgebogene scharfe Kante
(10) aufweist, im Abstand vom anderen Ende (11) des Rings in der
Innenfläche ein geriffelter Bereich ausgebildet ist und diese Riffel (8) in
engem Abstand parallel zueinander und quer zur Umfangsrichtung des
Rings (6) verlaufen und so ausgebildet sind, daß die nach außen abgebogene
scharfe Kante (10) des Rings in jeweils einer dieser Riffel (8) einrastbar ist.
2. Dichtmuffe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Manschette (6) ein Querprofil aufweist, das sich überwiegend parallel zur
Rohrinnenwand erstreckt und an beiden Seiten eine nach innen gerichtete
rippenförmige Aufwölbung aufweist, in denen die verdickten Seiten (5) des
Dichtelements (4) seitlich festlegbar sind.
3. Dichtmuffe gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Manschette (6) aus einem flexiblen Material besteht, das sehr viel härter als
das Material des Dichtelements (4) ist.
4. Dichtmuffe gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Manschette (6) aus Edelstahl besteht.
5. Dichtmuffe gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Manschette (6) eine Materialstärke von 0,5 bis 2,5, insbesondere etwa 1 mm
hat.
6. Dichtmuffe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das nach außen abgebogene Ende der Manschette (6)
laschenartig verjüngt und verstärkt ist.
7. Dichtmuffe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dichtelement (4) als Schlauch ausgebildet ist.
8. Dichtmuffe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dichtelement (4) aus unterschiedlich weichen
Gummisorten einstückig hergestellt ist, wobei das Material in den
verdickten Seitenkanten (5) weicher ist als der Steg zwischen den
Seitenkanten.
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