DE433303C - Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Gegenstaenden aller Art aus Metall, Gewebe o. dgl., bei welcher die zu reinigenden Gegenstaende in einer Trommel behandelt werden und die an ihnen verbleibende Fluessigkeit durch eingefuehrten Dampf, heisse Lufto. dgl. entfernt wird - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Gegenstaenden aller Art aus Metall, Gewebe o. dgl., bei welcher die zu reinigenden Gegenstaende in einer Trommel behandelt werden und die an ihnen verbleibende Fluessigkeit durch eingefuehrten Dampf, heisse Lufto. dgl. entfernt wird

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DE433303C
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G5/00Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
    • C23G5/02Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents using organic solvents
    • C23G5/04Apparatus

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Description

  • Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Gegenständen aller Art aus Metall, Gewebe o. dgl., bei welcher die zu reinigenden Gegenstände in einer Trommel behandelt werden und die an ihnen verbleibende Flüssigkeit durch eingeführten Dampf, heiße Luft o. dgl. entfernt wird. Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Gegenständen aller Art aus Metall, Gewebe o. dgl., bei welcher die zu reinigenden Gegenstände in einer Trommel behandelt werden und die an ihnen verbleibende Flüssigkeit durch eingeführten Dampf, heiße Luft o. dgl. entfernt wird.
  • Zum Reinigen und Entfetten von Gegenständen aller Art aus Metall, Gewebe usw. ist es bereits bekannt, die zu reinigenden und entfettenden Gegenstände in einer Trommel unterzubringen, die in Umdrehung versetzt wird. Die Trommel hängt hierbei in einem Behälter, in dem sich die Reinigungsflüssigkeit, wie Trichloräth5len, Benzol, Benzin, Tetra-Chlorkohlenstoff usw., befindet. Wenn der Reinigungsvorgang beendet ist, wird die Reinigungsflüssigkeit aus dem Behälter abgelassen und die noch an den zu reinigenden Gegenständen haftende Reinigungsflüssigkeit dadurch entfernt, daß Dampf zugelassen wird, welcher die Reinigungsflüssigkeit verflüchtigt und mit sich fortführt. Die Flüssigkeit kann alsdann durch Kondensation des Dampfes wiedergewonnen werden, und die zu reinigenden Gegenstände bedürfen lediglich derTrocknung, da sie ja von Wasserdampf durchsetzt sind.
  • Bei den bisher bekannten Ausführungsformen derartiger Reinigungsanlagen wurde der Dampf der Trommel, deren äußerer Umfang siebartig ausgebildet ist, von außen durch die Sieblöcher zugeführt, so daß der Dampf nicht gleichmäßig die Gegenstände durchsetzt und infolgedessen verhältnismäßig lange Zeit zugeführt werden mußte, um eine vollständige Vergasung der Rückstände an Reinigungsflüssigkeit zu erzielen.
  • Es ist zwar bereits in Verbindung mit anderen Trommelbauarten bekannt, im Innern der Trommel ein mit Sieböffnungen versehenes Rohr vorzusehen, durch welches der Dampf zugeführt wird. Diese Vorrichtungen besitzen aber nicht herausnehmbareTrommeln.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Anwendung der Dampfzuführung durch ein mittleres, durch die Trommel hindurchgelegtes Rohr in Verbindung mit zum Zwecke des Beladens und Entladens aus der Vorrichtung herausnehmbaren Trommeln. Um dieses zu ermöglichen, wird das außen offene Rohr z. B. durch eine Feder mit seiner offenen Seite gegen eine außerhalb der Trommel liegende feste Dichtungsfläche gedrückt, während die Zuführungsleitung des einzuführenden Dampfes, der Luft o. dgl. in das Rohr mündet. Man hat hierdurch einerseits den Vorteil der Zeitersparnis, weil zum Auswechseln der Trommeln die Vorrichtung nur kurze Zeit stillgesetzt zu werden braucht, und andererseits erzielt man eine gleichmäßige Durchsetzung der Gegenstände und ein rasches vollständiges Austreiben der Reinigungsflüssigkeit bzw. Trocknung. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsforen der Erfindung, und zwar ist Abb. i schematisch ein senkrechter Schnitt durch die Trommel, während Abb. z ein Grundriß zu Abb. i ist.
