DE4333009C2 - Verfahren zum Überprüfen eines Kraftfahrzeug- oder Steuergerätes - Google Patents
Verfahren zum Überprüfen eines Kraftfahrzeug- oder SteuergerätesInfo
- Publication number
- DE4333009C2 DE4333009C2 DE19934333009 DE4333009A DE4333009C2 DE 4333009 C2 DE4333009 C2 DE 4333009C2 DE 19934333009 DE19934333009 DE 19934333009 DE 4333009 A DE4333009 A DE 4333009A DE 4333009 C2 DE4333009 C2 DE 4333009C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- code signal
- line
- control unit
- engine control
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
- G01R31/28—Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
- G01R31/317—Testing of digital circuits
- G01R31/31701—Arrangements for setting the Unit Under Test [UUT] in a test mode
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C5/00—Registering or indicating the working of vehicles
- G07C5/08—Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time
- G07C5/0808—Diagnosing performance data
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F11/00—Error detection; Error correction; Monitoring
- G06F11/22—Detection or location of defective computer hardware by testing during standby operation or during idle time, e.g. start-up testing
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)
- Testing Of Engines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff von
Anspruch 1 und eine Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff
von Anspruch 6.
In Motorsteuerungen für Kraftfahrzeuge werden neuerdings
Sonderfunktionen vorgesehen, die nur zu Prüf- und Testzwecken
aktiviert werden. Ein Beispiel ist die als ASU II-Test be
zeichnete Prüfung der Lambda-Regelung von Kraftfahrzeugan
trieben. Solche Sonderfunktionen müssen auch von Werkstätten,
welche nicht über die Diagnose- und Testgeräte der einzelnen
Automobilhersteller verfügen, aktiviert werden können.
Bei einem bekannten Verfahren zum Überprüfen von Steuergerä
ten in Kraftfahrzeugen werden in den Steuergeräten abgespei
cherte Fehlermeldungen von einem Testgerät dadurch abgerufen,
daß über eine sog. Reizleitung ein Reizsignal übertragen
wird, das die Ausgabe der Fehlermeldung veranlaßt. Bei minde
stens zwei mit der Reizleitung verbundenen Steuergeräten
erfolgt die Fehlerausgabe in einer vorgegebenen Reihenfolge
(EP 0 192 672 B1). Bei einem anderen bekannten Steuergerät in
einem Kraftfahrzeug werden durch Anlegen eines Signals an
eine Eingabe/Ausgabe-Einheit - Diagnoseergebnisse oder kraft
fahrzeugspezifische Daten an ein externes Diagnosegerät aus
gegeben (DE 28 24 190 C2).
Bei einem bekannten elektronischen Steuersystem für ein
Kraftfahrzeug - auch als Fehlersuchsystem mit selektiver in
teraktiver Kommunikation bezeichnet - sind ein oder mehrere
Steuergeräte mit Aktoren oder Sensoren verbunden
(EP 0 353 331 A1). Durch die Steuergeräte können unterschiedliche Tests
durchgeführt werden, um fehlerhafte Bestandteile zu ermitteln
und anzuzeigen. Mit einem von Hand betätigbaren Schalter wird
eine gewünschte Prüfung angefordert und auf einer Anzeige der
gewünschte Test bestätigt und das Testergebnis angezeigt.
Durch einen mit einem einfachen Schalter eingegebenen
Tastcode werden einzelne Steuergeräte angesteuert, durch
einen Blinkcode geben sie dann die Fehlerart aus. Die Art der
Prüfung wird auch über Tastcodes gewählt. Sind aufwendigere
Prüfungen durchzuführen, so muß ein getrenntes Diagnose- und
Testgerät über Signal- und Datenleitungen an die Steuergeräte
des Systems angeschlossen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Aktivieren von
Sonderfunktionen in Motorsteuerungen zu Prüf- und Testzwecken
mit einfachen Mitteln zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und
eine Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen niedergelegt.
