DE433169C - Ablaufschranke fuer Wettrennen - Google Patents
Ablaufschranke fuer WettrennenInfo
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- DE433169C DE433169C DEW68714D DEW0068714D DE433169C DE 433169 C DE433169 C DE 433169C DE W68714 D DEW68714 D DE W68714D DE W0068714 D DEW0068714 D DE W0068714D DE 433169 C DE433169 C DE 433169C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63K—RACING; RIDING SPORTS; EQUIPMENT OR ACCESSORIES THEREFOR
- A63K3/00—Equipment or accessories for racing or riding sports
- A63K3/02—Starting-appliances
Landscapes
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Ablaufschranke für Wettrennen mit zwei unter
Feder- oder Gewichtswirkung stehenden, quer zur Rennbahn im gleichen Sinne schwingenden
Sperrbandträgern. Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen die Sperrbandträger
durch eine mechanische Vorrichtung miteinander verbunden sind, welche durch den Zeichengeber in Tätigkeit versetzt wird.
ίο Der Zweck der Erfindung ist, diese besondere
mechanische Vorrichtung überflüssig zu machen und dadurch die Ablaufschranke zu vereinfachen und billiger zu gestalten, ohne
das zuverlässige Arbeiten derselben zu beeinträchtigen. Dies wird nach der Erfindung
dadurch erreicht, daß bei der Drehung des einen Bandträgers aus der Sperr- in die Freigabestellung
der andere Bandträger, der so ausgeglichen ist, daß er stets in die Sperr-
ao stellung überzugehen sucht, allein durch das Sperrband mitgenommen wird.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt.
Die Bandträger ι und 2 sind am oberen
as Ende der Pfosten 3 bzw. 4, die z. B. in der
Erde eingegraben sind, quer zur Rennbahn drehbar gelagert. Am Pfosten 3 ist ein Anschlag
5 angebracht, um den Bandträger 1 bei zerrissenem Bande zu stützen. Der Bandträger ι wird in seiner normalen Lage mit
seinem freien Ende etwas über der durch den Drehzapfen 6 gehenden, wagerechten Ebene gehalten,
damit ein gewisser Hebelarm schon bei Beginn der Schwenkung desselben in die senkrechte Lage für das angreifende Band 7
vorhanden sei. Am Pfosten 3 ist auch noch ein anderer Anschlags angebracht, an dem
das über den Drehzapfen 6 hinaus verlängerte Ende 9 des Bandträgers 1 zu ruhen kommt,
wenn der letztere in seine nahezu senkrechte (mit gestrichelten Linien gezeichnete) Lage
geschwenkt ist. In dieser Lage befindet sich das mit dem Band verbundene Ende des
Bandträgers etwas seitlich der durch den Drehzapfen 6 gehenden senkrechten Ebene,
damit der Bandträger durch sein Übergewicht beim Nachlassen des Bandes von selbst in
seine normale, nahezu wagerechte Lage zurückkehren kann.
Der um den Zapfen 10 drehbare Bandträger 2 hat zwei Arme. An dem freien Ende
des einen Armes ist das Band 7 befestigt,
während am freien Ende des anderen Arriies
ein Gewicht 11 angebracht ist, durch das der Bandträger 2 das Bestreben erhält, sich in
die (mit gestrichelten Linien gezeichnete) Freigabestellung einzustellen. Ein Anschlag
16 begrenzt hierbei die Bewegung des Bandträgers. In einem gewissen Abstand vom
Pfosten 4 ist ein weiterer Pfosten 13 vorgesehen, der oben einen von Hand verschiebbaren
und in einem wagerechten Schlitz geführten Riegel 14 trägt, der dazu bestimmt
ist, als Stütze für das Gewicht 11 zu dienen, um den Bandträger 2 in der gezeichneten
Stellung und somit das Band 7 in wagerechter Lage, z. B. in Höhe der Pferdeköpfe, zu
halten.
Wird nun der Riegel 14 (nach rechts) herausgezogen, so wird das Gewicht 11, das so
schwer gemacht werden muß, daß es außer dem Bandträger 2 auch noch den Bandträger ι überwiegt, den Bandträger 2 in die
Freigabestellung drehen und vermittels des Bandes 7 den Bandträger 1 ebenfalls in die
Freigabestellung stellen, so daß das Band 7 die mit gestrichelten Linien gezeichnete Lage
einnimmt und damit das Zeichen zum Ablaufen gegeben wird.
