DE4332467A1 - Verfahren zur Herstellung einer Sanitärbereich-Wanne und nach dem Verfahren hergestellte Sanitärbereich-Wannen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Sanitärbereich-Wanne und nach dem Verfahren hergestellte Sanitärbereich-WannenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
einer Sanitärbereich-Wanne mit einem Wannenträger aus
einem Schaumkunststoff und einer damit verbundenen
gebrauchsseitigen Wannenschale aus einem tiefziehfähigen,
thermoplastischen Kunststoff. Die Erfindung
betrifft fernerhin nach dem Verfahren hergestellte
Sanitärbereich-Wannen. - Der Ausdruck Sanitärbereich-
Wanne bezeichnet im Rahmen der Erfindung
Badewannen und Duschwannen, aber auch andere
wannenförmige oder schalenförmige Gegenstände, z. B.
Waschbecken, die im Sanitärbereich angeordnet werden. -
Schaumkunststoff bezeichnet im Rahmen der Erfindung aus
Polymeren hergestellte Schaumstoffe, welche die für die
angegebene Verwendung ausreichende Festigkeit aufweisen.
Thermoplastische Kunststoffe meint im Rahmen der Erfindung
solche, die für Sanitärbereich-Wannen geeignet und
mit dem Schaumkunststoff verbindbar sind.
Bei dem aus der Praxis bekannten Verfahren, von dem die
Erfindung ausgeht, wird der Wannenträger vorgefertigt,
z. B. durch spanende Formgebung oder durch Schäumen des
Schaumkunststoffes in entsprechenden Formen. Die
Wannenschale wird ebenfalls vorgefertigt, und zwar durch
Vakuumtiefziehen unter Verwendung besonderer
Vakuumtiefziehformen und entsprechender Einrichtungen.
Die Wannenschale wird in den Wannenträger lose eingesetzt
oder mit dem Wannenträger beim Einsetzen verklebt.
Wird die Wannenschale in den Wannenträger lose
eingesetzt, so führt der fehlende Verbund zwischen
diesen beiden Bauteilen häufig zu Nachteilen, welche die
Lebensdauer der Sanitärbereich-Wanne in der oft feuchten
Atmosphäre von Sanitärbereichen beeinträchtigen. Der im
Rahmen der bekannten Maßnahmen praktizierte Klebverbund
ist aufwendig und häufig über die Kontaktflächen nicht
ausreichend homogen. Auch das kann in der feuchten
Atmosphäre zu Nachteilen durch Wasserdampfdiffusion
führen.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, bei
Sanitärbereich-Wannen einen einfachen und sicheren
Verbund zwischen dem Wannenträger und der Wannenschale
zu verwirklichen, der unempfindlich ist gegen die oft
feuchte Atmosphäre in Sanitärbereichen. Es versteht
sich, daß der Verbund auch allen mechanischen und
thermischen Beanspruchungen genügen muß.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist Gegenstand der Erfindung
ein Verfahren zur Herstellung einer Sanitärbereich-Wanne
mit einem Wannenträger aus einem Schaumkunststoff und
einer damit verbundenen, gebrauchsseitigen Wannenschale
aus einem tiefziehfähigen, thermoplastischen Kunststoff
mit den Verfahrensschritten:
- a) Herstellung des Wannenträgers,
- b) Erwärmung eines plattenförmigen Rohlings für die Formung der Wannenschale im Wege der bildsamen Formgebung und
- c) Verwendung des Wannenträgers als Matrize mit Boden und Seitenwänden für die Wannenschale in einer Tiefziehpresse,
- d) Auflegen des erwärmten Rohlings auf einen dem Wärmeträger zugeordneten Spannrahmen und Durchführung des Tiefziehvorganges mit einem formgebenden Tiefziehpreßstempel,
- e) Halten des Tiefziehpreßstempels im Anschluß an den Tiefziehvorgang mit einem Verbindungspreßdruck bis zum ausreichenden Verbund der Wannenschale mit dem Boden und den Seitenwänden des Wannenträgers,
wobei die Erwärmung des plattenförmigen Rohlings im
Rahmen des Merkmals b) bis zu der Temperatur erfolgt,
die als Verbindungstemperatur im Rahmen des Merkmals e)
für die ausreichende Verbindung der Wannenschale mit dem
Wannenträger erforderlich ist. - Das Merkmal, daß der
Wannenträger als Matrize verwendet wird, besagt nicht,
daß die Formgebung in der Matrize stattfindet, obgleich
sie dort stattfinden kann. Das Merkmal besagt jedoch,
daß der Wannenträger wie eine Matrize den
Verbindungspreßdruck aufnimmt, den der Tiefziehpreßstempel
unter Zwischenschaltung der Wannenschale auf den
Wannenträger überträgt. Sollte die Wannenschale, insbes.
