DE4331495C2 - Magnetsystem für ein Hubgerät - Google Patents
Magnetsystem für ein HubgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetsystem für ein Hubgerät
gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Ein solches Magnetsystem ist beispielsweise aus DE 36 05 216 A1 oder DE-PS
9 76 704 bekannt. Dort ist ein Elektromagnet beschrieben,
der einen entlang einer Achse bewegbaren, zylinderförmigen
Anker sowie eine koaxial zu diesem Anker angeordnete Erre
gerspule und ein Magneteisensystem zur Magnetfeldführung
aufweist. Das Magneteisensystem besteht aus einer koaxial
zur Achse des Ankers angeordneten hohlzylindrischen Rohr
führung und einem der Rohrführung in einem Abstand gegen
überliegenden Ankergegenstück. Das Ankergegenstück ist mit
einer dem Anker gegenüberliegenden Stirnwand und mit in
Richtung zum Anker weisenden, ebenfalls koaxial zur Achse
angeordneten hohlzylindrischen Wandungen versehen. Die
hohlzylindrische Rohrführung und die hohlzylindrischen
Wandungen des Ankergegenstücks sind zwischen der Erreger
spule und dem Anker angeordnet. Darüber hinaus ist das
Ankergegenstück und die Rohrführung über ein um die Erre
gerspule angeordnetes Gehäuse zum Schließen des magneti
schen Kreises miteinander verbunden. Bei Bestromung der
Erregerspule wird im Magneteisensystem ein magnetischer
Feldlinienverlauf erzeugt, wodurch der kolbenförmige Anker
entlang der Achse linear in Richtung zur Ankerstirnfläche
hin- bzw. wegbewegt werden kann.
Solche Magneteisensysteme werden auch als sogenannte Hub-
oder Zugmagnete bezeichnet. Zur Anpassung der Hubkraftcha
rakteristik ist in der DE-PS 9 76 704 vorgeschlagen, die
hohlzylindrischen Wandungen am Ankergegenstück als Steuer
konuswandungen auszubilden, um mit ferromagnetischen Mit
teln den Verlauf der Hubkraftkurve zu beeinflussen und um
einen geringen magnetischen Widerstand vom Gehäuse des
Magneteisensystems beim Übergang zum beweglichen Anker
sowie eine hohe Flußdichte im "magnetischen Arbeitsraum" zu
erreichen. Mit "magnetischer Arbeitsraum" ist dabei im
folgenden der Raum bezeichnet, der innerhalb der Begrenzun
gen der Ankerstirnfläche, der Stirnfläche des Ankergegen
stücks sowie der Steuerkonuswandungen liegt.
Bei den bekannten Magnetsystemen ist es aber weiterhin
problematisch, einen guten Wirkungsgrad sowohl bei Strom
stoßbetrieb als auch Dauerbetrieb zu ermöglichen.
Wie Elektromagnete mittels eines Computerprogramms berechnet
und entworfen werden können, ist z. B. in Philips
techn. Rdsch., 1980/81, Bd. 39, Nr. 2, Seiten 52-61, beschrieben.
Es ist allgemein bekannt, bei magnetischen Hubgeräten
(Linear-Hubmagneten, Drehmagneten, magnetisch betätigten
Kupplungen und Bremsen) durch einen kurzzeitig stark erhöh
ten Stromstoß (gegenüber der elektrischen Leistungsbela
stung bei Dauereinschaltung) stoßartig die Aktionskraft des
Magnetsystems beträchtlich zu erhöhen, um dabei den Schalt
vorgang in der zeitlichen Schaltgenauigkeit zu präzisieren
und zu verkürzen.
Die Stromstoßsteuerung kann dabei beispielsweise durch
einen am Hubende angebrachten, mechanisch vom Hubweg ge
steuerten Schalter oder durch eine Sekundärwicklung von
wenigen Windungen gesteuert werden, wobei eine induzierte
Steuerspannung für ein Relais abgegeben wird, solange eine
Magnetfeldänderung während des Schaltvorgangs stattfindet.
Ebenso ist eine elektronische Steuerung möglich, wobei ein
Magnetsensor von dem Magnetfeld der Erregerwicklung funk
tionsabhängig zu reagieren vermag, wie auch über eine
elektronisch fest vorgegebene Schaltdauer des Stromstoßes,
der die erhöhte Hubarbeitsleistung des Magnetsystems nach
Bedarf zeitlich dimensioniert. Die üblichen Stromstoßdauern
liegen etwa zwischen 0.1 und 0.2 Sekunden.
Solche kurzzeitigen Übererregungen des Magnetsystems werden
bei handelsüblichen Elektromagneten je nach Aufgabenstel
lung angewendet. Bei den bisher üblichen Dimensionierungen
des Magnetsystems kann der kurzzeitige Stromstoß nur eine
eng begrenzte Leistungssteigerung der Hubarbeit herbeifüh
ren, da das Magnetsystem rasch übersättigt und die Umset
zung der elektrischen Stromstoßleistung nur mit einem
schlechten Wirkungsgrad in mechanische Hubarbeit transfor
miert werden kann.
Ein weiteres Problem bei den bekannten Magnetsystemen
besteht darin, daß bei Stromstoßbetrieb der Anker des
Hubmagneten nach der Stromstoßerregung in seiner Hubend
stellung magnetisch festgehalten werden muß, so daß dabei
eine überhöhte Haftkraft bei niedriger Leistung (der Dauer
betriebsleistung entsprechend) aufgebracht werden muß. Dies
sind zwei entgegengesetzte technische Forderungen im Hub
magnetbau.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein
Magnetsystem für ein Hubgerät zu schaffen, das sowohl bei
Stromstoßbetrieb als auch Dauerbetrieb einen verbesserten
Wirkungsgrad aufweist und das bei der Stromstoßbetriebsart
eine verminderte Erregerleistung erfordert, um den Anker
des Hubmagneten in der Hubendstellung magnetisch festzuhal
ten.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder 2
gelöst.
Die Erfindung beruht also im wesentlichen darauf, daß das
Magneteisensystem mit Rohrführung, Ankergegenstück und
Gehäuse an seinen die magnetischen Feldlinien umlenkenden
Stellen, an denen sich ein Ablenkwinkel des Magnetfeldli
nienverlaufs ändert bzw. einstellt, einen im Vergleich zum
Ankerquerschnitt jeweils vergrößerten Querschnitt aufweist.
Damit kann die magnetische Flußdichte an diesen umlenkenden
Stellen reduziert werden.
In einer konkreteren Form dieser Lösung ist das
Magneteisensystem hinsichtlich seiner Querschnittsflächen
in etwa wie folgt ausgebildet:
Q2 = (1,2-1,8) × Q1
Q3 = (1,3-2.5) × Q2
Q5 = (2,2-4,0) × Q2
Q6 = (1,1-2,0) × Q1 und
Q10 = (3,0-5,0) × Q2.