Von einer externen Aktivierungseinrichtung wird über eine
Eingangsleitung des Motorsteuergerätes, die nicht von einer
Eigendiagnoseeinrichtung dieses Geräts überwacht wird, ein
Codesignal an die Motorsteuerung übertragen, das von dieser
erkannt wird und dort eine Sonderfunktion aktiviert. Von
Vorteil ist, daß die Sonderfunktion mit einem sehr einfachen
Signal, z. B. mit einem Puls-Pausen-Codesignal im Sekunden
raster, aktiviert wird, zu dessen Übertragung eine geringe
Baudzahl genügt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden unter Bezugnahme
auf die Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung zum Durchführen des erfin
dungsgemäßen Verfahrens, als Prinzipschaltbild,
Fig. 2 ein Zeitdiagramm von in der Schaltungsanordnung nach
Fig. 1 auftretenden Signalen und Zuständen,
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm eines ersten in der Schaltungsan
ordnung nach Fig. 1 verwendeten Programms, und
Fig. 4 ein Ablaufdiagramm eines zweiten in der Schaltungsan
ordnung nach Fig. 1 verwendeten Programms.
Ein Motor-Steuergerät 1 weist einen Eingang 2 auf, der über
eine Eingangsleitung 3 - im folgenden auch als Aktivierungs
leitung bezeichnet - mit einem externen Aktivierungsgerät 4
verbunden ist. Das Steuergerät 1 enthält eine Reihe von all
gemein bekannten und deshalb hier nicht beschriebenen Be
standteilen, insbesondere eine Rechnersteuerung mit zugehöri
gen Programmen. Es enthält außerdem eine Eigendiagnoseein
richtung 5 - im folgenden auch als Eigendiagnose bezeichnet - durch
die sämtliche wichtigen Teile der Motorsteuerung lau
fend auf einwandfreie Funktion überwacht werden. Wichtig ist
insbesondere, daß ein einwandfreies Abgasverhalten des Motors
überwacht wird.
Ein Ausgang 6 des Steuergeräts 1 ist durch einen Schalter 7
mit einer Klemme 8 verbunden, an der die Spannung Ubat der
Fahrzeugbatterie liegt. Durch ein bei 9 angedeutetes Zünd
schloßsignal wird der Schalter 7 geschlossen und die Batte
riespannung an das Steuergerät 1 gelegt. Die Klemme 8 ist
über einen Widerstand 10, einen sog. Pull-up-Widerstand, mit
der Eingangsleitung 3 verbunden. Dadurch liegt diese Leitung
im Ruhezustand auf "High"-Potential. Ein Signalausgang 14 des
Steuergeräts 1 ist über eine Leitung 15 mit einem Schalter in
Form eines Transistors 16 verbunden. Über diesen Schalter
kann die Eingangsleitung 3 mit Masse gnd verbunden werden.
Das externe Aktivierungsgerät 4 weist einen Codesignal-Aus
gang 12 auf, der mit der Eingangsleitung 3 des Steuergeräts 1
verbunden ist. Die auf der Leitung 3 übertragenen Signale
sind digital, dementsprechend ist der Eingang 2 des Steuerge
räts 1 als digitaler Eingang ausgeführt. Rein digitale Ein
gangssignale, dazu gehören zum Beispiel nicht pulsweitenmodu
lierte Signale, werden in dem Steuergerät 1 durch die Eigen
diagnose nicht überprüft. Signale durch Kurzschließen der
Eingangsleitung werden von der Eigendiagnose des Steuergeräts
nicht als Fehler interpretiert und somit auch nicht in einen
Fehlerspeicher eingetragen. Wenn versehentlich ein falsches
Eingangssignal übermittelt wird, führt dies ebenfalls nicht
zu einem Diagnoseeintrag, wie es bei einer analogen Eingangs
leitung der Fall wäre. Um solche fehlerhaften Einträge in den
Diagnosespeicher zu verhindern oder zu korrigieren, ohne
dabei tatsächlich aufgetretene Fehler zu löschen, wäre ein
beträchtlicher Verwaltungsaufwand durch die Software des
Steuergeräts nötig, der durch die Erfindung vermieden wird.