bezüglich der Seitenwände, so geformt sein, daß die
beschriebene Wechselwirkung des im allgemeinen starren
und linear bewegten Tiefziehpreßstempels mit dem als
Matrize eingesetzten Wannenträger nicht in allen
Bereichen, in denen der Verbund erforderlich ist, den
notwendigen Verbindungspreßdruck erzeugt, so wird
erfindungsgemäß mit einem Wannenträger gearbeitet, der
als Matrize in Wechselwirkung mit dem Tiefziehpreßstempel
preßdruckerzeugende Ausformungen aufweist, die
bei Verwirklichung des Merkmals e) eine Kompression
erfahren und dadurch als Reaktion den Preßdruck
erzeugen.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung wird für
den Wannenträger ein Werkstoff der im Patentanspruch 3
beanspruchten Gruppe eingesetzt. Für die Wannenschale
wird für den Wannenträger zweckmäßigerweise ein
Werkstoff der im Patentanspruch 4 beanspruchten Gruppe
eingesetzt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung werden ein Polystyrol-Werkstoff für den
Wannenträger und ein Polyacryl-Werkstoff für die
Wannenschale gepaart. Es versteht sich, daß auch mit
anderen geeigneten Stoffen gearbeitet werden kann,
beispielsweise mit Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymeren
für die Wannenschale.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß durch die
Kombination der Merkmale a) bis e) ein sicherer und
allen Anforderungen genügender Verbund zwischen dem
Wannenträger und der Wannenschale sichergestellt werden
kann, wenn die beschriebene Abstimmung durchgeführt
wird, nämlich die Erwärmung des plattenförmigen Rohlings
im Rahmen des Merkmals d) bis zu der Temperatur erfolgt,
die als Verbindungstemperatur im Rahmen des Merkmals e)
für die ausreichende Verbindung der Wannenschale mit dem
Wannenträger erforderlich ist. Das ist insbesondere dann
der Fall, wenn der Wannenträger durch Ausschäumformgebung
geformt wird und eine jungfräuliche und verbindungsfreudige
Oberfläche aufweist. Die Verbindungstemperatur
hängt von den Werkstoffpaarungen ab, die im
Rahmen der Erfindung getroffen werden. Sie kann durch
einfache Versuche leicht ermittelt werden. Im
allgemeinen empfiehlt es sich, den plattenförmigen
Rohling auf eine oberhalb der werkstofftypischen
Tiefziehtemperatur liegende Verbindungstemperatur zu
erwärmen, die selbstverständlich auch das Tiefziehen
noch erlauben muß. Es versteht sich, daß der vorgewärmte
plattenförmige Rohling eine möglichst homogene
Temperaturverteilung aufweisen soll. - Wenn beispielsweise
die Tiefziehtemperatur bei 120°C liegt, kann die
Verbindungstemperatur 170°C ausmachen.
Die Verformungsgeschwindigkeit des plattenförmigen Rohlings
kann weitgehend beliebig gewählt werden, jedoch
ist Vorsorge zu treffen, daß eine Bildung von Oberflächenrissen,
auch im mikroskopischen Bereich nicht
auftritt. Dazu wird zweckmäßigerweise die Verformungsgeschwindigkeit,
temperaturabhängig, kleiner gewählt als
es der entsprechenden Relaxationsgeschwindigkeit entspricht.
