DE4333969C2 - Kraftstoff-Fördereinheit - Google Patents
Kraftstoff-FördereinheitInfo
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- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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- B60K15/03—Fuel tanks
- B60K15/077—Fuel tanks with means modifying or controlling distribution or motion of fuel, e.g. to prevent noise, surge, splash or fuel starvation
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M37/00—Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
- F02M37/04—Feeding by means of driven pumps
- F02M37/08—Feeding by means of driven pumps electrically driven
- F02M37/10—Feeding by means of driven pumps electrically driven submerged in fuel, e.g. in reservoir
- F02M37/106—Feeding by means of driven pumps electrically driven submerged in fuel, e.g. in reservoir the pump being installed in a sub-tank
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoff-Fördereinheit mit
einer innerhalb eines Schwalltopfes angeordneten und dort
zum Ansaugen des Kraftstoffes einen Ansaugstutzen aufwei
senden elektrischen Kraftstoffpumpe und einer mit Kraft
stoff als Treibmittel betriebenen Saugstrahlpumpe zum
Fördern von Kraftstoff aus einem den Schwalltopf umgeben
den Kraftstofftank in den Schwalltopf.
Kraftstoff-Fördereinheiten der vorstehenden Art sind in
heutigen Kraftfahrzeugen mit Kraftstoffeinspritzung vor
handen und deshalb allgemein bekannt. Der Schwalltopf
dient dazu, sicherzustellen, daß auch bei Schüttelbewe
gungen oder bei einem Einwirken von Fliehkräften auf den
Kraftstoff im Kraftstofftank der Ansaugstutzen der elek
trischen Kraftstoffpumpe stets im Kraftstoff eingetaucht
bleibt und nicht Luft statt Kraftstoff ansaugen kann.
Schwierigkeiten bereitet bei solchen Kraftstoff-Förder
einheiten das erstmalige Befüllen mit Kraftstoff. Während
des Betriebs des Kraftfahrzeugs wird der Schwalltopf
durch die Saugstrahlpumpe im Schwalltopf ständig mit
Kraftstoff aus dem Kraftstofftank versorgt. Da diese
Saugstrahlpumpe jedoch als Treibmittel von der Kraft
stoffpumpe geförderten Kraftstoff zugeführt bekommen muß,
vermag sie nur zu arbeiten, wenn auch die Kraftstoffpumpe
Kraftstoff fördert, was bei leerem Schwalltopf jedoch nicht der
Fall ist. Da im Automobilwerk nur eine geringe Kraftstoffmenge
in den Kraftstofftank eingefüllt wird, reicht diese meist nicht
aus, um über den oberen Rand des Schwalltopfes in den
Schwalltopf zu gelangen. Oftmals sind Schwalltöpfe auch
allseitig geschlossen, damit in ihnen ein Überdruck aufgebaut
werden kann. Dann besteht unabhängig vom Füllstand im
Kraftstofftank keine Möglichkeit des Einlaufens von Kraftstoff
in den Schwalltopf über seinen oberen Rand.
Zum erstmaligen Befüllen eines Schwalltopfes ist es bekannt, in
seinem unteren Bereich eine in ihn hineinführende Bohrung
vorzusehen, über die Kraftstoff einlaufen kann. Nachteilig
dabei ist, daß bei weitgehend leerem Kraftstofftank über diese
Bohrung sich der Schwalltopf auch bis in Höhe des
Kraftstoffniveaus im Kraftstofftank entleeren kann. Ebenfalls
bekannt ist es, im Boden des Schwalltopfes ein zum Inneren des
Schwalltopfes hin öffnendes Bodenventil anzuordnen (DE 41 23
367 A1). Ein solches Bodenventil birgt die Gefahr einer
Fehlfunktion in sich, indem es entweder infolge eines
Verkantens nicht öffnet, bei geringem Füllstand im
Kraftstofftank nicht schließt oder während des Fahrens durch
Schüttelbewegungen wiederholt kurzfristig öffnet und dadurch
ein Leerlaufen des Schwalltopfes bis auf das Niveau des
Kraftstofftankes verursachen kann.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Kraftstoff-
Fördereinheit der eingangs genannten Art so auszubilden, daß
auch bei sehr geringem Füllstand im sie umgebenden
Kraftstofftank ein erstmaliges Befüllen des Schwalltopfes auf
einfache Weise zuverlässig möglich ist.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Kraftstoffpumpe zusätzlich zum Ansaugstutzen einen
Unterdruckanschluß aufweist, von dem eine Verbindung zu
einem oberen Ende eines von unten her in den Schwalltopf
führenden Ansaugkanals besteht und daß die Kraftstoff
pumpe einen in den Schwalltopf führenden Bypass-Auslaß
aufweist.