Ist für eine (in der Zeichnung nicht dargestellten) Signal
eingangsleitung bereits ein Fehler in dem Diagnosespeicher
eingetragen, so könnte über diese Eingangsleitung die Sonder
funktion überhaupt nicht aktiviert werden. Andererseits würde
durch einen Kurzschluß der Eingangssignale - z. B. durch einen
Kabelbruch oder durch ein durchgescheuertes Kabel - die Son
derfunktion ungewollt aktiviert werden. Dies könnte z. B. zu
einer Verschlechterung des Abgasverhaltens führen.
Zweckmäßig ist es, als Eingangsleitung eine sog. Diagnose
reizleitung oder eine Diagnosedatenleitung zu verwenden, die
bei modernen Motorsteuergeräten ohnehin vorhanden sind. Über
erstere wird üblicherweise die Ausgabe von in der Motorsteue
rung gespeicherten Diagnosedaten angestoßen, über letztere
findet eine Kommunikation zwischen der Motorsteuerung und
einem äußeren Diagnosegerät statt. Die Kommunikation wird als
digitale Datenübertragung durchgeführt, beide Leitungen wer
den von dem Eigendiagnose 5 der Motorsteuerung nicht über
prüft. Die Eingangs- oder Aktivierungsleitung 3 kann norma
lerweise von der Eigendiagnose 5 nicht gesperrt werden, da
sie diagnoseunabhängig ist. Eine Sonderfunktion kann nicht
durch einen der erwähnten Fehler auf der Aktivierungsleitung
in Gang gesetzt werden, da das Codesignal ein vorgegebenes
Timing oder zeitliches Signalmuster aufweisen muß.
Für den Fall, daß in dem Motorsteuergerät oder der Motor
steuerung 1 nur eine Sonderfunktion zu aktivieren ist, kann
sie am einfachsten über eine Eingangsleitung 3 in Gestalt
einer Reizleitung, und zwar mit folgenden Schritten, akti
viert werden:
- - Zündung einschalten,
- - Überprüfen, ob Reizleitung auf "High"-Pegel liegt, (liegt die Reizleitung auf Masse, kann keine Sonderfunktion aktiviert werden, da ein Kurzschluß vorliegt)
- - Reizleitung auf Masse legen, (ohne weitere Aktionen wäre jetzt üblicherweise eine Diagnosedatenausgabe über einen Blinkcode aktiv)
- - Motor starten,
- - durch Auftreten eines Drehzahlsignals wird die Ausgabe des Blinkcodes gesperrt,
- - Sonderfunktion wird aktiviert und solange in aktivem Zu stand gehalten, wie die Reizleitung auf Massepotential liegt oder bis ein Deaktivierungscodesignal empfangen wird.
Für den Fall, daß in dem Steuergerät 1 mehrere Sonderfunktio
nen vorgesehen sind, wird jeder von ihnen eine vorgegebene
codierte Signalfolge als sog. Aktivierungscode zugeordnet.
Das Aktivieren einer der Sonderfunktionen wird dann in fol
genden Schritten durchgeführt:
- - Zündung einschalten,
- - Überprüfen, ob Aktivierungs- oder Reizleitung auf "High"-Pegel ist, (liegt die Reizleitung auf Masse, kann keine Sonderfunktion angewählt werden, da Kurzschluß vorliegt),
- - Übertragen desjenigen Puls-Pausen-Codesignals, das der zu aktivierenden Sonderfunktion zugeordnet ist, auf der Akti vierungs- oder Reizleitung,
- - durch Auftreten des Codesignals wird die Ausgabe eines Blinkcodesignals gesperrt,
- - Sonderfunktion wird aktiviert und solange in aktivem Zu stand gehalten, wie die Reizleitung auf Massepotential liegt oder bis ein Deaktivierungscodesignal empfangen wird.
