DE433363C - Verfahren zum Betriebe von Metalldampfgleichrichtern - Google Patents
Verfahren zum Betriebe von MetalldampfgleichrichternInfo
- Publication number
- DE433363C DE433363C DES56826D DES0056826D DE433363C DE 433363 C DE433363 C DE 433363C DE S56826 D DES56826 D DE S56826D DE S0056826 D DES0056826 D DE S0056826D DE 433363 C DE433363 C DE 433363C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- excitation
- rectifier
- anodes
- vessel
- metal vapor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 10
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 23
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 claims description 3
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 3
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/34—Igniting arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/48—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0072—Disassembly or repair of discharge tubes
- H01J2893/0073—Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details
- H01J2893/0074—Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
- H01J2893/0087—Igniting means; Cathode spot maintaining or extinguishing means
Landscapes
- Discharge Heating (AREA)
Description
- Verfahren zum Betriebe von bletalldampfgleichrichtern. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Betriebe von Metalldampfgleichrichtern, das die selbständige Anpassung des Erregerstromes an die Belastung des Gleichrichters ermöglicht.
- Die Erfindung geht aus von der bekannten Erscheinung, daß der Spannungsabfall in Metalldampfgleichrichtern mit steigender Belastung zunimmt, und stützt sich ferner auf die Beobachtung, daß Sonden, die in die Dampfstrecke eines Gleichrichters gebracht werden, das Potential ihrer Umgebung annehmen und somit auch bei steigender Belastung der Spannungsabfall zwischen solchen Sonden und der Kathode steigt.
- Andererseits ist zu beachten, daß bekanntlich der Gleichrichter erlischt, wenn die Stromstärke unter ein gewisses Maß sinkt, namentlich wenn er auf eine Gegenspannung (Batterie) arbeitet. Man muß deshalb den Erregerstrom, besonders wenn die Belastung des Gleichrichters an sich schwach ist, kräftig halten, obwohl dies einen größeren Verlust durch den damit verbundenen Wattverbrauch bedingt.
- Unter Berücksichtigung dieser Umstände wird gemäß der Erfindung der mit der Belastung steigende Spannungsabfall zwischen den Erregeranoden, die als Sonden betrachtet werden können, und der Kathode dazu benutzt, den Erregerstrorn in eine selbsttätig regelbare Abhängigkeit von dem Hauptstrom zu bringen.
- Daneben verfolgt die Erfindung den Zweck, den Einfluß des metallenen Gleichrichtergefäßes oder anderer innerhalb eines-Gleichrichtergefäßes (gegebenenfalls auch eines Glasgefäßes) in der Nähe des Lichtbogens vorhandener Metallteile, der sonst häufig durch Ablenken des Lichtbogens auf die Gefäßwand oder die anderen :Metallteile zu Störungen, namentlich Rückzündungen und Kurzschlüssen im Gleichrichter führt (und zwar um so mehr, je höher die gleichzurichtende Spannung ist), unschädlich, ja sogar für den Gleichrichterbetriel> nutzbar zu machen.
- Werden die Erregeranoden an eine bestimmte Spannung gelegt, die bei einem gegebenen Hauptstrom einen gewissen Erregerstrom liefert, so muß nach der oben gegebenen Erläuterung die Erregerstromstärke sinken, sobald der Hauptstrom wächst, weil der Erregerstrom von den Anoden über den gleichen Weg geht wie der Hauptdampfstrom, und der letztere zwischen den Erregeranoden und der Kathode eine in Abhängigkeit von ihm wachsende Spannung absetzt.
- Zur selbsttätigen Anpassung des Erregerstromes an die Belastung des Gleichrichters wird deshalb erfindungsgemäß die Erregerspannung nicht wesentlich größer als die vom Hauptstrombogen an die Erregeranoden abgesetzte Spannung gewählt, so daß die den Erregerstrom treibende Spannung von der durch den Lichtbogen gelieferten nicht zu sehr verschieden ist.
- Es müssen also die Widerstände im Erregerstromkreise möglichst klein bemessen werden, auch ist dafür Sorge zu tragen, daß die Spannung durch den Hauptlichtbogen wirklich auf die Erregeranoden abgesetzt «,-erden kann. Um letzteres zu erreichen, empfiehlt es sich, möglichst großflächige Erregeranoden zu verwenden. Als solche eignen sich, wie aus den vom Erfinder durchgeführten Untersuchungen über die Beteiligung des metallenen Gehäuses an den Entladungsvorgängen in Großgleichrichtern hervorgeht, die Metallgefäße der Gleichrichter selbst, namentlich wenn man sie in zwei oder - für Dreh-und M ehrphasenstrom - in drei oder mehrere gegeneinander isolierte und einzeln als Erregeranoden benutzbare Teile zerlegt.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei und zwar zeigt Abb. i die 1#n%vetidung besonderer großflächiger Erregeranoden, Abb.2 die Verwendung von feilen des Gleichriclitergef@ ßes selbst als Erregeranoden.
- Gemäß Abh. i sind in dem Gefäß g eines Gleichrichters mit der Kathode k und den Anoden a plattenförmige Erregeranoden e1, e2 angeordnet, die je an ein Ende der Sekundärwicklung des Erregertransformators t angeschlossen sind.
- Nach Abb. 2 dagegen ist das Gleichrichtergefäß, in drei Teile g, g, g3 zerlegt, die durch Ringe i gegeneinander isoliert sind. Der unterste gegen die Kathode k in bekannter Weise ebenfalls isolierte Gefäßteil g, und der darauf folgende Gefäßteil g2 dienen als Erregeranoden und sind zu dem Zweck an die Sekundärwicklung des Erregertransformators t gelegt.