Bei einer solchen Kraftstoff-Fördereinheit vermag bei
noch leerem Schwalltopf die Kraftstoffpumpe unmittelbar
aus dem den Schwalltopf umgebenden Kraftstofftank Kraft
stoff anzusaugen und mit ihm den Schwalltopf aufzufüllen.
Sobald ihr Ansaugstutzen im Kraftstoff eingetaucht ist,
fördert sie Kraftstoff zur Einspritzanlage und damit auch
Treibmittel zur Saugstrahlpumpe, so daß dann das Nach
fließen von Kraftstoff in den Schwalltopf durch die Saug
strahlpumpe erfolgen kann. Die erfindungsgemäße Kraft
stoff-Fördereinheit ist sehr einfach aufgebaut und be
nötigt zum erstmaligen Befüllen keine sich bewegenden
Teile. Deshalb ist sie kostengünstig zu verwirklichen und
vermag zuverlässig zu arbeiten.
Bei ausgeschalteter Zündung und somit auch ausgeschalteter
Kraftstoffpumpe kann auch aus einem vollständig ge
füllten Schwalltopf kein Kraftstoff zurück in den Kraft
stofftank laufen, wenn gemäß einer Weiterbildung der Er
findung in die Verbindung zwischen dem Unterdruckanschluß
und dem Ansaugkanal ein zum Unterdruckanschluß hin öff
nendes Rückschlagventil angeordnet ist.
Im Schwalltopf verbleibt bei nicht laufender Kraftstoff
pumpe zwangsläufig ein Mindestniveau Kraftstoff, wenn ge
mäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung der Ansaug
kanal innerhalb eines zur Ansaugseite der Saugstrahlpumpe
führenden Steigrohres vorgesehen ist.
Konstruktiv besonders einfach ist der Ansaugkanal zu ver
wirklichen, wenn er durch eine Abtrennung in dem Steig
rohr gebildet ist.
Die Saugstrahlpumpe vermag unabhängig von der schwanken
den Rücklaufmenge des Kraftstoffes von der Einspritzan
lage stets mit einer ausreichend großen und konstanten
Treibmittelmenge zu arbeiten, wenn sie mit einem Teil
stromauslaß der Kraftstoffpumpe Verbindung hat.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur
weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist in der
Zeichnung ein Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Kraftstoff-Fördereinheit dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben.
Die Zeichnung zeigt einen Schwalltopf 1 mit einer in ihm
durch einen Halter 2 getragenen Kraftstoffpumpe 3. Diese
fördert aus dem Schwalltopf 1 Kraftstoff zu einem Pumpen
auslaß 4, welcher mit einer nicht gezeigten Kraftstoff
einspritzanlage eines Kraftfahrzeugs verbunden ist.
Der Schwalltopf 1 ist zum Einbau in einen Kraftstofftank
ausgebildet. Er hat an seiner Unterseite einen Boden 5
mit einem Kraftstoffeinlaß 6, durch den Kraftstoff aus
dem Kraftstofftank in ein im Schwalltopf 1 hochführendes
Steigrohr 7 zu gelangen vermag. Am oberen Ende des Steig
rohres 7 ist eine Saugstrahlpumpe 8 angeordnet, die einen
Treibmitteleinlaß 9 hat und den im Steigrohr 7 angesaug
ten Kraftstoff zusammen mit der Treibmittelmenge über
eine Leitung 10 in einen Zuführkanal 11 des Schwalltopfes
1 fördert. Das Treibmittel der Saugstrahlpumpe 8 kann
über eine nicht gezeigte Verbindung von einem Teilstrom
auslaß 12 der Kraftstoffpumpe 3 kommen. Möglich ist es
jedoch auch, die Saugstrahlpumpe 8 mit dem Rückfluß der
Einspritzanlage zu betreiben.
Die Kraftstoffpumpe 3 hat an ihrer Unterseite einen An
saugstutzen 13 zum Ansaugen von Kraftstoff aus dem
Schwalltopf 1. Weiterhin hat sie dort einen Unterdruckan
schluß 14, der über eine strichpunktiert dargestellte
Verbindung 15 mit einem oberen Ende eines Ansaugkanals 16
Verbindung hat. Dieser Ansaugkanal 16 ist innerhalb des
Steigrohres 7 vorgesehen und vom übrigen Bereich des
Steigrohres 7 durch eine Abtrennung 17 getrennt. In die
Verbindung 15 ist ein Rückschlagventil 18 geschaltet,
welches zum Unterdruckanschluß 14 hin öffnet. Die Kraft
stoffpumpe 3 hat an ihrer Unterseite zusätzlich zum Teil
stromauslaß 12 einen Bypass-Auslaß 19.