Bei der Verformung des vorgewärmten Rohlings zu der
Wannenschale soll eine störende Abkühlung des Rohlings
nicht stattfinden. Dazu empfiehlt die Erfindung, mit
einem Tiefziehpreßstempel zu arbeiten, mit dem beim
Verbindungspreßvorgang eine Kühlung der Wannenschale
erreicht wird.
Es versteht sich, daß im Rahmen der Erfindung der
Verbindungspreßdruck von den gewählten Werkstoffpaarungen
abhängt. Wird mit den Werkstoffen gearbeitet,
die in den Ansprüchen 3 und 4 angegeben sind, so reicht
ein Verbindungspreßdruck im Bereich von 3 bis 10 Minuten,
vorzugsweise von etwa 5 Minuten, aus. Dabei wird
zweckmäßigerweise, abhängig vom Raumgewicht, mit einer
spezifischen Flächenpressung im Bereich von 5 bis
10 N/cm², vorzugsweise von etwa 7,5 N/cm², gearbeitet.
Im Rahmen der Erfindung erlaubt es die Abstimmung der
beschriebenen Merkmale der Patentansprüche 1 und 2, mit
kleberfreien Kontaktflächen zwischen Wärmeträger und
Wannenschale zu arbeiten. Die Abstimmung erlaubt es
ferner, mit haftvermittlerfreien Kontaktflächen zwischen
Wärmeträger und Wannenschale zu arbeiten. Diesen Ausführungsformen
kommt in Kombination mit den Merkmalen
der Patentansprüche 1 und 2 besondere und selbständige
Bedeutung zu, zumal durch die Arbeitsweise ohne Kleber
und/oder Haftvermittler auch die Recycling-Fähigkeit
verbessert wird.
Gegenstand der Erfindung sind auch die nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten Sanitärbereich-
Wannen der Ansprüche 13, 14 und 15, die im
folgenden anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert werden.
Es zeigt in schematischer Darstellung
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße
Sanitärbereich-Wanne, ausschnittsweise,
Fig. 2 den wesentlich vergrößerten Ausschnitt A aus dem
Gegenstand nach Fig. 1.
Man entnimmt aus den Fig. 1 und 2, daß die Sanitärbereich-
Wanne 1 aus einem Wannenträger 2 aus einem
geschäumten Kunststoff und einer Wannenschale 3 aus
einem anderen Werkstoff besteht. Bei dem geschäumten
Kunststoff des Wannenträgers 2 mag es sich um einen
Polystyrol-Kunststoff handeln. Bei dem Werkstoff der
Wannenschale 3 mag es sich um einen Polyacryl-Werkstoff
handeln. Der Fachmann entnimmt aus einer vergleichenden
Betrachtung der Fig. 1 und 2, daß der Wannenträger 2 als
Matrize für die Wannenschale 3 in einer Tiefziehpresse
geformt wurde. Dazu wurde der plattenförmige Rohling für
die Wannenschale 3 in einen nicht gezeichneten Spannrahmen
eingespannt und z. B. auf den Wannenträger
aufgelegt. Die Durchführung des Tiefziehvorganges
erfolgte mit einem der zu formenden Wannenschale 3
angepaßten Tiefziehpreßstempel 4, der in der Fig. 1
angedeutet wurde und die Formgebung der Wanne bewirkt.
Der Verbund erfolgte durch die im Patentanspruch 1
beschriebenen weiteren Verfahrensschritte und durch die
dort beschriebene Abstimmung. Die zusätzliche Schraffur
bei 5 deutet an, daß hier eine preßdruckerzeugende
Verdichtung des Wannenträgers beim Verbindungspreßvorgang
verwirklicht wurde.
Man erkennt in der Fig. 2 eine Verbundzone 6, nämlich
gleichsam ein stoffschlüssiges Verschmelzen der beiden
Werkstoffe an den Kontaktflächen. Ein Haftvermittler
und/oder Kleber wurde nicht verwendet. Der erreichte
Verbund ist sehr homogen, weitgehend unempfindlich gegen
Wasserdampfdiffusion und nimmt alle Beanspruchungen auf.
Die Lebensdauer der Sanitärbereich-Wanne ist erstaunlich
lang.