Die Sicherheit bei der Aktivierung einer Sonderfunktion kann
noch dadurch erhöht werden, daß das Signal auf der Reizlei
tung oder Diagnosedatenleitung mit einem anderen Eingangs
signal verknüpft wird. Dieses andere Signal kann auch ein
analoges Signal sein. Zum Beispiel kann über den Stecker
eines Sensors, etwa des Kühlwassertemperatursensors, eine
Spannung von einigen Volt angelegt werden.
Für die Aktivierung von Sonderfunktionen eignet sich grund
sätzlich jedes Eingangssignal an dem Steuergerät 1, das nicht
von der Eigendiagnose 5 überwacht wird. Die beiden vorstehend
beschriebenen Verfahren und Eingangssignale eignen sich aber
hierfür besonders gut.
In Fig. 2 sind die im Falle der Aktivierung einer Sonder
funktion aus mehreren Sonderfunktionen übertragenen Signale
und Zustände beispielhaft dargestellt. In der obersten Zeile
ist das Signal "Zündung ein" oder "Zündung aus" dargestellt
(bei eingeschalteter Zündung ist die Betriebsspannung an das
Motorsteuergerät gelegt), in der zweiten Zeile das über die
Reizleitung an den Eingang des Steuergeräts gelangende Signal
und in der dritten Zeile der Zustand (aktiviert oder nicht
aktiviert) der Sonderfunktion.
Das Aktivierungs-Codesignal besteht aus einigen wenigen Si
gnalimpulsen mit Puls-Pause-Wechseln vorgegebener Zeitdauer
in Sekundenraster. Die Art und Länge des Puls-Pausen-Codesi
gnals oder auch Übertragungsprotokolls ist frei wählbar. Die
Anzahl der Sonderfunktionen ist deshalb unbegrenzt. In dem
Beispiel nach Fig. 2 wird die Sonderfunktion mit einer
"Low-high"-Flanke auf der Reizleitung abgeschaltet, sie kann aber
auch mit einem vorgegebenen Codesignal abgeschaltet werden.
Damit können dann mehrere Sonderfunktionen gleichzeitig akti
viert werden.
Die beim Aktivieren einer Sonderfunktion ablaufenden Pro
gramme werden nun anhand der aus den Fig. 3 und 4 ersicht
lichen Ablaufdiagramme erläutert.
Das in Fig. 3 dargestellte Programm wird einmal beim Ein
schalten der Zündung aufgerufen. Nach einem Start-Schritt 20
wird in einem Schritt 21 überprüft, ob auf der Reizleitung 3
ein Kurzschluß vorliegt. In einem Schritt 22 wird festge
stellt, ob ein Fehler festgestellt worden ist, wenn nicht
wird in einem Schritt 23 die Reizleitung für die Übertragung
eines Codesignals freigegeben. Wenn ja (Y), wird in einem
Schritt 24 das Starten oder Aktivieren von Sonderfunktionen
gesperrt. Mit einem Schritt 25 ist das Programm beendet.
Aus Fig. 4 ist ein Unterprogramm ersichtlich, das über einen
Interrupt an dem Steuergerät 1 oder über sog. Zeitscheiben,
d. h. in vorgegebenen Zeitabständen, aufgerufen wird.
Nach einem Start-Schritt 26 wird in einem Schritt 27 über
prüft, ob auf der Reizleitung ein "High-low"-Wechsel aufge
treten ist. Wenn nein (N) springt das Programm in einem
Schritt 28 auf seinen Ausgangspunkt zurück. Wenn ja, wird in
einem Schritt 29 das über die Reizleitung übertragene Codesi
gnal eingelesen. In einem Schritt 30 wird das eingelesene
Codesignal ausgewertet. In einem Schritt 31 wird festge
stellt, ob das Codesignal ein Startsignal darstellt. Wenn
nein (N) wird in einem Schritt 32 die dem Codesignal zugeord
nete Sonderfunktion deaktiviert. Wenn ja, wird in einem
Schritt 33 die dem Codesignal zugeordnete Sonderfunktion
aktiviert. In einem Schritt 34 (Return) wird das Unterpro
gramm verlassen, das Programm springt an den Aufrufpunkt
zurück.