Q2 = (1,2-1,8) × Q1
Q3 = (1,3-2.5) × Q2
Q5 = (2,2-4,0) × Q2
Q6 = (1,1-2,0) × Q1 und
Q10 = (3,0-5,0) × Q2.
Hierbei bezeichnen Q1 die Querschnittsfläche des Ankers, Q2
eine Querschnittsfläche des Ankergegenstückes in einem
Basisbereich der Steuerkonuswandungen, Q3 eine Fläche im
Bereich einer ersten Umlenkung des Magnetfeldes zwischen
Ankergegenstück und Gehäusewandung des Magneteisensystems,
Q5 eine Übergangsfläche im Bereich einer zweiten Umlenkung
zwischen einer außenrohrartigen Wandung des Gehäuses des
Magneteisensystems und einer dem Ankergegenstück zugeordne
ten, deckelartigen Wandung des Gehäuses, Q6 eine Quer
schnittsfläche der außenseitigen Gehäusewandung und Q10
eine zylinderförmige Übergangsfläche zwischen Rohrführung
und Anker.
Bei Einhaltung der vorgenannten Bedingungen können die
Magnetfeldlinien im hochpermeablen Eisensystem bei redu
zierter Flußdichte (gegenüber der Flußdichte beim Gerade
auslauf) an den umlenkenden Stellen eine Richtungskomponen
te der Eisenmoleküle mit geringerem Leistungsaufwand durch
führen, um die gewünschte Änderung im Gesamtrichtungsver
lauf des Feldes zu bewirken. Die Umlenkverlustleistung für
die bei üblichen Hubmagneten notwendige viermalige Rich
tungsänderung des Magnetfelds um die Erregerspule herum
kann bei einer derartigen Realisierung äußerst gering
gehalten werden.
In einer anderen Lösung der Erfindung, die vorteilhafter
weise in Kombination mit den Abmessungsbedingungen einge
setzt wird, ist vorgesehen, daß das Magneteisensystem samt
Erregerspule mindestens annähernd symmetrisch zu einer
parallel zum Querschnitt des Ankers verlaufenden, magnet
energetischen Symmetrieebene aufgebaut ist und die Stirn
fläche des Ankers in einer Hubanfangsstellung mindestens in
etwa auf dieser Symmetrieebene liegt. Ausgehend hiervon ist
der Anker bis zur Stirnwand des Ankergegenstückes in eine
Hubendstellung bewegbar. Die Konusspitze des zylinderförmi
gen Steuerkonusses liegt darüber hinaus mindestens annä
hernd an der Symmetrieebene anstoßend an. In der Hubend
stellung, die auch als Ankerfeldflußstellung bezeichnet
wird, ist der "magnetische Arbeitsraum" vollständig vom
Anker ausgefüllt. Für den Fall, daß die der Ankerstirnflä
che gegenüberliegende Fläche des Ankers bei der Hubstellung
bündig mit dem außenseitigen Ende des Magneteisensystems
abschließt, ist der Elektromagnet vollständig symmetrisch
zur Symmetrieebene des Magneteisensystems aufgebaut. Der
Energieinhalt der beiden Hälften des Magnetsystems beider
seits der Symmetrieebene ist damit gegenüber dem zylin
drisch geformten "magnetischen Arbeitsraum" gleich groß
magnetenergieinhaltlich ausbalanciert. Da der "magnetische
Arbeitsraum" beim erfindungsgemäßen Magnetsystem von beiden
Seiten mit gerade aufeinander zulaufenden Feldlinien beauf
schlagt wird, wird eine optimale Steuerwirkung zu der aus
der DE-PS 9 76 704 beschriebenen Hubkraftcharakteristikan
passung erreicht. Darüber hinaus liegt die aus der DE-PS
9 76 704 bekannte "Konussteuerung" geometrisch im magnetin
duktiven hochwirksamen, zentral angeordneten Innenraum der
Erregerspule.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, die
Außenecken des Magnetsystems zur Vergrößerung des Kurvenra
dius mit Ausbuchtungen zu versehen, wobei ein allmählicher
Übergang des Querschnitts vor bzw. nach der Kurve zum
geradlinigen Teil des Magnetsystems von Vorteil ist.
Da der Anker beim Vorrücken in den "magnetischen Arbeits
raum" in seinem dem Ankergegenstück zugewandten vorderen
Teil hoher magnetischer Belastung ausgesetzt ist, ist es
zweckmäßig, den Anker in seinem vorderen Teil aus einem
hochwertigen permeablen Magnetmaterial herzustellen. In
seinem hinteren Teil kann der Anker dagegen aus einem
Magnetweicheisenmaterial bestehen. Im übrigen ist es auch
möglich, den Anker insgesamt aus einem hochpermeablen
Material aufzubauen.
Die der Ankerstirnfläche gegenüberliegende Fläche des
Ankers ist zweckmäßigerweise mit einer Kurzschlußplatte
verbunden. Damit soll erreicht werden, daß in Hubendstel
lung und damit Feldflußstellung diese Kurzschlußplatte
durch Anlegen an der Außenwandung des Magneteisensystems
ein zwischen Anker und Rohrführung befindlicher Luftspalt
magnetisch kurzgeschlossen wird. Zur Erhöhung dieses Effek
tes und damit zur Steigerung der Haltekraft des Ankers in
seiner Hubendstellung kann eine ringförmige Ausnehmung an
der Außenwandung des Magneteisensystems zwischen Rohrfüh
rung und Gehäuse vorgesehen werden.
Durch die Ausbildung der hohlzylindrischen Steuerkonuswan
dungen mit einer kegelförmigen Außenfläche ist die Steue
rung der Hubkraftkennlinie für die Auslegung sowohl des
stromstoßbetriebenen Magnetsystems als auch beim direkt
netzgeschalteten Betriebsverfahren darstellbar.
Um die bestmögliche Anpassung der Hubkraftkennlinie zu
erreichen, ist der zylindrisch geformte Steuerkonus mit
seiner kegelförmigen Außenfläche auswechselbar gestaltet.
Mit der Austauschbarkeit dieses Steuerkonusses kann der
Verlauf der Zugkraftkurve beeinflußt werden.
Zur Erzielung eines günstigen Magnetfeldverlaufs innerhalb
des Magneteisensystems ist dieses aus zwei Teilen gebildet,
die an der Symmetrieebene miteinander zu verbinden sind.
D. h., daß an das Ankergegenstück einerseits und an die
Rohrführung andererseits entsprechenden Gehäuseteile ein
stückig angeformt sind und diese beiden Teile an der Symme
trieebene luftspaltfrei miteinander flächig verbunden
werden.