Claims (16)
1. Verfahren zur Herstellung einer Sanitärbereich-Wanne
mit einem Wannenträger aus einem Schaumkunststoff und
einer damit verbundenen, gebrauchsseitigen Wannenschale
aus einem tiefziehfähigen, thermoplastischen Kunststoff
mit den Verfahrensschritten:
- a) Herstellung des Wannenträgers,
- b) Erwärmung eines plattenförmigen Rohlings für die Formung der Wannenschale im Wege der bildsamen Formgebung und
- c) Verwendung des Wannenträgers als Matrize mit Boden und Seitenwänden für die Wannenschale in einer Tiefziehpresse,
- d) Auflegen des erwärmten Rohlings auf einen dem Wannenträger zugeordneten Spannrahmen und Durchführung des Tiefziehvorganges mit einem formgebenden Tiefziehpreßstempel,
- e) Halten des Tiefziehpreßstempels im Anschluß an den Tiefziehvorgang mit einem Verbindungspreßdruck bis zum ausreichenden Verbund der Wannenschale mit dem Boden und den Seitenwänden des Wannenträgers,
wobei die Erwärmung des plattenförmigen Rohlings im
Rahmen des Merkmals b) bis zu der Temperatur erfolgt,
die als Verbindungstemperatur im Rahmen des Merkmals e)
für den ausreichenden Verbund der Wannenschale mit dem
Wannenträger erforderlich ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei mit einem
Wannenträger gearbeitet wird, der als Matrize in
Wechselwirkung mit dem Tiefziehpreßstempel, zumindest im
Bereich der Seitenwände, preßdruckerzeugende Ausformungen
aufweist.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei
für den Wannenträger ein geschäumter Polystyrol-Kunststoff
eingesetzt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei für
die Wannenschale ein Polyacryl-Kunststoff eingesetzt
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein
Polystyrol-Werkstoff für den Wannenträger und ein
Polyacryl-Werkstoff für die Wannenschale gepaart werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der
Wannenträger durch Ausschäumformgebung geformt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der
plattenförmige Rohling auf eine oberhalb der werkstofftypischen
Tiefziehtemperatur liegende Verbindungstemperatur
erwärmt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei mit
einem Tiefziehpreßstempel gearbeitet wird, mit dem beim
Verbindungspreßvorgang eine Kühlung der Wannenschale
bewirkt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der
Verbindungspreßdruck etwa 3 bis 10 Minuten, vorzugsweise
etwa 5 Minuten, aufrechterhalten wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei
der Verbindungspreßdruck mit einer spezifischen Flächenpressung
im Bereich von 5 bis 10 N/cm², vorzugsweise von
etwa 7,5 N/cm², aufrechterhalten wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei
mit kleberfreien Kontaktflächen zwischen Wannenträger
und Wannenschale gearbeitet wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei
mit haftvermittlerfreien Kontaktflächen zwischen Wannenträger
und Wannenschale gearbeitet wird.
13. Sanitärbereich-Wanne, die nach dem Verfahren eines
der Ansprüche 1 bis 12 hergestellt worden ist, und eine
verlorene Form als Wannenträger sowie eine Wannenschale
aufweist, die mit dem Tiefziehpreßstempel unter
Anwendung von Druck und Wärme aus einem plattenförmigen
Rohling geformt sowie mit dem Wannenträger verbunden
ist.
14. Sanitärbereich-Wanne, nach Anspruch 13, wobei die
Kontaktfläche zwischen Wannenträger und Wannenschale
kleberfrei ausgeführt ist.
15. Sanitärbereich-Wanne nach einem der Ansprüche 13
oder 14, wobei die Kontaktfläche zwischen Wannenträger
und Wannenschale haftmittelfrei ausgeführt ist.
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DE9318661U DE9318661U1 (de) | 1993-08-07 | 1993-09-24 | Sanitärbereich-Wanne |
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| US08/305,489 US5624517A (en) | 1993-09-24 | 1994-09-13 | Method of making a sanitary basin |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE4326602 | 1993-08-07 | ||
| DE4332467A DE4332467C2 (de) | 1993-08-07 | 1993-09-24 | Verfahren zur Herstellung einer Sanitärbereich-Wanne |
Publications (2)
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ID=6494708
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1993
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