Ein Beispiel einer in dem Steuergerät 1 zu aktivierenden
Sonderfunktion ist die Überprüfung des Lambda-Regelkreises in
einem Kraftfahrzeugantrieb (nach den vorgesehen sog. ASU
II-Richtlinien). Dabei wird der Motor des Kraftfahrzeugs auf
eine Prüfdrehzahl gebracht, diese Drehzahl gehalten und der
Lambdawert erfaßt. Danach wird eine Störgröße aufgeschaltet
und gewartet, bis der Regelkreis die Störgröße ausregelt (mit
vorgegebener Maximalzeit). Anschließend wird die Störgröße
zurückgenommen und abgewartet, bis sie ausgeregelt wird (mit
vorgegebener Maximalzeit). Schließlich wird der Lambdawert
erfaßt und der Regelkreis aufgrund der gemessenen Daten be
wertet.
Claims (6)
1. Verfahren zum Überprüfen eines Kraftfahrzeug-Motorsteuer
gerätes, das mindestens einen an eine Signal- oder Datenlei
tung angeschlossenen Signaleingang aufweist, über den durch
Eingabe eines Codesignals von einer externen Aktivierungsein
richtung eine Abfrage von Diagnosedaten aktiviert wird,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß in dem Motorsteuergerät durch eine Eigendiagnoseein richtung Prüfungs-Sonderfunktionen durchgeführt werden;
- - daß das Codesignal eine über eine digitale Eingangsleitung oder über eine Diagnosedatenleitung, die von einer Eigendia gnoseeinrichtung des Motorsteuergerätes nicht überwacht wer den, an das Motorsteuergerät übertragen wird, und
- - daß durch das Codesignal nach Auswertung in der Motorsteue rung die Prüfungs-Sonderfunktion aktiviert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
- - nach Einschalten der Zündung durch das Motorsteuergerät wird festgestellt, ob auf der Reizleitung ein hoher Signal pegel anliegt;
- - die Reizleitung wird auf Massepotential gelegt;
- - der Motor wird gestartet;
- - bei Auftreten eines Drehzahlsignals wird die Reizleitung für die Ausgabe eines Blinkcodesignals gesperrt, und
- - die Sonderfunktion wird aktiviert und solange in aktivem Zustand gehalten, wie die Reizleitung auf Massepotential liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
- - nach Einschalten der Zündung wird durch das Motorsteuerge rät festgestellt, ob auf der Reizleitung ein hoher Signal pegel anliegt;
- - auf der Reizleitung wird ein Codesignal übertragen;
- - bei Erkennen des Puls-Pausen-Codesignals wird die Reizlei tung für die Ausgabe eines Blinkcodesignals gesperrt, und
- - eine dem Codesignal zugeordnete Sonderfunktion wird akti viert und solange in aktivem Zustand gehalten, wie die Reizleitung auf Massepotential liegt oder bis ein Deakti vierungscodesignal empfangen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Codesignal ein Puls-Pausen-Signal im Sekundenraster ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
Sonderfunktion eine Überprüfung der Lambda-Regelung des Mo
tors durchgeführt wird.