Um das erfindungsgemäße Magnetsystem druckdicht zu gestal
ten, ist zwischen den sich gegenüberliegenden und beabstan
deten Enden der Steuerkonuswandungen und der Rohrführung
ein ringförmiges Zwischenelement aus nichtmagnetischem
Material abdichtend anzuordnen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Figuren
näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine ringförmige Spule mit kreisförmigem Spu
lenquerschnitt und den dazugehörenden Magnet
feldlinien,
Fig. 2 eine Darstellung ähnlich zu Fig. 1 mit einem
zusätzlichen, dem Magnetfeldlinienverlauf
angepaßten Magneteisensystem sowie einem in
einer Öffnung des Magneteisensystems bewegbaren
Anker,
Fig. 3 ein erfindungsgemäßes Magnetsystem mit einer
Erregerspule mit quadratischem Spulenquer
schnitt, einem daran angepaßten Magneteisensy
stem sowie einem Anker,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Magnetsystems,
Fig. 5 Zugkraftkurven eines bekannten Hubmagneten bei
Dauerbetrieb (100% ED) und Kurzzeitbetrieb
(5% ED),
Fig. 6 Zugkraftkurven des erfindungsgemäßen Magnetsy
stems bei Dauerbetrieb (100% ED) und Kurzzeit
betrieb (5% ED), und zwar bei gleichem elek
trischem Leistungsaufwand wie in Fig. 5 und
denselben Außenabmessungen,
Fig. 7 ein Beispiel der Querschnittsflächen des in
Fig. 4 gezeigten erfindungsgemäßen Magnetsy
stems im Vergleich zu den Querschnittsflächen
eines herkömmlichen Hubmagneten,
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Magnetsystems mit Ausbuchtungen an
den äußeren Rändern des Hubmagneten,
Fig. 9 eine Darstellung ähnlich zu Fig. 4, wobei
zusätzlich das außenseitige Ende des Ankers mit
einer Kurzschlußplatte versehen und an der
außenseitigen Wandung des Magneteisensystems
zwischen Rohrführung und Anker eine ringförmige
Ausnehmung angeordnet ist,
Fig. 10 eine Darstellung ähnlich zu Fig. 4, wobei das
Magneteisensystem eine Außenrundform aufweist,
Fig. 11 ein weiteres erfindungsgemäßes Magnetsystem mit
einem ein Hydraulikventil steuernden, druck
dichten Innenrohr, wobei das Magneteisensystem
ebenfalls eine Außenrundform aufweist und
Fig. 12 und Fig. 13 das in Fig. 11 dargestellte Magnetsystem in
auseinandergebautem Zustand.
In Fig. 1 ist eine ringförmige Spule 1 eines Magnetsystems
mit kreisförmigem Spulenquerschnitt dargestellt. Wird diese
ringförmige Spule 1 von Strom durchflossen, ergeben sich
die in Fig. 1 gezeigten magnetischen Feldlinien 2. Die
höchste magnetische Flußdichte stellt sich im Spulenzentrum
aufgrund der Wirkung der stromführenden ringförmigen Spule
in Abhängigkeit vom Abstand zum Spulenzentrum ein.
Bemerkenswert ist bei dieser Ausführungsform, daß die
ringförmige Spule 1 und die magnetischen Feldlinien 2 zu
einer Symmetrieebene S symmetrisch angeordnet sind. Darüber
hinaus ist deutlich zu erkennen, daß die Richtungsänderung
in dem Feldlinienbild annähernd gleichförmig (ähnlich
kreisförmig) ausgebildet ist und keine scharfen Ecken oder
Abbiegungen vorhanden sind. Der Ablenkwinkel der magneti
schen Feldlinien 2 ist daher nahezu stets der gleiche.
Beim Zusammenbau der gleichen ringförmigen Spule 1, die
auch als Erregerspule bezeichnet wird, mit einem Magnetei
sensystem 3, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, stellt sich
ebenfalls ein nahezu konstanter "Einschlagwinkel" der
magnetischen Feldlinien ein. Das Magneteisensystem 3 ist in
Fig. 2 zur Spulenachse A rotationssymmetrisch um die Erre
gerspule 1 herum angeordnet und weist an seinem äußeren
Rand einen runden Querschnitt auf. Die Abrundung ist an den
in Fig. 1 gezeigten Verlauf der magnetischen Feldlinien 2
entsprechend angeformt.
Zusätzlich ist in Fig. 2 ein Anker 5 dargestellt, der
entlang der Spulenachse A linear bewegbar angeordnet ist.
Hierfür ist das Magneteisensystem 3 mit einer Öffnung für
den Anker 5 versehen. Zusätzlich ist dieser Anker 5 mit
einer Kolbenstange 4 in Verbindung, welche an einem der
zuvor genannten Öffnung für den Anker 5 gegenüberliegenden
Öffnung des Magnetsystems 3 auf der Spulenachse A liegend
angeordnet ist.
Das Magneteisensystem 3 ist samt Spule 1 - mit Ausnahme der
Öffnungen für den Anker 5 und die Kolbenstange 4 - symme
trisch zur Ebene S aufgebaut.
In der Darstellung von Fig. 2 befindet sich der Anker 5
gerade in seiner Hubanfangsstellung. Wird dagegen die
Erregerspule 1 von Strom durchflossen, bewegt sich der
Anker 5 samt Kolbenstange 4 in der Darstellung von Fig. 2
nach links und zwar maximal so weit, daß er an der innen
liegenden Stirnwand 6 des Magneteisensystems 3 anstößt.
Dieser Raum wird im folgenden als "magnetischer Hubraum"
bezeichnet. Dieser magnetische Hubraum (vergleichbar einem
zylinderförmigen Verbrennungsraum in einer Brennkraftma
schine) ist folglich in der Hubanfangsstellung durch die
innenliegende Stirnwand 6 des Magneteisensystems 3, der
Stirnfläche 8 des Ankers 5 sowie der innenliegenden Zylin
derwand 7 des Magneteisensystems 3 festgelegt.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, liegt die Stirnfläche 8 des
Ankers 5 in der Hubanfangsstellung des Ankers 5 wieder
mindestens in etwa auf der Symmetrieebene S. Das Magnetei
sensystem 3 in der Darstellung von Fig. 2 ist zweistückig
ausgebildet, wie durch die Strichelung in der unteren
Hälfte des Magneteisensystems 3 gezeigt ist. Es versteht
sich, daß es auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt
werden kann. Wesentlich ist lediglich, daß das Magneteisen
system 3 eine Rohrführung für den Anker 5 und ein Ankerge
genstück mit einer dem Anker gegenüberliegenden Stirnwand 6
aufweist und in Richtung zum Anker 5 zeigende, ebenfalls
koaxial zur Achse A liegende Wandungen vorgesehen sind. Die
beiden Gehäusehälften sind durch Passungen am Außendurch
messer des Gehäuses koaxial ausgerichtet.
Eine Besonderheit des in Fig. 2 gezeigten Hubmagneten
besteht darin, daß das Magneteisensystem 3 bis auf die
Öffnung für den Anker 5 unmittelbar um die Erregerspule 1
herum angeordnet ist. Damit ergibt sich am Randbereich des
magnetischen Hubraumes 10 im Magneteisensystem 3 eine
Steuerkonuswandung, wie diese aus der DE-PS 9 76 704 zur
Anpassung der Hubkraftcharakteristik eines Elektrohubmagne
ten gefordert wird. Darüber hinaus zeigt Fig. 2 eine
magnetisch günstige Übergangsfläche 11 zwischen linear
beweglichem Anker 5 und Magneteisensystem 3.
Beim Schaltvorgang wird die Spule 1 von Strom durchflossen
und der linear bewegliche Anker 5 mit der Kolbenstange 4 in
der Öffnung des Magneteisensystems 3 derart hubbeweglich
geführt, daß er den magnetischen Hubraum 13 beim Schaltvor
gang voll auszufüllen vermag.
In der Hubanfangsstellung, wie sie in Fig. 2 dargestellt
ist (d. h. die Stirnfläche 8 des Ankers 5 liegt mindestens
etwa auf der Symmetrieebene S), hat der magnetische Hubraum
den geringsten magnetischen Energieinhalt. In Feldschluß
stellung wird der Anker 5 dagegen mit hoher Eisenpermeabi
lität am Ende seines Arbeitshubes an der Stirnwand des
Ankergegenstückes des Magneteisensystems 3 anstoßen. Ist
der Anker 5 genau so lang wie die Öffnung des Magneteisen
systems 3, so schließt die der Stirnfläche 8 des Ankers 5
gegenüberliegende Fläche bündig mit der äußeren Oberfläche
des Magneteisensystems 3 ab. Damit wird eine vollständige
Symmetrie des Magnetsystems bezüglich der Symmetrie ebene S
gewährleistet. Befindet sich der Anker 5 in seiner Hubend
stellung, so ist der Energieinhalt der beiden Hälften des
Magneteisensystems 3 beiderseits der Symmetrieebene S
gegenüber dem zylindrisch geformten magnetischen Hubraum 13
gleich groß energieinhaltlich ausbalanciert.
Darüber hinaus wird der magnetische Hubraum 13 von beiden
Seiten mit gerade aufeinander zulaufenden magnetischen
Feldlinien beaufschlagt. Durch diese Maßnahme wird eine
optimale Anpassung der Hubkraftcharakteristik erreicht, da
die Steuerkonuswandung 10 geometrisch im zentral angeordne
ten Innenraum der Erregerspule 1 liegt.
Obwohl das in Fig. 2 dargestellte Magnetsystem einen
nahezu kreisrunden magnetischen Feldverlauf auch bei hoher
magnetischer Erregung aufweist und als äußerst streuarm
anzusehen ist, ist ein solches Magneteisensystem 3 mit
abgerundeter Außenform nur unter großem technischem Aufwand
herstellbar. In Fig. 3 ist deshalb ein einfacher herzu
stellendes, erfindungsgemäßes Magnetsystem dargestellt, das
eine Erregerspule 1 mit annähernd quadratischem Spulen-Fen
sterquerschnitt aufweist. Bei dieser Spulenform verlaufen
die magnetischen Feldlinien 2 nicht mehr kreisförmig,
sondern annähernd entlang eines Rechteckes mit vier Umlenk
stellen im Magneteisensystem 3. An diesen Umlenkstellen
weist der magnetische Feldlinienverlauf einen im Vergleich
zu den übrigen Strecken des magnetischen Feldlinienverlau
fes veränderten, d. h. größeren Ablenkwinkel auf. Entspre
chend der Magnetfeldtheorie ist bei einer solchen Flußrich
tungsänderung besonders bei hoher Induktion mit einem
bemerkenswerten Streuverlust zu rechnen.
Deshalb wird erfindungsgemäß das Magneteisensystem 3 mit
verschiedenen Querschnitten ausgebildet, um damit wieder
einen günstigen Gesamtwirkungsgrad zu erreichen, so daß die
magnetische Flußdichte an den Umlenkstellen unter Beachtung
der Permeabilitätseigenschaften des Magneteisensystems 3
reduziert wird.
Erfindungsgemäß weist das Magneteisensystem mit Rohrfüh
rung, Ankergegenstück und Gehäuse an seinen die magneti
schen Feldlinien 2 umlenkenden Stellen, an denen sich ein
unmittelbar vorheriger Ablenkwinkel ändert, einen im Ver
gleich zum Ankerquerschnitt jeweils vergrößerten Quer
schnitt auf. Der Ankerquerschnitt ist in der Darstellung
von Fig. 3 mit Q1 bezeichnet. Durch diese Ausbildung des
Magneteisensystems 3 können die magnetischen Feldlinien 2
bei reduzierter Flußdichte (gegenüber der Flußdichte beim
Geradeauslauf) eine Richtungsänderung der Eisenmoleküle mit
geringerem Leistungsaufwand durchführen, um die gewünschte
Änderung im Gesamtrichtungsverlauf des magnetischen Feldes
zu bewirken.
Daraus ergibt sich, daß bei einer Stromstoßmagnetisierung,
also bei einer Stromstoßerregung der Erregerspule 1, in den
jeweiligen Streckenabschnitten des Magneteisensystems 3
eine differenzierte Auslegung der Induktion möglich ist,
und zwar dahingehend, daß die geradlinig verlaufenden
magnetischen Feldlinien gegenüber praktisch rechtwinkliger
Umlenkung eine speziell ausgelegte Induktion aufweisen.
In Fig. 3 ist neben dem Ankerquerschnitt Q1 noch ein
weiterer Querschnitt Q2 eingezeichnet. Dieser im folgenden
als Konusbasisquerschnitt Q2 bezeichnete Querschnitt ist
diejenige Querschnittsfläche, die das Magnetsystem 3 auf
der Höhe seiner Stirnwand 6 aufweist. Diese Konusquer
schnittsfläche Q2 ist folglich (läßt man den Luftspalt
unberücksichtigt) der Ankerquerschnitt Q1 plus die doppelte
Dicke der Wandung zwischen Erregerspule 1 und magnetischem
Hubraum 13 im Konusbereich des Ankergegenstückes.
Auch in der Darstellung von Fig. 3 ist deutlich zu erken
nen, daß der magnetische Hubraum 13 mindestens in etwa
zentral im Magnetsystem angeordnet ist. D.h., daß der
magnetische Hubraum 13 mindestens in etwa in der Symmetrie
ebene S als auch zentral zur Spulenebene A liegt. Durch die
erfindungsgemäße Formgebung des Magnetsystems an seinen
Umlenkstellen für den magnetischen Feldverlauf ist eine
höchste Magnetisierung und damit Hubkraftsteuerwirkung für
den Anker 5 im magnetischen Hubraum 13 mit den Steuerkonus
wandungen 10 erreichbar, da dieser ebenfalls zentral im
Magneteisensystem 3 angeordnet ist. Hierdurch können bei
verhältnismäßig geringer elektrischer Leistung neuartige
Zugkraftkurven erreicht werden. Darüber hinaus brauchen die
elektronischen Schaltelemente zum Ansteuern des erfindungs
gemäßen Magnetsystems nur noch geringere Leistungen zu
schalten. Diese zentrale Anordnung des magnetischen Hubrau
mes 13 kann unabhängig von der Dickendimensionierung des
Magneteisensystems 3 erfolgen, ist jedoch in Kombination
damit am wirkungsvollsten.
Eine konkrete Anwendung des erfindungsgemäßen Magnetsystems
ist in Fig. 4 anhand eines Hubmagneten dargestellt. Die
bereits bekannten Bezugszeichen werden weiter für die
gleichen Teile verwendet. Bei dem in Fig. 4 dargestellten
Hubmagneten sind folgende Schnittflächen zur Erläuterung
aufgeführt:
Q1 die bereits erwähnte Querschnittsfläche des Ankers 5,
Q2 die bereits erwähnte Querschnittsfläche des Ankerge genstückes im Magneteisensystem 3 im Konusbasisbe reich, im folgenden als Konusbasisquerschnittsfläche bezeichnet,
Q3 eine etwa zylindermantelförmige Schnittfläche im Bereich der ersten Umlenkung der magnetischen Feldli nien 2 zwischen Ankergegenstück und Gehäuse (hier die kreisrunde Schnittfläche links von der Symmetrieebene S in der axialen Verlängerung der innersten Spulen wicklung),
Q5 eine zylindermantelförmige Schnittfläche im Bereich der zweiten Umlenkung der magnetischen Feldlinien 2 zwischen der außenrohrartigen Wandung des Gehäuses des Magnetsystems 3 und einer dem Ankergegenstück zugeordneten deckelartigen Wandung des Gehäuses (hier die Schnittfläche im Magneteisensystem 3 in der axialen Verlängerung der äußeren Spulenwicklung im linken Teil des Magnetsystems 3),
Q6 die Querschnittsfläche der rohrartigen Außenwandung des Magneteisensystems 3 im Bereich der Symmetrieebe ne S,
Q7 entspricht der Schnittfläche Q5, allerdings im rech ten Teil des Magneteisensystems 3 zur Symmetrieebene S,
Q9 entspricht Q3 für den rechten Teil des Magneteisensy stems 3 und
Q10 die zylinderförmige Fläche zwischen Magneteisensystem 3 (hier der Rohrführungsbereich des Magneteisensy stems 3) und dem Anker 5.
Q1 die bereits erwähnte Querschnittsfläche des Ankers 5,
Q2 die bereits erwähnte Querschnittsfläche des Ankerge genstückes im Magneteisensystem 3 im Konusbasisbe reich, im folgenden als Konusbasisquerschnittsfläche bezeichnet,
Q3 eine etwa zylindermantelförmige Schnittfläche im Bereich der ersten Umlenkung der magnetischen Feldli nien 2 zwischen Ankergegenstück und Gehäuse (hier die kreisrunde Schnittfläche links von der Symmetrieebene S in der axialen Verlängerung der innersten Spulen wicklung),
Q5 eine zylindermantelförmige Schnittfläche im Bereich der zweiten Umlenkung der magnetischen Feldlinien 2 zwischen der außenrohrartigen Wandung des Gehäuses des Magnetsystems 3 und einer dem Ankergegenstück zugeordneten deckelartigen Wandung des Gehäuses (hier die Schnittfläche im Magneteisensystem 3 in der axialen Verlängerung der äußeren Spulenwicklung im linken Teil des Magnetsystems 3),
Q6 die Querschnittsfläche der rohrartigen Außenwandung des Magneteisensystems 3 im Bereich der Symmetrieebe ne S,
Q7 entspricht der Schnittfläche Q5, allerdings im rech ten Teil des Magneteisensystems 3 zur Symmetrieebene S,
Q9 entspricht Q3 für den rechten Teil des Magneteisensy stems 3 und
Q10 die zylinderförmige Fläche zwischen Magneteisensystem 3 (hier der Rohrführungsbereich des Magneteisensy stems 3) und dem Anker 5.
Erfindungsgemäß genügt das Magneteisensystem 3 hinsichtlich
seiner Dimensionierung in etwa folgenden Bedingungen:
Q2 = (1,2 . . . 1,8) × Q1,
Q3 = (1,3 . . . 2,5) × Q2,
Q5 = (2,2 . . . 4,0) × Q2,
Q6 = (1,1 . . . 2,0) × Q1 und
Q10 = (3,0 . . . 5,0) × Q2.
Q2 = (1,2 . . . 1,8) × Q1,
Q3 = (1,3 . . . 2,5) × Q2,
Q5 = (2,2 . . . 4,0) × Q2,
Q6 = (1,1 . . . 2,0) × Q1 und
Q10 = (3,0 . . . 5,0) × Q2.
In Fig. 7 ist ein Diagramm dargestellt, aus dem die in
Fig. 4 gezeigten Schnittflächen Q1 bis Q10 bezogen auf die
Ankerquerschnittsfläche Q1 dargestellt sind. Werden die
einzelnen Querschnitte miteinander anhand einer Linie im
Diagramm von Fig. 7 verbunden, so ergibt sich für das
erfindungsgemäße Magnetsystem der Darstellung von Fig. 4
der mit I bezeichnete Verlauf. Wie deutlich anhand dieses
Kurvenverlaufs I zu erkennen ist, zeigt sich erfindungsge
mäß ausgehend von Q1 bis Q5 eine stetig ansteigende Quer
schnittsfläche und von Q7 bis Q9 eine stetige Abnahme.
Hierdurch wird vermieden, daß im magnetischen Kreis des
Magneteisensystems 3 sprungartig Flußdichteunterschiede,
die zu Verlusten führen, auftreten können.
Zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Dimensionierung
des Magneteisensystems 3 im Vergleich zur Dimensionierung
beim bisherigen Stand der Technik ist neben dem erfindungs
gemäßen Kurvenverlauf I auch die Eisen-Querschnitts-Situa
tion von handelsüblichen Elektromagneten dargestellt (vgl.
hierzu Kurve II). Diese Kurve II zeigt einen praktisch
durchweg gleichbleibenden Durchflußquerschnitt für den
gesamten magnetischen Kreis des Magneteisensystems.
Bezugnehmend auf Fig. 4 ist dort wiederum der symmetrische
Aufbau des Magneteisensystems in Kombination mit der Anord
nung der im Querschnitt rechteckförmigen Erregerspule 1
sowie die Symmetrielage des magnetischen Hubraums 13, der
von den ringförmigen Steuerkonuswandungen 10 umgeben ist,
dargestellt. Zugleich zeigt Fig. 4 den Verlauf der magne
tischen Feldlinien 2 bei axialer Bewegung des Ankers 5 in
den magnetischen Hubraum 13. Die Symmetrieebene S deckt
sich in Hubanfangsstellung des Ankers 5 wieder mit dessen
Stirnwand, wobei die Konusspitze der Steuerkonuswandung 10
mindestens annähernd an die Symmetrieebene S anstößt.
Aus den Darstellungen der Fig. 5 und 6 wird auch der
Vorteil der erfindungsgemäßen Magnetsysteme im Vergleich zu
herkömmlichen Hubmagneten deutlich. In Fig. 5 sind die
Zugkraftkurven der handelsüblichen Hubmagnete für Strom
dauerbetrieb (100% ED) und Kurzzeitbetrieb (5% ED) darge
stellt. Vertikal ist die Hubkraft in Ncm und horizontal der
Hubweg in mm aufgetragen. In Fig. 5 ist deutlich die
nahezu über den gesamten Hubweg waagrecht verlaufende
Kraftkennlinie sowohl für Dauerbetrieb als auch Kurzzeitbe
trieb dargestellt.
In Fig. 6 sind die Zugkraftkurven des erfindungsgemäßen
Magnetsystems bei gleicher elektrischer Leistung und glei
chen Außenabmessungen dargestellt. Der Kurvenverlauf bei
Dauerbetrieb des erfindungsgemäßen Magnetsystems zeigt über
den Großteil seines Hubweges (etwa 80%) eine waagrecht
verlaufende Zugkraftkurve, steigt aber im restlichen Teil
des Hubweges auf eine nahezu sechsfache Haltekraft an (vgl.
hierzu Punkt F in Fig. 6). Die Kurve für den Kurzzeitbe
trieb (5%) zeigt eine etwa sechs- bis siebenmal gesteiger
te Hubanfangskraft gegenüber der Anfangs kraft bei Dauerbe
trieb (vgl. Punkt B in Fig. 6) und steigt anschließend
stetig weiter an. Die Zugkraftkurve ist erfindungsgemäß
folglich bei beiden Belastungsarten derart gestaltet, daß
die Haltekraft (Punkt F bei 100% ED) der Anfangskraft bei
Kurzzeitbetrieb (Punkt B bei 5% ED) mit voller Sicherheit
aufzubringen vermag (siehe hierzu die waagrecht stark
hervorgehobene Vergleichslinie A-B).
Darüber hinaus weist das erfindungsgemäße Magnetsystem eine
wesentlich höhere Flußdichte (Induktion) gegenüber den
bisher bekannten Hubmagnetsystemen auf und zeichnet sich
durch einen besseren Wirkungsgrad aus. Damit kann bei einer
Stromstoßmagnetisierung bei Erreichen der Hubendstellung
des Ankers die elektrische Leistung auf Dauerbetriebslei
stung umgeschaltet, also verringert werden, und der Anker 5
bleibt dann in der Hubendstellung stehen, bis dann endgül
tig der Strom abgeschaltet wird und der Anker in die Hub
ausgangsstellung zurückläuft.
Fig. 8 zeigt eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Magnetsystems. Die Darstellung von Fig. 8 entspricht
weitgehend der Darstellung von Fig. 4, wobei das Magnet
eisensystem 3 zur Vergrößerung des Kurvenradius für die
magnetischen Feldlinien an seinen Kanten mit Ausbuchtungen 20
versehen ist. Auch durch diese Ausbuchtungen 20 kann die
magnetische Flußdichte an den umlenkenden Stellen gezielt
reduziert werden.
In Fig. 9 ist ebenfalls ein Hubmagnet dargestellt, wie er
bereits in Fig. 4 erläutert wurde. Zusätzlich zur Darstel
lung von Fig. 4 ist jetzt der Anker 5 an seiner außensei
tigen Fläche 30, d. h. an seiner dem Ankergegenstück abge
wandten Fläche, mit einer Kurzschlußplatte 32 versehen.
Diese Kurzschlußplatte 32 weist einen größeren Durchmesser
als der Anker 5 auf. Zusätzlich ist der in Fig. 9 darge
stellte Hubmagnet am außenseitigen Übergang zwischen Anker
5 und Magneteisensystem 3 mit einer ringförmigen Ausnehmung
34 versehen.
Zur Vervollkommnung der Magnetfeldführung des längsbewegli
chen Ankers 5 kann dieser in zwei Teile 5a und 5b aufge
teilt werden. Das Ankerteil 5b besteht dabei aus einem
hochpermeablen Sondermaterial. Dieses Ankerteil 5b läuft
bei Bestromung der Erregerspule in den magnetischen Hubraum
13 bzw. Arbeitsraum ein. Die Länge dieses Ankerteiles 5b
aus magnetischem Sondermaterial mit höchster Permeabilität
(d. h. das Material weist eine hohe Sättigungsgrenze auf)
wird dadurch bestimmt, daß bei der Hubendstellung plus
einem vorgesehenen Luftspaltabstand zwischen Ankergegen
stück und Stirnwand 8 des Ankers 5 noch ein genügend großes
Stück dieses Teiles 5b in der rohrförmigen Übergangsfläche
des Magneteisensystems 3 vorhanden ist. Das zweite Anker
teil 5a des Ankers 5 besteht aus üblichem Magnetweicheisen
material, wobei an diesem zweiten Ankerteil 5a die zuvor
erwähnte Kurzschlußplatte 30 befestigt ist. Damit wird
erreicht, daß in Hubendstellung des Ankers 5 diese Kurz
schlußplatte 30 durch Anliegen an der Außenwandung des
Magneteisensystems ein zwischen Anker 5 und Rohrführung des
Magneteisensystems 3 liegender Luftspalt 36 magnetisch
kurzgeschlossen wird. Zur Erhöhung dieses Effektes und
damit zur Steigerung der Haltekraft dient die ringförmige
Ausnehmung, die als Engpaß für die magnetischen Feldlinien
wirkt.
Obwohl im Zusammenhang mit Fig. 9 ausgeführt wurde, daß
der Anker 5 aus einem Ankerteil 5b aus hochpermeablem
Material und einem Ankerteil 5a aus Weicheisenmaterial
besteht, kann selbstverständlich der Anker 5 vollständig
aus dem hochpermeablen Material hergestellt sein.
Die Übergangsfläche Q10 vom Magneteisensystem 3 zum beweg
lichen Anker 5 ist erfindungsgemäß in seiner rohrförmigen
Übergangsfläche geometrisch möglichst groß zu gestalten, da
zwangsläufig einige wenige Zehntel mm Abstand im Durchmes
ser als magnetischer Widerstand zu überwinden sind. Dieser
konstruktionsbedingte magnetische Widerstand wird während
des Hubvorganges des Ankers 5 durch die Kurzschlußplatte 30
in der Hubendstellung beeinflußt.
Darüber hinaus ist in der Darstellung von Fig. 9 auch das
Schnittbild durch den Hubmagneten entlang der Schnittlinie
X-X dargestellt. Aus diesem Schnittbild ist ersichtlich,
daß der Hubmagnet eine quadratische Außenkontur aufweist.
Der Bereich der Rohrführung des Magneteisensystems 3 ist
mit 3a gekennzeichnet.
Der in Fig. 9 dargestellte Hubmagnet weist ein Magnetei
sensystem 3 auf, das aus zwei jeweils einstückig gebildeten
Teilen zusammengefügt ist. Die Gehäusestoßfuge 38 dieser
beiden Teile wird erfindungsgemäß auf oder mindestens in
die Nähe der Symmetrieebene S gelegt, da dort die Magnet
feldlinien geradlinig verlaufen.
In Fig. 10 ist ein Magnetsystem dargestellt, wobei das
Magneteisensystem 3 ein Gehäuse in Außenrundform aufweist
und aus zwei im wesentlichen gleich geformten, schalenarti
gen Gehäuseteilen besteht, die jeweils zur Hälfte die
Erregerspule 1 umschließen. Auch in diesem Beispiel sind
die zuvor beschriebenen Bedingungen hinsichtlich der Quer
schnitte Q1 bis Q10 eingehalten. Im Gegensatz zu den vorge
nannten Ausführungsbeispielen ist die Rohrführung 3a des
Magneteisensystems 3 jetzt als separates Bauteil ausge
führt. Separat ausgebildet ist ebenfalls das Ankergegen
stück 3b des Magneteisensystems 3. Das gesamte Magneteisen
system 3 besteht folglich aus dem Ankergegenstück 3b, dem
schalenartigen Gehäuse 3c sowie der Rohrführung 3a. Das
Ankergegenstück 3b und die Rohrführung 3a werden in eines
der beiden rohrförmigen Teile der Gehäusewandungen 3c
eingeführt und dort fixiert. Dabei ist darauf zu achten,
daß zwischen den einzelnen Elementen 3a, 3b und 3c kein
Luftspalt entsteht.
In Fig. 11 ist ein Elektromagnet ähnlich zu Fig. 10
dargestellt. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen wieder glei
che Teile. Im Gegensatz zu den vorgenannten Ausführungsbei
spielen weist das Magnetsystem einen Anker 3 auf, der ein
Hydraulikventil mit Gewindeanschluß 50 zu betätigen hat.
Hierfür ist zwischen den sich gegenüberliegenden und beab
standeten Enden der Steuerkonuswandung 10 und dem Ende der
Rohrführung 12 ein ringförmiges Zwischenelement 18 aus
nicht magnetischem Material abdichtend angeordnet.
In Fig. 11 ist wiederum das separat ausgebildete Ankerge
genstück 3b und die separat ausgeführte Rohrführung 3c des
Magnetsystems 3 ersichtlich. Darüber hinaus besteht das
Magnetsystem in Fig. 11 aus einer rohrförmigen Außenwan
dung 3c und aus zwei jeweils an den Stirnseiten des Magnet
systems angeordneten Deckelwandungen 3d. Auch hier werden
die oben genannten Vorschriften hinsichtlich der Quer
schnittsdimensionierung (Q1 bis Q10) und die Symmetriebe
dingungen bezüglich des magnetischen Hubraumes eingehalten.
Ein derartiges Magnetsystem kann beispielsweise für druck
dichte Steuermagnete, aber auch für normale Hubmagnete
verwendet werden.
Zum besseren Verständnis der in Fig. 11 dargestellten
Ausführungsform zeigen die Darstellungen der Fig. 12 und
13 das in Fig. 11 gezeigte Magnetsystem in auseinanderge
bautem Zustand. Wie in Fig. 12 deutlich zu erkennen ist,
ist der magnetische Hubraum 13 aufgrund des Einfügens des
ringförmigen Zwischenelementes 18 zwischen Steuerkonus 10
und Rohrführung 3c druckdicht ausgestaltet. In die Öffnung
des in Fig. 13 dargestellten Erregersystems kann sowohl
das in Fig. 12 dargestellte druckdichte Hydraulikrohrsy
stem als auch ein Magnetkernsystem mit in Luft arbeitendem
Anker, wie dies beispielsweise in Fig. 10 gezeigt ist,
eingefügt werden.
Zusammenfassend kann daher festgestellt werden, daß beim
erfindungsgemäßen Magnetsystem alle Feldumlenkstellen
vergrößerte Querschnitte aufweisen im Hinblick auf den
Ankerquerschnitt und möglichst ohne Luftspalt ausgebildet
sind. Das gesamte Magnetsystem ist nahezu symmetrisch zu
einer Symmetrieebene S angeordnet, wodurch das Magnetsystem
praktisch in zwei gleich große Hälften des magnetischen
Energieinhaltes aufgeteilt ist. Der magnetische Hubraum 13
mit seiner konusförmigen Außenumhüllung liegt sowohl symme
trisch zur Achse A der Erregerspule 1 als auch in der
Symmetrieebene S des Magneteisensystems 3. Das Ergebnis
jeder dieser Einzelmaßnahmen führt zu einer Steigerung der
Hubkraftkennlinien gegenüber bisherigen Magnetsystemen. Die
Maßnahmen können dabei grundsätzlich gesondert voneinander
eingesetzt werden. Es empfiehlt sich jedoch, sämtliche
vorgestellten Maßnahmen in einem Magnetsystem zu realisie
ren, um eine möglichst große Steigerung der Hubkraftkennli
nien gegenüber den bisherigen Magnetsystemen zu erreichen,
so daß bei einer Dauerstromleistung die Zugkraftkennlinie
eine derartige Haltekraft aufweist, daß die hohe Anzugs
kraft bei Stoßerregung als Haltekraft bei niedriger Dauer
stromleistung aufgebracht werden kann.
Eine Untersuchung der Hubkraftwerte und des Leistungsbedar
fes eines erfindungsgemäßen Hubmagneten im Vergleich zu
einem handelsüblichen Hubmagneten mit gleichen Außenabmes
sungen und gleicher Hubhöhe hat bei Normalbetrieb und
Stromstoßbetrieb folgende Vergleichswerte ergeben:
Die Tabelle der gemessenen Daten zeigt, daß der erfindungs
gemäße Magnet (Typ B) eine genügend große Haltekraft auf
weist, um mit Sicherheit die etwa fünffache Anfangshubkraft
bei Stoßmagnetisierung noch sicher aufbringen zu können.