  • In der Zeichnung ist a die Trommel, deren zylindrischer äußerer Umfang siebartig ausgebildet ist. Die Trommel hängt in dem Behälter b, der in der Zeichnung nur durch eine Umrißlinie dargestellt ist. Zu diesem Zweck ist die Trommel an der einen Seite mit einem Lagerzapfen c versehen, der mittels eines Flansches d an der Trommel befestigt ist. Der Lagerzapfen liegt in einem oben offenen Lager e, so daß er nach oben hin herausgezogen und wieder eingelegt werden kann. Er ist geschlitzt, und in den Schlitz faßt ein flacher Ansatz feiner Welle g ein, so daß durch Drehen der Welle g, deren Antrieb beliebig mechanisch oder von Hand erfolgen kann, die Trommel mitgenommen wird, trotzdem aber, wenn der Schlitz senkrecht steht, ohne weiteres ein Herausheben der Trommel nach oben hin möglich ist. Auf der anderen Seite ist die Trommel mit einem Zapfen lt versehen, welcher ebenfalls in einem nach oben hin offenen Lager i. liegt. Die Trommel ist von einem Rohr k durchsetzt, welches an seinem Umfange mit. Bohrungen versehen ist. Das Rohr ist auf der einen Seite, in der Zeichnung auf der rechten Seite, geschlossen und liegt hier in einer vorzugsweise an dem Flansch cl befestigten Führungshülse in. Eine hinter dein Rohr liegende Feder ia ist bestrebt, das Rohr nach links zu drücken. Auf der linken Seite ist das Rohr offen und legt sich gegen ein Dichtungsstück o, welches einen Rohranschluß p besitzt. Ein an dem Rohr vorgesehener Anschlag q verhindert, daß die Feder. n. das Rohr zu weit nach links aus der Trommel herausdrückt.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist demnach folgende: Die Trommel wird nach oben aus dem Behälter b herausgezogen und mit den zu reinigenden Gegenständen, z: B. fettigen und schmutzigen Arbeitskleidern oder sonstigen Gegenständen oder auch Metallgegenständen, gefüllt. Alsdann wird die Trommel von oben in den Behälter b eingefügt, und zwar derart, daß sich der Ansatz f in den Schlitz des Zapfens c legt. Das Rohr k wird hierbei durch die obere Abschrägung der Platte o in die Trommel hineingedrückt, wobei die Federn zusammengedrückt wird, so daß sie das Rohr dicht gegen die Platte o hält. Nun-' mehr geht der Reinigungsvorgang in der üblichen Weise vor sich. Die Reinigungsflüssigkeit wird in den Behälter gelassen und die Trcmine1 durch die Welle g in Umdrehung versetzt. Nach beendeter Reinigung wird die Reinigungsflüssigkeit abgelassen und alsdann durch die Leitung p Dampf oder ein Dampfluftgemisch o. dgl. zugelassen. Der Dampf strömt durch das Rohr k und aus diesem radial durch die Trommel hindurch und verflüchtigt die Reinigungsflüssigkeit. Die Dämpfe werden in der üblichen Weise abgezogen und kondensiert.
  • Um nun noch die feuchten in der Trommel enthaltenden Gegenstände zu trocknen, führt man durch das Rohr p warme Luft o. dgl. ein. Natürlich kann man die Einrichtung auch lediglich zum Trocknen gebrauchen, wenn man zum Waschen nicht die erwähnte Flüssigkeit nimmt, sondern nur mit Wasser oder Dampf -wäscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Gegenständen aller Art aus Metall, Gewebe u. dgl., bei welcher die zu reinigenden Gegenstände in einer zur jedesmaligen Füllung aus dem Waschgefäß herausnehmbaren Trommel behandelt werden und die an ihnen verbleibende Flüssigkeit durch eingeführten Dampf, heiße Luft o. dgl. entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführung des Dampfes, der heißen Luft o. dgl. durch ein mittleres, durch die Trommel hindurchgelegtes, in Verbindung mit anderen Trommelbauarten bekanntes, außen offenes Rohr erfolgt, welches z. B. durch eine Feder mit seiner offenen Seite gegen eine außerhalb der Trommel liegende feste Dichtungsfläche gedrückt wird, in welcher die Zuführungsleitung des einzuführenden Dampfes, der Luft o. dgl. mündet. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Hohlachse (k) auf der einen innerhalb der Trommel liegenden Seite geschlossen und durch eine auf den Boden wirkende Feder in achsialer Richtung aus der Trommel teerausgedrängt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß das mittlere Rohr auf der einen Seite in einer Hülse (m) gelagert ist, die eine das Rohr nach der anderen Seite drückende Feder (n) enthält, wobei eine Einrichtung (Anschlag q) vorgesehen ist, um ein zu weites Herausdrücken des Rohres aus der Trommel zu verhindern.
DEH100338D 1925-02-01 1925-02-01 Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Gegenstaenden aller Art aus Metall, Gewebe o. dgl., bei welcher die zu reinigenden Gegenstaende in einer Trommel behandelt werden und die an ihnen verbleibende Fluessigkeit durch eingefuehrten Dampf, heisse Lufto. dgl. entfernt wird Expired DE433303C (de)

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