- Durch die Anwendung großflächiger Erregeranoden ist man in die Lage versetzt, die sonst üblichen kleinen Erregeranoden vermeiden zu können, die wegen ihrer geringen Größe sehr dicht am Kathodenquecksilber angeordnet sein müssen, um überhaupt beim Anlassen des Gleichrichters eine zur Zündung genügende Erwärmung der Kathode zu ergeben, und die deshalb der Verschmutzung durch Quecksilberspritzer ausgesetzt sind und zu mancherlei Störungen führen.
- Vermöge der Erfindung kann man besonders bei Großgleichrichtern die Erregerstromstärke bei voller Belastung nahezu auf Null bringen, während sie bei Leerlauf des Gleichrichters bis zu i oo oder mehr Ampere steigen kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe von Metalldampfgleichrichtern, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks selbständiger Anpassung des Erregerstromes an die Belastung des Gleichrichters die Erregerspannung nicht wesentlich größer als die vom Hauptstrombogen an die Erregeranoden abgesetzte Spannung gewählt wird.
- 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung großflächiger Erregeranoden.
- 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallgefäß des Gleichrichters selbst als Erregeranode dient. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleichrichtergefäß in zwei oder mehrere gegeneinander isolierte Teile zerlegt ist und jeder dieser Gefäßteile als eine Erregeranode dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56826D DE433363C (de) | 1921-06-26 | 1921-06-26 | Verfahren zum Betriebe von Metalldampfgleichrichtern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56826D DE433363C (de) | 1921-06-26 | 1921-06-26 | Verfahren zum Betriebe von Metalldampfgleichrichtern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433363C true DE433363C (de) | 1926-09-03 |
Family
ID=7491384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES56826D Expired DE433363C (de) | 1921-06-26 | 1921-06-26 | Verfahren zum Betriebe von Metalldampfgleichrichtern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433363C (de) |
-
1921
- 1921-06-26 DE DES56826D patent/DE433363C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE748678C (de) | Anordnung zur Steuerung elektrischer Stroeme mit einem dampf- oder gasgefuellten Entladungsgefaess | |
| DE624093C (de) | Verfahren zum Loeschen des Lichtbogens eines mehranodigen Quecksilberdampfgleichrichters | |
| DE622971C (de) | Einrichtung zur Regelung von Betriebsgroessen einer Wechselstrommaschine | |
| DE19605013C2 (de) | Verfahren zur Bildung eines Resistanzwertes | |
| DE706565C (de) | Steuerung von elektrischen Entladungsvorrichtungen | |
| DE356771C (de) | Schaltungsanordnung fuer Grossgleichrichter mit Zuend- und Hilfsanoden | |
| DE765539C (de) | Einrichtung zur Regelung der einem elektrischen Stromverbraucher, insbesondere eineminduktiven Stromverbraucher, aus einem Wechselstromnetz zugefuehrten Gleichstromenergie | |
| DE518421C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gleichrichtern fuer Wechselstrom | |
| AT144265B (de) | Metalldampfgleichrichteranlage. | |
| DE1230643B (de) | Verfahren zum elektrolytischen AEtzen einer Metalloberflaeche | |
| DE662292C (de) | Anordnung zur Zuendung von gegensinnig parallel geschalteten, zur Steuerung insbesondere von Schweissstromkreisen dienenden Gas- oder Dampfentladungsstrecken | |
| DE601026C (de) | Verfahren zum Betriebe von Sekundaerbatterien | |
| DE709629C (de) | Anordnung zum Betrieb von Gleichrichtern, deren Gitterkreise eine phasenveraenderliche Steuerwechselspannung erhalten | |
| DE646937C (de) | Verfahren zum Betrieb von Wechselrichter- oder Umrichteranordnungen | |
| DE653384C (de) | Einrichtung zur Steuerung eines elektrischen Stromes, insbesondere zur Erzeugung von Wechselstrom niederer Frequenz aus Wechselstrom hoeherer Frequenz | |
| DE663264C (de) | Verfahren zum Regeln von Stromverbrauchern, insbesondere von elektrischen Widerstandsschweissmaschinen | |
| AT123758B (de) | Vorrichtung zur Erzeugung eines Steuerpotentials für die steuerbaren Gitter von Quecksilberdampf-Gleichrichtern oder-Ventilen. | |
| DE638748C (de) | Anordnung zur Gewinnung einer konstanten Vergleichsspannung fuer Regel- oder Mess-einrichtungen elektrischer Stromkreise aus einer Stromquelle veraenderlicher Spannung | |
| DE652590C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der von Gleichrichtern mit gittergesteuertenDampf- oder Gasentladungsstrecken abgegebenen Gleichspannung oder des abgegebenen Gleichstromes | |
| DE670932C (de) | Rueckzuendungsschutzanordnung fuer Einrichtungen mit gittergesteuerten Entladungsstrecken | |
| DE694896C (de) | Anordnung zum Betrieb von stabil brennenden Gleichstromlichtboegen | |
| DE479369C (de) | Als Relais arbeitende elektrische Entladungsroehre mit selbstaendiger Entladung und Edelgasfuellung | |
| DE639147C (de) | Anordnung zur Gittersteuerung bei wechselstromgespeisten Umformungseinrichtungen mit Dampf- oder Gasentladungsgefaessen, insbesondere Umrichtern | |
| AT130123B (de) | Schutzeinrichtung für Dampfentladungsgefäße. | |
| DE643272C (de) | Einrichtung zur Regelung von Gleichstromnebenschlussmaschinen, die zur Erregung von Synchronmaschinen dienen |