Claims (13)
1. Magnetsystem für ein Hubgerät mit einem entlang einer
Achse (A) bewegbaren, zylinderförmigen Anker, einer
koaxial zu diesem Anker angeordneten Erregerspule und
einem Magneteisensystem zur Magnetfeldführung mit
einer koaxial zur Achse (A) angeordneten und zwischen
Anker und Erregerspule liegenden, hohlzylindrischen
Rohrführung und mit einem zur Rohrführung in einem
vorgegebenen Abstand gegenüberliegenden Ankergegen
stück, das eine dem Anker gegenüberliegende Stirnwand
und einen in Richtung zum Anker weisenden, ebenfalls
koaxial zur Achse angeordneten und zwischen Anker und
Erregerspule liegenden, hohlzylindrischen Steuerkonus
aufweist sowie mit einer um die Erregerspule angeord
neten und das Ankergegenstück und die Rohrführung
verbindenden Gehäusewandung, wobei durch Bestromung
der Erregerspule ein geschlossener Magnetfeldlinien
verlauf im Magneteisensystem erzeugbar ist, mit einer
Querschnittsfläche (Q1) des Ankers (5), einer Quer
schnittsfläche (Q2) des Magneteisensystems (3) im Be
reich des Ankergegenstückes (3b) am Beginn der Wandung
des Steuerkonusses, einer Schnittfläche (Q3) im Bereich
einer ersten Umlenkung des Magnetfeldes zwischen
Ankergegenstück (3b) und Gehäusewandungen (3c), einer
Schnittfläche (Q5) im Bereich einer zweiten Umlenkung
zwischen der rohrartigen Gehäusewandung (3c) des
Magneteisensystems (3) und dem Ankergegenstück (3b),
einer Querschnittsfläche (Q6) der rohrartigen Gehäuse
wandung (3c) des Magneteisensystems (3) und einer
zylinderförmigen Übergangsfläche (Q10) zwischen Rohrfüh
rung (3a) und Anker (5), dadurch gekennzeichnet, daß
zur Reduzierung der magnetischen Flußdichte an den
umlenkenden Stellen, an denen sich ein Ablenkwinkel
des Magnetfeldlinienverlaufs ändert bzw. einstellt,
das Magneteisensystem (3) hinsichtlich seiner Quer
schnitte mindestens in etwa folgenden Bedingungen
genügt:
Q2 = (1,2 . . . 1,8) × Q1
Q3 = (1,3 . . . 2,5) × Q2
Q5 = (2,2 . . . 4,0) × Q2
Q6 = (1,1 . . . 2,0) × Q1 und
Q10 = (3,0 . . . 5,0) × Q2.
Q2 = (1,2 . . . 1,8) × Q1
Q3 = (1,3 . . . 2,5) × Q2
Q5 = (2,2 . . . 4,0) × Q2
Q6 = (1,1 . . . 2,0) × Q1 und
Q10 = (3,0 . . . 5,0) × Q2.
2. Magnetsystem, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Magneteisensystem (3) samt
Erregerspule (1) mindestens annähernd symmetrisch zu
einer parallel zum Querschnitt (Q1) des Ankers (5)
verlaufenden Symmetrieebene (S) ausgebildet ist, daß
eine Stirnfläche (8) des Ankers (5) in einer Huban
fangsstellung mindestens in etwa auf dieser Symmetrie
ebene (S) liegend angeordnet und ausgehend hiervon bis
zur Stirnwand (6) des Ankergegenstückes (3b) in eine
Hubendstellung bewegbar ist, und daß ein Konusende des
hohlzylinderförmigen Steuerkonusses (10) mindestens
annähernd an die Symmetrieebene (S) anstoßend angeord
net ist.
3. Magnetsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anker (5) eine Länge aufweist,
durch die seine dem Ankergegenstück (3b) abgewandte
Fläche (30) bündig mit einer Außenwandung der Rohrfüh
rung (3a) des Magneteisensystems (3) in Hubendstellung
abschließt.
4. Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anker (5) an seiner dem Anker
gegenstück (3b) abgewandten Fläche (30) mit einer
Kurzschlußplatte (32) versehen ist.
5. Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an einer Außenseite des Magnetei
sensystems (3) zwischen Rohrführung (3a) und Gehäuse
(3c) eine ringförmige Ausnehmung (34) angeordnet ist.
6. Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Magneteisensystem (3) an seinen
die magnetischen Feldlinien (2) umlenkenden Stellen mit
Ausbuchtungen (20) versehen ist.
7. Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerkonuswandungen (10) des
Ankergegenstückes (3b) mit einer kegelförmigen Außen
fläche versehen sind.
8. Magnetsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die kegelförmige Außenfläche der hohlzylindrischen
Steuerkonuswandungen (10) auswechselbar ist.
9. Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Magneteisensystem (3) mit
Ankergegenstück (3b), Rohrführung (3a) und Gehäuse (3c)
aus zwei Teilen besteht, wobei die beiden Teile minde
stens annähernd an der Symmetrieebene (S) luftspaltfrei
miteinander flächig verbunden sind.
10. Magnetsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnete
daß die zwei das Magnetsystem bildenden Teile jeweils
einstückig ausgebildet sind.
11. Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den sich gegenüberliegen
den und beabstandeten Enden der Steuerkonuswandungen
(10) und der Rohrführung (3a) ein ringförmiges Zwi
schenelement (18) aus nichtmagnetischem Material ab
dichtend angeordnet ist.
12. Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anker (5) aus einem hochperme
ablen Material besteht.
13. Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anker (5) in einem dem Ankerge
genstück (3b) zugewandten Teil (5b) aus einem hochper
meablen Material und im übrigen Teil (5a) aus einem
Magnetweicheisenmaterial besteht.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934331495 DE4331495C2 (de) | 1993-09-16 | 1993-09-16 | Magnetsystem für ein Hubgerät |
| DE59404663T DE59404663D1 (de) | 1993-09-16 | 1994-09-14 | Gleichstrom-Hubmagnet |
| EP94114477A EP0644561B1 (de) | 1993-09-16 | 1994-09-14 | Gleichstrom-Hubmagnet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934331495 DE4331495C2 (de) | 1993-09-16 | 1993-09-16 | Magnetsystem für ein Hubgerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4331495A1 DE4331495A1 (de) | 1995-03-23 |
| DE4331495C2 true DE4331495C2 (de) | 1996-12-12 |
Family
ID=6497875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934331495 Expired - Fee Related DE4331495C2 (de) | 1993-09-16 | 1993-09-16 | Magnetsystem für ein Hubgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4331495C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19859116B4 (de) * | 1998-01-27 | 2010-04-22 | Schultz, Wolfgang E., Dipl.-Ing. | Elektromagnet |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976704C (de) * | 1941-05-10 | 1964-03-05 | Binder Magnete Kommanditgesell | Zug-Schub-Elektromagnet |
| DE3605216C2 (de) * | 1986-02-19 | 1996-05-15 | Bosch Gmbh Robert | Tauchanker-Elektromagnet |
-
1993
- 1993-09-16 DE DE19934331495 patent/DE4331495C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19859116B4 (de) * | 1998-01-27 | 2010-04-22 | Schultz, Wolfgang E., Dipl.-Ing. | Elektromagnet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4331495A1 (de) | 1995-03-23 |
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