Da das Ablaufzeichen verhältnismäßig plötzlich abzugeben ist, würde die in den
Bandträgern vorhandene Trägheit die erforderliche Plötzlichkeit vielleicht verhindern, so
daß das Band nur langsam hochgehoben würde, was aber den ablaufenden Pferden und
ihren Reitern ein gewisses Hindernis darbieten und den Ablauf möglicherweise ungleichförmig
gestalten könnte. Um dies zu verhindern, erhalten die Bandträger dadurch eine erhöhte Anfangsdrehgeschwindigkeit,
daß auf den Bandträger 2 außer dem Gewicht 11 noch eine besondere federnde Vorrichtung
einwirkt. Diese kann z. B. die Form eines starken Gummibandes 15 oder einer Zugfeder
erhalten, die teils am unteren Ende des Pfostens 4 und teils am Bandträger 2 in der
Xähe des Gewichtes 11 angebracht ist.
Durch diese erhöhte Anfangsgeschwindigkeit und nach Überwindung der Trägheit auch
durch das Gewicht 11 erhält nun die gesamte Vorrichtung eine heftige Bewegung, die Veranlassung
geben könnte, daß der Bandträger 2 von seinem Anschlag iG zurückprallt, wodurch
das Band 7 wieder locker wird und ein Hindernis für die Pferde bildet, oder aber
daß durch den Anprall ein störendes Geräusch entsteht, der die Pferde zum Scheuen bringen
könnte. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist eine Brems- und Klemmvorrichtung \'orgesehen.
Diese besteht teils aus einer Platte 17 aus nachgiebigem Material, z. B. Gummi, die
am unteren Ende des Pfostens 4 derart angebracht ist, daß das äußere Ende des Gewichts
11 bei seiner Bewegung nach unten hierdurch gebremst und festgeklemmt wird.
Zur Dämpfung eines ähnlichen Geräusches durch Anprall des Bandträgers 11 an seinen
Anschlag 8 ist das Ende 9 dieses Bandträgers mit einer Platte 18 aus schalldämpfendem
Material, z. B. Gummi, bekleidet. Auch der Anschlag 16 besteht aus diesem Grunde
zweckmäßig aus Gummi.
Um nun das Band 7 aus der gestrichelt gezeichneten Freigabestellung in die Sperrstellung
zu bringen, wird der Bandträger 2 an seinem Gewichtsende hochgehoben und der Riegel nach innen (nach links) unter das Gewicht
11 geschoben, wonach die Vorrichtung wieder zum Geben des Ablaufzeichens fertig
ist.
Das Band 7 sollte natürlich aus einem Material hergestellt sein, das einerseits die auftretenden
Zugbeanspruchungen aushält, anderseits aber bei Beanspruchung durch ein unruhiges
oder scheuendes Pferd dennoch zerreißt, damit das letztere nicht durch ein etwa unzerreißbares Band o. dgl. (z. B, Stahllitze)
Schaden erleiden könne. Wenn nun das Band wirklich einmal zerreißen sollte, so kann die
Vorrichtung binnen kürzester Zeit durch Zusammenknüpfen der entstandenen Enden wieder in Ordnung gebracht werden, und
dieses wird dadurch erleichtert, daß der Bandträger ι durch den Anschlag S bei zerrissener
Schnur in nahezu wagerechter Stellung gehalten wird, aber trotzdem frei geschwenkt
werden kann, weil keine mechanische Vorrichtung zur Bewegung desselben vorhanden
ist und ihn daher in seiner Bewegung auch nicht hindern kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ablauf schranke für Wettrennen mit zwei unter Feder- oder Gewichtswirkung stehenden, quer zur Rennbahn im gleichen Sinne schwingenden Sperrbandträgern, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Drehung des einen Bandträgers (2) aus der Sperr- in die Freigabestellung der andere Bandträger (r), der so ausgeglichen ist, daß er stets in die Sperrstellung überzugehen sucht, allein durch das Sperrband (7) mitgenommen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW68714D DE433169C (de) | 1925-03-06 | 1925-03-06 | Ablaufschranke fuer Wettrennen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW68714D DE433169C (de) | 1925-03-06 | 1925-03-06 | Ablaufschranke fuer Wettrennen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433169C true DE433169C (de) | 1926-08-28 |
Family
ID=7608169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW68714D Expired DE433169C (de) | 1925-03-06 | 1925-03-06 | Ablaufschranke fuer Wettrennen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433169C (de) |
-
1925
- 1925-03-06 DE DEW68714D patent/DE433169C/de not_active Expired
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