Wenn die Kraftstoffpumpe 3 bei noch leerem Schwalltopf 1
eingeschaltet wird, dann entsteht an ihrem Unterdruckan
schluß 14 Unterdruck. Dadurch saugt die Kraftstoffpumpe 3
über die Verbindung 15 und den Ansaugkanal 16 Kraftstoff
aus dem den Schwalltopf 1 umgebenden Kraftstofftank an,
der über den Bypass-Auslaß 19 in den Schwalltopf 1
fließt. Sobald dieser ausreichend gefüllt ist, saugt die
Kraftstoffpumpe 3 über den Ansaugstutzen 13 Kraftstoff
an. Dadurch wird Kraftstoff zur Einspritzanlage und ent
weder durch den Rücklauf der Einspritzanlage oder vom
Teilstromauslaß 12 der Saugstrahlpumpe 8 zugeführt, so
daß diese zu arbeiten beginnt und über das Steigrohr 7
den Schwalltopf 1 stets gefüllt hält.
Claims (5)
1. Kraftstoff-Fördereinheit mit einer innerhalb eines
Schwalltopfes angeordneten und dort zum Ansaugen des
Kraftstoffes einen Ansaugstutzen aufweisenden elektri
schen Kraftstoffpumpe und einer mit Kraftstoff als Treib
mittel betriebenen Saugstrahlpumpe zum Fördern von Kraft
stoff aus einem den Schwalltopf umgebenden Kraftstofftank
in den Schwalltopf, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kraftstoffpumpe (3) zusätzlich zum Ansaugstutzen (13)
einen Unterdruckanschluß (14) aufweist, von dem eine Ver
bindung (15) zu einem oberen Ende eines von unten her in
den Schwalltopf (1) führenden Ansaugkanals (16) besteht
und daß die Kraftstoffpumpe (3) einen in den Schwalltopf
(1) führenden Bypass-Auslaß (19) aufweist.
2. Kraftstoff-Fördereinheit nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß in die Verbindung (15) zwischen dem Un
terdruckanschluß (14) und dem Ansaugkanal (16) ein zum
Unterdruckanschluß (14) hin öffnendes Rückschlagventil
(18) angeordnet ist.
3. Kraftstoff-Fördereinheit nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugkanal (16) inner
halb eines zur Ansaugseite der Saugstrahlpumpe (8) füh
renden Steigrohres (7) vorgesehen ist.
4. Kraftstoff-Fördereinheit nach zumindest einem der vor
angehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der An
saugkanal (16) durch eine Abtrennung (17) in dem Steig
rohr (7) gebildet ist.
5. Kraftstoff-Fördereinheit nach zumindest einem der vor
angehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Saugstrahlpumpe (8) mit einem Teilstromauslaß (12) der
Kraftstoffpumpe (3) Verbindung hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934333969 DE4333969C2 (de) | 1993-10-05 | 1993-10-05 | Kraftstoff-Fördereinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934333969 DE4333969C2 (de) | 1993-10-05 | 1993-10-05 | Kraftstoff-Fördereinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4333969A1 DE4333969A1 (de) | 1995-04-06 |
| DE4333969C2 true DE4333969C2 (de) | 2001-03-08 |
Family
ID=6499483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934333969 Expired - Fee Related DE4333969C2 (de) | 1993-10-05 | 1993-10-05 | Kraftstoff-Fördereinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4333969C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004041408B4 (de) * | 2003-08-27 | 2016-03-03 | Aisan Kogyo K.K. | Kraftstoffabgabesysteme |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE19816317A1 (de) * | 1998-04-11 | 1999-10-14 | Bosch Gmbh Robert | Kraftstoffördereinrichtung |
| DE19901032A1 (de) * | 1999-01-14 | 2000-07-20 | Pierburg Ag | Elektrische Brennstoffpumpe |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4123367A1 (de) * | 1991-07-15 | 1993-01-21 | Magenwirth Gmbh Co Gustav | Einrichtung zum foerdern von kraftstoff aus einem behaelter |
-
1993
- 1993-10-05 DE DE19934333969 patent/DE4333969C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4123367A1 (de) * | 1991-07-15 | 1993-01-21 | Magenwirth Gmbh Co Gustav | Einrichtung zum foerdern von kraftstoff aus einem behaelter |
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| DE102004041408B4 (de) * | 2003-08-27 | 2016-03-03 | Aisan Kogyo K.K. | Kraftstoffabgabesysteme |
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| Publication number | Publication date |
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| DE4333969A1 (de) | 1995-04-06 |
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Legal Events
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MANNESMANN VDO AG, 60326 FRANKFURT, DE |
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