6. Schaltungsanordnung zum Überprüfen eines Kraftfahr
zeug-Motorsteuergerätes (1), das mindestens einen an eine Signal- oder
Datenleitungen angeschlossenen Signaleingang (2) auf
weist, über den durch Eingabe eines Codesignals von einer ex
ternen Aktivierungseinrichtung (4) eine Abfrage von Diagnose
daten, die in dem Steuergerät erzeugt worden sind, aktiviert
wird,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß das Motorsteuergerät (1) eine Eigendiagnoseeinrichtung (5) aufweist, durch die Prüfungs-Sonderfunktionen durchge führt werden;
- - daß das Codesignal über eine digitale Eingangsleitung oder Diagnosedatenleitung (3), die von der Eigendiagnoseein richtung (5) des Motorsteuergerätes nicht überwacht wird, an das Motorsteuergerät übertragen wird, und
- - daß durch das Codesignal die Prüfungs-Sonderfunktion akti viert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934333009 DE4333009C2 (de) | 1993-09-28 | 1993-09-28 | Verfahren zum Überprüfen eines Kraftfahrzeug- oder Steuergerätes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934333009 DE4333009C2 (de) | 1993-09-28 | 1993-09-28 | Verfahren zum Überprüfen eines Kraftfahrzeug- oder Steuergerätes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4333009A1 DE4333009A1 (de) | 1995-03-30 |
| DE4333009C2 true DE4333009C2 (de) | 1997-07-10 |
Family
ID=6498852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934333009 Expired - Fee Related DE4333009C2 (de) | 1993-09-28 | 1993-09-28 | Verfahren zum Überprüfen eines Kraftfahrzeug- oder Steuergerätes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4333009C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19540943A1 (de) * | 1995-11-03 | 1997-05-07 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Überprüfung von Fahrzeugteilsystemen bei Kraftfahrzeugen |
| DE102006024606A1 (de) * | 2006-05-26 | 2007-11-29 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zur Funktionsprüfung eines Steuergeräts für ein Kraftfahrzeug |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0353331A1 (de) * | 1988-08-05 | 1990-02-07 | Robert Bosch Gmbh | Fehlerortungssystem mit selektiver interaktiver Nachrichtenübermittlung |
-
1993
- 1993-09-28 DE DE19934333009 patent/DE4333009C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4333009A1 (de) | 1995-03-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0303059B1 (de) | Diagnosesystem für Steuergeräte eines Kraftfahrzeugs | |
| EP0486501B1 (de) | Vorrichtung zur funktionskontrolle mehrerer steuergeräte in einem kraftfahrzeug | |
| EP0225971B1 (de) | Diagnosesystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE3811217C2 (de) | ||
| DE19609290C2 (de) | Airbagsystem | |
| DE10335904B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur bidirektionalen Eindraht-Datenübertragung | |
| DE3810239A1 (de) | Multifunktionstester fuer die fehlerdiagnose | |
| DE3011057A1 (de) | Automatische steuerung fuer ein automobil unter verwendung eines mikrocomputers | |
| DE4441070C2 (de) | Sicherheitsschalteranordnung | |
| DE2854302A1 (de) | Zentralisiertes alarmsystem fuer fahrzeuge | |
| EP0192672B2 (de) | Verfahren zur überprüfung von steuergeräten | |
| DE3511968A1 (de) | Verfahren zur seriellen fehlercode-uebertragung und schaltungsanordnung zu dessen durchfuehrung | |
| DE3437980A1 (de) | Vorrichtung zur steuerung und ueberwachung von vorgaengen im kraftfahrzeug | |
| WO1988005570A1 (fr) | Procede et dispositif de surveillance d'organes de commande terminaux commandes par un ordinateur | |
| DE10018859A1 (de) | System und Verfahren zur Überwachung einer Einrichtung zum Messen, Steuern und Regeln | |
| DE4333009C2 (de) | Verfahren zum Überprüfen eines Kraftfahrzeug- oder Steuergerätes | |
| DE3423466A1 (de) | Verfahren zur erkennung des stoerzustandes eines mit fluessigem brennstoff betriebenen heizgeraetes | |
| DE69405443T2 (de) | Vorrichtung zum Regeln eines Kraftfahrzeug-Motors | |
| EP0596297B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung einer Überwachungseinheit von Motorsteuersystem | |
| EP0145887A2 (de) | Notsteuersystem für Kraftstoffzumesseinrichtungen | |
| EP1117023B1 (de) | Vorrichtung zur Diagnose von beim Betrieb eines Kraftfahrzeugs auftretenden Fehlern | |
| EP0694451B1 (de) | Fahrzeugsicherungsanordnung | |
| DE19743914A1 (de) | Verfahren zur Steuerung eines Insassenschutzsystems | |
| WO1997015474A2 (de) | Airbagsystem | |
| DE4230585B4 (de) | Verfahren zur Überwachung einer unidirektionalen Eindrahtschnittstelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |